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 4210  Review zu: Dina - Meine Geschichte 29.01.2006

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Ein Review von Michael Holland



Im wilden Norden Norwegens, Ende des 19. Jahrhunderts: Durch ein Versehen der kleinen Dina kommt ihre geliebte Mutter in einem Waschhaus zu Tode. Fortan kann der Vater Dinas Anblick nicht mehr ertragen, auch sie selbst macht sich schlimmste Vorwürfe. Nur das Einschreiten des väterlichen Freundes Jacob (Gérard Depardieu) verhindert, dass Einsamkeit und Herzenskälte Dinas Seele zerstören. Er führt sie zurück in die Zivilisation. Hier wächst Dina (Maria Bonnevie) zu einer attraktiven und musikalisch begabten jungen Frau heran. Doch der Tod ihrer Mutter überschattet weiterhin ihr Leben...

Cover Dina - Meine Geschichte
Cover vergrößern




Im Handel ab:08.12.2005
Anbieter: Eurovideo Bildprogramm GmbH / Epix Media AG
Originaltitel:I Am Dina
Genre(s): Drama
Regie:Ole Bornedal
Darsteller:Maria Bonnevie, Gérard Depardieu, Christopher Eccleston, Pernilla August, Bjørn Floberg, Hans Matheson, Amanda Jean Kvakland, Jørgen Langhelle, Mads Mikkelsen, Anette Hoff, Søren Sætter-Lassen, Kate Hardie, Bodil Udsen, Wenche Foss, Kristin Kajander, Mateen Sandvik Ram, Viveka Seldahl, Oscar Frostad Udbye, Per Christian Ellefsen, Sven Nordin, Jørgen Reenberg, Espen Skjønberg, Jan Malmsjö, Kristoffer Berre Alberts, Even Lynne Amundsen, Per Egil Aske, Sverre Bentzen, Svein Erik Brodal, Gard B. Eidsvold, Åsmund Brede Eike, Anitra Eriksen, Minken Fosheim, Ingar Helge Gimle, Stein Grønli, Jan Hårstad, Knut Haugmark, Bjarne Hjelde, Mona Hofland, Frank Iversen, Eirin Jansen, Ine F. Jansen, Bjørn Jenseg, Henning Jensen, Lars Funderud Johannessen, Marius Kleppe, Eli Anne Linnestad, Emil Stang Lund, Hallvard Lydvo, Mina Martine Lystad, Ove Christian Owe, Suzanne Paalgard, Ines Prange, Joachim Rafaelsen, Hans Erik Raustøl, Sigmund Sæverud, Finn Schau, Trond Espen Seim, Christian Skolmen, Miriam Sogn, Henriette Steenstrup, Bjørn Sundquist, Bjarne Thomsen, James Towler, Lars Magnus Utne, Line Verndal
FSK:16
Laufzeit:ca. 117 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Surround
Englisch: Dolby Digital 2.0 Surround
Bildformat:Letterbox (2.35:1)
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Deutsch, Englisch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Trailer von anderen Filmen
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Interviews
  • Hinter den Kulissen
  • Teaser
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb


Farblich wirkt das gesamte Bild trotz häufiger Verfremdungen (kühles Blau, warme Goldtöne) meist kräftig, aber niemals übertrieben. Auch der Schwarzwert überzeugt durch satte Ausprägung, ohne dominante Züge aufzuweisen. Unterstützend gewährt ein fast immer hervorragender Kontrast Einzelheiten Raum zur Entfaltung (siehe beispielsweise 0:57:39 - Kleidung). Zeigt er steiles Verhalten, ist dieses offensichtlich stilistisch so gewollt (Geburt ab 0:58:51 - "Heiligenschein" um die Figuren). Gleiches gilt für Aufnahmen mit arg blassen Tönen. Auch der Schärfe muss man ein klares Kompliment aussprechen: Bei Nahaufnahmen praktisch porentief, bricht sie sogar auf längere Distanzen bloß gemäßigt ein. Unter anderem lassen sich dann auf Gesichtern immer noch einige Konturen sichten, was keinen Standard darstellt. Kanten werden sauber herausgearbeitet, vor allem Menschen sehen plastisch aus. Selbst Bewegungen halten das optische Geschehen insgesamt stabil.

