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 5695  Review zu: Game of Death 13.05.2011

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Ein Review von Danny Walch



Als Bodyguard erschleicht sich CIA Undercover-Agent Marcus (Wesley Snipes) das Vertrauen des Waffenhändlers Smith (Robert Davi). Marcus' Mission: Smith samt Finanzier bei einer großen Geldübergabe zu töten. Auf der Fahrt zur Übergabe geraten Smith und Marcus unter tödlichen Beschuss, Smith landet im Krankenhaus. Dort wehrt Marcus eine ganze Reihe von brutalen Mordanschlägen ab. Hinter dem Ganzen steckt Marcus' eigenes Team, angeführt von seinem ehemaligen Schützling Zander (Gary Daniels)! Dieser will nur eins: das Geld der Übergabe! Dafür geht Zander buchstäblich über Leichen. Allerdings scheint er Marcus unterschätzt zu haben, der gnadenlos sein altes Team nach und nach dezimiert…

Cover Game of Death
Cover vergrößern




Im Handel ab:25.03.2011
Anbieter: WVG Medien GmbH / Splendid Entertainment
Originaltitel:Game of Death
Genre(s): Action
Regie:Giorgio Serafini
Darsteller:Wesley Snipes, Gary Daniels, Zoe Bell, Robert Davi, Simon Rhee
FSK:18
Laufzeit:ca. 98 min
Audio:Deutsch: DTS-HD 5.1
Englisch: DTS-HD 5.1
Bildformat:High Definition (2.35:1) - 1080p
Medien-Typ:1 x Blu-ray
Regionalcode:B
Verpackung:Blu-ray Case
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Making Of
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Wendecover
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Technische Daten:

Codec: VC-1 Video (Advanced Profile 3)
Bitrate: 15055 kbps
Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9


Der Blu-Ray-Transfer von GAME OF DEATH kommt im Bildformat 2,35:1 daher und ist ein sehr zweischneidiges Schwert, was die Bildqualität betrifft. Der Film wurde mit der Red One-Digitalkamera in 4K-Auflösung gedreht und bietet in Naheinstellungen sowie der Rahmenhandlung in der Kirche eine exzellente Schärfe mit sehr feiner Detailzeichnung. Poren und Hautunreinheiten sind extrem klar zu erkennen. Anders sieht das Bild aus, wenn Action und Bewegung ins Spiel kommen. Dann wirkt das Bild meistens eher soft und generiert sogar deutliche Verwischeffekte bei Kamerabewegungen. Immerhin wurde nicht sonderlich nachgeschärft. Der Film besitzt generell eine sichtbare Körnung, wobei einige eingefügte Schwarz/Weiß-Sequenzen stilbedingt extrem stark rauschen. Die Kompression arbeitet recht sauber und zeigt keine auffälligen Blockartefakte. Die Farbgebung sowie Kontrastwerte von GAME OF DEATH sind genauso wechselhaft wie die Schärfe. Die Töne erscheinen zwar durchweg recht satt und nur wenig durch Filterspielereien verfremdet, allerdings erscheint der Kontrast mal sehr plastisch mit tiefem Schwarz und mal sehr flach mitsamt schlechtem Schwarz. Interessanterweise schwankt das Niveau ziemlich genau mit dem Schärfelevel. Es scheint als ob der Kameramann die zugegeben schwierig zu handelnde Red One-Kamera nicht so recht im Griff hatte. Immerhin gibt es dank digitalem Dreh keinerlei Schmutz oder Defekte auf dem Ausgangsmaterial.

Bewertung  8 von 10 Punkten




Verfügbare Tonspuren:

Englisch: DTS-HD Master Audio / 5.1 / 48 kHz / 3518 kbps / 24-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit)
Deutsch: DTS-HD Master Audio / 5.1 / 48 kHz / 3525 kbps / 24-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit)


Die beiden DTS-HD Master Audio 5.1-Tracks in Deutsch und Englisch basieren offensichtlich auf derselben Abmischung. Klangliche Unterschiede gibt es nicht in erwähnenswerter Ausprägung. Vorgesetzt wird dem Zuschauer eine typische B-Movie-Abmischung. Ein paar Surround-Effekte hier und da, Umgebungsklänge sowie Musik - aber alles nicht so besonders räumlich und aggressiv wie man es gern hätte. Volumen will sich einfach nur selten einstellen, dafür gibt es eine recht lebendige Front mit Rechts-Links-Ortung. Der Subwoofer wird nicht zu Höchstleistungen getrieben, darf aber das Geschehen mit solidem Tiefenbass untermalen. Die Dialogwiedergabe ist in beiden Sprachfassungen einwandfrei und auch die deutsche Synchronisation kann qualitativ überzeugen. Wesley Snipes hat seine bewährte Synchronstimme Torsten Michaelis, ein paar Nebencharaktere wirken aber etwas schwächer, aber nicht schlecht. Selbst der beste Sprecher kann keine schlechten Drehbuchzeilen ausbessern. Die allgemeine Klangqualität bietet einen satten und klaren Sound. Höhen, Mitten sowie Bässe werden sauber aufgelöst und wiedergegeben.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Deutsche Untertitel sind für GAME OF DEATH vorhanden. Das Bonusmaterial beginnt mit dem sechs Minuten langen Making Of (HD), welches ein reines Promotion-Feature darstellt. Die langweilige Mixtur aus Werbephrasen der Darsteller sowie Regisseur, wie toll doch der Film und die Darsteller sind, sowie Aufnahmen vom Set, hat keinen verwertbaren Informationsgehalt. Immerhin ist man so ehrlich, dass man zugibt, dass der Film nur deshalb in Detroit gedreht wurde, weil die Stadt in letzter Zeit Filmproduktionen stark subventioniert, um Jobs zu schaffen. Weiterhin gibt es noch den Originaltrailer (HD) zu GAME OF DEATH sowie eine allgemeine Trailershow (HD) von Splendid Film.

