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 4026  Review zu: Die Jack-Ryan-Collection 24.11.2011
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Ein Review von Carlito Brigante



JAGD AUF ROTER OKTOBER:
Das supermoderne russische Atom-U-Boot "Roter Oktober" nimmt Kurs auf die USA. Weder Sowjets noch Russen wissen, was Kapitän Ramius (Sean Connery) vorhat. Ist er ein Überläufer oder droht den USA der atomare Erstschlag? Die Jagd auf "Roter Oktober" beginnt. Nur drei Tage bleiben beiden Weltmächten, um die perfekteste Waffe aller Zeiten zu stoppen.


DIE STUNDE DER PATRIOTEN:
Bei einem Londonaufenthalt verhindert der ehemalige CIA-Agent Jack Ryan (Harrison Ford) einen terroristischen Anschlag auf ein Mitglied des britischen Königshauses. Jack Ryan tötet einen der Attentäter - und zieht damit den mörderischen Zorn dessen Bruders, Sean Miller (Sean Bean), auf sich. Als Miller verhaftet wird, schwört er Ryan ewige Rache. Kaum ist Ryan mit seiner Familie nach Washington zurückgekehrt, erfährt er von der Flucht seines gefährlichen Verfolgers aus dem britischen Staatsgefängnis. Wenig später kann Ryan selbst dem Angriff eines Attentäters knapp entgehen, doch seine Frau wird auf der Autobahn beschossen und in einen Unfall verwickelt, bei dem Ryans Tochter schwer verletzt wird. Ryan entschließt sich, die Organisation der CIA zu nutzen, um den Attentäter zu fassen.


DAS KARTELL:
Ein enger Freund des US-Präsidenten entpuppt sich als Geldwäscher für das kolumbianische Drogen-Kartell. Eine illegal operierende US-Elite-Einheit soll die Drogen-Barone eliminieren. Eine Verschwörung innerhalb des Kartells soll dessen Machtverteilung neu ordnen - mit Billigung einflussreicher Männer aus der unmittelbaren Nähe des Präsidenten. Ein komplexes, korruptes und gefährliches Spiel, in dem es dem neuen stellvertretenden CIA-Direktor Jack Ryan (Harrison Ford) zunehmend schwer fällt, zwischen Freund und Feind, zwischen Moral und schmutzigem Geschäft zu unterscheiden.

Cover Die Jack-Ryan-Collection
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Im Handel ab:17.11.2011
Anbieter: Paramount Home Entertainment
Genre(s): Thriller
Regie:John McTiernan, Phillip Noyce
Darsteller:Sean Connery, Alec Baldwin, Scott Glenn, Sam Neill, James Earl Jones, Joss Ackland, Richard Jordan, Peter Firth, Tim Curry, Courtney B. Vance, Stellan Skarsgård, Jeffrey Jones, Timothy Carhart, Larry Ferguson, Fred Dalton Thompson, Daniel Davis, Ned Vaughn, Anthony Peck, Mark Draxton, Tom Fisher, Pete Antico, Ronald Guttman, Tomas Arana, Michael George Benko, Anatoli Davydov, Ivan G'Vera, Artur Cybulski, Sven-Ole Thorsen, Michael Welden, Boris Lee Krutonog, Kenton Kovell, Radu Gavor, Ivan Ivanov, Ping Wu, Herman Sinitzyn, Krzysztof Janczar, Vlado Benden, George Saunders, Don Oscar Smith, Rick Ducommun, George H. Billy, Reed Popovich, Andrew Divoff, Peter Zinner, Tony Veneto, Ben Hartigan, Ray Reinhardt, F.J. O'Neil, Robert Buckingham, A.C. Lyles, John McTiernan Sr., David Sederholm, John Shepherd, William Bell Sullivan, Gates McFadden, Louise Borras, Denise E. James, Peter Jason, Mark Rodney, Harrison Ford, Anne Archer, Patrick Bergin, Sean Bean, Thora Birch, James Fox, Samuel L. Jackson, Polly Walker, J.E. Freeman, James Earl Jones, Richard Harris, Alex Norton, Hugh Fraser, David Threlfall, Alun Armstrong, Berlinda Tolbert, Hugh Ross, Gerald Sim, Pip Torrens, Thomas Russell, Jonathan Ryan, Andrew Connolly, Karl Hayden, Willem Dafoe, Anne Archer, Joaquim de Almeida, Henry Czerny, Harris Yulin, Donald Moffat, Miguel Sandoval, Benjamin Bratt, Raymond Cruz, Dean Jones, Thora Birch, Ann Magnuson, Hope Lange, Tom Tammi, Tim Grimm, Belita Moreno
FSK:16
Laufzeit:ca. 393 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby True HD 5.1
Französisch: Dolby Digital 5.1
Spanisch: Dolby Digital 5.1
Italienisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:High Definition (2.35:1) - 1080p
Regionalcode:B
Verpackung:Steelbook
Untertitel:
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Audiokommentare
  • Featurette "Beneath the Surface"
  • Featurette "PATRIOT GAMES up close"
  • Featurette "Behind the Danger"
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb


