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 3893  Review zu: Die Brücke & Die Verstörung - und eine Art von Poesie 31.12.2007
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Ein Review von Danny Walch



Die Brücke:
Acht noch minderjährige Jugendliche erhalten in den letzten Kriegstagen 1945 den völlig sinnlosen Befehl, eine Brücke bei einer Kleinstadt im Bayerischen Wald vor den anrückenden Amerikanern zu verteidigen. Mit patriotischem Enthusiasmus und Begeisterung glauben sie, ihren Auftrag erfüllen zu müssen. Erst nachdem einer nach dem anderen bei der Verteidigung der Brücke sein Leben lassen muß, wird die Sinnlosigkeit des Befehls offenkundig.
Der berühmte und erschütternde Antikriegsfilm von Bernhard Wicki aus den fünfziger Jahren erhielt zahlreiche Preise!

Verstörung - und eine Art von Poesie. Die Filmlegende Bernhard Wicki:
In ihrem berührenden und intimen Dokumentarfilm erinnert Elisabeth Wicki-Endriss nicht nur an ihren Mann als Filmikone, sondern zeigt auch den Menschen hinter dem außergewöhnlichen Künstler.

Cover Die Brücke & Die Verstörung - und eine Art von Poesie
Cover vergrößern




Im Handel ab:14.12.2007
Anbieter: Kinowelt Home Entertainment / Arthaus
Originaltitel:Die Brücke
Genre(s): Drama
Kriegsfilm
Regie:Bernhard Wicki
Darsteller:Folker Bohnet, Fritz Wepper, Michael Hinz, Frank Glaubrecht, Karl Michael Balzer, Volker Lechtenbrink, Günther Hoffmann, Cordula Trantow, Wolfgang Stumpf, Günter Pfitzmann, Heinz Spitzner, Siegfried Schürenberg, Ruth Hausmeister, Eva Vaitl, Edith Schultze-Westrum, Hans Elwenspoek, Trude Breitschopf, Klaus Hellmold, Inge Benz, Til Kiwe, Edeltraut Elsner, Vicco von Bülow, Georg Lehn, Horst Bergmann, Johannes Buzalski, Peter Fernandez, Heini Göbel, Kurt Habernoll, Buck Henry, Herma Hochwarter, Emil Huneck, Alexander Hunzinger, Ira Lewis, Hans Oettl, Alfons Teuber
FSK:12
Audio:diverse
Bildformat:diverse (s/w)
Medien-Typ:2 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Digipak mit Schuber
Untertitel: Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Interviews
  • Filmbeitrag „Sanftmut und Gewalt“ von Robert Fischer
  • Filmbegleitheft „Die Brücke“ und Presseheft „Verstörung …“ als PDF
  • Fotogalerie
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb


Die Brücke

Der Vollbild-Transfer unterscheidet sich nicht wesentlich von dem der Vorgänger-DVD. Das Schwarz-Weiß-Bild wird phasenweise von vielen Kratzern und Schmutzpartikeln durchzogen, bei welchen eine digitale Retuschierung sicherlich nicht geschadet hätte. Andere Sequenzen sind dagegen wieder relativ sauber. Die Schärfe steigt und fällt mit der Qualität der Vorlage – je weniger es rauscht, desto mehr Details kommen zum Vorschein und umso klarer werden Kanten abgebildet. Im Durchschnitt kann man das Niveau in Anbetracht des Alters als gut bezeichnen. Der Rauschpegel beim Filmkorn schwankt wie erwähnt relativ stark, nimmt jedoch nie störende oder unnatürliche Ausmaße an, währen die Kompression sauber arbeitet. Die Kontraste sind sauber angestimmt und zeigen viele Grauabstufungen im Übergang von Schwarz nach Weiß. Das Schwarz weist eine solide Tiefe auf, leichte Helligkeitsschwankungen und Bildwackler sind jedoch nicht von der Hand zu weisen.

Insgesamt ist der Transfer von Kinowelt zu DIE BRÜCKE sicherlich auf keinen Fall schlecht. Nur hätte dieser zeitlose Klassiker des deutschen Films sowie des Anti-Kriegsfilms im Allgemeinen einmal eine intensive Restauration verdient.

Wertung: 5 Punkte


Verstörung - und eine Art der Poesie: Die Filmlegende Bernhard Wicki

Diese Dokumentation liegt im anamorphen 1,78:1-Widescreen-Format auf der zweiten Disk und weist eine sehr gute Bildqualität auf. Die Farben werden perfekt wiedergegeben und die Schärfe weiß Kanten und Details sauber abzubilden. Rauschen ist gering und der Kontrast präsentiert eine lebendige Durchzeichnung. Schmutz oder Defekte gibt es ebenfalls nicht zu beklagen. Die oftmals verwendeten Archivaufnahmen unterliegen entsprechenden Alterserscheinungen.

Wertung: 7 Punkte

Bewertung  6 von 10 Punkten




Die Brücke

Der deutsche Dolby Digital 2.0 (Mono)-Sound klingt relativ klar und weist nur wenige Verzerrungen auf. Sicherlich wirkt alles höhenbetont und leicht blechern, für einen bald 50 Jahre alten Film kann sich das Gebotene jedoch allemal hören lassen. So gibt es kaum Defekte wie Knackser oder intensives Rauschen zu vernehmen und die Dialoge sind immer sehr gut verständlich. Effekte oder Bass gibt es bei einem Mono-Mix naturgemäß nicht, ein Hintergrundrauschen ist zwar zu vernehmen, aber vernachlässigbar.

