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 3203  Review zu: Der Tango der Rashevskis 17.11.2005
BMV-Medien

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Ein Review von Michael Holland



Eigentlich sind die in Paris lebenden Rashevskis eine sehr liberale jüdische Familie. Großmutter Rosa behauptet gar, Religion und Rabbis zu hassen. Doch als sie stirbt, steht ihren Kindern und Enkelkindern eine Überraschung bevor: Rosa hat sich ein Plätzchen auf dem jüdischen Friedhof reservieren lassen. Soll die bestürzte Familie dem Wunsch entsprechen? Und wenn ja, nach welchem Ritus soll die alte Dame dann beerdigt werden? Bei Rashevskis bricht eine turbulente Sinnkrise aus. Nur eine Sache auf der Welt kann diese Situation noch retten – Tango!

Cover Der Tango der Rashevskis
Cover vergrößern




Im Handel ab:15.09.2005
Anbieter: Eurovideo Bildprogramm GmbH / Epix Media AG
Originaltitel:Le tango de Rashevski
Genre(s): Komödie
Drama
Regie:Sam Garbarski
Darsteller:Hippolyte Girardot, Ludmila Mikaël, Michel Jonasz, Daniel Mesguich, Natan Cogan, Jonathan Zaccaï, Tania Garbarski, Rudi Rosenberg, Selma Kouchy, Mosko Alkalai, Véronique Biefnot, Laurent Capelluto, Christine Cavenelle, Charlie Dupont, Ishai Golan, Laurence Masliah, Sébastien Radovitch, Sheriff Scouri, Alexander Wajnberg, Henri Wajnberg, Michel Wouters
FSK:o. A.
Laufzeit:ca. 100 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Französisch: Dolby Digital 5.1
Französisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Bildformat:16:9 (1.66:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Deutsch, Französisch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Trailer von anderen Filmen
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Teaser
  • Interview mit Regisseur Sam Gabarski
  • 2 Kurzfilme von Sam Gabarski
  • "Durex"-Werbespot von Sam Gabarski
  • Tango-Tanzübungen der Darsteller
  • Tango-Musikstück
  • Kochrezept: Bouillon de la productrice
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
buch.de - einfach schnell


Das Bild hinterlässt einen ziemlich unausgegorenen Eindruck. Richtig störend wirkt nämlich das gerade zu Beginn sehr stark auftretende Rauschen, welches zwar im weiteren Verlauf etwas abnimmt, aber immer noch sichtbar ist. Entsprechende stehende Muster bleiben da nicht aus. Dafür verrichtet der Kontrast seine Arbeit kompetent und wird dabei von einem wirklich guten Schwarzwert unterstützt. Alle anderen Farben wirken kräftig bis überzeichnet, was allerdings vermutlich ein Stilmittel darstellt.

In Sachen Schärfe gibt es dann wieder nicht ganz so Positives zu vermelden. Bei der Kantenabbildung leistet sie sich einerseits keine Schwächen, um andererseits Einzelheiten nur unzureichend darzustellen. Eine zu weiche Optik ist die Folge, außerdem mangelt es stellenweise deutlich an Plastizität. Lobend erwähnt sei indes, dass Schmutz, Kratzer oder analoge Defekte nirgends auftreten. Trotzdem zieht das anfangs erwähnte, heftige Grundrauschen zusammen mit der Detailarmut die Wertung unnötig nach unten - nämlich auf lediglich sechs Punkte.

