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 6880  Review zu: Hollow Man - Unsichtbare Gefahr - Director's Cut 21.01.2008

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Ein Review von Carlito Brigante



Der brillante und ehrgeizige Wissenschaftler Sebastian Caine (Kevin Bacon) und sein Team haben im Auftrag des Pentagon eine Substanz entwickelt, die es vermag Menschen unsichtbar zu machen. Caine, berauscht von seiner Entdeckung, ignoriert alle Risiken und startet einen gefährlichen Selbstversuch. Der wissenschaftliche Durchbruch gelingt! Caine wird vor den Augen seiner Kollegen unsichtbar.

Doch das Experiment bleibt nicht ohne Nebenwirkungen: Die Droge macht extrem gewalttätig, der Wissenschaftler wird zu einer todbringenden Gefahr für seine Umgebung. Verzweifelt versuchen Caines Kollegen Linda (Elisabeth Shue) und Matthew (Josh Brolin) ein Gegenmittel zu entwickeln, das den Unsichtbaren in Schach hält. Caine jedoch findet Gefallen an seiner neuen Macht und beginnt, in seinen Kollegen eine unmittelbare Bedrohung für sein Leben zu sehen, die er bekämpfen muss...

Cover Hollow Man - Unsichtbare Gefahr - Director's Cut
Cover vergrößern




Im Handel ab:06.12.2007
Anbieter: SONY Pictures Home Entertainment
Originaltitel:Hollow Man
Genre(s): Horror
Science Fiction
Action
Regie:Paul Verhoeven
Darsteller:Elisabeth Shue, Kevin Bacon, Josh Brolin, Kim Dickens, Greg Grunberg, Joey Slotnick, Mary Randle, William Devane, Rhona Mitra, Pablo Espinosa, Margot Rose, Jimmie F. Skaggs, Jeffrey Scaperrotta, Sarah Bowles, Kelli Scott, Steve Altes, J. Patrick McCormack, Darius A. Sultan, Tom Woodruff Jr., David Vogt, Gary A. Hecker
FSK:16
Laufzeit:ca. 114 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Italienisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch, Italienisch,
Extras/Ausstattung:
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Verschiedene Filmdokumentationen
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
buch.de - einfach schnell


Die Bildqualität hat sich zur DVD mit der Kinofassung nicht verändert, muss sie auch nicht, denn sie war bereits damals sehr gut. Das Bild ist ausgesprochen scharf und absolut detailreich. Der Kontrast ist ebenfalls ohne Makel, wie die Farben, die sich als kräftig, aber niemals unnatürlich erweisen. Das Bild ist praktisch rauschfrei und weist keinerlei Defekte auf. Lediglich die Kompression macht sich bei der Wiedergabe auf großen Bildschirmen in homogenen Flächen etwas bemerkbar.

Bewertung  9 von 10 Punkten




Der Ton steht dem Bild qualitativ kaum nach. Die englische und die deutsche DD 5.1-Spur präsentieren eine ebenso dynamische und kraftvolle wie detailreiche Abmischung mit sehr guter räumlicher Klangkulisse. Die zweite Filmhälfte verlangt dem Sound dabei mehr ab als die zurückhaltende erste. Es gibt dann vermehrt spezifische Toneffekte, die sich aufgrund der exzellenten Abmischung klar und deutlich orten lassen. Der Subwoofer ist über die gesamte Zeit präsent und leistet dabei hervorragende Arbeit. Besonders zur Geltung kommt er aber im explosiven Finale. Geboten werden optionale deutsche, englische und türkische Untertitel. Neu zur alten DVD ist zusätzlich eine italienische DD 5.1-Fassung sowie optionale italienische Untertitel vorhanden.

Bewertung  9 von 10 Punkten




Im Gegensatz zur DVD der Kinofassung fehlen nun die beiden Audiokommentare: 1) von Regisseur Paul Verhoeven, Hauptdarsteller Kevin Bacon und Drehbuchautor Andrew W. Marlowe und 2) ein isolierter Musikscore mit Kommentaren von Filmkomponist Jerry Goldsmith. Es fehlen weiterhin der Teaser-Trailer und der Kinotrailer sowie die (verschmerzbaren) vier „Talent Files“ mit ihren Profilen und Filmographien.

