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 7382  Review zu: Für eine Handvoll Dollar & Für ein paar Dollar mehr 20.10.2005
BMV-Medien

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Ein Review von Matthias Schmieder



Für eine Handvoll Dollar:
Der legendäre erste Italo-Western von Sergio Leone verhalf Hollywood-Legende Clint Eastwood zum Durchbruch! Clint Eastwood ist Joe, ein cooler, schweigsamer Revolverheld. Seine Markenzeichen sind ein Zigarillo im Mundwinkel und der Poncho. Wie gut er wirklich ist, lernen ein paar Banditen in einem kleinen Nest nahe der mexikanischen Grenze auf die harte Tour: Als sie ihn herausfordern, legt er die vier Ganoven zielsicher um. Joe erkennt, dass der Ort von zwei rivalisierenden Familien beherrscht wird, den Roccos und den Baxters. Er sieht seine Chance, die beiden Clans gegeneinander auszuspielen, und verdingt sich bei den Roccos „Für eine Handvoll Dollar“. Doch Joe treibt sein eigenes Spiel – bis zum letzten, entscheidenden Duell.

Für ein paar Dollar mehr:
Die Fortsetzung des Kults: Sergio Leones zweiter Italo-Western!

Clint Eastwood kehrt zurück als wortkarger Fremder mit dem Namen Monco in diesem Sergio Leone-Klassiker, der den unaufhaltsamen Aufstieg von Eastwoods Karriere manifestieren sollte. Colonel Mortimer (Lee van Cleef ) ist sein „Gegenspieler" bei der Jagd nach dem verlockend hohen Kopfgeld, das auf die Bande des brutalen und skrupellosen Banditen El Indio (Gian Maria Volonté) ausgesetzt ist. Angesichts der hohen Zahl von Revolverhelden in den Reihen von El Indio beschließen die beiden Konkurrenten, gemeinsam einen Plan zu verfolgen, der vorsieht, Monco in die Höhle des Löwen einzuschleusen. Doch Mortimer hat auch noch eine ganz persönliche Rechnung mit El Indio offen …

Cover Für eine Handvoll Dollar & Für ein paar Dollar mehr
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Im Handel ab:06.10.2005
Anbieter: Paramount Home Entertainment
Originaltitel:Per un pugno di dollari / Per qualche dollaro in più
Genre(s): Western
Regie:Sergio Leone
Darsteller:Clint Eastwood, Lee Van Cleef, Gian Maria Volonté, Mara Krupp, Luigi Pistilli, Klaus Kinski, Joseph Egger, Panos Papadopulos, Benito Stefanelli, Roberto Camardiel, Aldo Sambrell, Luis Rodríguez, Tomás Blanco, Lorenzo Robledo, Sergio Mendizábal, Dante Maggio, Diana Rabito, Giovanni Tarallo, Mario Meniconi, Mario Brega, Werner Abrolat, Román Ariznavarreta, Frank Braña, José Canalejas, Rosemary Dexter, Diana Faenza, Eduardo García, Jesús Guzmán, Peter Lee Lawrence, Francesca Leone, Sergio Leone, Rafael López Somoza, José Marco, Guillermo Méndez, Antonio Molino Rojo, José Félix Montoya, Nazzareno Natale, Enrique Navarro, Ricardo Palacios, Aldo Ricci, Antonio Ruiz, Enrique Santiago, Carlo Simi, José Terrón, Kurt Zips, Marianne Koch, Gian Maria Volonté, Wolfgang Lukschy, Sieghardt Rupp, Antonio Prieto, José Calvo, Margarita Lozano, Daniel Martín, Benito Stefanelli, Bruno Carotenuto, Joseph Egger, Mario Brega, Aldo Sambrell, Frank Kalvow, Fredy Arco, Raf Baldassarre, Luis Barboo, Frank Braña, José Canalejas, Juan Cortés, Antonio Molino Rojo, Antonio Moreno, José Orjas, Manuel Peña, Julio Pérez Tabernero, Nosher Powell, José Riesgo, Lorenzo Robledo, Enrico Maria Salerno, Fernando Sánchez Polack, Johannes Siedel, Umberto Spadaro, Antonio Vico
FSK:16
Laufzeit:ca. 224 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono
Englisch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 2.0 Mono
Bildformat:16:9 (2.35:1) anamorph
Medien-Typ:4 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Schuber
Untertitel: Deutsch, Englisch,
Extras/Ausstattung:
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • AUDIOKOMMENTAR von Leone-Biograph Sir Christopher Frayling
  • „EIN NEUER STANDARD” – Leone-Biograph
  • Sir Christopher Frayling über „Für Ein Paar Dollar Mehr”
  • „FÜR EIN PAAR WOCHEN MEHR“ – Clint Eastwood im Interview
  • über „Für Ein Paar Dollar Mehr”
  • „TRE VOCI“ (Drei Stimmen)
  • 3 Freunde erinnern sich an Sergio Leone
  • „RESTORATION ITALIAN STYLE“
  • „Für Ein Paar Dollar Mehr” - Vor & Nach der Restauration
  • DREHORTVERGLEICHE IN SPANIEN - Damals & Heute
  • „DIE US-VERLEIHFASSUNG“ – Die Unterschiede deramerikanischen zur Originalfassung von „For A Few Dollars More
  • “RADIO WERBESPOTSORIGINALER KINOTRAILER – „For A Few Dollars More“
  • „DOUBLE BILL” TRAILER
  • „Fistful of Dollars“ & „For A Few Dollars More“
  • DVD PROMO TRAILERS
  • „Dollar Filme“ auf DVD und „Nobody“ auf DVD
  • ALLE EXTRAS MIT DEUTSCHEN & ENGLISCHEN UNTERTITELN
Zusatzinfos: Erstmaliger Transfer in HIGH DEFINITION 24psf 1080 von den besten verfügbaren 35mm Techniscope Negativelementen, VOLLSTÄNDIG RESTAURIERTE FASSUNG (127 Min. in 25fps PAL) – inklusive der längeren „Prügelszene“, Aufwändig RESTAURIERTE DEUTSCHE UNDENGLISCHE TONFASSUNGEN im originalen Mono - plus (als Alternative, ein 5.1 Dolby Digital Upmix (Englisch)), Encodierung mit HÖCHSTMÖGLICHER BITRATE unter Ausnutzung der maximalen Kapazität der DVD,