Alle drei Filme: 2,35:1; 1080/24p

THE HUNT FOR RED OCTOBER:
Wer sich von diesem Transfer einen glatten, cleanen Look erhofft hat, der wird enttäuscht sein. Der Film präsentiert sich in einem teilweise recht rauen Look, der aber exakt so von den Machern intendiert wurde. Regisseur John McTiernan, dessen frühere Filme oft ein wenig roh aussahen und mit viel Korn versehen waren, und Kameramann Jan De Bont, schufen einen prächtig fotografierten Film, dessen technische Eigenheiten aber zu gewissen Einbußen führen.

Der Film ist über weite Strecken dunkel und düster, spielt er doch entweder in engen U-Booten, Flugzeugen oder lichtarmen Büros. Hier gibt es immer wieder Schwierigkeiten mit der Schärfe, die nie wirklich exzellent daherkommt. Es fehlt doch oft an Details, wie man sie von moderneren, gelackten Hochglanzproduktionen kennt. Nicht ganz unschuldig daran dürfte eben der partielle hohe Grad an Körnung und damit Bildrauschen sein, dem wohl mit einem Rauschfilter versucht wurde beizukommen. Die wenigen, sehr hellen Tagesszenen sind dagegen großartig ausgefallen, bleiben aber eine Ausnahme. Der Kontrast ist wundervoll ausgewogen, während der Schwarzwert zum großen Teil schön satt ist. Nur vereinzelt wirkt das Schwarz ein bisschen trüb und grau. Die Farben sind überaus kräftig und strahlen hell, wo sie es denn sollen. Es gibt zahlreiche analoge Defekte zu beobachten, wie Dropouts oder kleinere Verschmutzungen in der Vorlage, die man offensichtlich nicht entfernt hat. Die Kompression arbeitet makellos und unauffällig. Der Film sah also noch nie so gut auf einem Heimmedium aus, zeigt aber stilistische Besonderheiten, die nicht jedem schmecken werden.

8 von 10 Punkten


PATRIOT GAMES:
Die Qualität des Bildes variiert zum Teil, je nach Szene. Auch hier ist dank des Filmkorns das Bild recht rau und weist ein gewisses Maß an Bildrauschen auf. Die Schärfe ist gut, aber nie referenzverdächtig. Es gibt einige Details, aber dennoch wirkt das Bild immer wieder etwas weich. Da gäbe es Platz nach oben. Der Kontrast ist ausgewogen und sorgt für eine angenehme Durchzeichnung. Der Schwarzwert ist zumeist gut, aber an einigen Stellen auch ein bisschen zu trüb. Die Farben sehen kräftig und natürlich aus, wo sie es denn sollen (die Wüstenszenen), denn der Film bietet von Hause aus hauptsächlich eine blasse Farbpalette, die gewollt ist (der Film spielt überwiegend im Herbst/Winter). Es gibt auch hier zahlreiche analoge Defekte, wie Dropouts oder kleinere Verschmutzungen, zu beobachten. Die Kompression arbeitet unauffällig. Die Tagesszenen sehen insgesamt besser aus als die Nachtszenen, die mit ein paar Auffälligkeiten daherkommen. Das Bild ist dennoch dem der DVD überlegen.