Bewertung  2 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  6 von 10 Punkten


GAME OF DEATH ist ein Actionfilm der B-Movie-Schmiede Philippe Martinez Productions, deren Chef Philippe Martinez für überdurchschnittliche Genreware wie Jean-Claude van Dammes WAKE OF DEATH bekannt ist. Leider waren seine Filme nicht so erfolgreich wie er es gerne gehabt hätte und so ging die Vorgängerfirma Bauer/Martinez Productions recht schnell pleite. Zu viele teure Stars wie Christian Bale in HARSH TIMES und ein zu hohes Anspruchsdenken machten der Firma den Garaus! Mit der neuen Produktionsfirma Philippe Martinez Productions wagt er nun einen neuen Anlauf. Auf dem Regiestuhl von GAME OF DEATH nahm zuerst Abel Ferrara (ADDICTION) Platz, der aber nach wenigen Drehtagen durch den italienischen Fernseh-Regisseur Giorgio Serafini ersetzt wurde. Es ist nicht bekannt, warum der Wechsel stattfand, allerdings besitzt Ferrara einen Ruf als für Produzenten unbequemer Querulant. Die Handlung ist wie bei solchen B-Filmen üblich wenig aufregend: Der CIA-Agent Marcus (Wesley Snipes; BLADE) soll die Organisation des Waffenhändlers Smith (Robert Davi; 007 - LIZENZ ZUM TÖTEN) infiltrieren und ausschalten. In Detroit sollen dieser und sein Finanzinvestor hochgenommen und eliminiert werden. Marcus CIA-Partner Zander (Gary Daniels; THE EXPENDABLES) und Floria (Zoe Bell; GRINDHOUSE) entscheiden sich jedoch eigenmächtig gegen diesen Plan. Sie wollen Smith entführen und das Geld aus dem Finanzdeal selber einkassieren. Leider erleidet Smith auf der Fahrt zum Treffen einen Herzinfarkt und muss in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Schnell bemerkt Marcus, dass seine Partner ihn hintergehen wollen. Er möchte den Job aber trotzdem sauber zu Ende bringen und kämpft sich durch das Krankenhaus, um zu verhindern, dass Zander und Floria das Geld erpressen und damit abhauen können...

Dass Giorgio Serafini kein besonders erfahrener Filmregisseur ist, wird dem Zuschauer leider ziemlich deutlich vor Augen geführt. Sowohl Kameraführung als auch Schnitt und Pacing sind recht konfus und unryhthmisch. Bei den Verfolgungsjagden ruckeln die Autos durchs Bild, weil das Speeding der Bilder schlecht gemacht wurde. Der Sinn der eingefügten Schwarz/Weiß-Sequenzen wird nicht klar; es handelt sich dabei nicht um Rückblenden, wo das vielleicht Sinn machen würde. Die Actionszenen mit den zugegebenermaßen netten Schießereien retten den Film vor der Katastrophe und der Schluss-Kampf zwischen den beiden Martial Arts-Experten Wesley Snipes und Gary Daniels ist klasse ausgeführt. Leider geht daneben Zoe Bell total unter. Sie darf nur einmal kurz ihre Martial Arts-Fähigkeiten demonstrieren, jedoch ist der Kampf sehr kurz und schnitttechnisch schlecht gemacht, so dass man eigentlich kaum etwas sieht. Ansonsten rennt die gebürtige Neuseeländerin, welche eigentlich eine Stuntfrau ist und von Quentin Tarantino für DEATH PROOF erstmals als Darstellerin gecastet wurde, meistens nur mit Waffen durch die Gegend, schaut grimmig in die Kamera und sagt dabei gefühlte 10 Dialogzeilen. Insgesamt ist GAME OF DEATH ein Film für B-Movie-Fans. Die Action ist in Ordnung, aber handwerklich weist der Film deutliche Mängel auf, die wahrscheinlich dem Regisseur zugeschrieben werden können.

Die Blu-ray Disc aus dem Hause Splendid Film zeigt GAME OF DEATH in ordentlicher technischer Qualität, wie man es von vielen Direct-to-Video-Produktionen kennt - nicht Fisch, nicht Fleisch. Das Bonusmaterial ist spärlich und promolastig.




Blu-ray Player: Pioneer BDP-LX52
AV-Receiver: Denon AVR-2311
LED-TV: Toshiba 55YL768G

Center-Speaker: Magnat Quantum 613
Front-Speaker: Magnat Quantum 605
Surround-Speaker: Teufel "The Egg" MO 4 FCR






© DVD-Palace Home Entertainment




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