Geblieben sind das kurze, aber eher promolastige Making of „Hollow Man – Anatomy of a Thriller“ (ca. 15 min), die 15-teilige ‘Behind the Scenes’-Featurette „Fleshing out the Hollow Man“ (ca. 41 min) und die dreiteilige VFX-Picture Comparison (ca. 4 min), ein Bild-im-Bild-Vergleich zwischen den unbearbeiteten Aufnahmen und den fertigen Shots aus dem Film. Die drei Features bieten zwar zahlreiche Informationen über den Film, aber das Fehlen des AK von Verhoeven tut wahrlich weh, weil seine Statements schon immer zu den besten Kommentaren seit Erfindung dieses Extras gehören. Beigelegt wurde auch ein vierseitiges Booklet, das zwar ein anderes Artwork aufweist, sonst aber haargenau die gleichen Zeilen über den Film enthält wie schon das Exemplar für die Kinofassung.

Bewertung  5 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  8 von 10 Punkten


Das Interessanteste gleich zuerst. Ob die vorliegende Fassung von HOLLOW MAN (USA, 2000) wirklich ein echter und von Regisseur Paul Verhoeven autorisierter Director’s Cut ist, bleibt eher zweifelhaft. Fakt ist, dass die neuen Passagen nur zum Teil aus den bekannten Deleted Scenes der alten DVD mit der Kinofassung bestehen. Darüber hinaus gibt es auch noch einige andere Szenenverlängerungen bzw. Erweiterungen, die inhaltlich allerdings kaum ins Gewicht fallen, da durch sie keine signifikante Vertiefung erzielt wird. Als Kommentar zu den (bekannten) Deleted Scenes sagte Verhoeven damals explizit, warum er diese nicht verwendete. Die Gründe waren seinerzeit dramaturgischer Natur und absolut nachvollziehbar sowie einleuchtend. Außerdem hätten die Szenen das Tempo des Filmes verlangsamt, wären also komplett unnötig.

Das trifft so aber NICHT auf die Vergewaltigungsszene zu, die nun wieder komplett zu betrachten ist. Verhoeven fand schon immer die längere Vergewaltigungssequenz die stärkere, härtere und damit aussagekräftigere Szene im Hinblick auf Kevin Bacons Filmcharakter. Dass Verhoeven sich dem Urteil aus Testvorführungen und vermutlich dem Druck des Studios beugte und sich anschließend auf Kompromisse einließ, ist bedauerlich. Der Regisseur musste sich später sogar Kritik gefallen lassen, er wäre eingeknickt und ginge diesmal aus ökonomischen Gründen Kontroversen aus dem Weg. Nun wurde dieser Umstand revidiert und man kann sich seine eigene Meinung zur Szene bilden.

Wer also insgesamt bedeutend mehr Gewalt und Gore erwartet hat, wird leider enttäuscht. Zwar gibt es zusätzlich zu den wieder eingefügten Szenen etwas mehr Gewalt zu sehen, wie z. B. der härtere Tod des Hundes oder zwei kleine blutige Close-ups von Wunden, aber ungleich brutaler wirkt der Film dadurch nicht. Muss er auch nicht, da er schon in der Kinofassung für einen Mainstream-Film wenig zimperlich war. Insgesamt ist der Film nun circa sieben Minuten länger (KF: 108 min; DC: 115 min).

Doch zum Film selbst: Nach den kommerziellen Enttäuschungen mit SHOWGIRLS und STARSHIP TROOPERS musste Verhoeven sich zurücknehmen und so suchte er sich ein kommerzielles Projekt, welches für das Massenpublikum geeignet schien. Sein Impetus war also von Anfang an ein anderer als bei seinen vorhergehenden Werken. Er hielt das Drehbuch von Andrew W. Marlowe (AIR FORCE ONE, END OF DAYS) dafür geeignet, war Verhoeven doch vom philosophischen Aspekt inspiriert. Er sah darin Parallelen mit den Schriften Platons, der im zweiten Buch der „Politeia“ ähnliche Gedanken aufgreift. ZITAT: „Wenn es nun zwei solcher Ringe gäbe und den einen der Gerechte sich ansteckte, den andern der Ungerechte, so wäre, wie mir scheint, wohl keiner von so eherner Festigkeit, dass er bei der Gerechtigkeit bliebe und es über sich gewänne, fremden Gutes sich zu enthalten und es nicht zu berühren, trotzdem dass er ohne Scheu sogar vom Markte weg nehmen dürfte, was er wollte, und in die Häuser hineingehen und beiwohnen, wem er wollte, und morden und aus dem Gefängnis befreien, wen er wollte, und überhaupt handeln wie ein Gott unter den Menschen.“