7 von 10 Punkten


CLEAR AND PRESENT DANGER:
Das Bild weist einige kleine Schwächen auf, denn die Schärfe z.B. ist wechselhaft ausgefallen. In manchen Szenen ist sie gut, aber eben nur gut und nicht herausragend. In anderen Momenten bekommt man ein wunderbar detailliertes Bild. Es gibt ein Bildrauschen, welches aber nur leicht ausfällt. Der Verdacht bezüglich einer Verwendung von übermäßigem DNR lässt sich dabei nicht ganz ausräumen. Hier und da scheint doch einiges glattgebügelt worden zu sein. Auch leichte Doppelkonturen sind gelegentlich zu beobachten. Die Farben sind wunderbar kräftig und wirken dennoch natürlich. Der Kontrast ist nicht immer ganz zufriedenstellend, da in einigen Szenen doch Details in dunklen Flächen verschluckt werden. Der Schwarzwert ist aber satt. Erneut gibt es vereinzelte analoge Defekte zu beobachten, aber hier sind sie nicht mehr so zahlreich vorhanden, wie bei den beiden Vorgängern. Die Kompression arbeitet zumeist unauffällig, aber gelegentlich zeigen sich doch Unruhen und dezente Blockbildung. Die Werte eines kontemporären Filmes können insgesamt natürlich nicht erreicht werden, aber die erzielten Resultate sind ordentlich und lassen die alten DVDs hinter sich.

8 von 10 Punkten

Bewertung  8 von 10 Punkten




Alle drei Filme:
Englisch: Dolby True HD 5.1
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Französisch: Dolby Digital 5.1
Spanisch: Dolby Digital 5.1
Italienisch: Dolby Digital 5.1

Optionale Untertitel: Deutsch, Englisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Holländisch, Norwegisch, Schwedisch, Spanisch, Italienisch


THE HUNT FOR RED OCTOBER:
Während die englische OF eine Dolby TrueHD 5.1-Tonspur spendiert bekam, muss derjenige, der sich nur auf die deutsche Synchro verlässt, sich mit einem alten Dolby Digital 5.1-Track abspeisen lassen. Sicher, die DD 5.1-Spur macht ihre Sache ordentlich und weist einen durchaus kräftigen Sound auf, der gut auf alle Boxen verteilt wurde und dementsprechend sehr räumlich wirkt, doch der Ton ist letztendlich nicht halb so beeindruckend wie bei der OF. Verglichen mit der TrueHD-Spur kann die DF nur verlieren. Die OF ist derartig voluminös, dynamisch und kraftvoll, dass es eine Freude ist. Die Tonspur wirkt hier noch räumlicher, da die Musik, die Soundeffekte und diverse Umgebungsgeräusche besser, d.h. differenzierter, abgegeben werden. Die Abmischung sorgt dafür, dass man sich wie in das Geschehen hinein versetzt fühlt. Ob in einem U-Boot, in einer Werft oder auf einem Flugzeugträger, von allen Seiten prasseln zahlreiche Geräusche auf den Hörer/Zuschauer ein. Selbst leise Szenen bieten subtile Töne, die die Atmosphäre unterstützen. Der Subwoofer kommt ebenfalls oft zum Einsatz und vervollständigt so mit seinem Beitrag den sehr guten Gesamteindruck. Das konstante Hämmern der Maschinen und U-Boot-Antriebe, Pistolenschüsse oder die Explosionen der Torpedos und U-Boote, alles klingt satt und ziemlich überzeugend. Der Ton gefällt einfach.

