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 9913  Review zu: Hellboy - Director's Cut 27.01.2005

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Ein Review von Matthias Schmieder



Während des Zweiten Weltkriegs wird Hellboy (Ron Perlman) aus den Flammen der Hölle geboren und von dem größenwahnsinnigen Magier Rasputin (Karel Roden) durch ein okkultes Ritual an die Erdoberfläche gebracht, um die Hölle auf Erden zu entfesseln. Doch Hellboy wird von den Alliierten gerettet. Professor "Broom" Bruttenholm (John Hurt) nimmt die kleine Ausgeburt des Teufels unter seine Fittiche und zieht sie im Schutz der "Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen" auf.

Jahre später ist der erwachsene und praktisch unzerstörbare Hellboy an der Seite des Fischmannes Abe Sapien (Doug Jones) und der pyrokinetisch veranlagten Liz Sherman (Selma Blair) zum eifrigsten Bekämpfer aller bösen übernatürlichen Kräfte geworden. Hellboy und sein Ziehvater ahnen nicht, dass Rasputin seine dunklen Pläne von einst noch nicht aufgegeben hat. Er ist zurückgekehrt, um endlich Armageddon herbeizuführen. Seine wichtigste Schachfigur im diabolischen Spiel? Hellboy!

Cover Hellboy - Director's Cut
Cover vergrößern




Im Handel ab:13.01.2005
Anbieter: SONY Pictures Home Entertainment / Columbia Tristar Home Entertainment
Originaltitel:Hellboy
Genre(s): Action
Komödie
Science Fiction
Regie:Guillermo del Toro
Darsteller:Ron Perlman, John Hurt, Selma Blair, Rupert Evans, Karel Roden, Jeffrey Tambor, Doug Jones, Brian Steele, Ladislav Beran, Biddy Hodson, Corey Johnson, Kevin Trainor, Brian Caspe, James Babson, Stephen Fisher, Garth Cooper, Angus MacInnes, Jim Howick, Mark Taylor, Daniel Aarsman, Bettina Ask, Alvaro Navarro, Emilio Navarro, Rory Copus, Tara Hugo, Richard Haas, Andrea Miltner, Jo Eastwood, Charles Grisham, Jan Holicek, Jeremy Zimmerman, Monty L. Simons, Pavel Cajzl, Andrea Stuart, William Hoyland, Millie Wilkie, Bob Sherman, Ellen Savaria, Petr Sekanina, Ales Kosnar, Justin Svoboda, Ave Zoli, Santiago Segura, Albert Moy, Helene Wilson, David Hyde Pierce, Todd Kramer, Mike Mignola
FSK:16
Laufzeit:ca. 127 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Medien-Typ:3 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Digipak mit Schuber
Untertitel: Englische Untertitel für Hörgeschädigte, Deutsch, Englisch, Türkisch,
Extras/Ausstattung:
  • DVD1:
  • Kapitelanwahl
  • Bewegtmenü
  • Menü mit Sound
  • Film in Director´s Cut Fassung
  • DVD Intro von Guillermo del Toro
  • Filmkommentare: Exklusiver Director´s Cut Kommentar des Regisseurs - Separate Tonspur - Filmmusik mit Kommentar des Komponisten
  • DVD Comics
  • Die rechte Hand des Verderbens - Hinter den Kulissen
  • Storyboards
  • DVD-Rom

    DVD2:
  • DVD Intro von Selma Blair
  • Brutkammer (3 entfallene Szenen / Dokumentation "Hellboy: Die Saat der Zerstörung" - mit Produktions-Vorbereitung & Hauptdreharbeiten & Postproduktion / Filmografien & Charakter-Biografien)
  • Kroenens Quartier (Szenenverlauf: Ogdru Jahad / 4 Videostoryboards / 5 animierte Storyboards / 4 Vergleiche gezeichnete Storyboards - Filmszenen)
  • Maquette-Modelle Video Galerie (Baby Hellboy / Abe Sapien / Sammael / Ogdru Jahad / Ivan Klimentovich / Behemoth)
  • Bellamie Hospital (Kinotrailer & TV-Spots / Posterentwürfe & finale Kampagne)
  • Hellboy Merchandising
  • Verschiedene Trailer