Leider wurden aber letztendlich die philosophisch-moralischen Elemente einer konventionellen Erzählstruktur geopfert, die sich in einem hingezogenen Showdown mit einem typischen Übermensch-Wiederaufstehungs-Gegenspieler manifestiert und in eindimensionalen Verfolgungsjagden und Kämpfen zeigt. Der Film wird daher Verhoevens einzigartigem Nimbus nur ansatzweise gerecht. HOLLOW MAN bleibt etwas unpersönlich und zeigt mehr Hollywood-Routine als man von ihm gewohnt ist, auch wenn einige Markenzeichen vorhanden sind. Bezeichnend dürfte es auch sein, dass der Film, obwohl teilweise nicht zurückhaltend, der erste US-Film von Verhoeven ist, der sein R-Rating beim ersten Anlauf bei der MPAA bekam, ohne vorher umgeschnitten oder gekürzt worden zu sein. So wundert es nicht, wenn auch der Regisseur nicht vollends mit dem Endergebnis zufrieden war. Verhoeven stuft den Film als eine bessere Auftragsarbeit ein, die seiner Meinung nach eigentlich jeder hätte machen können. Der Film blieb zudem kommerziell hinter den Erwartungen zurück, trotz einem weltweiten Einspiel von mehr als 190 Millionen Dollar. Das war sicher einer der Gründe, weshalb Verhoeven danach zu seinen Wurzeln zurückging und in Europa (genauer gesagt in seiner Heimat Niederlande und in Deutschland) den Weltkriegsthriller BLACK BOOK realisierte.

Verhoeven gelang mit HOLLOW MAN also „nur“ ein ephemerer Oberflächenreiz, der keine großartigen weiterführenden Auseinandersetzungen evoziert, aber durchaus einige Aspekte besitzt, die den Film partiell faszinierend wirken lassen. Es sind mit Sicherheit die visuellen Effekte, die seinerzeit absolut State-of-the-Art waren und welche die Hälfte des Budgets verschlungen hatten, die noch heute beeindrucken, auch wenn mittlerweile im Bereich der VFX noch einmal gigantische Fortschritte gemacht wurden. Und hat HOLLOW MAN ganz eindeutige Schwächen im Bereich Drehbuch und Dramaturgie, so besticht der Film neben den erstklassigen visuellen Effekten zudem durch die grandiose Kameraarbeit von Jost Vacano (DAS BOOT, DIE VERLORENE EHRE DER KATHARINA BLUM), der hier zum siebten, aber auch letzten Mal mit Verhoeven zusammenarbeitete und der Werken wie SOLDIER OF ORANGE, SPETTERS, ROBOCOP, TOTAL RECALL und ebenfalls SHOWGIRLS sowie STARSHIP TROOPERS seinen Stempel aufdrückte.

Die Bildgestaltung besticht durch die fließende, selten ruhende Kamera, die durch die Gänge des Labors wandert und die Akteure entweder anführt oder ihnen folgt. Die Kamera spielt mit dem Voyeurismus und wechselt die Perspektiven, manchmal in einer einzigen Einstellung von objektiv zu subjektiv. Sie spielt auch mit dem Zuschauer, der eine Allianz mit dem unsichtbaren Sebastian Caine (Bacon) eingeht. Die Lichtgestaltung (des High-Tech-Labors) selbst ist zwar überwiegend kühl oder partiell klinisch (in bester Art und Weise), aber ebenso praktisch und realistisch wie stylisch. Warme Töne werden dann in den alten Elementen der unterirdischen Anlage verwendet, um einen Kontrast zu schaffen. Der klinische Look entsteht u. a. aus dem brillanten Lichtkonzept (in Verbindung mit dem tollen Produktionsdesign) mit den Lichtbändern in den Gängen des unterirdischen Labors, die aus Leuchtstoffröhren (ein Markenzeichen von Vacano) bestehen und die mit einem realistischen Ansatz einen visuellen Glanzpunkt setzen. [Mehr zur engen Zusammenarbeit zwischen Paul Verhoeven und Jost Vacano sowie einige interessante Details und Insider-Infos zu den genannten Filmen (und viel mehr) gibt es im Buch über Vacano zu lesen: JOST VACANO – DIE KAMERA ALS AUGE DES ZUSCHAUERS. Das könnte auch einige der fehlenden Extras der neuen DVD ersetzen oder zumindest ergänzen.]

Fazit: Trotz seiner Größe und seines nicht geringen Budgets von etwa 90 Millionen Dollar, bleibt der Film doch ein B-Movie im Gewand eines A-Filmes. Mit unübersehbaren Schwächen behaftet gelingt es dem Film trotzdem, dem Genre gerecht zu werden und ein durchaus gelungener Vertreter seiner Zunft zu sein. Bleibt nur zu hoffen, dass Verhoeven sich mit zukünftigen Werken wieder als der Exponent unter den europäisch-stämmigen Regisseuren in Hollywood beweist, der er immer war.






© DVD-Palace Home Entertainment




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