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 9070  Review zu: Freeze Frame 09.01.2006
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Ein Review von Michael Holland



Sean Veil (Lee Evans) hat sich in den eigenen vier Wänden seinen privaten Überwachungsstaat errichtet. Nie wieder soll ihn jemand fälschlich einer blutigen Mordserie bezichtigen. Zehn Jahre lang hat er sich deshalb zum Gefangenen der eigenen Wohnung, zum Dauergast in der ganz persönlichen Fernsehshow gemacht. Die Konsequenzen sind unübersehbar: Sean ist zum Freak geworden, der sein Leben dem ultimativen Unschuldsbeweis opfert. Bis ihm abermals eine scheußliche Mordtat zur Last gelegt wird und ihm ausgerechnet die entscheidenden Aufnahmen abhanden kommen. Die von Kameras in Schach gehaltene kühle Bunkerwelt des Paranoikers gerät aus den Fugen. Lee Evans ("Das fünfte Element") brilliert als durchgeknallter Psycho im wohl beklemmendsten Thrillerereignis des Jahres! Wie weit bist Du bereit, für Dein ultimatives Alibi zu gehen?

Cover Freeze Frame
Cover vergrößern




Im Handel ab:05.01.2006
Anbieter: Koch Media GmbH
Originaltitel:Freeze Frame
Genre(s): Thriller
Mystery
Regie:John Simpson
Darsteller:Lee Evans, Sean McGinley, Ian McNeice, Colin Salmon, Rachael Stirling, Rachel O'Riordan, Andrew Wilson, Andrea Grimason, Martin McSharry, Gabriella Henriette, Emily Anthony
FSK:16
Laufzeit:ca. 99 min
Audio:Deutsch: DTS 5.1
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:16:9 (2.35:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Steelbook
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Trailer von anderen Filmen
  • Biographien Crew
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Behind the Scenes-Featurette
  • DVD Credits
Zusatzinfos:
  • Erstauflage im Steelbook


    Infos zum Film bei der OFDb
    Infos zum Film bei der IMDb
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    FREEZE FRAME ist wieder mal ein Film, welcher DVD-Rezensenten in den frühen Wahnsinn treiben kann. Von "natürlicher Optik" darf nämlich nicht mal ansatzweise die Rede sein, vielmehr wartet hier ein visueller Overkill auf seine gerechte Bewertung. Um die düster-kalte Atmosphäre zu verstärken, wurden beispielsweise fast alle warmen Farben gnadenlos eliminiert, bis bloß noch sämtliche Arten von blauen, grauen und manchmal grünen Tönen übrig blieben. Dazu passend wirkt das Bild stets zu dunkel, was dem reichlich dominanten Schwarzwert Gelegenheit verschafft, mit großem Enthusiasmus Einzelheiten zu verschlucken. Allerdings muss dies als relativer Fehler angesehen werden, da er Kontrastwerten entspringt, welche härter nicht sein könnten. Folglich stechen helle Passagen teils extrem aus ihrer finsteren Umgebung hervor, obwohl sie nur selten wirklich überstrahlen.

    Aber damit sind wir noch nicht am Ende, denn natürlich sollen auch andere Stilmittel, wie beispielsweise eingefrorene Standbilder (eben "Freeze Frames"), Timecodes oder per Videokamera gefilmte Einsprengsel inklusive willentlich "zerhackter" Aufnahmen, Erwähnung finden. Inwiefern das nur selten auftretende, dann jedoch recht intensive Rauschen ebenfalls beabsichtigt ist, kann man objektiv nicht beurteilen. Fakt bleibt allerdings, dass die Schärfe generell sehr gute Ausprägungen verzeichnet - klare Konturen, gute Plastizität und viele Details geben keinen Grund zur Kritik. Lediglich die Tiefenzeichnung hätte etwas besser sein dürfen, was indes nicht ernsthaft stört. Verschmutzungen oder Beschädigungen treten - auf Grund des blutjungen Masters wenig überraschend - nirgends auf; falls Kompressionsprobleme vorliegen, gehen sie im visuellen Dauergewitter schlicht unter.

    Betrachtet man das Bild stur objektiv, liegt dessen Qualität irgendwo zwischen fünf und sechs Punkten. Unter Berücksichtigung der Vision, welche Regisseur und Kameramann offensichtlich teilten, erfolgt allerdings eine kräftige Aufwertung.

    Bewertung  7 von 10 Punkten




    Beim Ton stellt sich FREEZE FRAME ebenfalls ziemlich quer - wer nämlich auf Grund der Inhaltsangabe ein knalliges akustisches Dauerfeuer erwartet, wird stark enttäuscht. Hier schleicht sich die Beklemmung eher auf leisen Sohlen an, packt dann allerdings umso kälter zu. Im Klartext bedeutet dies: Akustisch brachiale Szenen bilden die absolute Ausnahme, dafür werden aber sämtliche Lautsprecher nahezu permanent mit Effekten, Geräuschen, Musik beziehungsweise auch Stimmen versorgt. Auf diese Weise entsteht beeindruckender Raumklang; man fühlt sich oftmals mitten im Geschehen, wird vom bedrohlichen Score eingehüllt und zuckt beispielsweise bei einer unverhofft donnernd zufallenden Tür schon mal zusammen. Ohne übertriebene Dynamiksprünge oder Dauer-Bass schafft es der Sound somit, den Zuschauer extrem zu fesseln und sich als hervorragender Stimmungsmacher zu etablieren.