    DVD3:
  • DVD Intro von Ron Perlman
  • Videokommentar Besetzung
  • Produktions-Workshop (Make-up & Belichtungstests / VFX Visuelle Effekte)
  • Comic-Con 2002 mit Guillermo del Toro / Ron Perlman und Mike Mignola (23 Minuten)
  • Über die Geschichte und den Aufbau von Comics mit Scott McCloud
  • Galerie mit mehreren hundert Abbildungen (Standbilder / Mike Mignola - Zeichnungen / Notizbuch Regisseur - Auszüge / Hellboy-Galerie mit Zeichnungen verschiedener Comic-Künstler)

    Diese DVDs enthalten u.a. Beiprogramme; die teilweise eine höhere FSK-Einstufung erhalten haben als der Hauptfilm. Aus Rechtsgründen muss daher die gesamte Einstufung der DVDs mit der höchsten FSK-Einstufung gekennzeichnet werden. Der Hauptfilm hat die FSK-Einstufung ab 12 Jahren.
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb


Das Bild wurde anamorph im 1,85:1 Widescreen-Format auf der Disc abgelegt. Der Transfer ist wirklich tadellos und weißt keinerlei Verunreinigungen oder Kratzer auf. Wie man es von Guillermo del Toro gewohnt ist, setzt er auch hier oft verschiedene Farbfilter ein. So gibt es etliche sehr düstere und dunkle Szenen, die durch einen sehr hohen Kontrast brillieren, aber nur wenige Details offenbaren. Aber auch natürliche und grelle Farben sind im Repertoire des Filmemachers enthalten, so umfassen sie im Verlauf des Filmes fast das gesamte Spektrum an Möglichkeiten. Leider mangelt es dem Bild etwas an Schärfe und Detailfeinzeichnung, was wohl auf einen eingesetzten Rauschfilter zurückzuführen ist. So bieten nur Nahaufnahmen eine hohe Detailvielfalt, weiter entfernte Objekte hingegen wirken etwas verwaschen. Dennoch, man kann weder das geringste Rauschen, noch Nachzieheffekte beobachten; auch digitale Fehler als Folge einer zu hohen Kompression sind nicht festzustellen.

Das Bild ist sehr vielseitig und gefällt vor allem durch die tollen Farben und den starken Kontrast. Zudem ist der Transfer geradezu rausch- und artefaktfrei und erreicht somit gute neun Punkte.

Bewertung  9 von 10 Punkten




Schon im Vorspann machen die beiden Dolby Digital 5.1 Tracks in Englisch und Deutsch ordentlich Druck und stimmen auf ein gigantisches Fest für die Ohren ein. Doch erst in den folgenden Sequenzen eröffnen uns die Audiospuren ihr volles Potential. Granaten detonieren ohrenbetäubend, stehende Schwingungen im Tieftonbereich lassen das Heimkino erzittern und unzählige Projektile zischen in unglaublicher Geschwindigkeit direkt an unseren Ohren vorbei. Das gesamte Klangfeld ist unbeschreiblich dicht und dynamisch, was uns immer wieder den Werbe-Slogan „Mittendrin statt nur dabei!“ ins Gedächtnis ruft. Neben den markerschütternden Basseinlagen und den vielseitigen direktionalen Effekten, ist es vor allem die brachiale Dynamik, die uns ein ums andere Mal unruhig im Sessel hin und her rutschen lässt. In den etwas ruhigeren Szenen ist es der tolle Score von Marco Beltrami, welcher sich auf allen Lautsprechern wohlklingend verteilt und so den Raumklang über die gesamte Spieldauer aufrecht hält. Dialoge werden gut verständlich vom Center-Lautsprecher wiedergegeben, wandern aber bei Gesprächen auch schon mal auf die anderen Lautsprecher, um eine bessere Räumlichkeit zu erzeugen.

Wer glaubt nur DTS könne ein Maximum an Dynamik und Feinzeichnung bieten, der sollte sich diese beiden Dolby Digital 5.1 Tonspuren zu Gemüte führen. Diese sind auf jeden Fall referenzverdächtig und erhalten nicht nur die höchst mögliche Punktzahl, auch den Big Sound Award vergeben wir für diese tolle Performance!

