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 3643  Review zu: Henning Mankell: Wallander - Die fünfte Frau 05.03.2003
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Ein Review von Louis Anschel



1994 werden in Algerien vier französische Nonnen und eine schwedische Touristin von Fundamentalisten ermordet. Ein Jahr später schlägt ein brutaler Serienmörder im Süden Schwedens zu. Bei den Opfern handelt es sich ausschließlich um Männer: Ein älterer Herr, der Vogelgedichte schrieb, ein Orchideenliebhaber und ein unbekannter Forscher, der mit Steinen beschwert im See entdeckt wird. Der Mörder hat gründlich dafür gesorgt, dass seine Opfer lang und qualvoll sterben mussten. Doch warum tötet er scheinbar harmlose Bürger mit so brutaler Gewalt? Nach Kommissar Wallanders Devise, dass die Menschen selten das sind, was man von ihnen denkt, nimmt er seine Untersuchungen auf. Und bald spricht einiges dafür, dass es einen Zusammenhang mit den Toten in Algerien gibt...

Cover Henning Mankell: Wallander - Die fünfte Frau
Cover vergrößern




Im Handel ab:17.02.2003
Anbieter: Universum Film
Originaltitel:Den 5:e kvinnan
Genre(s): Thriller
Regie:Birger Larsen
Darsteller:Rolf Lassgård, Lars Melin, Keve Hjelm
FSK:16
Laufzeit:ca. 226 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Schwedisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Bildformat:16:9 (1.78:1) anamorph
Medien-Typ:2 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Doppel Amaray Case
Untertitel: Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte, Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Dokumentation "Die Welten des Henning Mankell" inkl. Interview mit Henning Mankell
Zusatzinfos: Laufzeit Bonusmaterial ca. 58 Min.

Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb


Das Bild hat erhebliche Schwächen. Es rauscht so sehr, daß man vor lauter Rauschen kaum noch etwas erkennen kann. Von Schärfe ist keine Spur. Die Kontrastwerte sind schlecht, so daß Details in einem einzigen Brei verschwimmen, zumal aus dramaturgischen Gründen die Farben aus dem Film genommen wurden. Hier hätte man mit größter Behutsamkeit an das Material herangehen müssen, was aber nicht geschehen ist. Sicherlich, es handelt sich um eine TV-Produktion und vielleicht sollte man hier einen anderen Maßstab ansetzen. Dennoch: Was einem hier geboten wird, ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild des Jammers!

Bewertung  5 von 10 Punkten




Der Ton liegt in Deutsch und Schwedisch in Dolby Stereo vor. Hier werden die Möglichkeiten, die solch einer Abmischung zur Verfügung stehen, gut ausgeschöpft. Die Dialoge sind überdeutlich auf den Center gelegt, der Score und andere Geräusche verteilen sich auf die Frontspeaker und manchmal auch auf die Rears. Ein wenig mehr Baß wäre wünschenswert gewesen, aber ohne Subwoofer ist da nicht mehr herauszuholen.

Bewertung  6 von 10 Punkten




Neben einem Trailer gibt es nur ein einziges Extra auf der DVD, das aber hat es in sich: Eine fast einstündige Dokumentation über Henning Mankell, den Autor der Wallander-Bücher. Der Schriftsteller ist ein sehr interessanter Mann. Er lebt nicht nur in Südschweden, sondern zugleich auch in Mosambik. Er schreibt nicht nur Bücher über verschiedene Themen, sondern auch Theaterstücke, die er in Maputo selbst inszeniert. Viele Details über Mankell, sein Leben und sein Schaffen erfährt man in dieser außerordentlich interessanten Dokumentation.

Über den Film selbst erfährt man allerdings nichts. Abgesehen von ein paar Szenen über die Dreharbeiten beschäftigt sich die Dokumentation mit anderen Dingen. So kann man leider nichts über Cast & Crew erfahren, zumal die Leute hier alle unbekannt sind.

