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 5187  Review zu: In the Mood for Love 17.07.2005
BMV-Medien

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Ein Review von Michael Holland



Es ist das Jahr 1962 in Hongkong: Der Zeitungsredakteur Chow (Tony Leung) bezieht mit seiner Ehefrau eine neue Wohnung in einem Haus der Shanghai-Community. Unter ihren neuen Nachbarn im Komplex ist Li-zehn (Maggie Cheung), eine wunderschöne junge Frau, die ebenfalls erst seit kurzem mit ihrem Mann dort wohnt. Während ihre Ehepartner fast nie zu Hause sind, begegnen Chow und Li-zehn sich beinahe täglich. Und da ihre Vermieter miteinander befreundet sind, treffen sie sich oft zum Mahjong-Spielen oder um den neuesten Klatsch auszutauschen. Chow und Li-zehn werden Freunde, aber eines Tages sind sie gezwungen, den Tatsachen ins Auge zu sehen: ihre Ehepartner haben eine Affäre miteinander...

Zwischen den beiden entwickelt sich ein gefährliches und verwirrendes Spiel, das zwischen Erotik, Liebe, Verzweiflung, zwischen Imagination und Wahrheit schwebt. Aus Rache und Einsamkeit beginnen auch Chow und Li-zehn eine Affäre. Doch lange kann diese fragile Beziehung nicht halten – die Schuldgefühle überwiegen....

Cover In the Mood for Love
Cover vergrößern




Im Handel ab:23.08.2001
Anbieter: Universal Pictures Germany
Originaltitel:Fa yeung nin wa
Genre(s): Drama
Regie:Wong Kar Wai
Darsteller:Maggie Cheung, Tony Leung Chiu Wai, Ping Lam Siu, Tung Cho 'Joe' Cheung, Rebecca Pan, Lai Chen, Man-Lei Chan, Kam-wah Koo, Roy Cheung, Chi-ang Chi, Hsien Yu, Po-chun Chow, Paulyn Sun, Man-lei Wong, Julien Carbon, Charles de Gaulle
FSK:6
Laufzeit:ca. 91 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Kantonesisch: Dolby Digital 5.1
Spanisch: Dolby Digital 2.0 Surround
Mandarin: Dolby Digital 2.0 Surround
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Medien-Typ:2 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Doppel Amaray Case
Untertitel: Deutsch, Englisch, Holländisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Griechisch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Making Of
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • DVD-Special zur Filmmusik
  • Interview
  • Unveröffentlichte Szenen
  • Alternatives Ende
  • Multimedia-Bereich
  • Featurettes
  • Informationen zum Soundtrack auf Texttafeln
  • Bio- und Filmographien auf Texttafeln
  • Promo-Reel
  • Wong Kar-wai World Tour
  • Fotogalerien
  • Rezepte
  • Teaser
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb


Dass die DVD nun schon vier Jahre alt ist, merkt man dem Bild zum Glück fast nicht an - hier wurde so ziemlich alles richtig gemacht. Zwar wirken die Farben generell etwas gedämpft, passen sich dadurch jedoch hervorragend der zurückhaltenden, melancholischen Grundstimmung an und verstärken diese noch. Abgesehen von wenigen kurzen Ausflügen in zu ausgeprägte Helligkeit, zeigt sich auch der Kontrast von seiner besten Seite und steht der Schärfe bei ihrer Detailwiedergabe niemals im Weg. Sie dankt es mit einer gleichfalls starken Leistung und arbeitet Kanten, Einzelheiten sowie Tiefen sehr gut heraus. Lediglich Bewegungen bringen leichtes Verschwimmen zum Vorschein; darüber hinaus wirken Hintergründe etwas weich, was allerdings keinen Anlass zu echter Kritik bietet.

Ansonsten zeigt sich der Transfer - abgesehen von manchmal auftretendem Rauschen, welches indes stets unauffällig bleibt - artefaktfrei und sauber. Verschmutzungen oder Kratzer fehlen, nur ein paar Dropouts blitzen selten über den Screen. Zudem geht der Schwarzwert jederzeit in Ordnung, ist dabei aber nie so übertrieben gesättigt, dass verschiedene Tönungen der dunklen Haare nicht mehr auseinander zu halten wären.

Insgesamt überzeugt die Optik auf ganzer Linie, woran selbst die genannten kleinen Unzulänglichkeiten nichts ändern. Deshalb gibt es hier...

