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 22374  Review zu: Feed - friss und stirb! 17.03.2006
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Ein Review von Michael Holland



Phillip (Alex O'Lachlan) ist der beste Cybercrime-Ermittler Australiens. Keiner fahndet besser in den dunklen Ecken des Internets nach illegalen Pornos und Pädophilen. Seine Bosse wissen das und lassen ihn deshalb auch mal seine Powertrips ausleben. Eines Tages stößt er per mysteriöse Website über "Feeder" und "Gainer" auf die abstoßende Welt der Fetterotik, eine sexuelle Subkultur, in der dünne Männer ("Feeders") nach extrem übergewichtigen Frauen ("Gainers") lüstern. Es scheint, als sei eine der "Gainers" wie vom Erdboden verschluckt, nachdem sie mehr als 300 Kilo auf die Waage gebracht hat. Phillip geht der Sache nach, und stöbert den Urheber der Site in Toledo, Ohio auf. Seine Bosse protestieren aber gegen die Ermittlungen, weil jemanden zu füttern kein Delikt darstellt.

Als Phillip rebelliert, schließlich bleibe jemanden verhungern zu lassen auch nicht straffrei, wird er gefeuert. Auf sich alleine gestellt, reist er die USA, um den perversen Fett-Fetischisten dingfest zu machen, bevor noch weitere Frauen sterben müssen.

Cover Feed - friss und stirb!
Cover vergrößern




Im Handel ab:23.03.2006
Anbieter: MC-One / ASCOT ELITE Home Entertainment
Originaltitel:Feed
Genre(s): Thriller
Kriminalfilm
Regie:Brett Leonard
Darsteller:Gabby Millgate, Alex O'Lachlan, Jack Thompson, Patrick Thompson
FSK:Keine Jugendfreigabe
Laufzeit:ca. 98 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Surround
Englisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Trailer von anderen Filmen
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Behind the scenes - Fat Suit Produktion
  • Fake Marketing Spots & Fun behind the scenes
  • Interview mit dem Regisseur
  • Slideshow
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Um das Bild zu bewerten, sollte man sich darüber klar sein, dass dieser Film sicherlich so manches möchte, eines jedoch auf keinen Fall: realistisch aussehen. Deswegen müssen selbst bloß einigermaßen natürliche Farbtöne verzweifelt gesucht werden; schreiendes Pink, kaltes Grün oder auch golden schimmerndes Orange sind an der Tagesordnung. Hinzu kommen eindeutig steile Kontraste - Überbelichtungen geraten zur Kunstform. Unter alldem leidet natürlich auch der Schwarzwert, welcher manchmal arg hell daherkommt, dann aber wieder zu sehr dominiert.

In Sachen Schärfe wäre bei objektiver Betrachtung ebenfalls ein "befriedigend" bis "genügend" angebracht. Mit Blick auf die oben erwähnten Umstände scheint es jedoch eher so, als wären absichtlich weichzeichnende Filter zum Einsatz gekommen - vielleicht, um eine (alb)traumhafte Atmosphäre zu schaffen. Deswegen sollen verschwimmende Kanten, wenige Details sowie häufig nur mäßige Plastizität nicht zu negativ ins Gewicht fallen.

Anders verhält es sich mit der Kompression: Flimmernde Bildteile, dezentes Aliasing oder sogar leichte Nachzieher sind keine Seltenheit. Wieso die reine Videobitrate lediglich magere 4,60 Mbps beträgt, bleibt rätselhaft. Schließlich stünde angesichts der unzureichenden DVD-Speicherplatz-Nutzung (6,57 GB werden belegt) noch ausreichend Raum zur Verfügung. Immerhin präsentiert sich das Master frei von Verschmutzungen oder Beschädigungen. Dafür fällt immer mal wieder nicht sonderlich starkes, aber kaum ignorierbares Rauschen auf, welches überdies vereinzelte stehende Muster mitbringt.

Hinweis: Die nachfolgende Wertung beinhaltet einen Bonus, um der künstlerischen Intention Rechnung zu tragen.

Bewertung  6 von 10 Punkten




Der deutsche Dolby Digital 5.1-Track beeindruckt in erster Linie durch den Score. Da FEED nämlich nur relativ wenige Effekte aufweist, muss eben die Musik fast alle akustische Arbeit übernehmen und schultert dieses nicht gerade leichte Päckchen hervorragend. Ob disharmonische Intermezzi, trügerisch stilles Klimpern, brachiale Trommelfellattacken oder auch die in großzügiger Zahl untergebrachten Songs: Stets wird ein detaillierter tonaler Teppich gewebt, ebenso räumlich wie differenziert ausgebreitet und manchmal auch dazu benutzt, das ahnungslose Publikum fast schon zu schockieren. Dann vollbringt die Dynamik Beeindruckendes, während satte Bässe durchs Wohnzimmer wummern.