Bewertung  6 von 10 Punkten




Hier lohnt es sich, alle zur Verfügung stehenden Alternativen ausführlicher einzeln zu betrachten, da sie teils extreme Unterschiede aufweisen. Da wäre zunächst die deutsche Synchronisation in Dolby Digital 2.0 Stereo: Sie wirkt recht voluminös, bietet sogar relativ viel Bass und schafft im Rahmen ihrer begrenzten Möglichkeiten ein ordentliches, wenn auch keineswegs umwerfendes akustisches Erlebnis. Negativ vermerkt werden muss aber, wie störend Stimmen nachhallen. Wer zu Vergleichszwecken auf den deutschen Dolby Digital 5.1-Track umschaltet, glaubt zunächst, temporärer Taubheit erlegen zu sein. Er ist derart leise abgemischt, dass nur ein sehr beherzter Dreh am Volumenregler hörbare Töne bringt. Fast zwangsläufig tritt deshalb ein leichtes statisches Hintergrundrauschen auf. Ansonsten bekommt der Subwoofer hin und wieder mal etwas zu tun, was angesichts des Genres keine Selbstverständlichkeit darstellt. Doch abgesehen vom Score oder einzelnen (winzigen) Effekten haben dafür die Rears Sendepause, weshalb natürlich nie echter Raumklang entsteht. Außerdem gehen Umgebungsgeräusche, wie beispielsweise zwitschernde Vögel, auf Grund der geringen Lautstärke einfach unter - hier hat das Stereo-Pendant kurioserweise wesentlich mehr zu bieten! Zu allem Überfluss scheint Sprache immer etwas über dem Geschehen zu schweben, was auf Dauer schon nervt.

Bliebe weiterhin das französische Original als Dolby Digital 2.0 Stereo-Variante, welche mit einer weitaus besseren Integration der Dialoge punktet. Allerdings gehen diese viel zu sehr in die Tiefe, was angesichts der generellen Dumpfheit des Sounds nicht wirklich verwundert. Darüber hinaus gelten die oben getätigten Aussagen bezüglich der deutschen 2.0-Variante analog. Zum guten Schluss wäre da noch der französische 5.1-Ton. Hier kann man quasi nicht mehr meckern - vereinzelte (auch szenenbezogen auf sämtliche Lautsprecher verteilte) Effekte erfreuen das Ohr, die Sprache passt sich dem Geschehen wunderbar an und klingt sehr ausgewogen. Nur die allgemeine Frontlastigkeit ist nach wie vor ein echter Kritikpunkt.

Ergo bewegt sich der Mittelwert aller Spuren irgendwo zwischen vier und fünf Punkten. Nach "Im Zweifel für den Angeklagten"-Prinzip gibt es deshalb hauchdünne...

Bewertung  5 von 10 Punkten




Die animierte und soundunterlegte Hauptauswahl mit ihren statisch-starren Untermenüs hält zunächst eine neun Titel umfassende EPIX-Trailershow bereit. Unter "Extras" geht es dann gleich mit dem Kinotrailer zu DER TANGO DER RASHEVSKIS (in Deutsch und Französisch) weiter, welchem ein Teaser folgt. Damit ist die Werbung abgehandelt, man kann zu den "richtigen" Boni übergehen.

Da wäre ein Interview mit dem Regisseur Sam Garbarski (19:43), welcher sich als eloquent, intelligent und gar nicht von sich eingenommen entpuppt, sondern vielmehr ganz entspannt über seinen Film sowie dessen Hintergründe plaudert. Ähnlich sympathisch und sehenswert: die von entsprechenden Szenen des fertigen Werkes gekrönten Tango-Tanzübungen der Darsteller (6:17). Hier dürfte sich der Titel selbst erklären. Dazu passend kann man dann einem separaten Tango-Musikstück (3:19, leider nur in Dolby Digital 2.0 Stereo) lauschen.

Wer keine heiße Sohle aufs Parkett legen kann beziehungsweise will, um die Endorphine in Schwung zu bringen, darf sich im nächsten Punkt mittels des kompletten Rezeptes an einer "Bouillon de la productrice" versuchen - empfohlen bei Grippe oder Depressionen. Wenn das nix ist... Zum guten Schluss wurden drei weitere Werke von Garbarski auf diese DVD gepresst: ein witziger Werbespot für Kondome (0:43) sowie zwei Kurzfilme. In "'Joyeux Noel, Rachid'" (15:36) erklärt eine muslimische Mutter ihrem angesichts bunter Lichter und reich gefüllter Schaufenster verwirrten kleinen Sohn den Sinn des christlichen Weihnachtsfestes. Für den Jungen folgt eine Odyssee zwischen Religion, Illusion und kindlicher Neugier. Einem ganz ähnlichen Zusammenprall von Kulturen widmet sich schließlich "La Dinde" (17:38). Als eine jüdische Familie zu Weihnachten Besuch aus Amerika erhält, kauft die Herrin des Hauses der Gäste wegen eine Pute, was ihrem Mann gar nicht passt - Juden essen so etwas ja nicht! Da sind Konflikte selbstverständlich vorprogrammiert; außerdem muss das Federvieh erst noch gemordet werden, was zum buchstäblich aberwitzigen Problem gerät, weil das Tier extrem am Leben hängt... Zwei genaue, sehr sehenswerte Analysen menschlicher Befindlichkeiten, welche - leider im Gegensatz zum Interview - deutsche Untertitel bieten. Für den Hauptfilm stehen diese zusätzlich in Französisch bereit.