8 von 10 Punkten


PATRIOT GAMES:
Auch hier das gleiche Dilemma: englische OF in Dolby TrueHD 5.1, alle anderen Tonspuren nur in Dolby Digital 5.1. Dennoch kann man mit dem Ergebnis leben, denn die Abmischung der deutschen Synchro klingt recht ordentlich. Alle Boxen werden genutzt, der Sound ist kräftig und überaus räumlich. Aber natürlich ist die OF überlegen. Sie klingt in jedem Aspekt dynamischer, kraftvoller und vor allem differenzierter. Man hört jetzt Kleinigkeiten besser heraus und so wirkt alles viel räumlicher und intensiver. Dialoge, Musik und Soundeffekte sind sich auch nicht gegenseitig im Weg, sondern stehen klar und sauber für sich. Der Subwoofer wird verhalten, dann aber überzeugend eingesetzt. Der Sound des Filmes ist nicht ganz so fordernd wie der von THE HUNT FOR RED OCTOBER, denn PATRIOT GAMES ist ein wenig ruhiger, weshalb er auch über Strecken frontlastiger wirkt. Die Präsentation ist aber gelungen.

8 von 10 Punkten


CLEAR AND PRESENT DANGER:
Eine unendliche Geschichte: Wer einzig auf die deutsche Synchro angewiesen ist, bekommt nur eine DD 5.1-Spur. O-Ton-Liebhaber können sich auf einen satten Dolby TrueHD-Ton freuen, der allen anderen locker überlegen ist. Die deutsche DD 5.1-Spur ist zwar recht gut und solide ausgefallen, aber es fehlt doch an Kraft und einem Hauch Aggressivität. Die Dialoge beider Versionen sind klar, sauber und verständlich. Die OF ist detaillierter und differenzierter als die DD 5.1-Fassungen, was ganz besonders in all den Actionszenen zu hören ist. Schusswechsel mit sirrenden Kugeln, satte Explosionen von RPGs und die große Bombenexplosion beim Luftangriff auf das Haus sowie weitere subtile Soundeffekte (wie Schreie, Reifenquietschen, Dschungelgeräusche), alle Elemente werden hervorragend präsentiert und erzeugen einen präzisen Sound mit räumlicher Kulisse. Die Abmischung verteilt alles ausgewogen auf die fünf Boxen, auch der Subwoofer wird gut eingesetzt und vervollständigt den guten Eindruck. Modernere Filme haben sicher noch ein wenig mehr "Bumms", aber angesichts des Alters macht der Ton sehr viel Spaß.

8 von 10 Punkten

Bewertung  8 von 10 Punkten




Leider hat sich beim Bonusmaterial nichts getan, weshalb es nichts Neues zu vermelden gibt. Angeboten werden lediglich jene Extras, die es schon auf den DVD-Special Editionen von 2002 gab. Auch liegen alle Extras nur in SD-Qualität vor.


THE HUNT FOR RED OCTOBER:
Die Extras bestehen aus einem Audiokommentar von Regisseur John McTiernan, der Featurette Beneath the Surface (ca. 25 min) und einem englischen Trailer.

Der etwas monoton ausfallende Kommentar hat leider zu viele, zum Teil längere Pausen. Dass es McTiernan besser kann, hat er an anderer Stelle bewiesen (AK zu DIE HARD & PREDATOR). Trotzdem bietet dieser Track einige interessante Informationen zur Entstehung des Filmes, auch im Vergleich zum Roman und zu technischen Aspekten der Produktion. Die Featurette bietet zahlreiche Interviews mit den Machern (McTiernan, Produzent Mace Neufeld, Alec Baldwin, Sean Connery, Director of Photography Jan De Bont, Drehbuchautor Larry Ferguson, u.a.), die überwiegend neueren Datums sind sowie Bilder von den Dreharbeiten. Dabei schafft sie es, einen guten Einblick hinter die Kulissen des Projektes zu vermitteln, auch was die Herstellung der visuellen Effekte angeht.


PATRIOT GAMES:
Hier gibt es als Bonus nur die Featurette PATRIOT GAMES up close (ca. 25 min) und einen englischen Trailer.

Die Featurette beinhaltet neben Bildern vom Shooting noch Interviews mit Regisseur Phillip Noyce, Produzent Mace Neufeld, den Schauspielern Harrison Ford, Anne Archer, Sean Bean, Drehbuchautor W. Peter Iliff, u.a. Zur Sprache kommen auch die Veränderungen des Scriptes nachdem klar war, dass Ford Baldwin ersetzt und das Drehbuch angepasst werden musste.


