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 7738  Review zu: Das Schwiegermonster 07.11.2005

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Ein Review von Michael Holland



Charlie (JENNIFER LOPEZ) hat sich längst damit abgefunden, dass es die große Liebe in ihrem Leben nicht geben wird. Außerdem ist sie viel zu beschäftigt mit ihren Jobs als Hundesitterin, Kellnerin und eigentlich auch Designerin. Doch eines Tages trifft sie Kevin (MICHAEL VARTAN) - und auf einmal ist sie verlobt.

Ihr rosaroter Traum scheint jedoch zu platzen, als sie auf Kevins egozentrische Mutter Viola (JANE FONDA) trifft. Die wurde gerade als TV Moderatorin gefeuert und hat einen Nervenzusammenbruch erlitten. Jetzt will Viola nicht auch noch ihren Sohn verlieren und schon gar nicht an so eine Person wie Charlie. Mit Hilfe ihrer resoluten Assistentin (WANDA SYKES) unternimmt Viola alles, um zwischen das glückliche Paar einen Keil zu treiben. Sie beschließt, zur schlimmsten Schwiegermutter der Welt zu werden und Charlie mit intriganten Tricks in die Wüste zu schicken. Als Charlie das böse Spiel durchschaut, fliegen die Fetzen. Das Zickenduell kann beginnen...

Cover Das Schwiegermonster
Cover vergrößern




Im Handel ab:04.11.2005
Anbieter: Warner Home Video
Originaltitel:Monster-in-Law
Genre(s): Komödie
Romanze
Regie:Robert Luketic
Darsteller:Jennifer Lopez, Jane Fonda, Michael Vartan, Wanda Sykes, Adam Scott, Monet Mazur, Annie Parisse, Will Arnett, Elaine Stritch, Stephen Dunham, Randee Heller, Mark Moses, Tomiko Fraser, Rochelle Flexer, Wayne Nickel, Jenny Wade, Bruce Gray, Zach McLarty, Stephanie Turner, Harriet Sansom Harris, Jimmy Jean-Louis, Christopher Scott, Pamela Rowan, Monica Guiza, Amber Mead, Christina Masterson, George Garritano, John Aylward, Lorenzo Caccialanza, Mike Kirkland, Gianfranco L'Amore, Michael Nardelli, Madison Poer, Marissa Poer, Kellee Stewart, Wendy Waller, Tyson Weihe, Amanda Wyss
FSK:6
Laufzeit:ca. 97 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:16:9 (2.35:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte, Deutsch, Englisch,
Extras/Ausstattung:
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Audiokommentar
  • Willkommen zurück Jane Fonda
  • Natürlich bleiben mit Jennifer
  • Robert Luketic - Der Mann hinter dem Monster
  • Vartan - der Boss
  • Lifestyle
  • Die Mode
  • Ruby's Make-up-Koffer
  • Nicht verwendete Szenen
  • Verpatzte Szenen
  • Soundtrack
  • USA-Kinotrailer
  • 2 Teaser
Zusatzinfos: Verpackt als Movie-Grußkarte

Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Selbst wenn man mehrmals hinschaut, ändert sich nichts am Gesamteindruck: Das Bild ist alles andere als perfekt. So wirken die Farben zwar stets kräftig, aber oftmals sehr erdig - was eigentlich kein Problem darstellt und im Gegenteil sogar einen Hauch von Nostalgie birgt, angesichts viel zu brauner Hauttöne allerdings fragwürdige Auswirkungen besitzt. Alle Darsteller sehen nämlich aus wie beinharte Sonnenstudio-Fans. Hinzu gesellt sich ein etwas zu steiler Kontrast, welcher helle Passagen dezent überstrahlen lässt, während nächtlicher Sequenzen jedoch Beeindruckendes vollbringt. Auch der satte Schwarzwert überzeugt.

Weiterhin bemerkt man vor allem auf unifarbenen Flächen manchmal recht deutliches Rauschen. Dass es sich nicht permanent zeigt, dürfte einem Filter geschuldet sein, welcher scheinbar mit martialischer Entschlossenheit zu Werke ging und dadurch zum größten Problem der Optik führt: schlicht fürchterlichen Schärfewerten. Ob in Sachen Tiefe, Kantenabbildung oder Detaildarstellung – hier werden lediglich ziemlich enttäuschende Ergebnisse erzielt. Schon auf kurze Distanzen gerät es zur Herausforderung, kleine Einzelheiten wahrzunehmen, in Totalen oder bei Bewegungen ähnelt alles schließlich nur noch schwammigem Matsch. Gesichter mutieren einfach zu ovalen Flecken ohne jedes Detail, Konturen fließen breiartig ineinander. Ärgerlich!