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FÜR EINE HANDVOLL DOLLAR (1964):
Sergio Leone's Western aus dem Jahre 1964 wurde vor der Veröffentlichung einer peniblen Restauration unterzogen. Leider hatten die Produzenten Probleme, an hochwertiges Quellmaterial zu kommen, denn die italienischen Inhaber verweigerten ihnen die Benutzung des originalen Negativs. Aus diesem Grund musste auf ein altes Interpositiv der Kinoveröffentlichung und ein neu angefertigtes der neunziger Jahre zurückgegriffen werden.

Das Bild liegt im anamorphen original 2,35:1 Widescreen-Format vor und lässt den Klassiker in ganz neuem Licht erstrahlen. Der Transfer besticht durch kräftige Farben und einen ausgewogenen Kontrastumfang. Die Rauscheigenschaften haben die Techniker gut in den Griff bekommen, dennoch lässt sich vor allem auf homogenen Flächen immer wieder eine leichte Unruhe feststellen. Die Kompression arbeitet die meiste Zeit unauffällig im Hintergrund, lediglich Bewegungen lassen bei genauer Betrachtung leichte Artefakte zurück. Die Schärfe ist vor allem bei Nahaufnahmen sehr ausgewogen und verschafft dem Bild eine ordentliche Plastizität, weiter entfernte Objekte wirken auf Grund der leider dennoch etwas mangelnden Tiefenschärfe leicht detail- und konturlos, was man wohl auf den eingesetzten Rauschfilter zurückführen kann. Sehr erfreulich ist, dass man bei der Restaurierung des Materials selbst minimalste Fehler, wie Verunreinigungen, Farbblitzer und Beschädigungen, nahezu komplett entfernen konnte.

6/10 Punkte


FÜR EIN PAAR DOLLAR MEHR (1965):
Für die Fortsetzung des äußerst erfolgreichen Spaghetti-Westerns stand den Restauratoren wesentlich besseres Arbeitsmaterial zur Verfügung, denn sie konnten auf ein nagelneues Interpositiv des original Negativs zurückgreifen.

Der anamorphe 2,35:1 Widescreen-Transfer steht somit dem des ersten Teils in nichts nach und vermag sich in vielen Aspekten sogar noch deutlich zu steigern. Die Farben werden kräftig und nuanciert auf der Leinwand reproduziert und durch einen ausgewogenen Kontrast unterstützt. Auch hier lassen sich leichte Unruhen auf homogenen Flächen feststellen, die zum einen durch leichtes Rauschen, als auch durch die etwas aggressive Kompression ausgelöst werden. Der Schärfe- wie auch Detailgrad dieses Transfers ist dem des Vorgängers deutlich überlegen. Die für Sergio Leone typischen Close-Ups werden so äußerst plastisch und detailreich dargestellt, aber auch Objekte im Hintergrund erfahren eine ordentliche Durchzeichnung. Wie schon beim ersten Teil lassen sich auch hier nahezu keine „analogen“ Störungen feststellen.

