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 8452  Review zu: Fantastic Four - Premium Edition 13.12.2005

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Ein Review von Marcus Kampfert



Auf einer Forschungsreise in den Weltraum kommt es für fünf Astronauten zu einem dramatischen Zwischenfall. Eine zu hohe Dosis kosmischer Strahlung verändert das Leben der fünf Forscher ganz plötzlich. Wieder auf der Erde, entdecken sie nach und nach dass sie alle über übermenschliche und fantastische Fähigkeiten verfügen. Während der wissenschaftliche Leiter der Expedition, Victor von Doom (Julian McMahon), seine neuen Fähigkeiten für das Böse entdeckt und sie zur Herrschaft der Welt einsetzen will, stellen sich ihm die verbleibenden FANTASTIC FOUR in den Weg. Gemeinsam kämpfen sie gegen die finsteren Pläne des Bösen an, um mit vereinten Superkräften die Erde zu retten.

Cover Fantastic Four - Premium Edition
Cover vergrößern




Im Handel ab:02.12.2005
Anbieter: Paramount Home Entertainment / Highlight Video
Originaltitel:Fantastic Four
Genre(s): Action
Science Fiction
Fantasy
Regie:Tim Story
Darsteller:Ioan Gruffudd, Jessica Alba, Chris Evans, Michael Chiklis, Julian McMahon, Hamish Linklater, Kerry Washington, Laurie Holden, David Parker, Kevin McNulty, Maria Menounos, Andrew Airlie, Pascale Hutton, G. Michael Gray, David Richmond-Peck, Penelope Corrin, Aonika Laurent, Jason Schombing, Jason Diablo, Colin Lawrence, Paul Belsito, Dee Jay Jackson, Morgan Reynolds, Gina Holden, Donavon Stinson, Douglas Weston, Tony Alcantar, Brenda Crichlow, Peter Bryant, Lorena Gale, Danielle Dunn-Morris, Nicole Muñoz, Daniel Bacon, Kenny Bartram, Ronnie Renner, Brian Deegan, Tre Verhoeven, Stefanie Singer, Doug Abrahams, Ron Chartier, Stan Lee, Barbara Christabella, Ed Hodson, John Speredakos, Jason Kaufman, Preston Thomas Peet, Bethann Schebece, Lou Torres, Peggy Gormley, Maurice Tyson, Ellen Ewusie, Michelle Kulas, Kathleen Mullan, Terry David Mulligan, W. Lauren Sanchez, Mark S. Allen, Sara Edwards, Dave Holmes, Richard Ho, Jennifer Lothrop, Liam Mayclem, Scott Patrick, Sam Rubin, Patrick Stoner, Tony Toscano, Marian Etoile Watson
FSK:12
Laufzeit:ca. 102 min
Audio:Deutsch: DTS 5.1
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:16:9 (2.35:1) anamorph
Medien-Typ:2 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Digipak
Untertitel: Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte,
Extras/Ausstattung:
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Optional Audiokommentar in englischer Originalsprache
  • Making of “Heroes are Born” (ca. 97 Min.)
  • Das Baxter Gebäude (ca. 10 Min.)
  • Fantastic Tour (ca. 20 Min.)
  • Musik Videos “Everything burns”
  • “Come on - come on” (ca. 7 Min.)
  • Die Entstehung der Sequenz auf der Brooklyn Bridge (ca. 8 Min.)
  • Making of Fantastic Four (ca. 5 Min.)
  • Featurette (ca. 6.5 Min.)
  • Hinter den Kulissen (ca. 12.4 Min.)
  • Deleted Scenes (ca. 24 Min.)
  • Darstellerinfos
Zusatzinfos:
  • Kinostart: 14.07.2005
  • HDCAM

    Infos zum Film bei der OFDb
    Infos zum Film bei der IMDb
  • Momox.de - Einfach verkaufen.


    Im Vorfeld gab es in diversen Internetforen Diskussionen um die Qualität, welche besonders auf Leinwänden unschöne Nebeneffekte aufweisen soll. Der Rezensent hatte lediglich einen von der Bilddiagonale her großzügig dimensionierten Rückpro-TV sowie den PC-Monitor zur Verfügung und kann dort bloß bestätigen, dass die Digitalisierung nicht ganz schadenfrei vonstatten ging, allerdings keinesfalls zu einem miserablen Gesamteindruck führt.

