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 5166  Review zu: Don Giovanni - Classic Selection 02.03.2006
BMV-Medien

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Ein Review von Michael Holland



Don Giovanni hat nur ein Ziel: so viele Frauen zu verführen wie irgend möglich. Auf der Suche nach einem neuen Liebesabenteuer dringt der zügellose Spanier maskiert in das Haus des Komturs ein, um sich dessen Tochter Donna Anna gefügig zu machen. Der Plan misslingt, Don Giovanni muss fliehen, und der aufgebrachte Vater versucht den jungen Maskenträger zu stellen. In einem ungleichen Kampf tötet Don Giovanni den alten Mann mit dem Schwert und entkommt unerkannt. Donna Anna und ihr Verlobter Don Ottavio finden den toten Vater und schwören Rache. Doch selbst die blutige Tat kann den skrupellosen Lebemann nicht zur Reue bewegen. Um Zerlina, die Braut Masettos, verführen zu können, lädt er die gesamte Hochzeitsgesellschaft auf sein Schloss ein. Donna Elvira, eine ehemalige Geliebte Don Giovannis, will das Paar vor dem Heuchler warnen – doch Don Giovanni erklärt sie schlichtweg für verrückt.

Auf dem Höhepunkt des Festes drängt er Zerlina in ein Zimmer und versucht sie zu vergewaltigen. Zerlinas Schreie lassen das Schloss erzittern. Als man ihr zu Hilfe eilt, präsentiert Don Giovanni kurzerhand seinen Diener Leporello als Übeltäter. Donna Elvira, Donna Anna und Don Ottavio glauben ihm nicht und drohen ihm sein nahes Ende an. Aber Don Giovanni lässt sich nicht beirren. Mit Geld macht er den zweifelnden Leporello für weitere perfide Pläne gefügig. Auf einem Friedhof stoßen sie auf das Grab des Komturs. Höhnisch lädt Don Giovanni dessen Statue zum Essen ein und lässt am Abend das festliche Mahl auftragen. Donna Elvira erscheint und versucht, ihren einstigen Geliebten zur Einsicht zu bewegen. Doch Giovanni weist sie höhnisch ab. Und als er später zu Tisch sitzt, wird er tatsächlich von einem geheimnisvollen, steinernen Gast heimgesucht, der Rechenschaft und Reue fordert. Don Giovanni lehnt ab. Doch da beginnt die Erde zu beben …

Cover Don Giovanni - Classic Selection
Cover vergrößern




Im Handel ab:08.02.2006
Anbieter: Concorde Home Entertainment
Originaltitel:Don Giovanni
Genre(s): Musik (Oper / Operette)
Regie:Joseph Losey
Darsteller:Ruggero Raimondi, John Macurdy, Edda Moser, Kiri Te Kanawa, Kenneth Riegel, José van Dam, Teresa Berganza, Malcolm King, Eric Adjani, Roberto Del Lago, Sandro Dal Pra, Cristina Fondi, Patrizia Murari, Cristina Nizzero
FSK:6
Laufzeit:ca. 169 min
Audio:Italienisch: Dolby Digital 5.1
Italienisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Bildformat:16:9 (1.66:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Trailer von anderen Filmen
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Menü mit Soundeffekten
  • Anti-Piraterie-Trailer auf der DVD vorhanden
  • Filmografie von Regisseur Joseph Losey
  • Interview mit Joseph Losey (Texttafeln)
  • Informationen über Lorenzo Da Ponte
  • Entstehungsgeschichte
  • 16-seitiges DVD-Booklet
  • Web-Link
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb


Selbst wenn bei einer Oper beziehungsweise deren Verfilmung die Musik und Arien im Vordergrund stehen: Das Bild beschämt ein hochwertiges digitales Medium, wie es die DVD nun mal darstellt. Farblich sieht alles meist verblichen und trist aus, sogar per se kräftige Töne - zum Beispiel Rot - bleiben matt. Viele Szenen wirken zudem deutlich überbelichtet, weswegen der Kontrast nicht immer für gelungene Durchzeichnung sorgt. Darüber hinaus kann von "Schwarzwert" manchmal keine Rede sein; man muss dann eher von "grauer Suppe" sprechen. Auch ein nicht nur, aber vor allem während dunkler Szenen recht deutlich sichtbares Grieseln mindert den Gesamteindruck erheblich, zumal es auf Grund der mäßigen Videobitrate von 5,14 Mbps oft zum Blockrauschen anwächst.

