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 2668  Review zu: Der Verdingbub 27.06.2013
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Ein Review von Danny Walch



DER VERDINGBUB von Markus Imboden, ist einer der erfolgreichsten Schweizer Filme überhaupt - mit über 235'000 Zuschauer. Im Film wird die dramatische Geschichte eines Verdingkindes thematisiert. Diese Erzählung basiert auf der wahren Geschichte von über 100'000 Kindern, die zwischen 1800 und 1970 dieses Schicksal in der Schweiz erlitten haben. Dank diesem Film wurde dieses problematische und lange verschwiegene Geschichtskapitel wieder zurück ins Bewusstsein der breiten Bevölkerung gebracht. Auch in Deutschland wurden Kinder aus verarmten Familien an Bauern "verdingt". Im Süddeutschen Raum waren sie z.B. als Schwabenkinder bekannt.

Cover Der Verdingbub
Cover vergrößern




Im Handel ab:07.05.2013
Anbieter: ASCOT ELITE Home Entertainment
Originaltitel:Der Verdingbub
Genre(s): Drama
Regie:Markus Imboden
Darsteller:Katja Riemann, Stefan Kurt, Maximilian Simonischek, Max Hubacher, Lisa Brand, Miriam Stein, Andreas Matti, Heidy Forster
FSK:12
Laufzeit:ca. 108 min
Audio:Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1
Schweizer Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1
Französisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Italienisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Bildformat:High Definition (2.35:1) - 1080p
Medien-Typ:1 x Blu-ray
Regionalcode:B
Verpackung:Blu-ray Case
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch,
Extras/Ausstattung:
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Wendecover
  • Unterrichtsmaterial
  • Making of
  • Interviews
  • Behind the Scenes
  • Originaltrailer
  • Trailershow
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Technische Daten:

Codec: MPEG-4 AVC Video (High Profile 4.1)
Bitrate: 23986 kbps
Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9


Der Blu-ray-Transfer von DER VERDINGBUB liegt auf dieser Scheibe von Ascot Elite im originalen Bildformat 2,35:1 vor. Der Film wurde analog auf 35mm gedreht und besitzt eine gute, aber nicht völlig überzeugende Bildqualität. Es wurde anscheinend mit Rauschfiltern gearbeitet, denn vor allem in den dunklen Szenen wirkt das Filmkorn mitunter klobig und leicht digital. In hellen Szenen wirkt es dagegen eher dezent, aber unregelmäßig. Die Detailzeichnung ist in diesen Szenen sehr hoch, in dunkleren etwas geringer und manchmal auch etwas matschig. Nachgeschärft wurde nur marginal. Die Kompression arbeitet indes sauber und bildet keine erkennbaren Artefakte. Die Farben machen einen ausgesprochen realistischen sowie tadellos gesättigten Eindruck. Dasselbe kann auch von der Kontrastbalance behauptet werden, welche ein tiefes, aber nicht dominantes Schwarz bietet und auch im Weiß nicht überstrahlt. So wirkt das Bild insgesamt ausgewogen, aber durchaus plastisch. Schmutz oder analoge Defekte sind auf dem Ausgangsmaterial für diesen HD-Transfer nicht zu erkennen.

Bewertung  8 von 10 Punkten




Verfügbare Tonspuren:

Schweizerdeutsch: DTS-HD Master Audio 5.1 / 48 kHz / 1900 kbps / 16-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 768 kbps / 16-bit)
Hochdeutsch: DTS-HD Master Audio 5.1 / 48 kHz / 1876 kbps / 16-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 768 kbps / 16-bit)
Französisch: DTS-HD Master Audio 5.1 / 48 kHz / 1881 kbps / 16-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 768 kbps / 16-bit)
Italienisch: DTS-HD Master Audio 2.0 / 48 kHz / 1044 kbps / 16-bit (DTS Core: 2.0 / 48 kHz / 768 kbps / 16-bit)
Hörfilmfassung: DTS-HD Master Audio 2.0 / 48 kHz / 1726 kbps / 24-bit (DTS Core: 2.0 / 48 kHz / 768 kbps / 24-bit)


Der Sound von DER VERDINGBUB liegt sowohl in Deutsch als auch Schweizerdeutsch in DTS-HD Master Audio 5.1 vor. Der Mix ist genrebedingt eher frontlastig, hat aber räumliche Musik sowie einige kleinere Surroundeffekte zu bieten. Umgebungsklänge kommen vor allem in Natur-Sequenzen dazu. Trotzdem dominiert die Front, welche mit ortbaren Rechts-Links-AKtivitäten aufwartet, während der Subwoofer wenig zu tun hat. Die Dialogwiedergabe ist in beiden Sprachfassungen einwandfrei, wobei Katja Riemann im Schweizerdeutsch-Original synchronisiert wurde. Die hochdeutsche Synchronisation ist erstaunlich wenig lippensynchron und kostet Atmosphäre. Qualitativ ist sie jedoch durchaus in Ordnung. Die allgemeine Klangqualität offenbart einen satten, natürlichen Sound mit feinen, aber nicht überspitzten Höhen, wohligen, realistischen Mitten sowie natürlichem, nicht aufdringlichem Bassfundament.

