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 5390  Review zu: Die Gustloff 21.06.2008
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Ein Review von Carlito Brigante



Der Film greift das erschütternde Schicksal der Menschen an Bord der "Wilhelm Gustloff" auf, die am 30. Januar 1945 versuchte, tausende Flüchtlinge vor der anrückenden Roten Armee in Sicherheit zu bringen. Nach der Torpedierung durch ein sowjetisches U-Boot sank das Schiff in etwas mehr als einer Stunde. Über 9000 Menschen kamen dabei in der eiskalten Ostsee ums Leben, nur etwas mehr als 1000 Menschen überlebten. Es war die größte Schiffskatastrophe in der Geschichte der Seefahrt.

Gotenhafen, 1945. Zehntausende Menschen sind auf der Flucht vor der heranrückenden Roten Armee in der Hafenstadt gestrandet. Der junge zivile Fahrkapitän Hellmut Kehding (Kai Wiesinger) erhält den Auftrag mit der "Wilhelm Gustloff" etwa 1.500 Wehrmachtsangehörige und soviele Flüchtlinge wie möglich nach Kiel zu bringen. Unter den Flüchtlingen sind Lilli Simoneit (Dana Vávrová), ihr 16-jähriger Sohn Kalli (Willi Gerk) und die hochschwangere Marianne (Anja Knauer). Sie hoffen wie Tausende andere auch, mit der Gustloff in Sicherheit zu gelangen. In Gotenhafen trifft Hellmuth Kehding auch seine große Liebe Erika Galetschky (Valerie Niehaus) in Gotenhafen wieder. Sie arbeitet als Marinehelferin unter dem strengen Regiment von Berta Burkat (Ulrike Kriener) in der Flüchtlingsaufnahme. Hellmuth setzt nun alles daran, auch sie aufs Schiff zu bringen.

Doch Hellmuth Kehding ist nicht der einzige, der auf der "Wilhelm Gustloff" etwas zu sagen hat. Schnell gerät er mit dem militärischen Transportleiter, Korvettenkapitän Petri (Karl Markovic), aneinander. Petri drängt auf ein vorzeitiges Auslaufen, um seine U-Boot-Männer schnellstmöglich zum Fronteinsatz nach Kiel zu bringen. Ohne ausreichenden Geleitschutz muss die Gustloff ins Ungewisse fahren. Noch beim Ablegen am Mittag des 30. Januar gelangt ein abgefangener, dubios verschlüsselter Funkspruch an Bord. Die Schiffsführung fürchtet einen Anschlag und lässt alle Decks nach Sprengsätzen und möglichen Saboteuren durchsuchen. Als dann eine zweifelhafte Kollisionswarnung auf der Kommandobrücke eingeht, kommt es endgültig zum Eklat: Gegen Hellmuts Willen lässt Korvettenkapitän Petri die Positionslichter setzen. Hellmut scheitert an der Anmaßung seiner Kollegen - drei Kapitäne sind zwei zu viel. Als ihm das Kommando entzogen wird, versucht er noch die Herkunft des Funkspruches zu klären und die unter Druck geratene Erika zu schützen, doch da sind die Positionslichter schon von einem russischen U-Boot entdeckt worden und die nächtliche Katastrophe in der eisigen Ostsee ist nicht mehr aufzuhalten…

Cover Die Gustloff
Cover vergrößern




Im Handel ab:10.03.2008
Anbieter: Universum Film / UFA home entertainment
Originaltitel:Die Gustloff
Genre(s): Drama
Regie:Joseph Vilsmaier
Darsteller:Kai Wiesinger, Heiner Lauterbach, Michael Mendl, Francis Fulton-Smith, Karl Markovics, Valerie Niehaus, Nicolas Solar Lozier, Dana Vávrová, Tom Wlaschiha, Thorsten Nindel, Detlev Buck, Gerald Alexander Held, Ulrike Kriener, Steven Sonntag, René Böhnke, Stefan Becker, Malina Ebert, Kerstin Schröder, Daniel Härtnagel, Monica Attard, Patricia Gerschler, Armin Schmitt, Janosch Leuffen, Wolfgang Schreiber, Robert Lehmann, Max Stapel, Martin Bross, Sebastian Fuhrmann, Ulrich Wohlleben, Michael Stenzel, Marco Masera, Gregor Pittke, Daniela Saul, Karla Krüger, Daniel Hauer, Simon Reukauf, Carsten Kaltner, Adam-Victor Linkowski, Dietmar Schäffner, Marco Winzer, Martin Schubert, Markus Gührs, Andreas Kucklick, Konstantin Sahnjuk, Joachim Weinsberg
FSK:12
Laufzeit:ca. 180 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:16:9 (1.78:1) anamorph
Medien-Typ:2 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Doppel Amaray Case
Untertitel:
Extras/Ausstattung:
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Extra DVD mit Dokumentation Guido Knopp - Der Untergang der Gustloff (ca. 45 Minuten)
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Das Bild weist nur eine akzeptable Schärfe auf. Der Kontrast wurde, ebenso wie die Farben, nachbearbeitet, so dass Details in dunklen Szenen verschluckt werden. Die Farben werden von kühlen Blautönen dominiert, speziell bei Außenaufnahmen, während innen noch Erdtöne dazu kommen. Das Bild ist zwar frei von Defekten, aber durch Rauschmuster auf homogenen Hintergrundflächen entstehen augenfällige Problemzonen.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Der Ton dieser TV-Produktion liegt in DD 5.1 vor. Leider bleibt die Tonspur unter ihren Möglichkeiten, denn sie entpuppt sich als weitgehend frontlastig. Die Dialoge werden fehlerfrei wiedergegeben und passen sich auch angenehm in das restliche Geschehen ein. Die Surround-Abmischung ist dagegen äußerst mau ausgefallen. Mit Ausnahme weniger Szenen, wirkt die Abmischung eher nach besserem Stereo, da die hinteren Boxen nur sehr wenig zur Atmosphäre beitragen. Es gibt für den Hauptfilm leider keinerlei Untertitel.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Auf der ersten Disc findet man zusätzlich zum Hauptfilm noch ein „Making of“ (ca. 13 min), das einige Aspekte der Entstehung des Filmes schildert, aufgrund der sehr kurzen Laufzeit aber notgedrungen oberflächlich bleiben muss. Auf Disc 2 findet sich eine ZDF-Doku aus der Werkstatt des Guido Knopp: „Die große Flucht - Der Untergang der Gustloff“ (ca. 44 min). Diese schon ältere Doku von 2001 verbindet im gewohnten Knopp-Stil Interviews und Filmausschnitte aus dem alten Film NACHT ÜBER GOTENHAFEN (BRD, 1959), der ebenfalls das Schicksal der „Gustloff“ verarbeitete. Untertitel für Hörgeschädigte sind für die Doku vorhanden.