Bewertung  10 von 10 Punkten




Der Hellboy Director’s Cut wurde in einem schönen Digi-Pack veröffentlicht, in welchem sich neben den drei DVDs auch noch ein 10-seitiges Booklett, sowie ein exklusives Comic-Book befindet. Das ausführliche Bonusmaterial wurde aus Platzgründen auf allen drei DVDs verteilt, wobei die erste Bonus-Disc auch in der normalen 2-Disc-Special Edition des Filmes zu finden ist. Die DVD-Menüs wurden aufwendig designed, animiert und mit Musik unterlegt.

Film-Disc:
Bereits auf der Film-Disc befinden sich etliche interessante Extras, allen voran der Audiokommentar von Regisseur Guillermo del Torro, sowie eine separate Soundtrack-Tonspur, welche optional mit dem Kommentar von Komponist Marco Beltrami abgespielt werden kann. Zudem warten unter dem Punkt DVD-Comics sieben kurze, aber animierte Comics darauf entdeckt zu werden. Unter dem Menüpunkt die Hand des Verderbens gilt es acht Behind-the-Scenes Features abzuspielen. Neben in den Film integrierbare Storyboard-Zeichnungen, gibt es noch einen sehr interessanten DVD-Rom-Part, wo man begleitend zum Film im „Original Script-Book“, sowie im „Script-Book des Supervisors“ mitlesen kann.

Bonus-Disc 1:
Zunächst erwartet uns ein kurzes Intro von Selma Blair, in welchem sie erläutert, was es alles auf der DVD zu finden gibt. Zudem lassen sich auch gleich zu Beginn die Untertitel wählen, welche während der Dokumentationen zugeschaltet werden sollen.

Brutkammer
Die „Brutkammer“ ist der erste große Menüpunkt der ersten Bonus-DVD und führt zu einer Vielzahl an Zusatzinformationen.

Entfallene Szenen
In diesem Menü befinden sich drei in der Kinofassung nicht verwendete Szenen. Wer den Director’s Cut aber schon gesehen hat, den erwartet außer dem optional begleitenden Kommentar von Guillermo del Toro nichts Neues, da alle Szenen in der längeren Fassung eingebunden wurden.

Dokumentation: Hellboy die Saat der Zerstörung
Hinter diesem Menüpunkt verbergen sich über 100 Minuten an Bonusmaterial, welches chronologisch zu den Drehtagen gestaffelt wurde. Man hat die Möglichkeit die einzelnen Punkte separat anzuwählen, oder die gesamte Featurette auf einmal abspielen zu lassen.

Im Abschnitt Produktions Vorbereitungen wird einiges über die Entstehung des Filmes erzählt, so lernt man auch den Schöpfer und Zeichner der Hellboy-Comics Mike Mignola in einem Interview kennen. Zudem erlebt man mit, wie erste Modelle für den Film erstellt werden und Regisseur Guillermo del Toro seine Visionen zu vermitteln versucht. Auch werden schon vorab einige Stunt-Tests durchgeführt, um ausloten zu können, was für normale Schauspieler möglich ist und was später am Computer realisiert werden muss.

Der Hauptteil der Boni wurde im Abschnitt Hauptdreharbeiten platziert, welcher sich über 20 Punkte erstreckt. Es gibt hier einige sehr kurze und teilweise recht uninteressante Beiträge, dennoch erfährt man in knapp 90 Minuten Spielzeit alles Wissenswerte über die Dreharbeiten. So gestalten sich vor allem die Dokumentationen über die vielen mechanischen Puppen und die CGI-Effekte sehr spannend. Doch auch die Make-Up-Effekte, sowie die mehrstündige Maske der Schauspieler, sind mehr als sehenswert. Zudem erfahren wir, wie viele Stunts und Fights realisiert wurden und bekommen einiges über die Atmosphäre an den Drehorten mit.

Auch die Postproduktion wurde berücksichtigt und bietet ein knapp acht Minuten dauerndes Feature über das Sound Design & die Vertonung des Filmes, sowie einen kurzen Blick hinter die Kulissen der Premiere-Vorführung von „Hellboy“. Wieder zurück in der Brutkammer, bietet der nächste Punkt Filmo- und Biographien zu 15 beteiligten Personen in Form von sehr ausführlichen Texttafeln.