Bewertung  8 von 10 Punkten




Als nicht ganz so toll erweist sich der Ton: Dass die deutsche Synchronisation in Dolby Digital 5.1 die Sprachmelodie des Asiatischen nicht erreichen kann, ist logisch und hat deshalb keinen Einfluss auf die Wertung. Zusätzlich wirkt sie aber generell ziemlich dumpf; außerdem fällt ihre Frontlastigkeit störend auf. Stimmen werden immer gut verständlich (allerdings leicht über allem schwebend) logischerweise aus dem Center wiedergegeben, doch auch darüber hinaus bekommen die hinteren Lautsprecher nicht viel zu tun. Hier mal etwas Fabriklärm, dort ein paar Umgebungsgeräusche, das war es schon. Selbst der unglaublich schöne Score ertönt nur ganz leise aus den Rears, bietet jedoch dem Subwoofer immerhin seltene Möglichkeiten des Einsatzes. Dynamik oder Kraft waren angesichts des Genres zwar nicht zu erwarten, mehr Räumlichkeit hätte diesem Sound dennoch gut zu Gesicht gestanden.

Trotzdem sei er hiermit empfohlen - vor allem deshalb, da das (entgegen der Coverangabe tatsächlich enthaltene) kantonesische DD 5.1-Original nicht nur wesentlich lauter und heller, sondern auch enervierend künstlich klingt. Die grundsätzlich bessere Auflösung ändert eben nichts an einem störend blechernen Hall. Erschwerend kommt hinzu, dass Musik, Effekte sowie Sprache fast durchgängig auf einem gemeinsamen Volumen-Level liegen, was jede Differenziertheit tötet. Letztlich ein Track, an dem wohl niemand Freude haben kann.

Dafür punktet die spanische Fassung mit Dialogen, welche deutlich natürlicher in die Umgebung integriert scheinen als bei den vorher genannten Spuren, setzt aber darüber hinaus keine Akzente. Schlussendlich steht noch der chinesische Ton (Mandarin, ebenfalls DD 2.0 Surround) zur Wahl. Er verblüfft angesichts seiner Möglichkeiten mit überraschender Räumlichkeit und wirkt insgesamt am realistischsten.

Die Punktwertung schlüsselt sich daher wie folgt auf - Deutsch: knapp 7; Kantonesisch: 5; Spanisch: 5; Mandarin: 6. Im Mittelwert bleiben also...

Bewertung  6 von 10 Punkten




In Sachen Extras wird so einiges aufgefahren. Außer durchgängig animierten und soundunterlegten Menüs findet man auf der ersten Scheibe noch den Kinotrailer sowie ein "Der Film und seine Musik" benanntes Feature. Dieses bietet neben erklärenden Texttafeln zu ausgewählten Teilen des Soundtracks die Möglichkeit, im Hauptfilm gleich zu den entsprechenden Szenen zu springen.

Nach Einlegen der Bonus-DVD wird man dann von einer schlicht genialen Menüführung begrüßt: Mittels Taxi können insgesamt vier Lokalitäten angesteuert werden, welche sich wiederum in einzelne Orte beziehungsweise eine Speisekarte (im Restaurant) aufgliedern. Wer also beispielsweise das Hotel besucht, hat dort die Wahl zwischen "Zimmer 2046", "Andere Zimmer" oder "Rezeption". Animierte Übergänge und Sound sind dabei Ehrensache, die eigentlichen Extras verbergen sich hinter den jeweiligen Unterpunkten. Los geht's!

Die "Pension" beherbergt zunächst ein Interview mit dem Regisseur, das 22 Minuten ohne Allüren, Eigenlob oder Beweihräucherung seines Teams auskommt und Informationen satt liefert. Besonders interessant: die Betrachtung der zeitlichen Hintergründe innerhalb Hongkongs Geschichte. Des Weiteren steht hier das Making Of ("Über die Dreharbeiten") zur Ansicht bereit. Reichlich 18 Minuten lang, erweist es sich nicht zuletzt auf Grund seiner grandiosen visuellen Gestaltung ebenfalls als höchst sehenswert. Abschließend geben ein paar Texttafeln weitere Informationen zum Soundtrack sowie zweier daran Beteiligter und wirbt ein kurzer Spot für die CD.