7/10 Punkte

Hier wurde wirklich tolle Arbeit geleistet, denn beide Filme erstrahlen in einer erstaunlichen Qualität, die wohl kaum noch Verbesserungen zulässt. Doch wie schon bei den NOBODY-Filmen, welche erst kürzlich von Paramount veröffentlicht wurden, gibt es auch hier merkliche Probleme mit dem progressiven Bildmaster. Durch falsch gesetzte „Flags“ erkennt der De-Interlacer den Datenstrom nicht korrekt, was zu Treppenmustern und/oder unsauberen Kanten führt. Abhilfe schafft in den meisten Fällen die Wahl eines passenden Progressiv-Modus (KAMERA) des DVD-Players. Weshalb Paramount dieses Problem trotz Kenntnis vor der Veröffentlichung nicht beheben ließ, wird wohl ein Rätsel bleiben.

Bewertung  7 von 10 Punkten




FISTFUL OF DOLLARS (1964):
Neben vielen verschiedenen Schnittfassungen gibt es für diesen Film auch verschiedene deutsche Synchronisationen. Die sogenannte Rainer Brandt-Synchronisation wurde hauptsächlich für die TV-Ausstrahlungen verwendet und ist somit am bekanntesten. Da man jedoch in letzter Sekunde eine hochwertige und komplette originale Tonspur auftreiben konnte, entschied man sich, diese aufzuarbeiten und zu verwenden. Für Fans sicher bedauerlich ist, dass man darauf verzichtete, die beliebte Brandt-Synchronisation auch auf die DVD zu pressen.

Wie schon bei den beiden NOBODY-Filmen blieb man dem vorhandenen Material treu und verarbeitete die Mono-Tracks, statt diese künstlich auf 5.1 aufzublasen. So befinden sich die original 2.0-Monospuren in englischer und deutscher Sprache auf der DVD. Wer dennoch nicht auf 5.1-Ton verzichten kann, darf mit dem englischen Dolby Digital-Upmix vorlieb nehmen. Der Sound aller Tonspuren ist wirklich gelungen. Es gibt kaum Nebengeräusche und Störungen, selbst die Dialoge werden erfreulich von den Umgebungsgeräuschen separiert wiedergegeben. Der geniale Score von Ennio Morricone vermag durch eine angenehme Dynamik Akzente zu setzen und wird niemals von Geräuschen oder Dialogen überlagert. Die englische Synchronisation klingt etwas offener und weiträumiger als das deutsche Pendant, wenn die Wiedergabe auch unwesentlich dumpfer scheint. Der englische 5.1-Upmix hört sich nahezu identisch an. Ein großer Vorteil gegenüber den Mono-Versionen ist jedoch die luftigere und räumlichere Darstellung des Scores, welcher sich auch ab und an dezent über die Rear-Speaker äußert.


FOR A FEW DOLLARS MORE (1965):
Auch die Fortsetzung bietet die originalen Mono-Tonspuren in englischer und deutscher Sprache sowie den englischen 5.1-Upmix. Qualitativ gibt es kaum Unterschiede zum Vorgänger. Insgesamt wirken beide Mono-Tracks minimal voluminöser und bieten etwas mehr Dynamik. Lediglich ein minimales Rauschen lässt sich in seltenen Fällen feststellen, was der Qualität aber keinen Abbruch tut. Der Upmix vermag Morricones fetzigen Score noch etwas mehr zu forcieren und führt somit gemeinsam mit den tollen Aufnahmen zu einer dichteren Atmosphäre.


Trotz des beachtlichen Alters klingen alle Tonspuren außerordentlich gut. Fans müssen leider auf die Rainer Brandt-Neusynchronisation verzichten, bekommen dafür aber den Film so zu sehen, wie er für die Kinopremiere vorgesehen war.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Paramount würdigte diese beiden Klassiker mit einer aufwändigen Aufmachung und einer beachtlichen Menge an Zusatzinformationen. Die Filme sind zusammen als 4-Disk-Special-Edition oder als limitierte Sammelbox aus Holz erhältlich. Die stabile Holzbox enthält neben den vier DVDs noch eine funktionsfähige Taschenuhr, eine Silbermünze und einige Filmschnipsel. Das Bonusmaterial wurde in beiden Fällen auf eine separate Disk ausgelagert, die Film-DVD bietet jeweils einen Audiokommentar von Leone-Biograph Christopher Fryling.