    Dabei garantieren alle drei Spuren eine jederzeit perfekte Sprachwiedergabe, wobei diese im englischen Dolby Digital 5.1-Track wie so oft realistischer klingt als beim (professionell) synchronisierten Pendant. Dieses wirkt darüber hinaus einen Hauch steriler und weniger gut aufgelöst. Dafür entschädigt jedoch der deutsche DTS-Ton: Er toppt seinen 5.1-Bruder nicht bloß durch eine etwas höhere Lautstärke, sondern birgt vor allem während Score-Intermezzi außerdem einen Hauch mehr Bass sowie Frische.

    Letztlich erarbeiten das Original und die DTS-Spur stabile acht Punkte, welchen der dezent schwächere deutsche Dolby Digital-Vertreter nichts anhaben kann.

    Bewertung  8 von 10 Punkten




    Lobend sei zunächst erwähnt, dass sämtliche (Unter-)Menüs Animationen und Sound aufweisen, was beileibe keinen Standard darstellt. Allerdings halten sich die sonstigen Extras in recht engen Grenzen: Neben dem Trailer in Deutsch und Englisch gibt es noch Biografien von Cast & Crew (insgesamt elf Texttafeln), die DVD Credits sowie den Punkt "Programmhinweise", welcher auf sechs weitere Titel von KOCH Media aufmerksam macht. Als Herzstück der Ausstattung darf schließlich das Behind the Scenes-Feature gelten, obwohl es arg kurz (05:06), unkommentiert und teils sogar komplett stumm daherkommt. Immerhin bietet der Hauptfilm optionale deutsche Untertitel, welche die Wertung doch noch auf zwei Punkte hieven. Freunde des Steelbooks dürfen übrigens einen persönlichen Bonus vergeben, da FREEZE FRAME in einem solchen erscheint.

    Bewertung  2 von 10 Punkten





    Technisches Fazit:  Bewertung  6 von 10 Punkten


    Wie uns FREEZE FRAME auf drastische Weise klarmacht, war "Big Brother is watching you" gestern. Heutzutage legt die Gesellschaft keinen Wert mehr darauf, Schuldfragen zu untermauern, sondern verurteilt spontan, wenn der Verdächtige nicht selbst nachweist, fälschlicherweise angeklagt zu sein. Aus dieser ziemlich finsteren Grundidee, verkörpert durch den Protagonisten Sean, strickt Regisseur John Simpson einen verstörenden Thriller ganz großen Kalibers.

    Er zeichnet Sean konsequent und unerbittlich als Wrack, das sich bereits vor langer Zeit sowohl physisch als auch psychisch selbst eingesperrt und den Schlüssel weggeworfen hat. Ein entmenschlichtes Ding in humaner Hülle, ein Objekt, dessen Lebensinhalt darin besteht, gesehen zu werden, um nicht erneut unter Verdacht zu geraten. Privatsphäre und Identität existieren dabei schon seit Ewigkeiten nicht mehr, Paranoia beherrscht jede Tat und alle Gedanken. Dies allein wäre genug Stoff für einen Albtraum geradezu kafkaesken Ausmaßes. Doch Simpson gibt sich damit nicht zufrieden, sondern öffnet das Sujet und schickt seinen traurigen Hauptcharakter praktisch auf ein emotionales Minenfeld. Hier verschwimmen sämtliche Grenzen zwischen Täter und Opfer, Gerechtigkeit und Unrecht, Schuld und Sühne oder (ganz modern) journalistischem Interesse und reiner Profitgier. Gnadenlos zieht das Drehbuch seine Kreise immer enger um Sean, während er ständig neue, perfide Puzzleteile entdeckt, welche letztlich ein schmutziges Mosaik ergeben. Gespickt mit schrägem Witz, einem überschaubaren (aber gleichzeitig höchst undurchsichtigen) Personengeflecht sowie bittersten Enthüllungen, klafft erst eine kleine Lücke im durchorganisierten System, welche schließlich sukzessive zum unendlich tiefen Abgrund mutiert. Selten zuvor gelang es einem Film, über seine Laufzeit derart stringent anzuwachsen.

    Allerdings sollte man im Vorfeld wissen, dass sich Simpson keines klassischen Spannungsbogens bedient. Vielmehr lösen Sequenzen nervenzerfetzender Intensität immer wieder ruhige Handlungsteile ab, bei denen Aufmerksamkeit gefragt ist. Das macht FREEZE FRAME teilweise etwas sperrig und schwer verdaulich, aber deswegen nicht weniger interessant. Abzüge in der B-Note gibt es allerdings dafür, dass Simpson manchmal zu selbstverliebt in seiner zweifellos brillanten Optik schwelgt, woraus unnötige Längen resultieren. Auch die knapp halbstündige Auflösung hinterlässt einen unausgegorenen Eindruck. Obwohl sie zynisch gedacht sein mag, verrät ihr seltsamer Mix aus übermäßig konstruiert wirkenden Storywendungen und altbackener Konvention (beispielsweise bezüglich der Tatmotive) jede Genialität des bis dato Gesehenen. Aber na ja, man kann diesen Fauxpas trotzdem locker verzeihen, da FREEZE FRAME tatsächlich eiskalt-frischen Wind ins schwächelnde Thriller-Genre bläst. Mister Simpson, bitte mehr davon!

    Obwohl das mangelnde Aufkommen an Extras natürlich negativen Einfluss besitzt, sollte man schließlich mit Blick auf die recht dünne DVD-Gesamtwertung auch das extrem schwer zu bewertende Bild nicht vergessen. Wer sich sein Regal gern durch Steelbooks verschönert, darf darüber hinaus einen Punkt addieren.

    Subjektive Filmwertung: 8 von 10 Gefangenen des eigenen Geistes






    © DVD-Palace Home Entertainment




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