Seltenes Flimmern einzelner Bildteile fällt dafür, ebenso wie seltenes und sehr leichtes Aliasing, nicht sonderlich negativ ins Gewicht, zumal die Kompression ansonsten ruhig arbeitet. Von Verschmutzungen oder Dropouts bleibt das Master selbstverständlich verschont. All das klingt in der geballten Aufzählung zwar schlimmer, als es ist; trotzdem steht unter dem Strich das Wissen: Warner kann es wesentlich besser. Sechseinhalb Punkte wären eigentlich die adäquate Wertung.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Sowohl die deutsche als auch englische Dolby Digital 5.1-Spur leiden unter dem gleichen Problem: Im rückwärtigen Bereich geschieht so gut wie nichts. Hier mal dezentes Partygemurmel, dort einige leise Score-Einlagen, das war es schon. Dafür entfaltet sich frontal trotz allgemeiner Dialoglastigkeit allerdings ein beeindruckend breites, differenziertes Klangbild – rauschendes Meer, zwitschernde Vögel oder teilweise auf alle vorderen Lautsprecher verteilte Stimmen sorgen für Freude beim Zuschauer und eine homogene akustische Kulisse. Erwartungsgemäß hat der Subwoofer dagegen Sendepause.

Dabei fällt der deutsche Track im Vergleich zum Original etwas ab. Obwohl sie nämlich noch vorhanden ist, wurde die Umgebungs-Ambienz recht offensichtlich beschnitten, was stellenweise zu Sterilität führt. Außerdem klingt alles eine deutliche Spur heller, wodurch gerade Sprache ziemlich dünn und kraftlos wirkt. Generell nix bemängeln kann man hingegen an der professionellen Synchronisation – auch wenn es langsam nervt, dass Johnny Depps Sprecher mittlerweile für sämtliche romantischen Helden gebucht wird.

Man könnte abschließend also sagen, dass wir es quasi mit einem hervorragenden 3.0-Mix zu tun haben, welcher um schwache Aktivitäten der Rears erweitert wurde. Dafür gibt es erneut noch hauchdünne sieben Punkte, an denen der bessere englische Ton großen Anteil trägt.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Die sozusagen mit Knalleffekt animierte und soundunterlegte Hauptauswahl macht Spaß; abgesehen von der starren Sprachübersicht steckt auch in allen anderen (vertonten) Menüs Bewegung. Unter „Specials“ findet sich dann ein quantitativ beeindruckendes Aufkommen an Extras, deren Qualität nachfolgend einer genaueren Analyse unterzogen sein soll.

Zunächst hätten wir da einen Audiokommentar mit Regisseur Robert Luketic, Schauspielerin Wanda Sykes, Produzent Chris Bender, Ausstatterin Missy Stewart und Kameramann P. Russell Carpenter. Puh. Angesichts dieses geballten Pools an Kreativität und Wissen darf man eigentlich eine umfassende filmische Analyse erwarten, wird jedoch ziemlich enttäuscht. Zur Entstehung ihres Werkes äußern sich alle Beteiligten nämlich eher selten, der Fokus liegt auf locker-flockiger Plauderei inklusive persönlicher Erinnerungen, Neckereien, Anekdoten und ähnlichem. Dies führt meist nur zu spektakulären Enthüllungen („An der Filmschule hatte ich feuchte Träume davon, mit Fonda zu arbeiten“), unglaublich fundierten Betrachtungen („Das ist die Frau, die das Orgasmatron in BARBARELLA zerstört hat“) beziehungsweise Lobhudeleien („Niemand, den ich kenne, besitzt Wandas außerordentliche Schlagfertigkeit“). Insgesamt ein mäßig aussagekräftiges, doch unterhaltsames Feature.

Nächster Halt: die nicht verwendeten Szenen. Neben einer Mini-Einleitung (zehn Sekunden) des Regisseurs bekommen wir derer sieben Stück zu sehen; um fast alle ist es wirklich schade. Besonders empfohlen sei übrigens „Viola und Ruby erschießen Charlie“ – Jane Fondas unbeschreibliches Kostüm muss man einfach sehen! Im Fazit hätten wir also schon mal zwölf höchst amüsante Minuten.

Anschließend wird Rubys Make-up-Koffer vor dem Publikum entleert. Darin enthalten ist eine kurze (1:37), vor Sarkasmus triefende Improvisation vom Set in Form eines Auftritts der dümmlichen Britney-Imitatorin, welche im Film von Viola angegriffen wird. Wanda „Ruby“ Sykes zeigt dabei erneut ihr komödiantisches Talent, der DD 5.1-Sound schmeichelt den Ohren. Cool!