Bewertung  8 von 10 Punkten




Untertitel für DER VERDINGBUB gibt es in Deutsch, Englisch sowie Französisch. Das Bonusmaterial beginnt mit dem deutschen Kinotrailer sowie dem schweizer Originaltrailer. Anschließend folgt eine vier Minuten lange Featurette mit starkem Promo-Charakter. Es gibt viele Filmszenen zu sehen, unter die kurze Interviewsschnipsel gemischt wurden. Das Making Of hat eine Länge von 17 Minuten und zeigt die Entstehung des Films recht detailliert. Man sieht Aufnahmen vom Set sowie Interviews mit den Beteiligten. Die Materialien für den Unterricht bestehen aus PDF-Dateien sowie kurzen Clips im BD-ROM-Teil der Disc. Zum Abschluss gibt es noch eine Trailershow des Anbieters Ascot Elite.

Bewertung  3 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  7 von 10 Punkten


DER VERDINGBUB ist ein Schweizer Drama aus dem Jahr 2011 von Regisseur Markus Imboden (HEIDI). Bei den Aufführungen auf der Berlinale wurde der Film von vielen Zuschauern als Anti-Heimatfilm bezeichnet und diese Beschreibung trifft den Nagel so ziemlich auf den Kopf, denn der Film räumt mit dem Klischee der heilen Bergwelt und der romantischen Bauernhöfe knallhart auf. Dabei beruht DER VERDINGBUB auf wahren Begebenheiten, denn bis zum Jahr 1970 wurden auf Schweizer Höfen - obwohl ab 1960 offiziell verboten - noch Kinder aus sozial niedrigem Stand wie Waisen sowie von alleinerziehenden Müttern auf Weisung durch den Staat zur Zwangsarbeit auf Bauernhöfe geschickt. Der Film spielt dabei in den 1950er Jahren und zeigt wie der junge Max aus einem Waisenhaus auf den Schattenhof der Familie Bösiger geschickt wird, um dort dem Bauern zur Hand zu gehen. Dieser mag den Jungen auch zuerst, doch als die Ernte ausbleibt, verfällt der Bösiger zunehmend dem Alkohol und misshandelt Max. Noch dazu beginnt Jakob, der Sohn der Bösigers, sich für die 15-jährige Berteli - ebenfalls gezwungenermaßen auf dem Hof und von der Mutter entrissen - zu interessieren, während die Mutter Bösiger (Katja Riemann; DER BEWEGTE MANN) nach außenhin den schönen Schein zu wahren versucht. Aber nur solange, bis sich Jakob an Berteli vergeht, was eine Lawine an furchtbaren Ereignissen ins Rollen bringt...

Ein dunkles und lange Zeit totgeschwiegenes Kapitel der schweizer Geschichte, an welches sich Markus Imboden hier heran wagt. Dabei ist das Thema in den Alpenländern keinesfalls neu. Bekannt sind zum Beispiel die Schwabenkinder aus Österreich und der Schweiz, die nach harten Wintern über die Berge nach Obenschwaben zogen, um dort das Überleben der Familie zu Hause zu sichern. 2003 gab es hierzu einen bemerkenswerten Film von Jo Baier. Geradezu zynisch präsentiert Markus Imboden in seinem Film immer wieder hübsche Bilder von Traditionen, Land und Leuten, nur um dann schnell umzuschwenken auf den harten brutalen Alltag der Bauern und besonders der Verdingkinder Max und Berteli. Die Ignoranz sowie Korruption der Behörden und Geistlichen angesichts der Misshandlungen und Ungerechtigkeit wird dem Zuschauer schonungslos vor Augen geführt. Dieser Film ist unbequem, in einigen Sequenzen auch ein wenig ekelerregend, was von den Machern aber beabsichtigt ist. Schließlich wollte man einen "Anti-Heimatfilm" und kein verklärendes Märchen machen. Man muss aber sagen, dass Imboden die Charakterzeichnung der Familie Bösiger durchaus hervorragend gelungen ist. Diese sind eigentlich keine Unmenschen, sondern werden durch äußere Umstände wie Missernte, Alkoholismus, Verzweiflung oder Wahrung des Gesichts und der Dorfehre zu ihren Taten getrieben. DER VERDINGBUB ist ein starkes Stück Film, das man unbedingt einmal gesehen haben sollte. Ein deftiges Stück dunkler schweizer Geschichte mit tollen Darstellern und Spannung.

Die Blu-ray Disc von Ascot Elite zeigt DER VERDINGBUB in guter Bild- und Tonqualität. Das Bonusmaterial könnte aber umfangreicher sein, vor allem bei so einem interessanten Thema.




Blu-ray Player: Panasonic DMP-BDT500
AV-Receiver: Yamaha RX-V2067
LED-TV: Toshiba 55YL768G

Center-Speaker: Magnat Quantum 613
Front-Speaker: Heco Celan XT 701
Surround-Speaker: Klipsch RB-51
Subwoofer: Elac SUB 111.2






© DVD-Palace Home Entertainment




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