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 4065  Review zu: Die syrische Braut 10.03.2006
BMV-Medien

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Ein Review von Michael Holland



Es ist Monas Hochzeitstag. Die junge Frau aus einem kleinen drusischen Dorf auf den Golan Höhen wird einen syrischen Schauspieler heiraten, den sie nur aus dem Fernsehen kennt. Es wird der letzte Tag sein, den Mona mit ihrer Familie verbringt, denn wer einmal die israelisch-syrische Grenze überschritten hat, kann nie mehr zurück.

Cover Die syrische Braut




Im Handel ab:24.02.2006
Anbieter: Indigo / Neue Visionen Filmverleih
Originaltitel:The Syrian Bride
Genre(s): Drama
Komödie
Regie:Eran Riklis
Darsteller:Hiyam Abbas, Makram Khoury, Clara Khoury, Alon Dahan, Uri Gavriel, Evelyn Kaplun, Cyril Morna, Julie-Anne Roth
FSK:o. A.
Laufzeit:ca. 97 min
Audio:Multilingual: Dolby Digital 5.1
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
teils s/w
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:0
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Making Of
  • Unveröffentlichte Szenen
  • Audiokommentar des Regisseurs
  • Booklet 20 Seiten
Zusatzinfos:
  • Die Erstauflage erscheint als Limitierte Edition (1000 Stück) inklusive Soundtrack-CD

    Infos zum Film bei der OFDb
    Infos zum Film bei der IMDb
  • buch.de - einfach schnell


    Das Bild zeigt angenehm kräftige, aber nicht knallige Farben, was grundsätzlich wunderbar ist. Leider wirken Hauttöne jedoch häufig etwas übertrieben, da sie einen zu starken Rotstich aufweisen. Ähnliches gilt für den Kontrast: Generell darf er als sehr gut bezeichnet werden, verzeichnet aber partielle Probleme, welche sich in zu steilem Verhalten äußern. Beispielhaft sei Timecode 0:05:11 genannt - hier gehen die Personen recht deutlich im Dunkel unter, während hinter ihnen eine Fensterfront hell erstrahlt.

    Dafür wirkt das gesamte Geschehen meist sehr plastisch, wofür dem satten Schwarzwert sowie scharfen Kanten Dank gebührt. Auch die Detailzeichnung bewegt sich häufig auf hohem Niveau und bildet unter anderem Fältchen oder ähnliche Feinheiten sauber ab. Dennoch wäre an manchen Stellen eine knackigere Schärfe wünschenswert gewesen; dies betrifft primär Totalen. Ansonsten nimmt leichtes Hintergrundrauschen niemals wirklich störende Dimensionen an, sondern sorgt vielmehr für einen natürlichen Look. Verschmutzungen bleiben erwartungsgemäß aus, und bei einer reinen Videobitrate von im Schnitt 6,80 Mbps arbeitet die Kompression unauffällig.

    Obwohl wir es insgesamt mit keinem perfekten Bild zu tun haben, weiß es grundsätzlich schon zu gefallen und erhält deswegen noch...

    Bewertung  7 von 10 Punkten




    Wer das volle Flair dieses Films genießen möchte, muss die multilinguale Originalfassung mit optionalen Untertiteln wählen. Aber natürlich steht auch eine komplett deutsche Dolby Digital 5.1-Variante zur Verfügung. Beide Tonspuren unterscheiden sich tatsächlich allein bezüglich der Sprache und gewähren dem Score jede Möglichkeit, sich ebenso kraftvoll wie differenziert auf sämtlichen Lautsprechern auszubreiten. Dies ist umso beeindruckender, da er mit vielerlei kleinen Highlights versehen wurde und diese sehr klar herausarbeitet. Hinzu kommen punktgenau gesetzte, klar ortbare Geräusche (krähender Hahn, Flughafenhalle) oder sogar einige Effekte (fahrendes Auto). In der Summe entsteht daraus ein beeindruckend reicher akustischer Teppich, welchen man auf Grund des Genres so nicht erwarten durfte.

