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 2561  Review zu: Die Hölle von Henri-Georges Clouzot - Arthaus Premium 15.09.2010

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Ein Review von Carlito Brigante



1964 begann Regisseur Henri-Georges Clouzot („Lohn der Angst“) nach langen Vorbereitungen mit seinem ehrgeizigsten Projekt: „Die Hölle“ mit Romy Schneider und Serge Reggiani. Nach drei Wochen Drehzeit wurde die Produktion abgebrochen. Die 15 Stunden Filmmaterial verschwanden in einem französischen Filmarchiv und wurden zu einem Mythos des französischen Kinos. Bis Serge Bromberg 2005 die Filmbüchsen erstmals öffnen durfte ...

Cover Die Hölle von Henri-Georges Clouzot - Arthaus Premium
Cover vergrößern




Im Handel ab:15.07.2010
Anbieter: Kinowelt Home Entertainment / Arthaus
Originaltitel:L'enfer d'Henri-Georges Clouzot
Genre(s): Dokumentation
Regie:Serge Bromberg
Darsteller:Henry-Georges Clouzot, Romy Schneider, Serge Reggiani
FSK:16
Laufzeit:ca. 95 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Französisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Bildformat:16:9 (1.78:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Digipak mit Schuber
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • „Seine Gefangene“ - der Nachfolgefilm und zugleich die letzte Regiearbeit von Henri-Georges Clouzot
  • „Sie haben die Hölle gesehen“ - 57-minütige ergänzende Dokumentation
  • Interview mit Regisseur Serge Bromberg
  • Fotogalerie
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Das Bild 1,78:1 (anamorph) und seine Qualität schwanken natürlich, da neben modernen Interview-Aufnahmen auch alte Archivaufnahmen zum Einsatz kommen. Alles was modern ist, zeigt sich mit hoher Schärfe, kräftigen Farben und einwandfreiem Kontrast. Das Rauschen ist minimal, es gibt keine Defekte und die Kompression bleibt unauffällig. Bei den Archivnahmen muss man kleine Unsauberkeiten in Kauf nehmen, aber das macht ja auch die Authentizität aus.

Bewertung  8 von 10 Punkten




Der Film liegt ausschließlich im französischen Original mit optionalen deutschen Untertiteln vor. Die Abmischung ist zwar in DD 5.1, aber da dies eine Doku ist, bleibt alles zumeist frontlastig. Einzig die Musikuntermalung und ein paar Soundeffekte werden auch über die hinteren Boxen lauter abgegeben und erzeugen dann eine gute räumliche Atmosphäre.




Die Extras bestehen aus der zusätzlichen Dokumentation “Sie haben die Hölle gesehen“ (ca. 57 min), einem Interview mit dem Regisseur Serge Bromberg (ca. 18 min), einer Fotogalerie, einem Trailer und einem Booklet.

Darüber hinaus gibt es aber ein besonderes Schmankerl. Auf einer zweiten DVD wurde der letzte Film von Regisseur Henri-Georges Clouzot beigelegt: LA PRISONNIÈRE / SEINE GEFANGENE (Frankreich, 1968). Das eindringliche Drama liegt ausschließlich in Französisch mit deutschen Untertiteln vor. Bild- und Tonqualität sind angesichts des Alters ziemlich gut. Als Extra gibt es hier nur einen Trailer zum Film.

Bewertung  8 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  8 von 10 Punkten


Henri-Georges Clouzot (Lohn der Angst, Die Diabolischen, Der Rabe) wollte 1964 eigentlich einen kleinen Film über Obsessionen und Eifersucht machen, die eine Ehe tragisch enden lassen. Doch das Angebot amerikanischer Finanziers des Columbia-Studios, dem Filmemacher ein unbegrenztes Budget zur Verfügung zu stellen, katapultierte das Projekt erst in ganz neue, ungeahnte Höhen und danach in den Untergang.