Die nächsten fünf Minuten gehören oft tatsächlich schreikomischen verpatzten Szenen, welche zeigen, dass sämtliche Darsteller eine richtig gute Zeit und sich gegenseitig sehr, sehr lieb hatten („Du bist ein Idiot!“ – „Halt den Rand!“). So viel Zuneigung half offensichtlich, mysteriöse Vorkommnisse („Da klebt irgendwas an meinen Brüsten!“) und schwere Fälle von Arbeitsverweigerung („Könnt ihr euch vielleicht gegenseitig kitzeln, bevor ich ‚Action’ rufe?“ – „Nein!“ – „Nein!“) zu überstehen. Unbedingt ansehen!

Wer es gern nüchterner mag, ist mit einer Vielzahl an Dokumentationen – hoffentlich – gut bedient. Was erwartet uns denn da?

  • In „Willkommen zurück, Jane Fonda“ (8:20) ehren nicht nur viele der am SCHWIEGERMONSTER Beteiligten die legendäre Schauspielerin; auch sie selbst darf erzählen, was nach 15 Jahren ausschlaggebend für ihre Rückkehr zum Film war. Rührend.

  • „Natürlich bleiben mit Jennifer“ (6:06) heißt nachfolgend die Devise. Das Ziel dieser Featurette besteht darin, Miss Lopez von ihrem zickigen Diven-Image zu befreien und als nettes girl next door zu porträtieren – was alle ihre Mitstreiter voller Enthusiasmus in Angriff nehmen („Jennifer ist ein Traum/ein Schatz/anbetungswürdig/ein liebes Mädchen“). Zuckersüß.

  • Informationen zum Regisseur verspricht dagegen „Robert Luketic – Der Mann hinter dem Monster“ (17:59). Interessanterweise wird hier nicht bloß ein recht umfangreicher Blick hinter die Kulissen sowie auf bestimmte Aspekte der Entstehung bis hin zur Post Production geworfen, sondern kommen auch andere Beteiligte (Drehbuchautorin, Kameramann et cetera) zu Wort, um ihre Meinung darzulegen. Unterhaltsam und schon fast ein kleines Making Of.

  • Fehlt noch unser männlicher Protagonist – nämlich „Vartan, der Boss!“ (5:44). Sonderlich viel erfährt man über den Mann nicht, kann diesem Feature aber immerhin entnehmen, dass er ein fähiger Pokerspieler, Tänzer und „toller Kerl“ ist. Verzichtbar.

  • „Der Lifestyle“ (4:33) des Drehortes L.A. wird sodann im gleichnamigen Extra beleuchtet, was geographisch Interessierte oder USA-Fans erfreuen dürfte. Vor allem für das weibliche Publikum schließt eine Featurette über „Die Mode“ (6:03) diesen Block ab. Beide Dokumentationen sind recht aussagekräftig.

    Zurück im Menü, darf man sich dem Soundtrack widmen. Einzelne Titel stehen sogar als Vorschau-Versionen zum Anhören bereit. Wer mag, wählt zum guten Schluss zwei Teaser sowie den USA-Kinotrailer an. Im Gegensatz zu allen anderen Specials müssen diese drei Clips ohne deutsche Untertitel auskommen; der Hauptfilm bietet sie zusätzlich noch für Hörgeschädigte und in Englisch.

    Summa summarum bleibt festzuhalten: Sämtliche Extras sind weit davon entfernt, ohne gegenseitige Schulterklopferei auszukommen. Darüber hinaus muss man „echte“ Informationen mühsam aus einem riesigen Pool Plaudereien filtern. Für den unschlagbaren Unterhaltungswert bleiben dennoch sechs Punkte übrig.

    Bewertung  6 von 10 Punkten





    Technisches Fazit:  Bewertung  7 von 10 Punkten


    Nach dem Kinostart beliebte es vielen Kritikern, DAS SCHWIEGERMONSTER hämisch zu verreißen - was allerdings bei einem Werk, welches den Namen Jennifer Lopez' im Cast führt, nicht anders zu erwarten war. Weil wir nicht gerne außen vor bleiben, machen wir jetzt mal fröhlich mit! Oder doch nicht?

    Bemängelt wurden unter anderem "flache Dialoge". Aha. Zwar gehen wir davon aus, dass ein erfahrenes Publikum bei einer Romantikkomödie keine philosophischen Abhandlungen erwartet, aber zur Sicherheit der Hinweis: Lieber Zuschauer! Bitte seien Sie sich vor Erwerb oder Entleihen dieser DVD bewusst, dass Oscar Wilde kein einziges Bonmot zum Drehbuch des auf ihr enthaltenen Films beigesteuert hat! Danke.

