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 5724  Review zu: Inland Empire 16.11.2007
BMV-Medien

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Ein Review von Danny Walch



Nikki Grace (Laura Dern), deren Ruhm als Schauspielerin deutlich verblasst ist, erhält eine wohl letzte Chance auf ein Comeback. Für den Regisseur Kingsley Stewart (Jeremy Irons) soll sie die Hauptrolle in einem Film an der Seite von Devon Berk (Justin Theroux) übernehmen. Doch schon bei den Proben zu dem Film häufen sich die Merkwürdigkeiten. Kurz vor Drehbeginn erfahren die beiden Hauptdarsteller, dass der Originalfilm nie fertiggestellt wurde, weil die damaligen Schauspieler ermordet wurden ... Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft vermischen sich auf beängstigende Weise mit Fiktion und Realität.

Cover Inland Empire
Cover vergrößern




Im Handel ab:07.11.2007
Anbieter: Concorde Home Entertainment
Originaltitel:Inland Empire
Genre(s): Thriller / Drama
Mystery
Regie:David Lynch
Darsteller:Laura Dern, Jeremy Irons, Justin Theroux, Harry Dean Stanton, Peter J. Lucas, Karolina Gruszka, Jan Hencz, Krzysztof Majchrzak, Grace Zabriskie, Diane Ladd, Julia Ormond, Ian Abercrombie, Karen Baird, Bellina Logan, Amanda Foreman, Cameron Daddo, Jerry Stahl, John Churchill, Phil DeSanti, Chamonix Bosch, Sara Glaser, Neil Dickson, Edward St. George, Melissa Lowndes, Marsha Lewis, Jeremy Alter, William H. Macy, Austin Jack Lynch, Jason Weinberg, Heidi Bivens, Randy Johnson, Duncan K. Fraser, Stanislaw Kazimierz Cybulski, Henryka Cybulski, Robert Charles Hunter, Ewa Jerzykowski, Scott Andrew Ressler, Emily Stofle, Jordan Ladd, Kristen Kerr, Kat Turner, Terryn Westbrook, Jamie Eifert, Heidi Schooler, Michelle Renea, Adam Zdunek, Erik Crary, Wendy Rhodes, Mikhaila Aaseng, Stanley Kamel, Marek Zydowicz, Michal Korolko, Kazimierz Suwala, Alfredo Ponce, Bryson Lang, Janusz Hetman, Michal Stopowski, Dominiya Grudzka, Pawel Kubisiak, Dominika Bievnet, Marcin Brzozowski, Scout Alter, Alexi Yulish, Lou Buchignani, Marek Szmigiel, Mary Steenburgen, Leon Niemczyk, Józef Zbiróg, Marian Stanislawski, Charlene Harding, Suzete Belouin, Lisa Dengler-Eaton, Gail Greaves, Joseph L. Altruda, Jay P. Work, Dr. William K. McNeil, Carolina Cerisola, Leah Morelli, Helena Chase, Nae, Terry Crews, Kris Kane, Michelle Clark, Brandon Reinhardt, Tracy Ashton, Masuimi Max, Dominiquie Vandenberg, Penny Hintz, Nick 13, Keith Kjarval, Monique Cash, Latrina Bolger, Fulani Bahati, Ashley Calloway, Erynn Dickerson, Jovonie Leonard, Jennifer Locke, Scott Coffey, Laura Harring, Nastassja Kinski, Greg Marcks, Michael Paré, Naomi Watts
FSK:12
Laufzeit:ca. 173 min
Audio:Deutsch: DTS 5.1
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Trailer von anderen Filmen
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Interviews
  • Fotogalerie
  • Produktionsnotizen
  • Informationen zu Cast & Crew
Zusatzinfos: Leih-DVD von EuroVideo

Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb


Der anamorphe 1,78:1-Transfer leidet darunter, dass David Lynch in INLAND EMPIRE auf den spontanen Digital-Video-Look setzt. Der Regisseur begründet das damit, dass er um das Ergebnis begutachten zu können, nicht auf das langwierige Belichten von herkömmlichen Filmelementen warten muss. Nun ja, dann muss er und der Zuschauer aber auch mit den Nachteilen der DV-Technik leben. Da wäre zuerst einmal die mäßige Schärfe, welche in Naheinstellungen noch eine anständige Detailzeichnung hinbekommt, spätestens jedoch bei Halbtotalen in ein breiiges Etwas ausartet. Hinzu kommt besonders in den vielen dunklen Szenen extremes digitales Rauschen, mit welchem auch die Kompression der Disk so ihre Schwierigkeiten hat. Die Farben wirken im Rahmen der Technik natürlich und halbwegs satt, während der Kontrast je nach Lichteinfall mehr oder weniger schwächelt und einen ebenso wechselhaftes Schwarz nach sich zieht. Schmutz oder Defekte gibt es nicht. So einen Transfer zu bewerten ist äußerst schwierig, da er in seinen Grundzügen dem Wunsch des Regisseurs entspricht. Daher geben wir eine Kompromisswertung.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Im Audio-Bereich gibt es drei Tonspuren zu vermelden: Jeweils in Dolby Digital 5.1 liegen die Sprachen Deutsch und Englisch vor, während von der Synchronisation auch ein DTS-Mix angefertigt wurde. Leider hat man die polnischen Passagen des Originaltons ebenfalls eingedeutscht, was die sowieso schon schier unmögliche Interpretation des Stoffes zusätzlich erschwert. Wie von David Lynch gewohnt bietet auch INLAND EMPIRE eine sehr intensive Musik- und Geräuschkulisse, welche den albtraumhaften Charakter des Films unterstützt und ohne die der Film seine intendierte Wirkung nicht erzielen könnte. Das reicht von der räumlichen Wiedergabe des Scores über einzelne direktionale Effekte und Lautstärkeschwankungen bis zu künstlichen Tonstörungen wie Rauschen und Knacken. Auf sehr leise Passagen kann unvermittelt ein markerschütternder Schockeffekt folgen. So manipuliert der Regisseur sein Publikum und hält es über die Laufzeit bei der Stange. Die Stimmen bleiben aber in der Regel bestens verständlich. Bass gibt es ebenfalls, wenngleich nur beim Score. Die Klangkulisse wirkt filmtypisch eher beschränkt und der Klang wenig dynamisch. Immerhin werden aber alle Lagen sehr sauber abgebildet.

Bewertung  8 von 10 Punkten




Untertitel gibt es in Deutsch und Englisch, wobei letztere nur im Originalton bei den polnischen Passagen greifen. Das Bonusmaterial beginnt mit dem deutschen sowie englischen Trailer, gefolgt vom englischen Teaser. Weiter geht es mit Kurzbiografien der Hauptdarsteller sowie des Regisseurs, bevor den Zuschauer mit Produktionsnotizen noch mehr Texttafeln erwarten, die immerhin einen gehobenen Informationswert bieten. Die Fotogalerie hat nur acht Motive zu bieten, wogegen die Trailershow auf weitere Lynch-Filme und ähnliche Werke verweist. Ein Booklet lag uns leider nicht vor, soll aber laut Angaben in der Verkaufsversion enthalten sein.

Bewertung  2 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  6 von 10 Punkten


Dass Regisseur David Lynch der Franz Kafka des Filmbusiness ist, wissen wir seit TWIN PEAKS, LOST HIGHWAY und MULHOLLAND DRIVE. Keiner verbindet so unnachahmlich verschachtelte, mit Mystery- und Fantasy-Elementen angereicherte Erzählstrukturen mit verschrobenen Charakteren und atmosphärischen visuellen Eindrücken. In seinem neuesten Werk INLAND EMPIRE, welches Lynch selbst als sein persönlichstes bezeichnet, treibt er diese filmische Entwicklung auf die Spitze. Aufgrund der Flexibilität drehte er nur mit einer DV-Kamera und schrieb das Drehbuch spontan vor dem jeweils nächsten Drehtag weiter. Im Gegensatz zu den Vorgänger-Werken, welche meist nur einen filmischen Bruch im Verlauf der Handlung hatten, wechselt die filmische Perspektive hier alle 15 bis 20 Minuten. Da werden munter neue Charaktere eingeführt und gleich wieder fallengelassen oder einfach mal Schauplätze gewechselt, so dass man als Zuschauer nach einer Stunde bereits das rationale Handtuch wirft und ratlos dem düsteren Bilderreigen, den uns Lynch satte drei Stunden lang präsentiert, folgen muss. Merkwürdigerweise entfaltet die Mischung aus hypnotischer Optik und eindringlichem Soundtrack eine solche Wirkung, dass der Film nie langweilig wird.