Bewertung  6 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  6 von 10 Punkten


Vielen Krimilesern ist der schwedische Autor Henning Mankell ein Begriff. So war es sicherlich nur eine Frage der Zeit, bis seine Bücher verfilmt wurden. "Die fünfte Frau" ist nach "Die falsche Fährte" die zweite Verfilmung eines Buches von Mankell.

"Mein Gott, wer denkt sich so was aus?" fragt Kurt Wallander an einer Stelle bei einem grausigen Leichenfund. Diese Frage könnte man als Zuschauer auch dem Autor stellen, denn man ist schon etwas fassungslos, wenn man der Story dieses Psychoschockers folgt. Was die Morde – und da kommen so einige – miteinander verbindet, stellt sich so schnell nicht heraus. Die Geschichte ist auch so geschickt konstruiert, daß man am Ende nicht im geringsten über die Erklärung der Ereignisse enttäuscht ist, zumal Mankell eines der großen Tabu-Themen in unserer Gesellschaft anspricht.

Abgesehen von der eigentlichen Ermittlungsarbeit, werden einem auch die einzelnen Charaktere der Polizisten nähergebracht, hier natürlich in erster Linie Kurt Wallander. Er ist nicht unbedingt ein Traumtyp oder der Schwarm aller Schwiegermütter. Er hat seine Macken, seine Eigenheiten. Er ist etwas übergewichtig, geschieden, hat eine erwachsene Tochter. So leicht kann man ihm nichts vormachen. Rührend kümmert er sich um seinen Vater, der ins Krankenhaus muß und läßt so ein Date sausen. Er ist eifersüchtig auf den Freund der Tochter. Zugeben will er das aber nicht.

Und genau das sind die Punkte, die einen guten Polizisten ausmachen. Er kennt das Leben und kann sich in andere Personen hineinversetzen. So sehen wir Zuschauer viele Dinge auch aus Wallanders Blickwinkel. Hier wird trickreich eine suggestive Kamera eingesetzt, die in äußerst grobkörnigen, verwackelten Bildern – manchmal s/w – Wallanders Gedanken zeigt. Ebenso Flashbacks, wenn er oder andere sich an zurückliegende Dinge erinnern oder Details einer näheren Untersuchung unterziehen. Wenige Frames sprechen hier Bände. Die Farben des Films sind auch erwähnenswert, es gibt nämlich fast keine. Die Innenaufnahmen sind bräunlich gehalten, die Farbwerte fast vollständig herausgenommen. Die Außenaufnahmen erscheinen im Gegensatz häufig in blau, man fühlt sich sehr stark an einen eingefärbten Stummfilm erinnert.

"Die fünfte Frau" ist auch ein Film über die Einsamkeit. Kurt Wallander ist geschieden, lebt alleine. Er ist einsam, zumindest aber überkommen ihn Momente der Melancholie. Er ist sehr oft bei seinem Vater, der ebenfalls allein ist. Im Gegensatz zu seinem Sohn spricht der Vater sehr wohl seine Eifersucht in bezug auf Wallanders neue Kollegin Maja an. Häufig sieht man Autos aus der Vogelperspektive, die über einsame Landstraßen fahren. Die Opfer sterben einsam, weil sie nach der Tat noch längere Zeit am Leben sind. Hinzu kommt eine gewisse Kälte, die durch die landschaftliche Kulisse ausgestrahlt wird.

Zusammengefaßt stellt "Die fünfte Frau" einen Krimi der Extraklasse dar. Bekannte Sehgewohnheiten kann man hier getrost vergessen, denn der spannende Plot wird visuell und storytechnisch sehr eigenwillig erzählt. Der Film ist möglicherweise etwas anstrengend, zumal die Spannung über die gesamte Zeit – und das sind immerhin knapp vier Stunden – nicht im mindesten nachläßt, ganz im Gegenteil.

Auch wenn das schlechte Bild ein wirkliches Ärgernis darstellt, so muß ich diese schwedische Produktion den Krimi- und Thrillerfreunden unbedingt ans Herz legen.






© DVD-Palace Home Entertainment




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