Wertung: 5 Punkte


Verstörung - und eine Art der Poesie: Die Filmlegende Bernhard Wicki

Auch hier gibt es Dolby Digital 2.0-Sound, dafür aber hier als Stereo-Mix. Die Stimmen sind hierbei immer absolut perfekt zu verstehen und werden klar und satt wiedergegeben. Dasselbe gilt für die gelegentlich eingesetzte Musik. Die Archivaufnahmen weisen eine entsprechend dem Alter des Materials variable Tonqualität auf.

Wertung: 5 Punkte

Bewertung  5 von 10 Punkten




DIE BRÜCKE verfügt über deutsche Untertitel – bei einer deutschen DVD zu einem deutschen Film beileibe keine Selbstverständlichkeit und daher überaus lobenswert. Leider gilt das nicht für die Dokumentation, denn dort gibt es keine. Auf der Filmdisk befindet sich neben der obligatorischen Trailershow noch ein halbstündiges Interview mit Regisseur Bernard Wicki aus den 1990er Jahren. In diesem Feature stellt eine Fernsehjournalistin Fragen über das Leben und Schaffen des Filmemachers, wobei natürlich DIE BRÜCKE eines der zentralen Gesprächsthemen darstellt. Weiter geht es mit dem Trailer sowie dem 66-seitigen Filmbegleitheft zu DIE BRÜCKE, welches im PDF-Format auf der DVD liegt.

Die Scheibe mit der Dokumentation enthält weiteres Bonusmaterial welches mit „Sanftmut und Gewalt - Bernhard Wicki im Gespräch mit Robert Fischer“ eingeleitet wird. Dieses Tonbandinterview aus dem Jahr 1992 wird mit Aufnahmen und Bildern aus den jeweils angesprochenen Themen unterlegt, da 27 Minuten ohne jegliches Bild wohl doch etwas langweilig wären. Anschließend folgt ein Interview mit Elisabeth Wicki-Endriss, der Witwe des Regisseurs, welche ganze 24 Minuten über die Entstehung sowie die Motivation hinter der Dokumentation erzählt. Als nächstes spricht Hans W. Geißendörfer über Bernhard Wicki in Bezug auf sein Verhalten als Regisseur und Kollege beim Film. Mit der Fotogalerie sowie einem Trailer zu VERSTÖRUNG - UND EINE ART DER POESIE endet das Bonusmaterial. Auf der DVD selbst findet man erneut ein PDF-File, diesmal enthält dieses jedoch das Presseheft zur Dokumentation.

Bewertung  6 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  6 von 10 Punkten


Mit DIE BRÜCKE schuf Regisseur Bernhard Wicki im Jahr 1959 einen erschütternden Anti-Kriegsfilm, welcher Deutschland aus seiner Verdrängungslethargie der 50er Jahre herausriss. Während die Filmindustrie nämlich vornehmlich auf das Genre des Heimatfilms setzte, um nach dem Schrecken des Zweiten Weltkrieges sowie des Naziregimes dem Zuschauer eine „Heile Welt-Idylle“ vorzugaukeln, erschien Wickis schonungslos offener Antikriegs-Klassiker wie ein Wachrütteln. Die bittere wie tragische Geschichte handelt von fünf Freunden, welche – verblendet und vergiftet von der Nazi-Ideologie – zur Wehrmacht wollen, um dem Vaterland den Sieg zu schenken, an den sowieso keiner mehr glaubt. Um den Nachwuchs nicht in einen aussichtslosen Kampf zu schicken, verlegt der kommandierende Offizier die Jugendlichen an eine strategisch unbedeutende Brücke, welche sowieso vor den anrückenden alliierten Truppen gesprengt werden soll. Als der Offizier, welcher die Gruppe anführt, durch ein Unglück getötet wird, versucht die führerlose Truppe schließlich die Brücke vor den heranstürmenden Panzern der Alliierten zu verteidigen – von der bevorstehenden Sprengung wissen sie tragischerweise nichts.

Regisseur Wicki führt dem Zuschauer mit brutaler Direktheit das Grauen und die Sinnlosigkeit des Krieges vor Augen. Dies zeigt sich nicht nur in der fast schon sarkastisch angelegten Handlung, sondern auch in drastischen Bildern des Kampfes sowie dramatischen Handlungsmomenten, welche von den jungen Schauspielern mit Bravour gemeistert wurden. Unter der Besetzung finden sich einige (damals teils noch zukünftige) Stars des deutschen Films wie Elmar Wepper, Siegfried Schürenberg, Günther Pfitzmann oder auch Vicco von Bülow, der später als Loriot deutsche Fernsehgeschichte schreiben sollte. DIE BRÜCKE ist insgesamt ein uneingeschränktes Must-See für jeden Cineasten – ein echter Meilenstein des deutschen Films, welcher zurecht mit einem Golden Globe ausgezeichnet wurde.

Die neue Premium Edition aus dem Hause Kinowelt/Arthaus zeigt DIE BRÜCKE in ansprechender Bild- und Tonqualität und hat viele interessante Extras an Bord, die den Filmfan auch zu einem Update von einer der älteren Veröffentlichungen verleiten könnten. Insbesondere die zweistündige Dokumentation VERSTÖRUNG - UND EINE ART DER POESIE über Bernhard Wicki hat es in Sachen Informationsvermittlung in sich.






© DVD-Palace Home Entertainment




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