PER UN PUGNO DI DOLLARI (1964):
Für beide DVDs gestaltete man ein einfaches, aber ansprechendes Menü, welches zusätzlich mit Score-Elementen unterlegt wurde. Wie schon erwähnt, befindet sich auf der Film-Disk ein toller Audiokommentar von Leone-Biograph Christopher Freyling, welcher auf jeden Fall angehört werden sollte. Freyling versteht es, den Zuhörer durch viele interessante Informationen zu fesseln und enthüllt einige Geheimnisse über Leone, die Schauspieler und die Produktion des Filmes.

Im Hauptmenü der Bonus-DVD finden wir zunächst den Punkt Dokumentationen und Interviews, welcher uns zu fünf weiteren Unterpunkten führt. Ein Held neuer Art ist eine 22 Minuten dauernde Dokumentation, die über alle Aspekte des Films informiert. Auch hier führt Christopher Freyling das Wort. Viele Informationen sind auch schon aus dem Audiokommentar bekannt, was dieses Feature jedoch nicht uninteressanter macht. Mit viel Hingabe erklärt er uns die Entstehungsgeschichte des Low Budget-Westerns und erzählt sowohl über die Schauspieler und filmischen Hintergründe, als auch über die verwendete Technik.

In Für ein paar Wochen in Spanien wird Clint Eastwood über seinen ersten großen Leinwandauftritt befragt. Das Interview sollte Fans schon bekannt sein, denn es stammt aus dem Jahre 2003, bietet aber unglaublich viele interessante Hintergrundinformtionen. Die Tre Voci (drei Stimmen) sind Mickey Knox, Alberto Grimaldi und Sergio Donati, welche alle schon mit Sergio Leone gearbeitet haben und sich nun an den außergewöhnlichen Regisseur erinnern. Eines der interessantesten Features ist die Restauration im italienischen Stil, denn hier erfahren wir, welche Probleme MGM hatte, an ordentliches Material zu kommen und wie es schließlich aufbereitet wurde. Leider ist die Dokumentation mit knappen sechs Minuten recht kurz geraten. Beim Drehortvergleich werden Szenen des Filmes mit einigen neuen Aufnahmen der Locations verglichen. Das Feature wurde zwar mit Score-Elementen unterlegt, aber leider nicht kommentiert.

Zurück im Hauptmenü finden wir noch originale Werbematerialien, worunter zehn verschiedene Radiospots, der Original-Trailer sowie ein Double-Bill-Trailer zu beiden Filmen zählen. Da die US-Zensoren mit den moralischen Motiven des Filmes nicht so recht einverstanden waren, musste für eine TV-Ausstrahlung ein Prolog gedreht werden, welcher die Handlungen rechtfertigt. Dieser geradezu lächerliche Einstieg in den Film wird im Feature Die US-TV-Fassung naher erläutert und auch vollständig gezeigt. Wer mehr über die Entstehung der Restauration wissen möchte, ist mit den ausführlichen Texttafeln über den Transfer und das Mastering bestens aufgehoben.

PER QUALCHE DOLLARO IN PIU (1964):
Beim zweiten Teil sind die Extras nahezu identisch aufgebaut. Auf der Film-Disk befindet sich wiederum der Audiokommentar von Christopher Freyling, welcher nicht minder interessant ist als der des Vorgängers. Die Bonus-Disk startet mit dem 20 Minuten dauernden Making-Of Ein neuer Standard, welches wiederum von Freyling kommentiert wird. Weitere Ausschnitte aus dem Interview von 2003 mit Clint Eastwood erhalten wir im Feature Für ein paar Wochen mehr und auch die Tre Voci dürfen sich nochmals zu Wort melden. Da es auch für diesen Film verschiedene Schnittfassungen gab, erhalten wir einen Überblick über diese in der knapp fünf Minuten dauernden Dokumentation Die US-Schnittfassung.

Bei der Restauration im italienischen Stil erfährt man dieses Mal, mit welchen Problemen man beim zweiten Teil zu kämpfen hatte und auch der Drehortvergleich bleibt unkommentiert, aber mit Musik unterlegt. Das originale Werbematerial weißt dieses Mal zwölf verschiedene Radiospots, den Original-Trailer und wiederum den Double-Bill-Trailer auf. Auch die Texttafeln über den Transfer und das Mastering sind wieder vorhanden und lassen tief in die Entstehung einblicken.


Wow, die beiden DVDs bietet eigentlich alles, was man sich nur wünschen kann. Leider gibt es keine Dokumentation über den Soundtrack und dessen Komponisten Ennio Morricone.