    Bezüglich der Wiedergabe von Stimmen hat das Original fast zwangsläufig die Nase vorn, da Dialoge wie so oft einfach realistischer und besser ins tonale Umfeld eingefügt wirken. Dass die Synchronisation im Umkehrschluss etwas steriler daherkommt, ist auch den Sprechern anzulasten. Sie geben sich zwar offensichtlich viel Mühe und sind hoch motiviert; dennoch hört man während ihrer Darbietung teilweise fast die Drehbuchseiten rascheln. Nach wenigen Minuten fällt das aber nicht mehr störend auf.

    Darüber hinaus wurde dem Silberling noch ein deutscher Dolby Digital 2.0 Stereo-Track spendiert. Mal davon abgesehen, dass er technisch unnötig ist, klingt hier alles deutlich hallend, wenig differenziert und manchmal sogar leicht dumpf. Räumlichkeit bleibt formatbedingt natürlich aus. Auf die Wertung besitzt diese verzichtbare Beigabe keinen Einfluss, weshalb sich der Ton überraschend gute sieben Punkte verdient.

    Bewertung  7 von 10 Punkten




    Animierte und/oder soundunterlegte Menüs sucht man vergebens; sämtliche Auswahltafeln bleiben ebenso starr wie stumm. Ansonsten sind aber nahezu alle "wichtigen" Extras vertreten: Das Making Of bietet eine Länge von immerhin fast 25 Minuten und nutzt diese, um (wenige) Filmszenen, Behind the Scenes-Material, Interviewpassagen sowie den wunderschönen Score zu einem interessanten Blick auf die Produktion zu vermengen. Dabei fällt vor allem auf, dass sämtliche zu Wort kommenden Beteiligten offensichtlich mit großer Hingabe, aber auch Bescheidenheit bei der Sache waren.

    Weitere sechs Minuten wurden nachfolgend für unveröffentlichte Szenen reserviert. Sie liegen in relativ guter Qualität vor, was auf ihre recht späte Entfernung schließen lässt. Und tatsächlich kann man keine Gründe ausmachen (und bekommt diese auch nicht beispielsweise per Kommentar erläutert), warum das Material geschnitten wurde, da es in Sachen Atmosphäre, Witz sowie Emotionen exakt dem Film entspricht. Wer ihn also mag, sollte hier unbedingt einen Blick riskieren.

    Neben dem deutschen Kinotrailer steht abschließend noch ein Audiokommentar des Regisseurs zur Verfügung. Er kommt praktisch als ausgedehntes Interview daher: Eine in ihrer Funktion unbekannte Frau, deren Name nach "Karen Durben" klingt, stellt dem Filmemacher Fragen zur aktuell auf dem Bildschirm zu sehenden Szene, die er umfassend, informativ und seinem Sujet oder verbundenen Themen gegenüber stets respektvoll begegnend beantwortet. Da bleiben, neben technischen beziehungsweise filmbezogenen Informationen, beispielsweise auch politische Abhandlungen oder intelligente Reflexionen humaner Gefühlszustände nicht aus. Leider geschieht das Ganze auf Englisch und ohne Untertitel, was sowohl Hörgeschädigte als auch weniger sprachbegabte Käufer komplett im Regen stehen lässt. Das Making Of und entfallene Material können dagegen optional mit Untertiteln in Deutsch oder Englisch versehen werden, für den Hauptfilm stehen sie zusätzlich als französische Variante zur Wahl.

    Dass der Kommentar nicht allen Zuschauern zugänglich ist, mindert die qualitativ überaus gelungene Ausstattung leider etwas ab, weswegen am Ende nur knappe vier Punkte stehen.

    Anmerkung: DIE SYRISCHE BRAUT erscheint zusätzlich als limitierte Auflage (1000 Stück) inklusive Audio-CD des wie schon mehrfach erwähnt - man kann es gar nicht oft genug betonen - geradezu magisch schönen Soundtracks. Wer das Glück hat, sie zu erwerben, darf die Wertung um zwei Zähler erhöhen. Insgesamt erreicht die DVD dann problemlos sieben statt sechs Punkten.