    So sind immer mal dezente Doppelkanten an Objekten im Hintergrund sichtbar, zeigen sich mehr oder minder deutliche Nachzieheffekte bei schnellen Bewegungen und kann seltenes, dann aber erkennbares Grieseln in großen gleichfarbigen Flächen beobachtet werden. Auch Aliasing (treppenartige Artefaktbildung an hellen Kanten, oft auch als Flimmern erkennbar) lässt sich hin und wieder erblicken. Dies führt zu einer Abwertung von insgesamt einem Punkt, da all diese Makel nur in harmloser Ausprägung sowie Intensität vorhanden sind, den perfekten Sehgenuss aber natürlich stören.

    Ansonsten zeigt das Bild praktisch ausnahmslos Bestwerte. Die Farben sind quietschbunt und kräftig, neigen jedoch nie zum Überstrahlen oder Rauschen. Der Transfer ist kontrastreich und ermöglicht selbst in sehr dunklen Bildausschnitten noch eine mindestens gute Detailtreue. Der Schwarzwert erreicht nicht unbedingt Top-Werte, sorgt aber, gepaart mit der fast durchweg vorzüglichen Tiefenschärfe, für einen recht plastischen Gesamteindruck. Durch die bereits erwähnten Doppelkanten gibt es in Hintergründen allerdings ab und an etwas unscharf wirkende Einzelheiten. Viel mehr beziehungsweise anderes ist vom aktuellen Ausgangsmaterial her nicht zu erwarten gewesen.

    Bewertung  9 von 10 Punkten




    Comic-Verfilmungen sind prädestiniert dafür, es ordentlich krachen zu lassen und das Boxenset massiv zu fordern. Auch FANTASTIC FOUR bildet da in vielen Szenen keine Ausnahme. So sind die Action-Sequenzen angefüllt mit reichlich direktionalen Effekten und ohrenbetäubenden Dynamiksprüngen. Der Bass pumpt fleißig, ohne jedoch bis ins Zwerchfell vordringen zu können. Erstaunlicherweise klingen allerdings Explosionen weniger wuchtig als zum Beispiel das Auflodern der menschlichen Fackel (Chris Evans). In jenen Szenen verschafft sich außerdem der Score sehr weiträumig Gehör. Bisweilen werden dabei feine Hintergrundgeräusche gekillt, andere zumindest ihrer Intensität beraubt - das gehört leider inzwischen in actionlastigen Hollywoodstreifen zum "guten Ton"! Die außerhalb dieser ansprechenden tonalen Ereignisse ruhigeren Abschnitte wurden ebenfalls nicht perfekt umgesetzt. So bieten gerade die Labore im Baxter-Building oder die Brooklyn Bridge auch neben der Action sicherlich genügend Raum für kleine Hintergrundgeräusche, die der Atmosphäre zuträglich sind. Diese werden allerdings kaum oder nur sehr leise angeboten.

    Die Aussagen gelten bis hierher im Übrigen für alle drei Tonspuren (Deutsch in DTS und Dolby Digital 5.1 sowie Englisch im letztgenannten Format), da sich das DTS-Pendant nur geringfügig in Druck und Präzision absetzen kann. Den deutlichsten Unterschied machen wie so oft die Stimmen aus, welche im Original einfach noch eine Spur homogener und authentischer eingebettet klingen, allerdings auch wieder etwas leiser daherkommen. Ganz knappe neun Punkte.

    Bewertung  9 von 10 Punkten




    Die Premium Editions von Highlight bieten meist massig Material an, das jedoch mitunter nicht so recht informativ ist und ein wenig wie ein Lückenfüller scheint. Ohne dies gleich verteufeln zu wollen, muss das auch für diese hier konstatiert werden. Doch der Reihe nach.