Hinzu kommen fähige Synchronsprecher, welche die teils recht schwierigen Rollen durchaus zu überzeugendem Leben erwecken, obwohl ihre Stimmen leicht steril klingen und parallel zum Center immer auch aus den beiden Frontlautsprechern erschallen. Allerdings fällt dieser kleine Mangel praktisch nicht weiter auf. Hinsichtlich der ebenfalls anwählbaren deutschen Dolby Digital 2.0 Surround-Spur gelten die getätigten Ausführungen analog. Sie hinterlässt jedoch einen generell etwas weniger weiträumigen, nicht ganz so vitalen und stellenweise dumpferen Eindruck.

Freunde des Originals bekommen dieses ebenfalls als Multikanalton spendiert, wobei es sich hier um "echtes" Dolby Digital 5.1 handelt, Sprache ergo nur bei szenenbezogener Notwendigkeit den Center verlässt. Wie so oft wirken Stimmen im Vergleich zur Synchronfassung natürlicher, häufig aber auch leiser, was ihre Verständlichkeit erschwert. Ansonsten treten keine Unterschiede auf. Schließlich wäre bloß aus reinen Komplettierungsgründen noch der englische Dolby Digital 2.0 Stereo-Sound zu erwähnen: Er bleibt ziemlich muffig und formatbedingt in seinen Möglichkeiten arg beschränkt.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Nach Einlegen der DVD stellt man erfreut fest, dass wirklich alle Menüs animiert und soundunterlegt sind, was von Interesse am Medium zeugt. Auch die obligatorische Trailershow lässt sich nicht lumpen, sondern zeigt Clips zu gleich zwölf Titeln (darunter eine zum Brüllen komische TERKEL IN TROUBLE-Vorschau). Nach Aufrufen des Bonus-Screens muss man auf Grund innovativer Gestaltung zwar anfangs teilweise etwas nach Extras suchen; trotzdem handelt es sich erneut um eine tolle Idee.

Zunächst hätten wir da "Behind the Scenes - Fat Suit Produktion" (16:29). Hier ist zu sehen, dass die im Film extrem übergewichtige Darstellerin natürlich nicht auch als Privatperson 300 Kilogramm am Leib trug, sondern vielmehr einen "Fettanzug" aus Kunststoff. Wie dieser angepasst wurde, bringen uns die dafür Verantwortlichen näher. Leider rauscht der (häufig auch noch verzerrte) Ton stark, weshalb man kaum etwas versteht - Untertitel wären sehr hilfreich gewesen.

Weil am Set offensichtlich ausnehmend gute Stimmung herrschte, improvisierte man direkt vor Ort ein paar FEED-Werbungen. Das Ergebnis zeigt "Fake Marketing Spots & Fun behind the Scenes" fast sieben Minuten lang. Darüber hinaus dürfen wir im Zuge einer selbstlaufenden, soundunterlegten Slideshow 27 Fotos vom Dreh betrachten. Dann gibt es noch den synchronisierten Trailer, und abschließend spricht Regisseur Brett Leonard recht informativ über sein Werk (7:36) - mit fest eingebrannten deutschen Untertiteln. Im Hauptfilm stehen sie dagegen optional als Version für Hörgeschädigte zur Verfügung.

Bewertung  3 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  6 von 10 Punkten


Gehen wir ohne längere Vorrede gleich mal in die Vollen und konstatieren, dass sich Regisseur Brett Leonard an seinem schwergewichtigen Sujet etwas verhoben hat. Uff. Nun schwebt also diese Behauptung im Raum und harrt ihrer Erklärung. Deshalb: Wie man aus dem Inhalt weiß, geht es hier um einen gestörten Menschen, welcher Frauen zu Tode füttert. So weit, so unbehaglich. Diesen Fakt ganz einfach stehen zu lassen, wäre möglicherweise Garant für einen verstörenden Thriller gewesen, der seinem Publikum bestenfalls unzählige eigene Gefühle erlaubt hätte - selbst wenn sie bloß negative Ausprägungen wie Ekel zeigen würden.

