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 2474  Review zu: Giallo-Collection - Teil 1 12.07.2013
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Ein Review von Carlito Brigante



Diese Edition enthält drei Klassiker eines Subgenres des italienischen Thrillers, des so genannten "Giallo" (zu Deutsch: Gelb). Seinen Namen verdankt er der Farbe des Einbands italienischer Groschenromane, seine Markenzeichen sind eine besonders stilvolle Inszenierung, Rasierklingen, schwarze Handschuhe und ausgesprochen schöne Ladies, zu seinen Verehrern gehören u. a. Quentin Tarantino, Brian de Palma und John Carpenter.

Cover Giallo-Collection - Teil 1
Cover vergrößern




Im Handel ab:31.03.2013
Anbieter: Koch Media GmbH
Genre(s): Thriller
Regie:Vittorio Sindoni, Piero Schivazappa, Francesco Mazzei
Darsteller:Philippe Leroy, Renzo Montagnani, Tom Drak
FSK:18
Laufzeit:ca. 266 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 2.0
Englisch: Dolby Digital 2.0
Italienisch: Dolby Digital 2.0
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
16:9 (2.35:1) anamorph
Medien-Typ:3 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case mit Einleger
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Exklusive Interviews mit Cast und Crew
  • Originaltrailer
  • Bildergalerien mit seltenem Werbematerial
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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TÖDLICHES ERBE
Das Bild (1,85:1; anamorph) ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Die Schärfe ist nur mittelmäßig, der Kontrast ist etwas steil und es gibt einen kleinen Rotstich. Die Haut sieht oft etwas zu Orange aus. Abgesehen davon machen die Farben aber einen guten Eindruck. Deutlicheres Bildrauschen ist ebenso zu beobachten wie kleinere analoge Defekte. Die Kompression arbeitet aber unauffällig. 6/10


DIE WAFFE, DIE STUNDE, DAS MOTIV
Der Transfer stammt offenbar von einer alten abgenudelten, nicht restaurierten Kinokopie ab, denn das Bild der DVD (1,85:1; anamorph) ist wirklich schwach geworden. Die Schärfe ist mau, das Bild wirkt stets weich und detailarm, der Kontrast ist ungenügend und der Schwarzwert katastrophal. Die Farben sind alles andere als frisch oder kräftig. Sie sind blass und ausgewaschen und haben einen starken rotbraunen Stich. Es gibt diverse Kratzer, Laufstreifen und analoge Defekte. Auch das Bildrauschen ist stellenweise heftig. Dazu kommen Kompressionsspuren. Aber augenscheinlich gab es kein besseres Ausgangsmaterial und eine aufwendige Restaurierung war außerhalb dessen, was (re-)finanzierbar ist. 4/10


THE FRIGHTENED WOMAN
Das Bild (1,85:1; anamorph) von FEMINA RIDENS ist wieder etwas besser geworden, wenngleich auch hier keine Wunder erwartet werden sollten. Die Schärfe ist akzeptabel, aber der Film sieht doch oft etwas weich aus. Immer wieder mangelt es an Detailzeichnung. Der Kontrast ist zumeist ausgewogen, der Schwarzwert ordentlich. Die Farben könnten ein bisschen strahlender sein, sind sie doch nicht allzu kräftig. Es gibt ein leichtes Bildrauschen und diverse analoge Defekte wie Dropouts. Die Kompression sorgt gelegentlich für leichte Unruhen. 6/10

Bewertung  6 von 10 Punkten




TÖDLICHES ERBE
Der Film liegt in Deutsch, Italienisch und Englisch in DD 2.0 vor. Alle drei Spuren haben Vor- und Nachteile. Mal klingt die eine Fassung besser, mal die andere. Alle drei weisen ein Hintergrundrauschen, gelegentliches Kratzen und Knistern und kleinere Unsauberkeiten in den Dialogen auf, ohne dass aber die Verständlichkeit leidet. Es gibt optionale deutsche Untertitel. 6/10


DIE WAFFE, DIE STUNDE, DAS MOTIV
Die Qualität beider DD 2.0-Spuren, Deutsch und Italienisch, ist brauchbar, aber nicht frei von Fehlern. Die zwei Fassungen weisen Hintergrundrauschen, Zischen und Knistern in den Dialogen auf und manchmal klingen sie auch ein wenig blechern. 6/10