    Auf der Filmdisk befindet sich zum einen die Trailershow. Neben vielen "Highlight(s)" aus dem Programm des gleichnamigen Anbieters wird hier auch der Clip zu FANTASTIC FOUR kredenzt. Dieser ist etwas reißerisch fast ausschließlich auf die Action-Szenen beschränkt und kann als Spoiler gewertet werden. Erfreulicherweise liegen alle Trailer im 16:9-Format und Dolby Digital 5.1 vor! Darüber hinaus enthält Disk 1 noch einen Audiokommentar der Darsteller Ioan Gruffud, Jessica Alba sowie Michael Chiklis, welcher, wie nicht anders zu erwarten, weniger auf die Produktionsdetails und Technik eingeht, als vielmehr szenennah die Stimmung am Set, die Befindlichkeiten der Protagonisten sowie Anekdoten zum Inhalt hat. Als ansatzweise versiert serviert aber zumindest Chiklis einige detailliertere Szenenbeschreibungen. Weniger erfreulich ist das Fehlen von optionaler Untertitelung, was aber während der Extras die Ausnahme bleibt.

    Die zweite Disk ist vollgestopft mit allerlei Featurettes und Clips, die vermeintlich über die Produktion des Films berichten wollen. Hier gibt es ebenso Feines wie Überflüssiges zu beäugen. Den Anfang macht...

    ...das Making Of, welches in fast 100 Minuten als Feature über die Dreharbeiten informiert. Im typischen Mix aus Statements, Einstellungen vom Set, einigen Aufnahmen aus dem Trickstudio sowie Filmszenen geht es zunächst um die Effekte in der Sequenz auf der Brooklyn Bridge. Knapp 14 Minuten erfährt man darüber alles Wissenswerte. Den anschließend größten Abschnitt umfassen die ausführlichen Erläuterungen der fünf Hauptfiguren des Films und ihrer Darsteller. In über 70 Minuten widmet man sich diesem Thema, was mitunter etwas zäh anmutet. Jener Teil ist zudem mit reichlich Lobhudelei angefüllt, bleibt aber stets sympathisch. Zum Ende hin wird auch der Cameo-Auftritt von Stan Lee erläutert. Das Schlusswort teilen sich Regisseur und Schöpfer. Kein schlechtes Feature, da ordentlich Informationen enthalten sind. Bisweilen muss man aber Geduld mitbringen, um sie rauszufischen.

    Das Baxter-Gebäude spielt im Universum der FANTASTIC FOUR eine zentrale Rolle, da es praktisch die Basis derer Aktivitäten ist. Hier forscht Mr. Fantastic daran, die Genmanipulationen seiner Mitstreiter rückgängig zu machen. Insofern ist es allzu verständlich, dass man diesem Gebäude einen eigenen Beitrag spendiert. Nach einem Rundgang durch den von Mr. Fantastic bewohnten und mit allerlei technischen Spielereien ausgestatteten Teil wird einiges Interieur in Umsetzung und Funktion erklärt. Für Fans sicher nicht uninteressant.

    Die Fantastic Tour zählt zu jenen Filmchen, die man "nett" finden kann, welche aber mit dem jeweiligen Streifen praktisch nichts zu tun haben und am ehesten wie ein Lückenfüller aussehen. Dieser Beitrag ist eine Art Video-Tagebuch der Darstellerin Jessica Alba, die mit einer Digi-Cam zunächst am Set, dann allerdings den überwiegenden Teil der insgesamt fast 20 Minuten während der Promo-Tour zur weltweiten Premiere mit dieser unterwegs ist und Cast & Crew in privaterem Umfeld zeigt. Na ja...

    Die anschließenden Clips Featurette (ohne Namen) und Making Of des Films bieten in sieben beziehungsweise weiteren fünf Minuten lediglich Wiederholungen aus dem ausführlichen "Making Of" und sind eindeutig zu Promo-Zwecken fürs unter anderem deutsche Fernsehen produziert worden. In dieser Zusammenstellung auf Grund der Dopplungen schlichtweg überflüssig!

    Gleiches gilt für das als Hinter den Kulissen bezeichnete TV-Feature, welches fast 13 Minuten lang praktisch nur bereits Bekanntes in Sachen Statements, Szenen aus dem Film und solchen vom Set zu bieten hat. Wie umfangreich und ergiebig doch manchmal das "Press-Kit" ist...

    Mit Die Entstehung der Sequenz "Brooklyn Bridge" (08:03 Minuten) ist nun eine FX-Featurette an der Reihe, welche den Abschnitt aus dem "Making Of" um weitere Eindrücke sowie Statements erweitert und bereichert.