CLEAR AND PRESENT DANGER:
Die Extras hier sind ähnlich zu denen bei PATRIOT GAMES und bestehen aus der Featurette Behind the Danger (ca. 27 min) und dem obligatorischen, englischen Trailer.

Die Featurette ist genau wie bei PATRIOT GAMES aufgebaut und zeigt praktisch auch die gleichen Protagonisten, da Cast und Crew so ziemlich gleich sind. Neu ist hier nur Willem Dafoe.


Die Extras liegen auf allen drei Scheiben in Englisch mit optionalen Untertiteln vor.

Bewertung  4 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  7 von 10 Punkten


Die JACK RYAN COLLECTION enthält:

THE HUNT FOR RED OCTOBER (Jagd auf Roter Oktober, R.: John McTiernan, USA, 1990, ca. 135 min)
PATRIOT GAMES (Die Stunde der Patrioten, R.: Phillip Noyce, USA, 1992, ca. 117 min)
CLEAR AND PRESENT DANGER (Das Kartell, R.: Phillip Noyce, USA, 1994, ca. 141 min)

Jack Ryan ist die Hauptfigur einer Romanreihe von Tom Clancy, der für seine Techno-Thriller berühmt und zuweilen auch berüchtigt ist. Die Thriller bieten einen guten Einblick in militärische und geheimdienstliche Belange und Methoden und waren sowohl als Bücher wie auch als Film kommerziell ein Hit. Clancy selbst ist nicht immer mit den Veränderungen, die die jeweiligen Filmemacher am Stoff vornahmen, einverstanden, weil so manches für ihn wichtige Detail komplett anders als in den Romanen ausfiel, aber das stand trotzdem einem Erfolg nicht im Wege.

Kein Wunder, denn die Jack Ryan-Werke sind allesamt hervorragende Filme, die sich nicht nur durch exzellente handwerkliche Qualitäten, sondern auch durch eine gelungene Mischung aus Spannung, Action und Drama auszeichnen. Jack Ryan ist kein gewöhnlicher Actionheld, der mit Muskelkraft und viel Waffeneinsatz unterwegs ist - nein, Ryan ist ein Geheimdienst-Analytiker, also ein Schreibtischtyp, der aber immer wieder in die Lage gerät selbst eingreifen zu müssen und so über sich selbst hinauszuwachsen.

THE HUNT FOR RED OCTOBER führte die Figur des Jack Ryan ein, zuerst dargestellt von Alec Baldwin, einem CIA-Analytiker, der vom Schreibtisch weg in eine heikle Mission geschickt wird. Soll er doch überprüfen, ob Kapitän Marko Ramius, brillant verkörpert von Sean Connery, mit seinem Top-Secret-U-Boot überlaufen oder doch die Welt mit einem Überraschungsangriff auf die USA an den Rand des Dritten Weltkrieges stürzen will. Ryan bleibt nicht viel Zeit für seine Theorie, da nicht nur die amerikanische Navy darauf lauert Ramius auszuschalten, sondern auch die sowjetische Flotte auf der Jagd nach Ramius und seinem U-Boot ist.

Baldwin und Connery machen ihren Job großartig und werden dabei ebenso ansprechend von Größen wie James Earl Jones, Sam Neill, Scott Glenn, Tim Curry und Stellan Skarsgard unterstützt. Obwohl einige visuelle Effekte heute veraltet wirken, ist der Film für sich immer noch ein Knaller. Er stellt nicht nur aufgrund seiner hochkarätigen Besetzung, sondern auch wegen des dichten Drehbuches und der technisch hochwertigen Realisierung einen der besten Thriller der 1990er dar. Zu verdanken dürfte das hauptsächlich Regisseur John McTiernan sein, der einfach einen tollen Film ablieferte und der sich zusammen mit seinen beiden Erfolgen PREDATOR und DIE HARD als Meister des Action-Thrillers etablierte. Der Film ist rasant, dicht, packend erzählt und dazu brillant von Director of Photography Jan DeBont (auch BASIC INSTINCT, BLACK RAIN, LETHAL WEAPON 3) fotografiert, der auch schon für McTiernan DIE HARD filmte. Das Werk war eben ein großartiger Auftakt für dieses Franchise.