Kroenen’s Quartier
In diesem Abschnitt widmeten sich die Macher ganz den verschiedenen Storyboards. Zu jedem Abschnitt gibt es ein Intro des Regisseurs, in welchem er die Bedeutung und die Vorteile dieser Zeichnungen schildert. Der Szenenverlauf bietet einen knapp eine Minute dauernden Blick auf eine sehr frühe Skizze einer fertigen Sequenz des Filmes. Zudem gibt es vier Videostoryboards die man optional im Vergleich mit den fertigen Szenen abspielen kann. Das gleiche gilt für die animierten Storyboards, wobei es hier fünf verschiedene zu betrachten gibt. Bei dem Vergleich von gezeichneten Storyboards mit dem Film lassen sich die Sequenzen mit Multi-Angle-Funktion abspielen, um direkt vergleichen zu können.

Marquette Modelle
Zurück im Hauptmenü findet sich dieser Punkt, in welchem man verschiedene Modelle von Filmcharakteren auswählen kann. Man hat nun die Möglichkeit diese sich um 360° drehenden Figuren auch in Detailansichten zu öffnen. Insgesamt gibt es sechs verschiedene Modelle zur Auswahl, unter anderem „Baby Hellboy“ und „Abe Sapiens“.

Belamie Hospital
Hier findet man sowohl Kinotrailer & TV-Spots, als auch einige Bilder aus der Printkampagne. Es gibt insgesamt zwei Kinotrailer, neun TV-Spots und unzählige Poster zu betrachten.

Als Abschluss der ersten Bonus-DVD enthält die Disc noch weitere Trailer zu verschiedenen Filmen.

Bonus-Disc 2
Auch hier starten wir mit einem DVD-Intro, dieses Mal gesprochen von Ron Perlman. Gleich als ersten Menüpunkt gibt es einen Videokommentar der Besetzung in Filmlänge zu betrachten. Dieser ist im Grunde wie ein normaler Audiokommentar aufgebaut, mit dem Unterschied, dass hier die Schauspieler (unter anderen Ron Perlman und Selma Blair) visuell aufgezeichnet wurden. Dieses Feature ist wirklich sehr interessant, man erfährt wiederum einige Details aus dem Produktionsprozess und den Gedanken der Mitwirkenden.

Produktions Workshop
Wieder im Hauptmenü angelangt, wählen wir diesen Button und erreichen so vier weitere Features, beginnend mit Make-Up und Belichtungstests der Figur Hellboy. Hier zeigen sich die Schwierigkeiten, welche die Macher mit der roten Hautfarbe des Hauptcharakters hatten. Es mussten spezielle Belichtungsmaßnahmen getroffen werden, um „Red“ ins richtige Licht zu setzen. Der nächste Punkt Visuelle Effekte erläutert in wenigen Minuten die Entstehung der „Belamie Hospital“-Szene, sowie die Produktion des „B.U.A.P-Lift-Miniaturmodels“. Dem Computergenerierten Behemoth- welches als Endgegner fungiert- werden die nächsten 4 Minuten gewidmet. Ähnlich geht es mit Liz photokinetische Veranlagung weiter. Hier wird näher auf die Feuer-Effekte und die Umsetzung dieser im fertigen Film eingegangen.

Comic Con 2002
Dies ist ein 23 Minuten dauerndes Interview mit Guillermo del Toro, Ron Perlman und Mike Mignola, das 2002 auf der Comic Con aufgezeichnet wurde. Das Projekt „Hellboy“ wird hier erstmals dem öffentlichen Publikum näher gebracht. Redensführer ist hierbei der Regisseur, welcher viel Gespür für sein Publikum beweist und durch seine Rede immer wieder die Stimmung auflockert.

Die Geschichte des Comics
Über die Herkunft und die Geschichte des traditionellen Comics, beschäftigt sich dieses ca. 12 Minuten dauernde Feature. Spezialisten unterhalten sich hier ausführlich über den Aufbau und die Wirkung eines Comics und erklären die Beliebtheit des Trägermediums.

Zu diesem aufschlussreichen Bonusmaterial gibt es noch Bildergalerien mit mehren hundert Exponaten, die es bei Interesse zu erforschen gilt.