Wer auch immer für die Ausstattung zuständig war, hat sich offensichtlich bemüht, sie so breit gefächert wie informativ zu gestalten. Deshalb gibt es dafür (trotz des erwähnten Untertitel-Patzers) knappe sechs Punkte.

Bewertung  6 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  6 von 10 Punkten


Obwohl wir sie niemals kennen lernen, zu keiner Zeit auch nur ihr Gesicht sehen, wird schnell klar: Großmutter Rosa ist der gute Geist dieser Familie. Und das praktisch im wörtlichen Sinne, denn schließlich stirbt die alte Dame schon nach wenigen Minuten. Ihre Präsenz bleibt dennoch die ganze Zeit über zu spüren - als würde Rosa noch vom Jenseits aus die Fäden ziehen. Vielleicht tut sie dies ja sogar; nötig hätten es die Rashevskis ganz sicher.

Denn das Ableben ihrer betagten Matriarchin sorgt nicht bloß für Schwierigkeiten hinsichtlich der Beerdigungsmodalitäten. Vielmehr bricht plötzlich ein heilloses Chaos aus: Die Vergangenheit inklusive diverser familiärer Streitigkeiten will bewältigt sein, Religions- und Traditionsfragen bewirken Zweifel an der eigenen Identität (mancher findet sie auch erst jetzt), unvermittelt sehen sich die Hinterbliebenen mit ihrer ganz individuellen Vergänglichkeit konfrontiert. Hinzu gesellen sich Vorurteile und scheinbar unüberwindliche Abstammungsschranken. Während die als ach so dynamisch gelobte Jugend unsicher zaudert, packen die Älteren ihr Problem-Bündel einfach an und versuchen, das Beste daraus zu machen. Und wenn gar nichts mehr geht, erklingt eben er - der Tango. Man tanzt sich den Seelenfrieden kurzzeitig einfach herbei.

Aus all diesen Fragmenten strickt Regisseur Garbarski einen dichten Teppich, bei dem sämtliche Flicken hervorragend aneinander passen und letztlich ein wunderbares Ganzes ergeben. Er führt seine authentischen Schauspieler zu jederzeit überzeugenden Leistungen und gewinnt sogar alltäglichen Szenen immer etwas Besonderes ab. Ob wunderschöne Score-Einlage, herzzerreißend trauriger Dialog, beißend zynischer Ausbruch oder doch unaufdringlich leiser Gag: Dieser TANGO DER RASHEVSKIS ist durchzogen von treffend-pointierten Situationen, nachhaltig wirkenden Skriptzeilen und ganz viel wahrhaftiger Emotion.

Nach knapp 100 Minuten ist ein lebenskluger, stiller Film vorbei, welcher ohne nennenswerte Highlights innerhalb der Handlung dahinfließt, selbige aber auf Grund eines allgemein schwindelerregend hohen Niveaus auch nicht nötig hat. Seine ganze Komplexität wird man erst beim erneuten Sehen erfassen, doch schon nach dem ersten Mal bleibt das Wissen: Großmutter Rosa ist nicht umsonst gestorben - und freut sich vermutlich darüber, dass sie selbst als bereits verblassende Erinnerung ihre Familie noch weiter zusammenführen kann. Denn mit ein wenig Optimismus, dem Lernen aus alten Fehlern sowie genügend Nonchalance kann man eben sogar die größten Hürden überwinden. Was letzten Endes eine so naive wie schöne Botschaft darstellt.

Angesichts der DVD-Umsetzung hätte man dem brillanten Werk abschließend zwar eine bessere technische Qualität gewünscht, wird allerdings durch die offensichtlich motiviert zusammengetragenen, sinnigen Extras versöhnt.

Subjektive Filmwertung: 9 von 10 heißen Sohlen






© DVD-Palace Home Entertainment




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