    Ein weiterer Störfaktor: das Happy End (obwohl es nicht mehr oder weniger kitschig und vorhersehbar ist als in 7295 anderen Schnulzen auch). Soso, Sie stehen also auf fiese Finale und hätten es lieber, wenn sich diese zwei Frauen den Schädel einschlagen, richtig ernsthaft, brutal, wenn möglich sogar blutig? Lächerliche Worte wie "Gnade", "Versöhnung" beziehungsweise "Nachgeben" sind was für Weicheier, finden in Ihrem Sprachgebrauch jedoch keinen Platz? Okay. Wir empfehlen in diesem Fall Yukihiko Tsutsumis genialen Catfight 2LDK - da werden Ihre Augen leuchten! Aber bitte überlassen Sie DAS SCHWIEGERMONSTER der kleinen Blonden von nebenan.

    Ebenfalls immer gern bemängelt wurde Michael Vartans blasse Nebenrolle. Ein durchaus korrekter Einwand, ohne Frage; Vartan sieht tatsächlich nur gut aus und hat sonst wenig zu melden. Aber, liebe Kritiker und solche, die es werden wollen: Haben wir Männer denn nicht genug Größe, dem wandelnden Latina-Klischee J.Lo und Jane Fonda - ja, der Fonda! - die ganz große Bühne für ihre Zickereien zu überlassen? Muss da wirklich noch ein Kerl seine Finger mit im Spiel haben? Na also.

    Wenden wir uns zum Schluss dem interessantesten Argument zu - ist DAS SCHWIEGERMONSTER eine perfide Attacke auf in Würde gealterte Frauen? Möchte dieser Film unter seinem humoristischen Deckmäntelchen gar alle Mütter als terroristische Mega-Glucken denunzieren? Glaubt man dem allgemeinen Aufschrei, entspricht obige These der reinen Wahrheit. Quasi überall wurde Jane Fonda bedauert, dass sie für ihr Comeback eine so entwürdigende Rolle annehmen, sich selbst derart bloßstellen musste. Mancher Rezensent bekundete reines Mitgefühl und marterte sich angesichts der Trauer darüber, dass "alte Frauen in der Traumfabrik so tief sinken". Oh ja, wie furchtbar. Jane Fonda, Ex-BARBARELLA und auf Grund ihrer Trainingsvideos Vorbild einer ganzen Generation Fitness-Süchtiger, hart gelandet auf dem steinigen Boden Hollywoods, besetzt als monströses, unnachgiebiges Weib! Wie bitter das Leben sein kann...

    Genug der falschen Betroffenheit. Natürlich mag man sich das ganze Elend unserer Welt aufladen und zum Lachen in den Keller gehen. Es gibt indes noch eine andere Möglichkeit: Man sieht Fondas Part so, wie er ist. Nämlich erstens wesentlich aufregender als der J.Lo verpasste, zuckersüße, hardcore-romantische, realitätsferne und immens langweilige Charakter (zumindest bis zum Ausrasten). Zweitens sollte man in die Wertung einbeziehen, mit welcher überbordenden Spielfreude Fonda hier zu Werke geht - ihre ironische Energie wischt alle anderen Darsteller glatt zur Seite. Agiert so eine mit der ihr aufgezwängten Figur unglückliche Aktrice? Und drittens lassen wir Fonda doch mal selbst zu Wort kommen - noch vor der US-Premiere riet sie weise: "Schnappt euch Popcorn, habt Spaß und denkt bloß nicht zu viel darüber nach!" Kommentar überflüssig. Manchmal, wenn auch ganz selten, gibt es eben noch Filme, welche nichts weiter wollen als unterhalten...

    Und dies gelingt zwar nicht außergewöhnlich originell, aber gut. Eine temporeiche Handlung (ohne größere Highlights, zugegeben), einige grandiose Gags (neben manchen Rohrkrepierern, schon klar), zwei hochgradig motivierte Hauptdarstellerinnen (wobei die eine von der anderen ohne Zweifel noch viel lernen kann) und nette emotionale Einsprengsel (beispielsweise die "Augenfarben-Szene" am Strand) ergeben letztlich eine unkomplizierte, durchaus sehenswerte Komödie, bestens geeignet für Auf-der-Couch-zusammenrück-Abende zu zweit. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger. Daran ändert selbst die nur gefällige DVD-Umsetzung nichts, welche gerade beim Bild deutliche Schwächen aufweist.

    Subjektive Filmwertung: 7 von 10 Zoffs zwischen zwei Zicken






  • © DVD-Palace Home Entertainment




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