Bewertung  10 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  8 von 10 Punkten


Kaum ein Regisseur vermochte es, ein ganzes Gernre nachhaltig zu prägen, doch Regielegende Sergio Leone gehört zu den Wenigen. Seine frühen (Western-)Werke erweckten die sogenannten „Italo-Western“ oder auch abwertend als „Spaghetti-Western“ bezeichneten Filme Anfang der 60er Jahre zum Leben. Unter diesem Begriff versteht man im eigentlichen Sinne aber ein Sub-Genre des Westerns, welches hauptsächlich von italienischen Produktionsfirmen und Regisseuren an europäischen Drehorten entwickelt wurde. Der Italo-Western handelt in der Regel von besonders markigen Anti-Helden mit meist moralisch bedenklichen Tendenzen, die vor oft schmutzig-dreckiger Kulisse agieren.

Sergio Leone hatte beim Dreh zu FÜR EINE HANDVOLL DOLLAR ganz andere Intentionen, denn 1960 gelang es John Sturges mit DIE GLORREICHEN SIEBEN, den Film DIE SIEBEN SAMURAI von Akira Kurosawa äußerst erfolgreich als Western umzusetzen. Leone wollte nach dem gleichen Prinzip YOJIMBO, auch ein Kurosawa-Werk, als Western etablieren, doch sollte sich dieser gravierend von den typischen Hollywood-Western unterscheiden. Mit nicht einmal 200.000 Dollar machte sich der noch recht unerfahrene Regisseur auf die Suche nach Schauspielern und Produktionsfirmen. Für die Hauptrolle, den markigen Anti-Helden, schwebten Leone Schauspieler wie Charles Bronson und Yul Brynner vor, doch keiner dieser Stars war auch nur annähernd bezahlbar noch willens an einem solch vagen Projekt mitzuarbeiten. Die Wahl fiel schließlich auf den jungen Clint Eastwood, welcher für sagenumwobene 15.000 Dollar dem Dreh zusagte.

Niemand hätte sich bei den Dreharbeiten auch nur im entferntesten träumen lassen, dass der Film ein solch großer Erfolg werden würde. Der Abgesang und die Persiflage auf den typischen Hollywood-Western war nicht nur auf Grund der dreckigen Optik in aller Munde. Leone schraubte ordentlich am Gewaltfaktor, was ihm vor allem Punkte beim heimischen Publikum brachte, doch die ausländischen Zensoren aufschrecken ließ. Das Außergewöhnlichste an seiner Arbeit waren jedoch die Inszenierung und die Kameraarbeit. Schon in diesem ersten Werk Leones lässt sich seine Vorliebe für langgezogene Szenen mit vielen sehr dichten Close-Ups erahnen. Hinzu kommt der für Western dieser Zeit sehr untypische impulsive und „rockige“ Soundtrack aus der Feder von Ennio Morricone. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten und verhalf nicht nur Leone zu Weltruhm, auch Clint Eastwood erreichte mit seiner tollen Performance als „Man with no Name“ Kultstatus.

Sergio Leone vergeudete keine Zeit und brachte schon 1965 eine Fortsetzung mit dem Titel FÜR EIN PAAR DOLLAR MEHR in die Kinos. Auch hier behielt er sein Erfolgsrezept bei und engagierte wiederum neben Clint Eastwood und Ennio Morricone auch Lee van Cleef. Es ist erstaunlich zu sehen, wie schnell sich Leone in Sachen Inszenierung entwickelte, denn die Fortsetzung zeigt nun schon all seine bekannten Stärken und lässt sein außergewöhnliches Talent nicht nur erahnen. In diesem Sequel setzte er noch stärker auf den von Morricone komponierten Score und perfektionierte seine Close-Up-Technik. Das Finale erinnert durch die rotierenden Kamera und die schnell wechselnden Nahaufnahmen schon sehr stark an den weltberühmten Showdown aus ZWEI GLORREICHE HALUNKEN zwischen Clint Eastwood und Lee van Cleef.

FÜR EINE HANDVOLL DOLLAR markiert die Geburtsstunde des Italo-Western-Genres und ist zugleich wohl einer der besten Vertreter. Das Sequel FÜR EIN PAAR DOLLAR MEHR steht diesem in nichts nach, weshalb heute beide Teile absoluten Kultstatus genießen.

Paramount würdigte die Leistung durch diese Special-Editions mehr als angemessen. Die Bildqualität ist hervorragend und auch beim Sound gibt es nichts zu bemängeln. Selbst bei den Extras hat man sich sichtlich Mühe gemacht, eine Vielzahl an Zusatzinformationen zusammenzutragen. Für Fans sind diese DVDs einfach unverzichtbar.






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