Bewertung  5 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  7 von 10 Punkten


DIE GUSTLOFF (BRD, 2008) schildert die Versenkung des gleichnamigen Passagierschiffes, welche als die größte Schiffskatastrophe aller Zeiten in die Geschichte einging. Das Schiff, welches in der Nacht auf den 31. Januar 1945 in der eiskalten Ostsee durch ein russisches U-Boot torpediert und versenkt wurde, riss fast 10.000 Menschen mit in den Tod.

Die Geschehnisse wurden schon einmal als NACHT ÜBER GOTENHAFEN verfilmt. Nun versuchte sich das ZDF an einer TV-Version der „deutschen Titanic“ und produzierte dieses Kriegsschicksal als teures „Eventmovie“ mit einem Budget von über 10 Millionen Euro. Mit der Regie dieses Prestigeobjektes wurde ausgerechnet Joseph Vilsmaier (STALINGRAD, MARLENE) betraut, der sich bislang als schauerlicher Oliver Stone für Arme präsentierte und die deutsche Geschichte schon mehrfach filmisch in den Sand setzte (weich abgefedert durch die deutsche Filmförderung, denn allein MARLENE versenkte gekonnt 18 Millionen an Steuergeldern). Vilsmaier ist auch berühmt-berüchtigt dafür, dass er gerne mal die ganze Familie in seinen Filmen unterbringt. So findet sich naturgemäß auch in diesem Werk seine Frau und Schauspielerin Dana Vavrova wieder. Und wie früher scheut er sich auch nicht davor, historische Details der Geschichte schon mal großzügig auszulegen.

Die Kameraarbeit, die Ausstattung und die Spezialeffekte sind für Fernsehniveau durchaus ansehnlich, aber das technische Handwerk steht damit viel besser da als die kreativen Elemente drum herum. Das Drehbuch ist, wie man es mittlerweile von diesen sogenannten „Eventmovies“ kennt, drittklassig. Die Geschichte und die Charaktere sind erschreckend eindimensional und schablonenhaft gezeichnet. Gutmenschenphantasien mischen sich mit Abziehbild-Nazis und verbinden sich zu grauenhaften Klischeefiguren. Die an sich dünne Handlung, mal wieder eine schrecklich platte Liebesgeschichte, wird gnadenlos aufgebauscht und mit unsinnigen Nebenhandlungen, die absolut banal und störend sind, gestreckt. Der zweiteilige Film geriet so viel zu lang (ca. 180 min) und hängt deshalb zwischendrin immer mal wieder durch. Echter Tiefgang wird nur vorgetäuscht, stattdessen hagelt es oberflächliche Peinlichkeiten. Statt gutem Drama gibt es kitschiges und unerträgliches Melodrama der schlimmsten Sorte. Dazu gehören auch die dummen Dialoge, bei denen man sich den Stummfilm zurückwünscht.

Von Anspruch also keine Spur, denn das Werk ist nichts als ein kitschiges Flüchtlingsdrama, das schlichte Unterhaltung darstellt. Ein „Traumschiff“, bloß mit Nazi-Uniformen und Leichen. DIE GUSTLOFF wollte vieles sein, ist aber nur ein weiterer gebührenfinanzierter Füllstoff des unterbelichteten Abendprogramms des öffentlich-rechtlichen Fernsehens.






© DVD-Palace Home Entertainment




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