    Die Deleted Scenes lassen sich einzeln oder zusammenhängend abspielen. Ein Dutzend ausgemusterter Filmsequenzen bietet teils durchaus vertiefende Charakter-Scenes, aber auch Überflüssiges, das zu Recht "gelöscht" wurde. Einige Szenen zeigen bereits fertige Effekte, wurden also offensichtlich erst nach Test-Screenings aus dem Endcut entfernt. Im Netz kursieren wieder mal Gerüchte um einen Director's Cut, welcher wohl viele der hier gesammelten rund 18 Minuten Material enthalten dürfte.

    Die bewegten Bilder abschließend gibt es noch zwei Musik-Videos von Anastacia und Velvet Revolver (zusammen knapp acht Minuten). In Textform beinhaltet Cast & Crew Ausschnitte aus der Filmografie aller Protagonisten plus jener von Kerry Washington, welche die blinde Alicia Masters spielt.

    Dem schmucken Digipak mit Metallicaufdruck auf Hochglanzfolie liegt noch ein sechsseitiges Faltblatt mit kurzen Figurprofilen, DVD-Inhalt und Kapitelübersicht bei.

    Ein Großteil der Clips ist anamorph abgelegt. Sämtliche Menüs, Übergänge sowie die Szenenanwahl wurden komplett animiert und musikuntermalt; anamorphe Abtastung inklusive. Das macht einen hochwertigen Eindruck und sorgt für positive Schwingungen.

    Wäre der Audiokommentar technischer Natur sowie untertitelt und gäbe es nicht so viele Überschneidungen, Wiederholungen plus Werbung und Lobhudelei, hätte die Wertung gerade der Masse nach deutlich höher ausfallen können. So sind es bloß solide sechs Punkte!

    Bewertung  6 von 10 Punkten





    Technisches Fazit:  Bewertung  8 von 10 Punkten


    Mit FANTASTIC FOUR wurde nun die am längsten laufende Comic-Serie des nach wie vor erfolgreichen Verlages Marvel verfilmt. Erneut ist Stan Lee der Schöpfer der Vorlage und war bei der aufwändigen Umsetzung als Berater sowie in einer Mini-Rolle (als Willie Lumpkin, der Empfangschef des Baxter-Building) dabei. Dass es so lange dauerte, lag in erster Linie an der Entwicklung der Tricktechnik, die hier eingesetzt werden musste, um alles einigermaßen werksgetreu adaptieren zu können. Doch wie das nun mal so ist mit solchen Verfilmungen, muss sich auch diese eine sehr kontroverse Diskussion gefallen lassen...

    FANTASTIC FOUR ist nämlich schwer zu bewerten, ohne sich von Befürwortern, respektive Fans, oder absoluten Gegnern und Hassern eine verbale Klatsche einzufangen. Nahezu wertfrei ausgedrückt könnte man beiden Fraktionen Recht geben. Die Fans werden sagen, dass Story sowie Charaktere nah an den Comics dran sind und Darsteller wie Situationen "sympathisch" rüberkommen; getrickst wurde ja auch nicht so schlecht. Die Gegner wiederum propagieren, dass der Streifen nervig naiv ist, die Effekte oft lausig, viele Rollen (insbesondere die der Susan Storm) absolut fehlbesetzt, die Story fade sowie der Bösewicht ohne jegliches Charisma sind.

    Wie gesagt, beide Parteien haben irgendwo Recht und doch gelingt es dem eindeutig auf ein junges Publikum zugeschnittenen Film, über weite Strecken zumindest jene Zielgruppe zu unterhalten. Klar sind Logikbrüche inklusive, wirken einige Szenen geradezu dahingehunzt und angestrengt, andere dafür aber sogar recht gelungen (man nehme da mal als Beispiel die auch sauber getrickste "Brooklyn Bridge"). Regisseur Tim Story hat da gar nicht so viel falsch gemacht. OK, die Besetzung wartet nicht gerade mit Bestleistungen auf, obwohl Chris Evans als nerviger Superhelden-Promi und Michael "Das Ding" Chiklis im Gummianzug durchaus ihre Qualitäten haben. Über die restlichen Protagonisten breite ich mal den Mantel des Schweigens... Die Effekte sind zudem so wechselhaft wie ein Chamäleon - von "stümperhaft" (Stretching von Mr. Fantastic oder die Raumstation zu Beginn) bis "unsichtbar" (einige Matte-Paintings und CGI während der Brücken-Szene) wird alles geboten.