Der Film L’ENFER (Die Hölle) mit Romy Schneider und Serge Reggiani in den Hauptrollen entwickelte sich während der Vorbereitungen zu einem extrem ehrgeizigen Projekt. Die paranoide und eifersüchtige Perspektive des Ehemanns wollte Clouzot mit verfremdeten Bildelementen verdeutlichen. Diese Anfälle sollten auch, im Gegensatz zum Rest des Films, in Farbe sein. Allein dafür wurden so unfassbar viele Probeaufnahmen gedreht, dass man damit einen ganzen Film hätte drehen können. Clouzot agierte mit der Zeit immer mehr ähnlich getrieben wie seine Figuren, ungebremst, ohne Kontrolle und scheinbar ohne jedwede Grenzen. Am Set benahm er sich zeitweise wie ein Diktator, der seine Darsteller und die Crew schindete. Manchmal stand er aber auch ratlos herum und wusste nicht weiter. Ein Umstand, der bei Clouzot zuvor noch nie auftrat, galt er doch als Perfektionist und Kontrollfreak. Durch das große Budget hatte Clouzot drei Kamerateams jederzeit drehbereit, aber zwei davon standen oft nur herum, weil sie nicht wussten, was sie machen sollen. Ihr Regisseur hatte schon genug mit dem ersten Team zu tun. Clouzot geriet immer wieder schwer mit seinem Hauptdarsteller Serge Reggiani aneinander, bis der genug hatte und einfach ausstieg. Clouzot erlitt kurz darauf einen Herzinfarkt und so wurden die Dreharbeiten nach knapp drei Wochen unvollendet abgebrochen. Die ca. 15 Stunden an gedrehtem Filmmaterial verschwanden sang- und klanglos im Archiv.

Regisseur Serge Bromberg traf 2005 auf die Witwe Clouzots und unterhielt sich mit ihr über diesen Film. Er erbat sich die Erlaubnis, das Material zu begutachten und war angesichts der Bilder erstaunt. Er beschloss die damals Beteiligten aufzusuchen, sie zu befragen und einen Dokumentarfilm daraus zu machen. Der daraus entstandene L’ENFER D’HENRI-GEORGES CLOUZOT/ DIE HÖLLE VON HENRI-GEORGES CLOUZOT (Frankeich, 2009) ist eine Mischung aus Making of, Reminiszenz und Huldigung. Die Doku enthält neben vielen Interviews mit den damals Beteiligten, Bilder von den Dreharbeiten, die ominösen Probeaufnahmen, nachgespielte Szenen mit modernen Schauspielern und natürlich die originalen Filmausschnitte, die nur ohne Ton vorliegen.

Das ergibt einen hochinteressanten Einblick in die Vision und die Art der Inszenierung von Clouzot. Man vermutet ein potentielles Meisterwerk, einen überwältigenden visuellen Rausch, aber es bleiben trotzdem noch viele Lücken, die man selbst füllen muss. Man kann nur ansatzweise ahnen, wie der fertige Film ausgesehen hätte. Die Doku bleibt in gewisser Weise konventionell, vielleicht muss sie es sogar. Wer weiß schon, wie man sich diesem Fragment adäquat nähern soll.

Die Doku von Serge Bromberg und Ruxandra Medrea ist sicher nicht für jeden geeignet. Sie wird eher filmhistorisch Interessierte anziehen und Cineasten mit einem Faible für das französische Kino der 1960er Jahre. Sie ist aber auf jeden Fall ein empfehlenswerter Trip in die Gefilde ungezügelter Filmemacher, die an ihrer eigenen Kreativität scheitern.

Claude Chabrol hat das Drehbuch übrigens 1994 doch noch verfilmt, mit Emanuelle Béart in der Hauptrolle und weitaus konventioneller und zurückhaltender als es Clouzot getan hatte.

Als Bonus liegt der DVD-Box Henri-Georges Clouzots letzter Film LA PRISONNIÈRE / SEINE GEFANGENE (1968) bei. Dieses Werk enthält viele Elemente oder stilistische Mittel, die der Regisseur für L’ENFER ausprobiert und vorgesehen hatte. Der Film, quasi ein voyeuristisches Psycho-Drama, ist ein eindringliches Werk, das für sich schon das Herz eines Cineasten zum Schmelzen bringt. Insgesamt also eine mehr als gelungene und sehr schöne Veröffentlichung für Cineasten.






© DVD-Palace Home Entertainment




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