    Bewertung  4 von 10 Punkten





    Technisches Fazit:  Bewertung  6 von 10 Punkten


    Ob unsere hübsche Protagonistin Mona ihre Vermählung tatsächlich als den sprichwörtlich "schönsten Tag im Leben einer Frau" ansieht, ist nicht überliefert. Man darf es jedoch beherzt anzweifeln, da sämtliche familiären Probleme sich ausgerechnet dieses Datum ausgesucht haben, um zu eskalieren - zu allem Überfluss auf dem schönen Rücken der Braut. Und dass Liebe neben Bergen gern auch mal Grenzen versetzt, klingt vermutlich ebenfalls eher schal in Monas Ohren. Schließlich kann von "Liebe" erst mal keine Rede sein, da sie ihren zukünftigen Gatten bislang bloß aus dem Fernsehen kennt (immerhin, möchte man angesichts der herrschenden muslimischen Sitten meinen). Und mit Blick auf angeblich "versetzte Grenzen" müssten selbige sich endlich dazu aufraffen, zwischen Syrien und Israel keinen Trennstrich mehr zu ziehen. Nein, das geht nun wirklich nicht...

    Aus dieser verwickelten Grundkonstellation hätte vieles hervorgehen können: ein depressiver Downer zum Beispiel. Oder ein bissiges, möglicherweise aber auch polemisches politisches Lehrstück. Schlimmstenfalls eine sinnfrei-alberne Hochzeitskomödie. Regisseur Eran Riklis pickt sich allerdings von allen Möglichkeiten die besten (Versatz-)Stücke heraus und schenkt ihnen gekonnte Kanten, welche wiederum zur gegenseitigen Verzahnung dienen. Er weiß dabei zum Glück genau, wie sehr Komik und Tragik einander bedingen. Folgerichtig schaut Riklis mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf seine Geschichte, während er das innerfamiliäre Chaos auf politisch-kultureller Flamme anbrennen lässt: Der Brautvater ist wegen prosyrischer Tendenzen gerade auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassen, nimmt sich aber vor dem großen Fest noch Zeit für einen Protestmarsch. Monas Bruder wird geächtet, seitdem er vor acht Jahren eine Russin heiratete. Ihre Schwester hat auf Grund einer - welche Parallele - erzwungenen Ehe nie privates Glück erfahren. Das Ganze präsentiert sich mit trockenen Sprüchen garniert ("Hoffentlich ruiniert mir die angesetzte Demonstration heute nicht meine Hochzeit"), während Herzblut nicht szenenweise rationiert durch cineastische Venen tröpfelt, sondern permanent und ungehemmt den ganzen Film durchfließt. Schließlich weiß Mona genau, dass es für sie keine Rückkehr gibt, was zu realistischen Betrachtungen à la "Ich werde schrecklich einsam sein" führt, jedoch niemals leise Hoffnung ausschließt. Formal überzeugen Riklis und sein Team gleichsam, indem sie beispielsweise Schlüsselsequenzen in Schwarz-Weiß - durch das Auge einer Videokamera - akzentuieren. Und als Handlungsort eine israelisch besetzte Drusensiedlung am Rande Syriens mit Staatsangehörigkeit "unbestimmt" zu wählen, kann man bei Bedarf im Sinne der verlorenen Identität schon wieder gelungen metaphorisch werten.

    Was man als Käufer letztlich bekommt, spricht indes auch ungeachtet solcher Interpretationsmöglichkeiten zweifellos für sich. Mit DIE SYRISCHE BRAUT schuf Riklis selbst bei rein rationaler Betrachtung nämlich ein temporeiches, emotionales, intelligentes, tragikomisches, politisch klare Worte sprechendes, professionell gespieltes und nicht zuletzt tief humanes Wunderwerk der leisen Töne. Und die allerletzte, lange Einstellung rührt schlicht zu Tränen: Sie zeigt, wie Monas Schwester... aber nein, das sollte jeder Zuschauer individuell erleben.

    Neue Visionen macht die Entscheidung, sich diese DVD ins heimische Wohnzimmer zu holen, mit gutem Bild und noch etwas besserem Sound allerdings auch wirklich sehr einfach. Und momentan bekommt man auf Wunsch sogar den kompletten Soundtrack dazu, dessen Qualität ja bereits genug gerühmt wurde. Herz, was begehrst Du eigentlich noch mehr?!

    Subjektive Filmwertung: 9 von 10 erinnerungswürdigen Hochzeiten






    © DVD-Palace Home Entertainment




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