Negativ zu bewerten bleiben lediglich leichtes, nahezu permanentes Hintergrundrauschen, häufiger aufblitzende Verschmutzungen sowie ab und zu etwas flirrende Bildteile. Aber diese kleinen Mängel ändern nichts an einem rundum überzeugenden Ergebnis, welches mit knappen neun Punkten belohnt wird.

Bewertung  9 von 10 Punkten




Obwohl Dinas Geschichte grundsätzlich sehr dialoglastig ist, kann der deutsche Dolby Digital 5.1-Mix in allen Belangen überzeugen. Bereits ganz am Anfang erschüttert ein Gewitter mit brachialen Donnerschlägen das Wohnzimmer, breitet sich Regen auf sämtlichen Lautsprechern aus und hat man ein echtes Mittendrin-Gefühl. Auch der wunderbare Score sorgt immer wieder für häufige Aktivitäten der Rears und insgesamt soliden Raumklang. Effekte bleiben genrebedingt über weite Strecken aus, dafür können einzelne Umgebungsgeräusche differenzierte Akzente setzen, wodurch ein lebendiges Klangbild vermittelt wird. Besonders positiv zudem, dass Dialoge niemals Verständnisschwierigkeiten unterliegen, aber ebenso wenig steril beziehungsweise gar abgehoben wirken. Insgesamt verdient sich dieser erstaunlich nuancierte Sound hauchdünne acht Punkte.

Sein Pendant in Dolby Digital 2.0 Surround hinterlässt dagegen einen weniger differenzierten, manchmal nahezu aufdringlichen Eindruck. Was beispielsweise heißt: Das erwähnte Unwetter lärmt heftig, ohne allerdings wirklich realistisch zu klingen. Darüber hinaus fehlt es hier - primär beim Score - teils an Bass; zudem wirken Stimmen dumpfer und schlechter aufgelöst. Alle eben getätigten Ausführungen gelten gleichfalls für das Surround-Original, wobei dieses Sprache kraftvoller, aber auch dezent hallend abbildet. Dafür bleiben sechs Punkte.

Letztlich überzeugt DINA also trotz eingeschränkter Möglichkeiten auch beim Ton. Dafür stehen im Mittelwert von englischer Spur und deutschem Multikanal-Track sieben Punkte.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Positiv fällt zunächst ins Auge, dass sämtliche (Unter-)Menüs sowohl teilanimiert als auch mit Sound versehen wurden. Auf neun weitere Epix-Veröffentlichungen weist sodann eine Trailershow hin. Näheres zu DINA - MEINE GESCHICHTE erfährt man anschließend in Interviews. Insgesamt vier Punkte stehen zur Wahl: "Die Hauptdarsteller über ihre Arbeit" (5:05), "Die Schauspieler über ihre Rollen" (5:55), "Der Regisseur über den Film" (6:18) sowie "Die Crew über den Film" (2:20). Bemerkenswert dabei ist, wie tief und emotional die Beteiligten das Geleistete betrachten, ohne sich dabei auch nur ansatzweise gegenseitig zu beweihräuchern - selbst vereinzelte Lobe wirken stets absolut ehrlich. Stattdessen kommt man vor allem den Darstellern wirklich sehr nahe, was nicht zuletzt an privaten Anmerkungen à la "Als ich das Buch gelesen hatte, dachte ich: 'Oh, das Leben ist kurz! Ich muss sofort damit anfangen. Ich sollte mich an all die Dinge wagen, vor denen ich mich fürchte..." liegt.

Knappe sieben Minuten unkommentiertes, leider kaum aufschlussreiches Hinter den Kulissen-Material bleibt anschließend zu sichten. Der Trailer in Deutsch und Englisch sowie ein Teaser beschließen das Zusatzmaterial. Optionale deutsche Untertitel erleichtern bei den Interviews das Verständnis, im Hauptfilm gibt es sie zusätzlich als englische Variante.

Insgesamt sollte man vermutlich froh sein, hier überhaupt einige Extras vorzufinden, zumal die fast 20 Minuten Statements tatsächlich Gold wert sind. Gerade noch...