Bewertung  10 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  10 von 10 Punkten


So wollen wir das haben: Eine schöne Verpackung, eine tolle Bildqualität, ein referenzverdächtiger Sound und gigantisch viele Extras. Die Verantworlichen bei Columbia TriStar haben dieses Mal alles richtig gemacht. Respekt!!

Als Fan des Comics „Hellboy“ von Mike Mignola, war es schon immer ein Traum von Guillermo del Toro diesen Stoff als Film zu adaptieren. Doch zunächst scheiterte sein Projekt an den Geldgebern. Niemand hielt die Geschichte um den roten Muskelprotz aus einer anderen Welt für erzählenswert und so stand Guillermo bei den Film-Firmen immer wieder vor verschlossenen Türen. Erst nach seinem großen Erfolg mit „Blade II“ konnte er Produzenten und Studiobosse davon überzeugen, ihm eine Chance zu geben. Dennoch hatte er auch nach der Zusage mit vielen Problemen zu kämpfen. Den Film hatte er in seinem Kopf schon fertig gestellt und die Besetzung des Hauptdarstellers war für ihn nicht mehr diskutierbar. Für die Hauptfigur kam nur Ron Perlman in Frage, mit dem Guillermo schon des Öfteren gemeinsam gearbeitet hatte. Doch die Produzenten wollten lieber Dwayne „The Rock“ Johnson oder Vin Diesel in der Hauptrolle sehen und auch der Name „Hellboy“ war ihnen ein Dorn im Auge. Letztendlich schaffte es Guillermo del Toro seine Vorstellungen durchzusetzen, musste aber mit einem eher geringen Budget von 60 Millionen Dollar auskommen.

So machte sich der Regisseur gleich ans Werk, wobei er sogar Projekten wie „Blade: Trinity“ und „Harry Potter und der Gefangene von Azkaban“ den Rücken kehrte, um ganz bei der Sache zu sein. Entstanden ist ein wunderbarer Mix aus Action, Fantasy, Horror und vor allem Humor.

„Hellboy“ oder von Freunden auch „Red“ genannt, ist der coolste Anti-Held seit „Blade“, der es immer wieder schafft im richtigen Moment den passenden sarkastischen Oneliner auszupacken. Aber vor allem seine menschliche Seite macht den roten Muskelberg zu einer sympathischen Heldenfigur. Um nicht allzu sehr aufzufallen, schleift er regelmäßig seine Hornstümpfe ab und muss sich auch mit handfestem Liebeskummer herumplagen. So gehört auch die Beschattung eines potentiellen Nebenbuhlers zu seinem Repertoire an menschlichen Facetten.

Die Story weißt keine gravierenden Logiklücken oder Fehler auf, ist aber dennoch nur Nebensache in dieser humorigen Monsterhatz. Leider hat man sich nicht genug Zeit für die anderen Charaktere wie Abe Sapiens, Kroenen oder auch den Professor genommen. Sie wirken viel zu eindimensional, was sehr ärgerlich ist, da alle ein riesiges Potential aufweisen und als Kult-Charaktere taugen könnten. Auch das apokalyptische Schlussszenario und der gigantische Endgegner wollen nicht so richtig in das Gesamtbild passen.

Bei der Schauspielerwahl bewies Guillermo del Toro jedoch Fingerspitzengefühl, so kann man froh sein dass er so beharrlich auf die Besetzung von Ron Perlman als „Hellboy“ bestand. Es ist ein wahrer Genuss ihm bei der Arbeit zusehen zu können, so natürlich und derart spielfreudig hat man ihn selten erlebt. Aber auch die pyrokinetisch veranlagte Liz, gespielt von Selma Blair, kann Akzente setzten, wenn auch der Charakter im Drehbuch etwas zu kurz kam.

„Hellboy“ ist ein bunt knalliger und humoriger Fantasy-Action-Spaß, mit einem tollen Hauptdarsteller und herzzerreißenden Onlinern. Nach der eher schlechten „Blade II“-Adaption, konnte Guillermo del Toro hier deutlich seine Fähigkeiten als Regisseur unter Beweis stellen. Freunde des temporeichen und actiongeladenen Kinos kommen hier voll auf ihre Kosten und Teil 2 ist auch schon in Planung.




BIG SOUND AWARD BIG X-TRA AWARD


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