THE FRIGHTENED WOMAN
Es gibt optionale deutsche Untertitel, die durchgängig sind, und englische Untertitel, die nur für die Stellen verfügbar sind, die keine englische Synchro haben und in Italienisch vorliegen.
Für den Film existiert keine deutsche Synchronisation. Eine dafür zu erstellen, würde sich finanziell wohl auch kaum lohnen, also gibt es nur eine italienische und eine englische Tonspur. Die italienische Fassung klingt stellenweise etwas dumpf, während die englische des Öfteren blechern klingt. Auch Unsauberkeiten in den Dialogen weisen beide Versionen auf, auch wenn die Verständlichkeit nicht allzu sehr darunter leidet. Die meiste Zeit über sind beide Spuren aber durchaus akzeptabel. 6/10

Bewertung  6 von 10 Punkten




TÖDLICHES ERBE
- Italienischer Trailer
- Bildergalerie
- Booklet/Plakat


DIE WAFFE, DIE STUNDE, DAS MOTIV
- Featurette: "Giallo Puntillo" (ca. 11 min, OmU): Ein Interview mit Darsteller Salvatore Puntillo
- Booklet/Plakat


THE FRIGHTENED WOMAN
- Featurette: Director Ridens (ca. 34 min, OmU): Ein Interview mit Regisseur Piero Schivazappa
- Erweiterte Szenen (ca. 4 min)
- Englischer Trailer
- Bildergalerie
- Booklet/Plakat

Bewertung  3 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  6 von 10 Punkten


DIE KOCH MEDIA GIALLO COLLECTION - Teil 1 enthält folgende Filme:


TÖDLICHES ERBE / OMICIDIO PER VOCAZIONE a.k.a. L´ASSASSINO HA LE MANI PULITE
Italien, 1968, ca. 80 min, Regie: Vittorio Sindoni, FSK 16

OMICIDIO PER VOCAZIONE ist ein früher, weitgehend unbekannter Giallo-Vertreter, dessen Genre-Regeln hier noch nicht so eingespielt sind, aber doch einige der später bekannten Markenzeichen wie Subjektiven und Großaufnahmen angstverzerrter Gesichter verwendet. Nur auf einen Killer mit schwarzen Handschuhen wartet man hier vergebens.

Der Plot funktioniert nach klassischem Whodunit-Strickmuster mit vielen Verdächtigen und diversen falschen Fährten. Der Film wurde von Regisseur Sindoni solide inszeniert, geriet aber dennoch etwas spröde, verglichen mit den späteren Highlights des Genres. Ungewöhnlich auch die französische Provinz als Handlungsschauplatz.

Auch gibt es hier schon neben den hübschen Frauen - inklusiver einer überzeugenden Duschszene von Femi Benussi - schräge Typen im Dutzend. Absoluter Casting-Fehlgriff ist hierbei der seinerzeit bereits 28jährige Ernesto Colli mit bereits mangelndem Haupthaar, der ausgerechnet einen 15jährigen (!!!) Jungen spielt.

Wie für die Frühwerke üblich, ist der Film gewalttechnisch eher zahm und zurückhaltend, ja geradezu blutarm im Vergleich zu den späteren Werken, die immer blutiger wurden. Als Ausgleich gibt es aber einen tollen, fetzigen Soundtrack von Stefano Torossi.


DIE WAFFE, DIE STUNDE, DAS MOTIV / L'ARMA, L'ORA, IL MOVENTE
Italien, 1973, ca. 100 min, Regie: Francesco Mazzei, FSK 18

Mit Francescos Mazzeis Film liegt ebenfalls ein noch eher unbekannter Vertreter des Genres vor, der auch nicht wirklich den gängigen und allseits beliebten Konventionen entspricht. Der ganze Film ist sehr nüchtern, geradezu sachlich trocken gehalten. Manche Klosterszenen mit den Nonnen sind zwar spekulativ und haben stellenweise etwas sadistisches bzw. masochistisches, je nach Szene, aber der Großteil wird von einer zurückhaltenden Inszenierung getragen. Alles wird sehr ruhig erzählt, ohne visuelle Spielereien und ohne Kameramätzchen.

Der Plot ist nicht ohne Spannung, aber die manchmal etwas zu unaufgeregte Erzählweise macht das Ganze leider auf Dauer etwas dröge und behäbig. Das liegt auch daran, dass der eigentliche Krimi-Plot zwischen den aufgesetzten Klosterszenen und der Liebelei des Kommissars, der eine Affäre mit einer Tatverdächtigen/Zeugin anfängt, vernachlässigt wird. Hier geht langfristig die Spannung baden. Von den Figuren nervt am meisten das kleine Kind, welches Zeuge eines Mordes, zugleich aber auch ein durch und durch kaputter Charakter ist. Die Erwachsenen um ihn herum, sind jedoch kaum besser oder noch schlimmer.