PATRIOT GAMES als zweite Verfilmung kam zunächst mit einer unerwarteten Wendung daher, da die Rolle des Jack Ryan nicht länger von Baldwin, sondern von Harrison Ford verkörpert wurde. Damit wurde die Figur gleich älter und gesetzter. Das Buch spielt eigentlich vor THE HUNT FOR RED OCTOBER, aber der Film setzt die Chronologie des Vorfilmes in gewisser Weise fort. Ryan ist mit seiner Familie in London, wo er einen Vortrag hält und aus Zufall ein Attentat einer Splittergruppe der IRA gegen die königliche Familie vereitelt und dabei den Bruder eines Attentäters (Sean Bean) tötet. Dieser sinnt von nun an auf Rache und schreckt auch nicht vor Ryans Familie zurück. Ryan geht deshalb zurück zur CIA und benutzt den Apparat um seine Familie zu schützen und die Terroristengruppe, die noch immer ihr Ziel verfolgt, auszuschalten.

Auch der Regiestuhl wurde neu besetzt und mit Phillip Noyce adäquat ausgefüllt. Diesem gelang ein toller Thriller, der viel Wert auf dramatische Aspekte legt, aber auch die Action und Geheimdienstmotive nicht zu kurz kommen lässt.

CLEAR AND PRESENT DANGER wurde erneut von Noyce inszeniert und bietet eine Weiterentwicklung der Figur des Jack Ryan. Dieser steigt zum DDI der CIA auf, da sein Mentor Admiral James Greer (James Earl Jones) todkrank ist. Nur wenige Tage im Amt und schon ist Ryan mittendrin in einer politischen Intrige mit internationalen Auswirkungen. Es geht um geheime Militäroperationen in Lateinamerika gegen kolumbianische Drogenkartelle und wie diese und deren Finanzierung illegalerweise vor dem Kongress verheimlicht werden. Ryan als Analytiker und Intellektueller sieht sich diesmal primitiven, politischen Ränkespielchen ausgesetzt, die er eigentlich verabscheut, aber denen er sich nicht entziehen kann, da er gegen seinen Willen hineingezogen wird. Da er die Lösung nicht vom Schreibtisch aus herbeiführen kann, wird er wieder aktiv und begibt sich auf eigene Gefahr nach Kolumbien. Die Story enthält Anleihen bei der Iran-Contra-Affäre und Willem Dafoe bekommt einen Auftritt als Agent John Clark, der Ryan tatkräftig vor Ort unterstützt.

Der dritte Film der Reihe kommt mit mehr Action (besonders nett: der Hinterhalt und die darauf folgende Schießerei in der Straße) daher, aber auch der Plot ist hier komplexer und verworrener, spiegelt aber dieses Mal besser die vielen Aspekte und Nebenhandlungen des Romans wider, da Tom Clancy für seine detailfreudige Weitschweifigkeit berühmt ist.

Leider fehlt in dieser Box der vierte und bislang letzte Film der Reihe: THE SUM OF ALL FEARS (Der Anschlag, R.: Phil Alden Robinson, USA, 2002, ca. 119 min), der ein Reboot der Reihe einleiten und Ben Affleck als einen jüngeren Jack Ryan einführen sollte. Allerdings blieb der Einsatz eine einmalige Sache und das, obwohl das Box Office-Ergebnis zufriedenstellend war.

Die JACK RYAN COLLECTION bietet also inhaltlich eine satte Packung Thrill und Action und kommt auch in einer akzeptablen technischen Präsentation daher, die jener der DVDs überlegen ist und damit ein Update durchaus rechtfertigt. Verpackt wurden die drei Scheiben in einem schlichten, silbernen Steelbook.






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