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 4563  Review zu: Diary of the Dead 28.05.2010
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Ein Review von Carlito Brigante



Während der Dreharbeiten zu einem Filmprojekt gerät eine Gruppe Studenten mitten in eine Invasion der Untoten!

Der Filmstudent Jason, seine Freundin Debra und ein aus Mitstudenten bestehendes Filmteam drehen in den Wäldern Pennsylvanias einen Horrorfilm für ihre Uni, als im Radio erste Meldungen von wiederauferstehenden Toten laufen.

Verzweifelt und verängstigt versucht die Gruppe, sich zu ihren Familien und Freunden durchzuschlagen. Doch Jason beschäftigt ein ganz anderes Problem: Weil er die Verlogenheit der Berichterstattung anprangert, lässt er auf der Flucht vor den Untoten gnadenlos seine Kamera mitlaufen und dokumentiert den Angriff der Zombies, um sie später über das Internet der Allgemeinheit zugänglich zu machen.

Cover Diary of the Dead
Cover vergrößern




Im Handel ab:26.02.2010
Anbieter: Universum Film / UFA home entertainment
Originaltitel:George A. Romero's Diary of the Dead
Genre(s): Horror
Regie:George A. Romero
Darsteller:Michelle Morgan, Joshua Close, Shawn Roberts, Scott Wentworth
FSK:18
Laufzeit:ca. 96 min
Audio:Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1
Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Bildformat:High Definition (1.78:1) - 1080p
Medien-Typ:1 x Blu-ray
Regionalcode:B
Verpackung:Blu-ray Case
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Featurettes: 8 Featurettes
  • Audiokommentar von Regisseur George A. Romero
  • Dokumentation "One for the fire - The Legacy of Night of the Living Dead"
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Der Film liegt in seinem originalen Bildformat von 1,78:1 (anamorph, 1080p/24) vor. Da der Film auf HD-Video gedreht wurde, sollte Blu-ray ein geeignetes Medium dafür sein. So ist deshalb der Eindruck durchweg positiv. Die Schärfe ist ausgezeichnet und detailreich. Nur das stets präsente Bildrauschen verhindert noch bessere Werte. Dieses liegt über dem ganzen Film, ist aber nur in den vielen dunklen Szenen wirklich sichtbar. Der Kontrast ist wie so oft bei Video ein wenig steil, so das helle Flächen zum überstrahlen neigen. Sonst aber ist er ausgewogen und es gibt in dunklen Flächen keine verschluckten Details. Die Farben wurden nachbearbeitet und sind überwiegend kühl und eher blass gehalten. Die Kompression ist sehr gut. Es gibt keinerlei negative Auswirkungen zu sehen.

Bewertung  9 von 10 Punkten




Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1
Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1

Da der Film eine Pseudo-Dokumentation ist, sollte man auch keine spektakuläre Abmischung erwarten. Diese bleibt vorwiegend frontlastig. Musik, Nebengeräusche und einige Soundeffekte kommen aber auch gelegentlich aus den hinteren Lautsprechern und vermitteln in diesen Momenten ein gewisses Raumgefühl. Die englische OF klingt natürlicher und authentischer als die ein bisschen sterile DF. Die deutsche Synchronfassung fällt negativ durch den Umstand auf, dass viele Dialoge und die Voice Over-Stimme auch aus den hinteren Lautsprechern kommen, was reichlich unnatürlich und merkwürdig klingt. Es gibt optionale deutsche Untertitel.

Bewertung  8 von 10 Punkten




Die Extras bestehen aus einem Audiokommentar von Regisseur George A. Romero und einem Making of, das sich in acht Featurettes aufteilt: Master of the Dead (ca. 13 min.), Into the Camera (ca. 17 min.), You look Dead! (ca. 11 min.), Charakter Confessionals (ca. 21 min.), A World gone Mad (ca. 21 min.), Speak of the Dead (ca. 16 min.), Familar Voices (ca. 5 min.) und A New SPIN on Death (ca. 19 min.).

Ein besonderes Highlight ist die spielfilmlange Dokumentation "One for the Fire - The Legacy of Night of the living Dead" (ca. 84 min), in der die Filmemacher, diverse Beteiligte, frühere Weggefährten und sogar damalige Statisten mit Erinnerungen aufwarten, Anekdoten und wissenswerte Hintergrundinformationen erzählen und dem Filmklassiker ausführlich huldigen. Abgerundet wird das Bonusmaterial durch einen deutschen Trailer. Nur die Doku hat optionale deutsche Untertitel. AK und Featurettes sind lediglich in Englisch ohne Untertitel.

Bewertung  8 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  8 von 10 Punkten


George Andrew Romero. Der Name ist eine etablierte Marke im Bereich des Horrors, gerade was das Subgenre der lebenden Toten angeht. Auch wenn Romero immer mal wieder andere Filme gemacht hat (THE CRAZIES, MARTIN, CREEPSHOW, MONKEY SHINES, THE DARK HALF), ist sein Vermächtnis doch sicherlich die DEAD-Filmreihe. Angefangen mit THE NIGHT OF THE LIVING DEAD (1968), DAWN OF THE DEAD (1979) und DAY OF THE DEAD (1985) hat er drei der einflussreichsten Horrorfilme aller Zeiten geschaffen. Diese Trilogie hat er nach vielen Jahren fortgeführt und erneut innerhalb weniger Jahre eine weitere (lose miteinander verbundene) Trilogie geschaffen, die das Thema, von dem Romero scheinbar nicht loskommt, anderweitig vertieft oder in einem anderen Kontext neu beleuchtet. Diese begann mit LAND OF THE DEAD (2004), wurde mit DIARY OF THE DEAD (2007) erweitert und gerade aktuell mit SURVIVAL OF THE DEAD (2009) abgeschlossen.