Als nächstes fahren wir ins "Hotel", wo uns drei unveröffentlichte Szenen mit einer Gesamtlänge von rund 28 Minuten und optionalem Regiekommentar erwarten. Da es bei diesem Film schade um jede entfallene Sekunde ist, versteht sich das Anschauen wohl von selbst - zumal es spannende Erweiterungen zu sehen gibt. Das alternative Ende (07:47) sollte man natürlich auch nicht verpassen, obwohl es schon in der einführenden Erklärung korrekt als unmöglich eingestuft wird. Trotzdem: seufz... Biographien, Filmographien, Besetzungs- und Stabliste auf Texttafeln porträtieren sodann alle Beteiligten, während die Credits Aufschluss darüber geben, wem wir den Silberling verdanken. Nutzer mit DVD-Laufwerk im PC können anschließend den Multimedia-Bereich erkunden, welcher fünf Desktop-Hintergründe, einen Bildschirmschoner sowie drei Internet-Links beinhaltet.

Nun hält das Taxi vor dem "Restaurant", dessen Speisekarte insgesamt zehn Trailer, Teaser und eine Promo-Reel zum Film an den Zuschauer bringen möchte. Dessen nicht genug, darf man per Galerien diverse Plakate und -entwürfe betrachten - zusammen 55 Bilder. Die nachfolgende "Wong Kar-wai World Tour" (04:22) zeigt unkommentiert, wie IN THE MOOD FOR LOVE global enthusiastisch gefeiert wurde, während man in den "Nachspeisen" die wichtigsten gewonnenen Preise nachlesen darf. Alle 30 Awards (!) und 20 Nominierungen aufzuzählen, hätte wohl den Rahmen gesprengt.

Zuletzt plündern wir die "Läden". Ein kurzes Feature ("Kleiderschnitte von Qi Pao", 01:40) schaut dem Kostümbildner bei der Arbeit über die Schulter, den Rest erledigt eine Galerie der Garderobe (19 Fotos). Der "Friseursalon" (02:20) ist dem Hairstyling gewidmet, wohingegen in der "Nudelküche" vier Rezepte zum Nachkochen einladen. Mal ehrlich: Die chinesischen Ravioli klingen extrem lecker... Wer gern Impressionen sammelt, wird hier am "Postkartenstand" fündig, hinter dem sich 66 einzeln anwählbare Szenenbilder verstecken. Zockernaturen erhalten im Finale dann nicht nur Gelegenheit, bei einer Partie Mah-Jong zuzusehen (01:52), sondern dürfen sogar mittels Fernbedienung selbst spielen. Letzteres funktionierte im Test allerdings nicht, was aber natürlich schlimmstenfalls dem mangelnden Talent des Rezensenten geschuldet sein könnte. Ganz zum Schluss sei noch die recht beeindruckende Anzahl der Untertitel erwähnt - sowohl für den Hauptfilm als auch die Extras.

Summa summarum eine gleichermaßen üppige wie breit gefächerte Ausstattung, bei der man lediglich einen Audiokommentar wirklich schmerzlich vermisst. Inklusive eines spontanen Bonuspunktes für die eingangs erwähnte, sehr kreative und vor allem liebevolle Menüführung bringt sie trotzdem felsenfeste...

Bewertung  8 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  7 von 10 Punkten


Die Filme von Wong Kar-wai gehören zu den letzten cineastischen Phänomenen unserer Welt. Zuschauer in Deutschland und dem umgebenden Kulturkreis nehmen sie als zutiefst melancholische, zwischenmenschliche Studien wahr, während das asiatische Publikum glaubt, hochamüsante Komödien zu sehen - und entsprechend erheitert reagiert. Was allerdings nicht an mangelnder Intelligenz auf einer der beiden Seiten liegt, sondern Kar-wais stark europäisch geprägter Art zu inszenieren geschuldet ist.

Da deshalb viele Szenen fernöstlich eben etwas anders interpretiert werden, sorgte denn auch IN THE MOOD FOR LOVE für so manchen Lacher bei den asiatischen Kritikern. Man kann es nur schlecht nachvollziehen, da Kar-wai - ungeachtet einiger dezenter Prisen Humor - primär einen der subtilsten, ergreifendsten Liebesfilme aller Zeiten geschaffen hat. Schon allein aus handwerklicher Sicht setzt seine Regiearbeit Akzente: Zwar mag der Einsatz von Abblenden zunächst altmodisch und antiquiert wirken, dennoch verleiht er dem Geschehen gleichzeitig einen episodenhaften Charakter. Dieser sorgt durch den Verzicht auf Nebensächlichkeiten wiederum für Intensität. Eine ähnliche Bündelung des Wesentlichen zeigt sich in den Dialogen. Sie sind meist nicht übermäßig erhellend, teils gar alltäglich. Doch genau darin liegt der Sinn - hier interessiert nicht das Gesagte, sondern wird der Fokus vielmehr auf kurze, prägnante Nebensätze oder eben gleich das Unausgesprochene, zwischen den Zeilen Ruhende gerichtet. Kar-wai möchte seinen Protagonisten keine langwierigen Erklärungen in den Mund legen und greift deshalb zu anderen Mitteln. Unter anderem wiederholen die Hauptdarsteller im Verlauf des Filmes bestimmte Tätigkeiten: Um beispielsweise Li-zehns Einsamkeit begreiflich zu machen, kauft sie ständig Nudeln für das allein eingenommene Abendessen.