Als wäre all dies noch nicht genug, schwächelt auch das Schärfeverhalten. Positiv anzurechnen ist, dass selbst auf lange Distanzen einige Konturen zumindest erkennbar bleiben (so unter anderem in Gesichtern). Trotzdem dürften gerade Nahaufnahmen deutlich mehr Details zeichnen, außerdem bleibt die Plastizität beschränkt. Verschmutzungen sind bloß selten zu beobachten, die Kompression arbeitet - abgesehen vom oben erwähnten Problem - unauffällig. Dafür wird nie ganz klar, ob teils deutlich strahlende beziehungsweise verschwimmende Kanten (besonders extrem zum Beispiel ab 0:27:56 -> Kopfschmuck und Schleier) gewollte Stilmittel darstellen oder möglicher Nachbearbeitung geschuldet sind.

Insgesamt enttäuscht das Bild über weite Strecken, um allerdings sofort danach nicht selten erstaunlich hochwertig zu wirken. Deswegen erhält es summa summarum ganz knappe fünf Punkte.

Bewertung  5 von 10 Punkten




Dem italienischen Dolby Digital 2.0 Stereo-Ton schenken wir nachfolgend keine Beachtung. Er wirkt leicht muffig und kann formatbedingt keine großen Akzente setzen. Betrachten wir darum die Dolby Digital 5.1-Spur: Sie kommt kraftvoll und meist recht raumfüllend daher, präsentiert sich dabei allerdings ebenfalls etwas zu frontlastig. Zudem könnte die musikalische Untermalung mehr Dynamik bieten und allgemein differenzierter klingen. Zusätzlich gehen Geräusche (Schritte, Pferdegetrappel et cetera) oder ganz seltene Effekte häufig dumpf im allgemeinen Geschehen unter. Während der vereinzelten Dialoge irritiert es darüber hinaus ziemlich, aus allen Lautsprechern gleichzeitig Sprache zu hören (obgleich sich diese schon auf den Center konzentriert) - ein gängiges Problem bei Upmixes.

Aber sämtliche Fehler verblassen, wenn Arien ertönen. Dann gerät nämlich die besagte Not zur Tugend, da es ein positives Mittendrin-Gefühl vermittelt, Gesang auch leise aus den Rears zu vernehmen. Darüber hinaus heben sich die Stimmen sauber, hell und makellos klar vom restlichen akustischen Geschehen ab, ohne jedoch darüber zu schweben. Einfach grandios - und der Grund, wieso es hier ungeachtet aller erwähnten Mängel noch acht Punkte gibt.

Bewertung  8 von 10 Punkten




Extras sind recht dünn gesät. So bleiben alle Menüs starr und meist stumm - lediglich der Hauptauswahl können einige Töne entlockt werden. Darüber hinaus stehen neben dem Kinotrailer die Filmografie von Regisseur Joseph Losey sowie ein interessantes Gespräch mit ihm (zusammen 13 Texttafeln) zur Ansicht bereit. Weitere 14 Seiten informieren über "Lorenzo Da Ponte, Abenteurer, Verführer und Dichter" sowie die Entstehungsgeschichte des "Don Giovanni". Etwas schwer lesbar, aber sehr empfehlenswert!

Außerdem findet man noch sechs Programmtipps aus dem Hause Concorde, der DVD-ROM Part leitet PC-User zur Homepage des Labels. Ein recht umfangreiches Booklet im Opernheft-Layout gibt schließlich nicht bloß Mozarts komprimierten Lebenslauf, sondern auch vielerlei Informationen zu "Don Giovanni" preis. Wirklich klasse, obwohl schon gewisse Überschneidungen zur digitalen Abhandlung auftreten. Erfreulicherweise bliebe zu konstatieren, dass der Hauptfilm deutsche Untertitel bietet, welche allerdings nicht optional sind. Auf den enervierenden Anti-Raubkopierer-Spot nach Einlegen des Silberlings hätte man dagegen gern verzichtet.