Aber dazu fehlt Leonard der Mut, weshalb er unbedingt noch wertend eingreifen möchte. Okay, zähneknirschend akzeptiert. Doch erneut bringt der Mann nicht genug Courage auf, um wenigstens eine klare Position zu beziehen; stattdessen soll es jedem recht gemacht werden, bloß niemanden verschrecken! Folgerichtig pendelt unser vom Gewissen geplagter Regisseur ständig zwischen den Welten, um dort kräftig zu untermalen, wo es eigentlich nichts zu zeigen gibt: Einerseits zeichnet er Phillip als aufrechten Kämpfer für das Gute, der zwecks auch äußerlicher Illustration mal eben ein riesiges Kreuz um seinen Hals trägt und ständig ergriffen "Das ist ja krank!" oder ähnliches hauchen darf. Aber andererseits betont FEED ohne Unterlass (sogar bereits im Vorspann!), besagte Damen täten alles aus freien Stücken und im gegenseitigen Einvernehmen mit ihren Fütterern. Widerspruch erkannt? Noch ein Beispiel: Leonard arbeitet ausreichend die Hauptgründe heraus, weshalb sich seitens der Frauen ein solch ungesundes Abhängigkeitsverhältnis entwickeln kann - fehlendes Ego sowie Hass auf den eigenen, als hässlich empfundenen Körper reagieren erschreckend ultimativ auf nette Worte der Feeder ("Du bist wunderschön") und führen zur völligen Selbstaufgabe. Gerade deshalb, weil man zum eigenen Erkennen dieses erschreckend logischen Ansatzes nun wahrlich kein tiefenpsychologisches Studium braucht, stößt ein anderer häufig verwandter Kniff umso bitterer auf. FEED entblödet sich nämlich nicht, düstere Szenen (Killer misst die Vitalfunktionen des "freiwilligen" Opfers et cetera) immer wieder durch direkt hineinmontierte Sequenzen zu unterbrechen, in denen Phillip mit seiner natürlich gertenschlanken, aus Handlungssicht verzichtbaren Partnerin breit ausgewalzten Sex hat. Hier werden Parallelen gezogen, welche die obigen Betrachtungen wiederum ad absurdum führen. Als absolute Krönung fungiert ein Flashback (?), in dem jemand nur Sekunden nach Fütterung auf der einen (Mörder/Frau) und erotischen Spielchen auf der anderen (Philipp/Freundin) Seite kitscht: "Es gibt viele Arten der Liebe." Ach so, dann lässt sich die dicke Dame nicht aus Verzweiflung, sondern lichter Zuneigung langsam umbringen. Wie beruhigend...

Wir beenden unseren moralischen Exkurs an dieser Stelle; der Leser sollte verstanden haben, was im Argen liegt. Aus vollkommen rationaler Sicht wäre aber positiv zu erwähnen, dass Leonard sein Handwerk zweifellos versteht. Die ausgeworfene Schlinge zieht sich immer enger zusammen - vom anfänglich anonymen Duell per Internet über psychologische Kriegsführung bis hin zu offener physischer Gewalt vollführt die Spannungsspirale stetig engere Kreise, was manchmal tatsächlich für verschwitzte Handflächen sorgt. Besondere Erwähnung verdienen die finalen 30 Minuten. Sie sind sehr graphisch inszeniert, wirken höchst beklemmend (teils gar latente Übelkeit erregend) und gipfeln schließlich in einer extremen Pointe, welche wohl kein Zuschauer so leicht wieder vergessen kann... Letztlich bleibt ein seltsames Gefühl: Eigentlich haben wir es hier mit einem konsequent rohen, gerade gegen Ende beinharten Genrevertreter zu tun. Das oben ausführlich dargelegte Problem reißt ihn aber bei näherer Betrachtung schon etwas herunter, weil die Thematik beziehungsweise deren Hintergrundbetrachtung dadurch Schaden nimmt.

Trotzdem sei zum eigenen Denken fähigen Lesern, welche besagte Holzhammer-Methoden ignorieren können und darüber hinaus ewig gleiche Hollywood-Thriller satt sowie stabile Mägen haben, ein intensiver Blick auf FEED dringendst empfohlen (darum auch die hohe Filmwertung). Als weiteres "Pro"-Argument möge angesehen werden, dass die deutsche DVD zwar in Sachen Extras schwächelt, technisch jedoch zufrieden stellt.

Subjektive Filmwertung: 8 von 10 Menschen als Mastvieh






© DVD-Palace Home Entertainment




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