Im Mittelpunkt der Handlung steht ganz klar Laura Dern (JURASSIC PARK), die auch schon in Lynchs WILD AT HEART mitspielte und INLAND EMPIRE koproduziert hat, in einer Doppelrolle. Flankiert wird sie von Lynch-Stammdarsteller Justin Theroux (MULHOLLAND DRIVE) sowie Jeremy Irons (STIRB LANGSAM 3). Für weitere Nebenrollen konnte hochkarätige Stars wie Harry Dean Stanton (ALPHA DOG), Michael Paré (DAS PHILADELPHIA-EXPERIMENT), William H. Macy (BORN TO BE WILD) oder Diane Ladd (CHINATOWN) verpflichtet werden. Im Folgenden soll versucht werden, die Handlung des Films zu erläutern, wobei dies eine mehr oder weniger offene Interpretation von INLAND EMPIRE darstellt.

LEICHTER SPOILER

Der Film spielt auf insgesamt drei Ebenen. Die erste erleben wir ganz am Anfang, als eine junge verheiratete Frau, deren Gesicht durch einen Milchschleier unkenntlich gemacht wurde, nach dem enttäuschenden Sex mit einem fremden Mann weinend vor dem TV sitzt und einen Film anschaut. Die Gewissensbisse und Ängste vor dem Ehemann manifestieren sich in Wahnvorstellungen in Bezug auf den laufenden Film, welche die zweite Erzählebene darstellt. In diesem sehen wir die Schauspielerin Nikki Grace (Laura Dern), welche eine Rolle in dem Film „On High in Blue Tomorrows“ des Regisseurs Kingsley Steward (Jeremy Irons) ergattert. Ihr Filmpartner ist der Playboy Devon Berk (Justin Theroux), mit dem sie auch sogleich eine Affäre eingeht. Es erweist sich weiterhin, dass der zu drehende Streifen ein Remake eines polnischen Films (dritte Erzählebene, erkennt man, wenn die Handlung plötzlich in Polen oder auf Polnisch weitergeht) ist, der aufgrund der Ermordung der Hauptdarsteller nicht fertiggestellt werden konnte. Da Berk Nikki nach dem One-Night-Stand abweist, flüchtet sich diese wie die Person in der ersten Ebene in ähnliche Illusionen, was einen wahren Teufelskreis an Halluzinationen und Wahnvorstellungen auslöst, den man in INLAND EMPIRE eindrucksvoll vorgesetzt bekommt. Natürlich dürfen Querverweise, unheilvolle Omen und grenzüberschreitende Ereignisse in einem Lynch-Film nicht fehlen. Da das Remake eine ähnliche Handlung wie das Original hat, verschmelzen beiden Filme im Laufe von INLAND EMPIRE und im Kopf der jungen Frau miteinander.

EXTREMER SPOILER

Die Handlung des zweiten Films endet damit, dass Susan, das Pendant von Nikki im zweiten Film, von der eifersüchtigen Ehefrau des Playboys, der in dieser Version nämlich verheiratet ist, mit einem Schraubenzieher erstochen wird. Die junge Frau vor dem Fernseher will das nicht wahrhaben und fantasiert sich das Ende des ersten Films selbst zusammen, um ihr Gewissen zu beruhigen. Dort erschießt Nikki den Playboy Berk, der nicht rein zufällig dem Sexpartner der jungen Frau ähnelt. Das steht symbolisch für ihr Überwinden der Angst vor der Blöße und der Beruhigung des Gewissens. Ganz sinnbildlich sieht man dann am Ende auch die junge Frau und Nikki vor dem Fernseher, wobei sich die Gestalt von Nikki langsam in Luft auflöst.

SPOILER ENDE

Wer sollte sich also INLAND EMPIRE ansehen? Auf jeden Fall die David Lynch-Fans. Auch Rätselfreunde dürften mit dem Stoff gut umgehen können. Wer dagegen eine geradlinige Handlung erwartet und eher allgemein dem Mainstream frönt, sollte dieses Werk weiträumig umfahren.

Die DVD aus dem Hause Concorde zeigt den Film in angemessener technischer Qualität mit einer mageren Auswahl an Extras.






© DVD-Palace Home Entertainment




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