    Was dem Film aber am ehesten fehlt, ist die Eigenständigkeit, welche mit solch wunderbar unterschiedlichen Figuren doch eigentlich möglich sein sollte. Irgendwie fühlt man sich in fast jeder Szene an einen anderen Superhelden-Film aus dem inzwischen mannigfaltig auf Zelluloid verewigten Marvel-Universum erinnert. Da schielen die Action-Sequenzen meist auf X-MEN und SPIDER MAN, der Bösewicht und die oft lauen Witze der Art nach wieder auf SPIDER MAN (2) oder die Anlage der Figur des Ben Grimm zum Beispiel auf HULK, welchem FANTASTIC FOUR mehr als nur einmal auch tricktechnisch (im negativen Sinne) gleicht. In Sachen "Gen-Reprogrammierungs-Kammer" wildert man sogar in genrefremden Gewässern (DIE FLIEGE). Der Story-Mix ist ein etwas unausgegorener Brei, welcher versucht, all die genannten Verfilmungen zu toppen, muss daran aber natürlich kläglich scheitern, denn weder Drehbuch noch Inszenierung geben dies trotz handwerklich solider Arbeit her. Sollte es allerdings an der Comic-Vorlage liegen, dann sind eigentlich all die anderen genannten Werke die "Plagiate", denn die FANTASTIC FOUR gibt es wesentlich länger in gezeichneten Bildern!

    Am besten ist es wohl, sich den Film ohne großartige Erwartungen und Vorkenntnisse anzusehen; möglicherweise täten dabei einige Glas Bier im Vorhinein für die ganz Kritischen nicht schlecht. Beim Rezensenten rangiert FANTASTIC FOUR übrigens - auf alle Superhelden-Filme der letzten Jahre bezogen - deutlich vor CATWOMAN, ELEKTRA oder (THE) PUNISHER, kann sich knapp mit BLADE 3 oder HULK messen, liegt aber deutlich hinter den schon genannten Streifen wie SPIDER MAN, X-MEN oder sogar DAREDEVIL. Letzterer ist jedoch ähnlich mäßig besetzt. Zugegebenermaßen outet sich der Rezensent allerdings auch als Liebhaber der etwas düstereren Comic-Verfilmungen à la THE CROW, BLADE, HELLBOY oder jüngst BATMAN BEGINS, die alle vom kaugummi-bunten Abenteuer FANTASTIC FOUR so weit weg sind, wie dessen Bösewicht Dr. Doom von zum Beispiel dem Joker (genial in BATMAN von Jack Nicholson verkörpert)!

    Die Premium Edition zum Film hingegen muss sich nur unwesentliche Kritik gefallen lassen. Bild und Ton sind deutlich überdurchschnittlich, obwohl man fast noch mehr erwartet hätte. Unter den Extras gibt es einiges Sehenswertes, ärgerlich sind jedoch vor allem die häufigen Wiederholungen/Überschneidungen in den Produktions-Beiträgen (Making Ofs, FX-Featurettes) sowie der relativ hohe Anteil an Werbung und Lobhudelei, aber auch das ist man ja von Hollywood inzwischen gewohnt. Die gute DVD-Technik hebt die Wertung auf solide acht Punkte.

    Im vorliegenden Fall erlaube ich mir sogar mal eine persönliche Filmwertung: 6 von 10 Superhelden in blauen Latexanzügen






    Und das meinen unsere Kollegen...

    Fazit: 4/5
    Wie bei fast allen Comic-Verfilmungen spalten sich die Geister auch bei den "Fantastic Four". Und bevor die Frage aufkommt, auch "Fantastic Four" schaffte es hier uncut auf das Medium DVD, trotzdem sei gesagt, dass es zwei verschiedene Schnittfassungen gibt, so fehlt zum Beispiel in der britischen Variante die Szene im Planetarium, dafür dürfen wir Reed und Susan beim Spazierengehen zusehen. Warum [...]
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