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 5181  Review zu: Die Ahnungslosen 06.01.2006
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Ein Review von Michael Holland



Als der Arzt Massimo bei einem Autounfall ums Leben kommt, bricht für Antonia eine Welt zusammen. Zehn Jahre waren die beiden glücklich verheiratet. Sie sucht die ihr bis dahin unbekannten Freunde ihres Mannes auf und findet heraus, dass Massimo, der hauptsächlich Aids-Patienten behandelt hat, jahrelang ein schwules Doppelleben geführt hat. Irritiert und neugierig zugleich nimmt Antonia allmählich Massimos Platz im Zirkel seiner Freunde ein, was ihr hilft, mit dem Verlust des geliebten Partners zurecht zu kommen.

Cover Die Ahnungslosen
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Im Handel ab:02.12.2005
Anbieter: Alive AG / Alamode Film
Originaltitel:Le fate ignoranti
Genre(s): Drama
Komödie
Regie:Ferzan Ozpetek
Darsteller:Margherita Buy, Stefano Accorsi, Serra Yilmaz, Gabriel Garko, Erica Blanc, Andrea Renzi, Koray Candemir, Lucrezia Valia, Filippo Nigro, Ivan Bacchi, Maurizio Romoli, Carmine Recano, Luca Calvani, Rosaria De Cicco, Edilberta Caviteno Bahia
FSK:12
Laufzeit:ca. 105 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 2.0
Italienisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-5
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Menü mit Soundeffekten
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Das Bild überzeugt vor allem durch jederzeit kräftige, jedoch (abgesehen von einem oft verwandten Goldschimmer) nie übertrieben satte Farben. Zudem geht der Kontrast grundsätzlich ebenfalls ganz in Ordnung, arbeitet manchmal helle Passagen allerdings etwas zu deutlich heraus oder lässt Einzelheiten im Dunkel des per se satt nuancierten Schwarzwertes verschwinden. Bis hierhin kann man also von einer durchaus gelungenen Optik sprechen. Leider verfliegt dieser positive Eindruck stellenweise aber völlig, da fast permanentes Grieseln nicht nur den Sehgenuss stört, sondern auf Grund einer ungenügenden Videobitrate (lediglich 3,62 Mbps) auch oft zum Blockrauschen anwächst. Immerhin überdeckt es andere Kompressionsprobleme...

Als wirklich schlecht erweist sich abschließend indes die Schärfe: Alles wirkt dermaßen weich, dass Details praktisch immer verschwimmen, man zum Beispiel selbst auf kurze Distanzen keinerlei klare Gesichtszüge wahrnehmen kann. Darüber hinaus sind Kanten matschig, Personen sehen flach aus, von "Tiefe" darf also schon gar keine Rede sein. Bei Bewegungen bricht die Bildstabilität zusätzlich ein. Teilweise sichtbare Doppelkonturen dürften dem misslungenen Versuch, mittels Edge Enhancement noch etwas zu retten, entspringen. Hin und wieder treten außerdem kleine Verschmutzungen auf.

Mit sämtlichen eingangs genannten Fehlern könnte man leben, aber ein derart übles Schärfeniveau ist schlicht inakzeptabel. Deshalb bleiben hier bei aller Liebe zum Film leider bloß vier Punkte.

Bewertung  4 von 10 Punkten




Natürlich hat es eine dialoglastige Tragikomödie extrem schwer, akustische Akzente zu setzen. Doch selbst unter dieser Prämisse wirkt die deutsche Dolby Digital 2.0 Stereo-Spur ziemlich dürftig. Mal davon abgesehen, dass sie sich formatbedingt nur auf der Front ausbreitet, wirken Stimmen zwar satt, aber hoffnungslos steril. Erschwerend kommen übereifrige Synchronsprecher hinzu, welche eher dramatisch deklamieren als nuanciert interpretieren. Dafür gibt es insgesamt nur knappe vier Punkte.

Lediglich etwas besser kommt das Original in Dolby Digital 5.1 daher. Zwar weist es natürlich auf Grund der einbezogenen Rears angenehmeren Raumklang auf, so unter anderem bei Score-Einlagen oder der Disco-Szene. Dies bedeutet aber nicht gleichzeitig auch eine überzeugende Leistung - hört man nämlich genauer hin, sind deutliche Mängel klar festzustellen. Beispielsweise nutzt die Sequenz im Regen den hinteren Bereich bloß unzureichend, was ebenso wenig überzeugend wie schade ist. Dazu gesellen sich zwar besser ins allgemeine akustische Umfeld eingebettete, diesmal allerdings zu höhenbetonte und arg lasch wirkende Dialoge. Vom berühmten italienischen Temperament spürt man so fast nichts. Insgesamt bleiben hier fünf Punkte.

Bewertung  5 von 10 Punkten




Al!ve fährt in der "Alamode Film DVD Kollektion" meist einen festen Kurs: wenige oder keine Extras, niedriger Preis. Dementsprechend gibt es auch hier neben der starren, aber immerhin soundunterlegten Hauptauswahl lediglich den Originaltrailer, welcher feste deutsche Untertitel aufweist. Der Hauptfilm bietet sie optional.