Bewertung  3 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  7 von 10 Punkten


Nachdem Ole Bornedal einige TV-Produktionen gedreht hatte, schrieb er das Skript zu NIGHTWATCH und führte auch selbst Regie. Ein Kassenknüller war geboren, dessen Hollywood-Remake FREEZE Bornedal ebenfalls realisierte. Passend dazu antwortet er im Interview übrigens auf eine andere Frage: "Hier geht es ums Geld. So einfach ist das." Nun hätte der Mann später vermutlich jeden Killer-Thriller inszenieren dürfen, der irgendwo des Weges kam, entschied sich aber überraschenderweise dafür, DINA - MEINE GESCHICHTE zu drehen. Basierend auf Herbjørg Wassmos Roman, hat das Projekt grundsätzlich überhaupt nichts mit den aus NIGHTWATCH bekannten Schlachtereien im Leichenschauhaus zu tun. Muss Bornedal deswegen scheitern?

Nein, im Gegenteil. Es gelingt ihm nämlich erneut, eine surreale, oft gar albtraumhafte Atmosphäre inklusive ebenso kalter wie faszinierender Bilder zu schaffen, welche durch brutale Szenen noch mehr an verstörender Intensität gewinnt. Man denke beispielsweise an den Tod von Gertrud: Erst wird sie in einer herzblutigen Sequenz als abgöttisch liebende, zärtliche Mutter porträtiert, um kurze Zeit später wenig zimperlich zu sterben. Das Leben ist eben furchtbar ungerecht, Bornedal zeigt das, Punkt. Aber auch Dina bleibt von dieser Grausamkeit nicht unbeeinflusst und wächst zu einer ambivalenten Figur heran, die zwar weitgehend sympathisch wirkt, andererseits aber ihre Umwelt ausnutzt oder kalt, manchmal böse erscheint ("Hier war ich: Dina, die tötete, wen sie liebte"). Bornedal hat diese charakterlichen Entwicklungen zum Glück ebenfalls fest im Griff und leistet sich keine billig-banalen Ausflüge in Küchenpsychologie. Hinzu kommen treffende Modifikationen der Vorlage: Zum Beispiel hilft es dem Film, aus der muskulösen, riesigen Buch-Dina ein trotz aller Schlagkraft fragiles, wunderhübsches Persönchen zu machen. Denn so versteht man nicht nur besser, wieso sich wirklich alle involvierten Mannsbilder in sie verlieben, sondern kann auch ihr spirituelles Wandern zwischen Leben und Tod leichter nachvollziehen. Dies natürlich umso mehr, da Maria Bonnevie dem schwierigen Part echtes Leben schenkt, ihn bis zur allerletzten Facette ausfüllt. Obwohl mit Gérard Depardieu ein echter Star mitwirkt und Christopher Eccleston zumindest bei Independent-Fans hohes Ansehen genießt (kein Wunder angesichts Rollen in brillanten Werken wie HEART oder KLEINE MORDE UNTER FREUNDEN), reißt Bonnevie diesen Film komplett an sich. Bravo!

Besonderes Lob gebührt abschließend noch dem hiesigen Vertreter eines viel zu oft schmählich vernachlässigten Berufsstandes. Filmkomponist Marco Beltrami, eher für seine Scores zu Gassenhauern à la HELLBOY, KÖNIGREICH DER HIMMEL beziehungsweise TERMINATOR 3 bekannt, leistet nämlich Formidables. Wo Kollegen wie James Newton Howard oder James Horner zum munteren folkloristischen Gedudel am Fjord gegriffen hätten, vermeidet Beltrami jede peinliche Musiksoße. Vielmehr akzentuiert er Schlüsselszenen unaufdringlich, aber perfekt mit manchmal geradezu horriblen Elementen, klagenden Stimmen oder zutiefst melancholischen Intermezzi - und trifft so direkt ins Mark. Play it again!

Nach Addition aller genannten Versatzstücke verbleibt ein klares Fazit: DINA - MEINE GESCHICHTE ist schrecklich mitreißend, stets von bleischwerer Leichtigkeit umgeben, märchenhaft grausam, schockierend emotional und letztlich viel zu wahr, um schön zu sein (was die audiovisuelle Genialität indes nicht mindert). Sicherlich niemals leichte Kost, jedoch uneingeschränkt empfehlenswert, sofern man sich auf sperrige, zersetzende Kunst einlassen kann. Keinerlei Überwindung benötigt dagegen das Einlegen der deutschen DVD, da sie technisch praktisch nirgends Anlass zur Kritik bietet und sogar noch einige Extras enthält, deren Qualität zusätzlich verblüfft.

Subjektive Filmwertung: 9 von 10 Anti-Heldinnen






© DVD-Palace Home Entertainment




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