Unterstützend zeigt Kar-wais treuer Kameramann Christopher Doyle frühe Facetten jener Meisterschaft, welche er mittlerweile zur Perfektion führte. Man denke nur an HERO oder bewundere sie ab August 2005 bei DUMPLINGS - DELIKATE VERSUCHUNG im Kino. Seine gleichzeitig pompös-berauschende und doch intime Bildersprache fängt Stimmungen nicht bloß ein, sondern lässt diese entstehen. Wenn er Handlungsteile mittels Zeitlupe verlangsamt, hinterlässt das keinen gewollt künstlerischen Eindruck; es gebiert vielmehr träumerische Sinnlichkeit. So schafft IN THE MOOD FOR LOVE zusammen mit dem atemberaubenden Soundtrack einen audiovisuellen Rausch, dessen Sogwirkung sich wohl niemand entziehen kann. Den letzten Schliff hin zur Perfektion nehmen schließlich die Darsteller für sich in Anspruch. Hongkong-Star Maggie Cheung, schön und ausdrucksstark wie immer, schenkt ihrem Charakter - neben den traurigsten Augen seit Produktion der ersten Filmrolle - stark zurückhaltende Mimik sowie dezente Gestik. Li-zehn ist eben kein glücklicher Mensch; Freude oder Extrovertiertheit hat sie schon lange verlernt. Wenn Cheung trotzdem schüchtern lächelt, leuchtet schier die Leinwand (respektive: der Screen). Ihr Gegenpart Tony Leung ist seiner Kollegin nicht bloß in Sachen Berühmtheit ebenbürtig, sondern auch hinsichtlich der schauspielerischen Leistung. Ständig scheint ihm ein Fragezeichen über das Gesicht zu huschen, tapsig versucht er als Chow, die Zuneigung Li-zehns zu gewinnen. Die Traurigkeit beider Figuren erscheint jederzeit echt, stets werden die richtigen Töne jenseits billiger Romantik-Klischees getroffen. So entfaltet allein schon Cheungs und Leungs erste große gemeinsame Szene (Li-zehn und Chow bestellen beim Treffen im Restaurant die bevorzugten Gerichte des jeweils anderen Ehepartners) unglaubliche melancholische Magie. Man wünscht diesen zwei außergewöhnlichen Menschen alles Glück, aber weiß im Grunde schon von Beginn an, dass ihre eigentlich ausbaufähige Affäre angesichts strenger (Doppel-)Moral und Konventionen zum Scheitern verurteilt ist. Und doch - ein Rest Hoffnung bleibt...

Um endlich zum Fazit zu gelangen: IN THE MOOD FOR LOVE ist rundherum meisterhaft, einer dieser Filme, welche man auf die sprichwörtliche einsame Insel mitnehmen kann und sollte. Regisseur Kar-wai präsentierte nach einer längeren Pause, die lediglich den Videoclip SIX DAYS hervorbrachte, schließlich sein neues (trotz der zeitlichen Unterbrechung übrigens parallel zu IN THE MOOD FOR LOVE entstandenes) Werk. Dessen Titel lautete 2046, was keineswegs zufällig war; denn wie man beim Anschauen der bittersüßen Vierecksbeziehung bemerkt, trägt Chows Hotelzimmer eben diese Nummer. Damit kam die nur lose verbundene Trilogie - ihr Startschuss fiel 1991, als Kar-wai DAYS OF BEING WILD drehte - dann zu ihrem grandiosen Abschluss. Doch das ist eine Geschichte, welche wir an anderer Stelle erzählen...

Offen gesagt sei aber schon hier und jetzt, dass es für die deutsche DVD-Auswertung von IN THE MOOD FOR LOVE angesichts super Bildes, ordentlichen Sounds, überaus gelungener Extras sowie der referenzverdächtigen Menüführung bloß ein Urteil geben kann: KAUFEN!






© DVD-Palace Home Entertainment




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