Bewertung  1 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  4 von 10 Punkten


Fassen wir den Inhalt nochmals kurz zusammen: Eine Frau mittleren Alters erfährt durch den Tod ihres Mannes, dass er sie jahrelang betrogen hat, und zwar mit einem anderen Kerl. Da diagnostiziert der allwissende Kenner auch ohne Kenntnis des Films sofort billiges Schmierentheater oder schreit lauthals "Seifenoper!" Soll er ruhig - denn wie man nach Sichtung dieses herzzerreißenden Werkes weiß, könnte DIE AHNUNGSLOSEN von nichts weiter entfernt sein.

Regisseur Ferzan Ozpetek umschifft alle potenziellen Untiefen schon zu Beginn. Er zeichnet die Beziehung zwischen Antonia und Massimo zwar mit nur wenigen, groben Pinselstrichen, dafür jedoch umso nachhaltiger. Bereits während des Vorspanns erhält man ein deutliches Abbild der Vertrautheit, welche zwischen den Eheleuten herrscht - mehr braucht es nicht. Diese wunderbare Subtilität begleitet DIE AHNUNGSLOSEN glücklicherweise bis zum Schluss und erstreckt sich sogar auf den per se schwierig darzustellenden Unfall. Hier greift Ozpetek zur Parallelhandlung: Während Antonia einen Patienten über dessen HIV-Infektion unterrichtet, stirbt Massimo. Beide Plot-Stränge werden nicht endlos ausgewalzt, sie geschehen quasi wie nebenbei, das Leben ist eben banal grausam. Lediglich Antonias zur Tröstung des Kranken gesprochenes "Es wird ein Kampf werden, aber Sie haben genug Kraft" verbindet diese zwei Schicksale - und gerät ihr zum eigenen Leitspruch. Grandioser kann man einen Prolog kaum inszenieren.

Wie bereits erwähnt, zieht sich Ozpeteks markerschütternde Zurückhaltung durch sein gesamtes Werk. So muss beispielsweise auch das Zusammentreffen von Antonia und Michele, Ex-Freund Massimos, als mustergültige Sequenz gelobt werden. Übermäßige Dramatik, billige Gefühlsausbrüche? Gibt es nicht, stattdessen ruht der Fokus auf zwei ausdrucksstarken Menschen: Antonia, zweifellos sehr hübsch, aber etwas konventionell, vielleicht gar hausbacken, wird durch Micheles atemberaubend-aggressive Attraktivität kontrastiert. Ein Moment für die Ewigkeit, getragen von Schauspielern, deren emotionale Hingabe zutiefst beeindruckt.

Darüber hinaus macht Ozpetek zum Glück nicht den Fehler, sich in seiner ungewöhnlichen Liebesgeschichte zu verrennen. Nein, er öffnet den Plot und nutzt ihn, weiteres Personal einzuführen, um dessen Existenzen mit denen Antonias und Micheles zu verzahnen. Fast zwangsläufig bleiben da zwar einige (allerdings sehr wenige) schwule Klischees nicht aus. Trotzdem leistet das Regie-Talent Großartiges und begegnet seinen melancholischen Sujet-Erweiterungen meist mit befreiend-galligem Humor. Etwa dann, als Mara, ein Transsexueller, den Familienbesuch plant: "Ich habe ganz viel Lust, meine Oma wiederzusehen, Leute. Sie ist 99 Jahre alt. - Wenn sie dich so sieht, wird sie allerdings auf keinen Fall die 100 schaffen! - Ich kann auch als Mann hingehen. - Ja, klar, ein Mann, der zwei solche Titten hat! - Ich könnte sie doch einwickeln..." Ebenso häufig treffen allerdings auch traurige, wie in cineastischen Stein gemeißelte Dialogzeilen ohne Umwege ihr Ziel: "Die Menschen, die ich liebe, lüge ich fast immer an." Andere Figuren, wie ein an AIDS sterbender Freund, bedürfen dagegen nicht vieler Worte.

Ungeachtet aller eingeflochtener Wendungen (schließlich möchte auch DIE AHNUNGSLOSEN den Zuschauer unterhalten), aufgedeckten Geheimnisse, fiesen Wahrheiten oder schrillen Passagen bleibt dieser Film letztlich stets so dicht an der Realität, wie es das Kino nur kann. Er entpuppt sich trotz des häufig schrägen Grundtons als minutiös beobachtete Studie menschlicher Befindlichkeiten, entlarvt die Wechselwirkungen zwischen Ignoranz und Angst, verstört in seiner Stille und lässt primär zwei Menschen absolut anrührend die gemeinsame Trauer teilen. Schließlich wird Antonia - natürlich - gestärkt sein und neuen Mut zum Weitermachen schöpfen. Was allerdings in vielen Großproduktionen verlogen und zum Würgen kitschig wirkt, atmet hier reine Authentizität. Weil Ozpetek nicht bloß auf eine möglichst breit gefächerte Erzählweise setzt, sondern vor allem anderen auch die ehrliche Tiefe nicht vergisst. Daraus entsteht eine Ode an das ungerechte, doch so wunderbare Leben - nichts weniger. Mea culpa, ich habe geweint.

Leider entspricht die deutsche DVD weder technisch noch in Sachen Extras dem schwindelerregend hohen Filmniveau. Aber sei's drum: Angesichts des Produktionsjahres 2001 sollte man froh sein, dass DIE AHNUNGSLOSEN überhaupt ihren Weg auf den Silberling fanden.

Subjektive Filmwertung: 9 von 10 Enden, die gleichzeitig ein Anfang sind






© DVD-Palace Home Entertainment




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