Aus heutiger und gar säkularer Sicht mutet das Thema des Geistlichen mit diversen Geliebten weniger verstörend an, als es damals gewesen sein muss. Ein Priester als unmoralischer Mensch, der seinen Glauben immer dann vorschiebt, wenn er etwas Egoistisches tun oder Unangenehmes vermeiden will, ihn also nur für sich zum Vorteil einsetzt, ist nach all den bekannten Kirchenskandalen der letzten Jahre und Jahrzehnte heutzutage fast schon Klischee.

Der Film mit seiner Mischung aus Giallo, Nunsploitation und schlichtem Liebesdrama punktet durch die partiell traumartige und morbide Atmosphäre, verschenkt aber sein Potential durch Nebenschauplätze und einem Erzähltempo kurz vor dem Nickerchen.

P.S. Die FSK-Einstufung von 18 erscheint etwas zu hoch gegriffen, da es nur einen wirklich graphischen Mord gibt, samt blutigem Kehlenschnitt. Alles andere ist eher blutarm. Vermutlich ist dies einfach noch die alte Kinofreigabe und der Film wurde nicht mehr neu vorgelegt.


THE FRIGHTENED WOMAN / FEMINA RIDENS
Italien, 1969, ca. 85 min, Regie: Piero Schivazappa, FSK 18

FEMINA RIDENS ist ein äußerst interessanter Film, allerdings auch kein Giallo und deshalb ist seine Anwesenheit in dieser Box eher zweifelhaft. Was zunächst wirkt wie ein Thriller/Krimi, also durchaus im Giallo zu Hause sein könnte, gleitet immer mehr ab und wird zu mehr, als es auf den ersten Blick erscheinen mag.

Phillipe Leroy gibt den neurotischen Sadisten, dessen Maske sukzessiv bröckelt und abfällt, mit Konsequenzen, die er sich nie hätte träumen lassen. Seine männliche Paranoia veranlasst ihn, stets die Kontrolle über die Frauen haben zu müssen. So wird hier munter drauflos gedemütigt, erniedrigt, physisch und psychisch gequält.

Sein Opfer ist die wunderbare Dagmar Lassander - eine der tollsten Giallo-Queens - die hier wieder einmal offenherzig, unverblümt und freizügig ihr Bestes gibt. Sie ist Objekt diverser ausgeklügelter BDSM-Spielchen, um sie zu brechen. Doch so einfach macht sie es ihrem Peiniger dann doch nicht…

Regisseur Piero Schivazappa erzählt in seinem Ausnahmewerk dank eines cleveren und vielschichtigen Drehbuches vom Geschlechterkampf und das mit einer höchst satirischen Note. Er zeigt die männliche Unsicherheit vor weiblicher Dominanz, weshalb Unterdrückung das einzig probate Mittel erscheint. Das Miteinander ist unterkühlt, hier wird getäuscht, verführt und gelogen, dass sich die Balken biegen.

Der Film glänzt mit surrealen Bilderwelten, einem fantastischen Szenenbild, das teilweise von Pop-Art-Kunst - wie die Nana-Skulptur von Niki de Saint-Phalle - bestimmt wird und einer traumhaften Fotografie. Unterlegt ist alles mit der brillanten Musik von Stelvio Cipriani, der schon viele Glanzstücke abgeliefert hat und schon so manchen Giallo veredelt hat.

Anmerkung: Der Film liegt hier "nur" in der seinerzeit zensierten und gekürzten Kinofassung vor. Die englische DVD von Shameless enthält einen Director's Cut. Die fehlenden Szenen können teilweise im Bonusmaterial in der Featurette betrachtet werden, liegen dort aber nur in schlechter Qualität vor.


FAZIT: Mit der Giallo-Collection hat Koch Media etwas Respektables getan, um den fehlenden Veröffentlichungen in diesem Subgenre beizukommen. Allerdings ist der Aufdruck "Die ultimative Box der blutdürstigen Italiener“ auf dem Cover ziemlich unpassend und dazu falsch. Die drei ausgewählten Filme sind im Vergleich mit anderen Vertretern ziemlich handzahm und ultimativ ist die Auswahl auch nicht. Immerhin enthält die Box nicht gerade drei Highlights dieses obskuren, aber wunderschönen und faszinierenden Genres. Aber man muss über jede Veröffentlichung froh sein. Es ist und bleibt ein Nischenprodukt für Fans und Aufgeschlossene. Deshalb darf, kann und sollte man Labels wie Koch Media trotz kleinerer Schwächen und Probleme für solche Perlen danken und sie unterstützen. Auf dass uns noch weitere Glanzstücke, gerne auch in weiteren Boxen, ins Haus stehen.






© DVD-Palace Home Entertainment




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