Bewertung  3 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  6 von 10 Punkten


Mit Verfilmungen klassischer Theaterstücke, Opern et cetera ist es immer so eine Sache. Meistens gelingt es kaum, den komprimierten Rahmen einer Bühne und die daraus resultierende, besondere Atmosphäre einzufangen. Deshalb mutieren viele dieser Adaptionen einfach bloß zu Ausstattungs-Orgien, in denen Tonnen an Requisiten die Protagonisten gleichermaßen umzingeln wie ersticken, bis am Ende jegliche Authentizität aus dem Gesamtwerk weicht. Man erinnere sich beispielhaft an die optisch überwältigende, aber trotz Starbesetzung glitschig-glatte und letztlich seelenlose Materialschlacht, zu der William Shakespeares "Ein Sommernachtstraum" anno 1999 geriet. Dass Joseph Loseys "Don Giovanni"-Version zwei Césars erhielt, ist darum zwar eigentlich schön; die geehrten Kategorien "Ausstattung" und "Schnitt" lassen allerdings Böses ahnen.

Tatsächlich kann man angesichts Loseys Vision arg zwiegespalten sein: Manchmal gelingt es ihm, unheimliche Energie, Kraft und Dynamik auf Zelluloid zu bannen. Dann fließt das Geschehen fesselnd dahin, während die Arien ein echtes cineastisches Wunderwerk umrahmen. Doch ebenso oft scheint dem Regisseur nur daran gelegen zu sein, durch Weitwinkelaufnahmen möglichst viel Prunk und Protz zu präsentieren, während unzählige Statisten durchs Bild huschen oder zur Füllung desselben herumstehen. In solchen Momenten gerät unter anderem auch das Spiel mit Licht und Schatten zum selbstverliebten Eigenlob. Ganz schlimm wird es, wenn Losey sogar vor ausgenudelten Kamerawinkeln nicht zurückschreckt, um jeden Preis den maximalen Effekt aus der betreffenden Szene quetschen möchte. Man denke beispielsweise an die geradezu anbiedernd pathetische Ermordung des Komturs. Letzten Endes erweist sich die vorliegende "Don Giovanni"-Interpretation zweifellos als Rausch der Sinne, hinter dessen schillernder Fassade aber kalte Berechnung lauert. Zwar gelingt es der Riege internationaler Opernstars, mit brillanten Gesangsdarbietungen in den Bann schlagenden Zauber zu entfachen; trotzdem wäre weniger (Pracht) wie so oft mehr (Hingabe) gewesen.

Dessen ungeachtet gibt es dennoch gute Gründe, anstatt des Live-Erlebnisses diese DVD zu wählen: Man muss nicht den Anzug von der letzten Beerdigung herauskramen und sitzt oder liegt trotz Schlabber-Look immer direkt am Geschehen. Auf irgendwelche Kinkerlitzchen, welche die Aufführung moderner gestalten sollen (der Rezensent erinnert sich schaudernd an eine "Die Zauberflöte"-Inszenierung inklusive gigantischer Metall-Schlange an Drahtseilen), wurde verzichtet. Zwei-Meter-Männer im direkten Blickfeld, Dauerhuster sowie nervtötende "Was hat sie jetzt gesungen?"-Flüsterer entfallen ebenso. Das obligatorische Glas Sekt während der Pause kostet keinen halben Monatslohn. Man kann es außerdem trinken, ohne dass wenige Zentimeter weiter von viel zu engen Glitzerfummeln umhüllte Damen beim Schwafeln über "Anflüge emotionaler Düsternis in den Gesangsdarbietungen" besorgt ihr hochtoupiertes Haar betasten. Und dann wäre da natürlich noch (der geneigte Opernfan bekommt bereits beim Lesen ihres Namens leuchtende Augen) Edda Moser als Donna Anna - eine unvergleichlich begnadete Stimme, welche auch dem abgebrühtesten Kunstverweigerer Ganzkörpergänsehäute beschert. Da verzeiht man locker, dass Moser eher Schmierenkomödiantin als überzeugende Schauspielerin ist - gerade die bis zum Albernen dramatische Darstellung angesichts des Ablebens ihres (Bühnen-)Vaters wirkt selbst für Opernmaßstäbe bloß peinlich.

Nicht zuletzt bliebe als technisches Kaufargument zusammenzufassen, dass der Sound zwar natürlich keine Teatro alla Scala-Akustik erreicht, aber auf jeden Fall überzeugt und auch das heimische Wohnzimmer mit Opern-Atmosphäre erfüllt. Insofern kann also trotz des weniger überzeugenden Bildes sowie nicht eben umfangreicher Extras eine Empfehlung für am Sujet Interessierte ausgesprochen werden. Am besten die Augen schließen und Moser & Co. auf sich wirken lassen...

Subjektive Wertung der Inszenierung: 6 von 10 Meisterstücken Mozarts






© DVD-Palace Home Entertainment




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