Doch hier soll es um den fünften Teil der Dead-Saga gehen: DIARY OF THE DEAD. Mit Spannung erwartet, macht sich nach Sichtung des Filmes eine gewisse Enttäuschung breit. Unser allseits geschätzter George A. Romero hat scheinbar den Biss verloren.

Inhaltlich beschreitet er neue Wege. Statt wie in den Filmen von NIGHT bis LAND den Ausbruch und dann den Fortgang der Geschehnisse zu dokumentieren, beginnt er mit DIARY noch einmal von vorne. Am Tag des Ausbruchs der Seuche/des Virus, was auch immer die Toten auferstehen lässt. Wir sehen eine Gruppe von jungen Filmemachern, die gerade einen Studentenfilm drehen, als die Nachrichten von den Ereignissen berichten. Sie brechen die Dreharbeiten natürlich ab und wollen nach Hause zu fahren, um ihre Familien/Freunde, etc. zu suchen. Der Regisseur dieses Projektes beschließt ihre Fahrt komplett zu dokumentieren. Einerseits für spätere Generationen, andererseits um es ins Internet zu stellen, um Medienmanipulationen ungefilterte Bilder entgegen zu stellen. Deshalb ist fast der gesamte Film aus einer Ich-Perspektive gefilmt worden und nur durch Bilder aus Überwachungskameras und anderen Quellen erweitert worden. Romero setzt deswegen auf eine verwackelte Handkamera, die diesen Erzählstil nachempfinden soll. Diese Authentizität vorgaukelnde ständige Handkamera war aber schon bei THE BLAIR WITCH PROJECT oder in besserer Form bei CLOVERFIELD unglaubwürdig. Das ständige „dokumentieren“ kreiert schwere Logikschwächen und Glaubwürdigkeitsprobleme, da das Verhalten alles andere als nachvollziehbar ist (der Filmer macht nicht mal Anstalten seinen Freunden zu helfen, als die angefallen werden, er hält nur mit der Kamera drauf). Außerdem zeichnet eine Videokamera nicht auf, dass die Batterie alle ist. Man hilft sich also mit dramaturgischen Kniffen über Ungereimtheiten hinweg. DIARY wirkt so in seiner Gesamtheit leider ein bisschen wie ein Zugeständnis an ein junges Publikum, der web-affinen Youtube-Generation. Die Besetzung der Studenten ist entsprechend jung. Leider sind deren Charaktere auch nur voller Klischees. Damit verkommt der Film zu oft zu einem dieser verhassten Teenie-Metzel-Streifen, in denen die Protagonisten sich so dämlich verhalten, dass man sich deren Tod geradezu herbeisehnt. Störend ist auch der neunmalkluge, Tiefgründigkeit erheischende Voice Over-Kommentar einer der Figuren. Romero präsentiert zuweilen auch Humor, der aber manchmal störend wirkt. Auch wenn z. B. der Amish-Dynamit-Gag ein Brüller ist, bleibt er doch ein Fremdkörper im Film. Romero setzt mittlerweile auch in Sachen Blut, Gewalt und Gore auf CGI-Spezialeffekte, die schon sehr blutig sind, aber nicht immer überzeugend aussehen. Dafür macht zumindest die kreative Vorgehensweise gegen Zombies Laune. Neben den üblichen Waffen kommen hier schon mal Defibrillatoren, Stangen, Schwerter, Dynamit, Sensen, Pfeil und Bogen zum Einsatz.

Treu blieb sich Romero zumindest in Sachen Gesellschaftskritik, die sich durch alle Teile seiner Reihe zieht. Nur ist sie jetzt nicht mehr so subtil. Spätestens seit LAND wurde er deutlicher und plakativer. Auch in DIARY gibt es schon mal Botschaften mit dem Hammer ("Are we really worth saving? You tell me.").

Ein wirklicher Horrorfilm ist DIARY aber nie. Die früheren Filme waren auch klaustrophobisch durch die beschränkten Handlungsorte. Jetzt, durch den Roadmovie-Charakter, verliert sich das Geschehen in wechselnden Episoden, die nicht alle so spannend und aufregend gerieten.

Es gibt in der Tat viele gute Szenen, die nicht nur atmosphärisch, sondern auch eindringlich sind, dennoch überzeugt der Film nicht als ganzes. Die Qualität eines NIGHT oder DAWN erreicht er zu keinem Punkt. Romero hat aber seinem eigenen Kosmos und dem daraus entstandenem Mythos kaum noch etwas wirklich Neues hinzuzufügen. Romero macht aber immer noch ansprechendes Entertainment mit Botschaft, nur für die ganz großen Weihen reicht es eben nicht mehr. Immerhin gelingt ihm mit diesem Film immer noch was besseres als die niveaulosen Teen-Slasher der Neuzeit, die zum großen Teil nur noch weichgespülte Remakes von 1980er Filmen zu sein scheinen. Aber da ROMERO nicht loslassen kann oder will und weiterzieht, warten wir interessiert auf den sechsten Teil: SURVIVAL OF THE DEAD.






© DVD-Palace Home Entertainment




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