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 3494  Review zu: Das Finstere Tal 10.01.2015

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Ein Review von Danny Walch



„Es gibt Sachen über die darf man nicht reden. Sachen, die früher passiert sind. Vor langer Zeit. Aber dass man nicht über sie reden darf, heißt nicht, dass man's je vergessen kann. Es gibt nämlich Sachen, die lassen sich nie mehr vergessen." - Luzi Ein düsteres Geheimnis, ein entlegenes Hochtal und ein schweigsamer Fremder. Über einen versteckten Pfad, irgendwo hoch oben in den Alpen, erreicht ein einsamer Reiter ein kleines Dorf, das sich zwischen unwirkliche Gipfel duckt. Niemand weiß, woher dieser Fremde kommt, der sich Greider nennt, und niemand will ihn hier haben. Unverhohlenes Misstrauen schlägt ihm entgegen. Die Söhne des Brenner-Bauern, der als Patriarch über Wohl und Wehe der Dorfbewohner entscheidet, hätten ihn wohl weggejagt, wenn Greider ihnen nicht eine Handvoll Goldmünzen gegeben hätte. Greider, der sich als Fotograf ausgibt, wird bei der Witwe Gader und ihrer jungen Tochter Luzi von den Brenner-Söhnen den Winter über untergebracht. Luzi, die kurz vor ihrer Heirat mit ihrem Lukas steht, ist voll Furcht, ob des bevorstehenden Ereignisses. Denn eine Hochzeit ist in diesem Dorf mit einer furchtbaren Tradition verknüpft. Wer sich dem widersetzt, ist einer erbarmungslosen Abstrafung ausgesetzt. Nachdem der Schnee das Dorf eingeschlossen hat und kaum ein Sonnenstrahl mehr das Tal erreicht, kommt es zu einem tragischen Unfall, bei dem einer der Brenner-Söhne stirbt. Als der nächste Sohn auf mysteriöse Weise umkommt, wird klar, dass es sich wohl nicht um einen Zufall gehandelt hat: Die Brenner-Familie muss büßen - Greider hat eine Rechnung aus längst vergessen geglaubten Zeiten zu begleichen ...

Cover Das Finstere Tal
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Im Handel ab:04.09.2014
Anbieter: Warner Home Video / X Verleih AG / X-Filme
Originaltitel:Das Finstere Tal
Genre(s): Western
Thriller
Regie:Andreas Prochaska
Darsteller:Sam Riley, Paula Beer, Tobias Moretti, Clemens Schick, Florian Brückner
FSK:12
Laufzeit:ca. 115 min
Audio:Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1
Hörfilm: DTS-HD Master Audio 2.0
Bildformat:High Definition (2.35:1) - 1080p
Medien-Typ:1 x Blu-ray
Regionalcode:B
Verpackung:Blu-ray Case
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Trailer von anderen Filmen
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Making Of
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Audiokommentar
  • Entfallene Szenen
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Videostream:

Codec: MPEG-4 AVC Video (High Profile 4.1)
Bitrate: 24816 kbps
Auflösung: 1080p / 24 fps / 16:9


Der Blu-ray-Transfer von DAS FINSTERE TAL liegt auf dieser Scheibe von X-Filme und Warner im Bildformat 2,35:1 vor. Gedreht wurde digital mit der Arri Alexa-Kamera. Die Bildqualität präsentiert sich exzellent mit toller Schärfe und Feinzeichnung. Konturen erscheinen klar und nicht elektronisch nachgeschärft. Der Rauschpegel des Transfers ist gering, minimales Grieseln macht einen sanften, natürlichen Eindruck und verhindert einen allzu sterilen Digital-Look. Die Kompression arbeitet indes sauber und zeigt keine Artefaktbildung. Die Farben wirken durchweg entsättigte und fad. Das ist künstlerisch beabsichtigt. So gibt es keine strahlenden Töne, sondern alles wirkt grau, weiß oder erdig. Die Sättigung der Töne ist jedoch stets absolut tadellos. Der Schwarzwert gibt sich keine Blöße und zeigt auch dank nicht überstrahlender heller Flächen eine sehr gute Kontrastbalance. Die Plastizität erzielt dadurch tolle Werte. Schmutz oder analoge Defekte gibt es auf dem digitalen Ausgangsmaterial sowieso keine.

Bewertung  9 von 10 Punkten




Tonspuren:

Deutsch: DTS-HD Master Audio / 5.1 / 48 kHz / 1995 kbps / 16-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 16-bit / DN -4dB)
Hörfilm: DTS-HD Master Audio 2.0 / 48 kHz / 1725 kbps / 16-bit (DTS Core: 2.0 / 48 kHz / 1509 kbps / 16-bit / DN -4dB)
Kommentar: DTS-HD Master Audio 2.0 / 48 kHz / 2086 kbps / 24-bit (DTS Core: 2.0 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit / DN -4dB)


Der deutsche Ton mit Tiroler Dialekt (Kenner wissen allerdings, dass in dem Film mehr als ein österreichischer Dialekt vorkommt) wurde in DTS-HD Master Audio 5.1 abgemischt und klingt wunderbar. Die Musik schallt atmosphärisch und sehr räumlich aus allen Boxen. Hinzu kommen präzise Surroundeffekte in den Action-Sequenzen. Umgebungsklänge wie Windheulen oder Knarren von Holzdielen unterstützen die Atmosphäre ungemein und sorgen für Räumlichkeit auch in ruhigeren Passagen. Von vorn gibt es ortbare Rechts-Links-Effekte, die sauber platziert wurden. Der Subwoofer hat viel zu tun ohne, dass der Film eine Tiefbassorgie wäre. Dennoch unterstützt er den Sound an den richtigen Stellen prägnant. Die Dialogwiedergabe ist warm und absolut einwandfrei. Nichts wirkt hier steril oder nach Tonstudio. Die allgemeine Klangqualität präsentiert einen sehr dynamischen Sound mit seidigen Höhen, brachialen Mitten sowie kernigem Bassfundament.

Bewertung  9 von 10 Punkten




Deutsche Untertitel sind für DAS FINSTERE TAL vorhanden. Den Film begleitet optional ein Audiokommentar von Regisseur Andreas Prochaska sowie dem Filmjournalisten Christian Fuchs in Deutsch. Das Gespräch über verschiedenste Aspekte der Produktion erweist sich als äußerst hörenswert und kurzweilig mit wenigen Längen oder Pausen. Das anschließende Making Of (HD) dauert satte 44 Minuten und enthüllt die Entstehung des Films in all seinen Facetten. Über die Adaption des Romans über die Dreharbeiten bis zur Postproduktion werden alle Aspekte überwiegend durch Interviewausschnitte angeschnitten. Der Werbefaktor tendiert gegen Null, der Informationsfaktor dagegen gegen 100. Die drei entfallenen Szenen (HD) sind kurz und ziemlich belanglos. Zum Abschluss gibt es noch eine Trailershow (HD) mit Titeln des Anbieters X-Filme zu sehen, wobei auch der Clip zu DAS FINSTERE TAL vorhanden ist.

Bewertung  4 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  8 von 10 Punkten


DAS FINSTERE TAL ist eine deutsch-österreichische Koproduktion aus dem Jahr 2014 von Regisseur und Michael Haneke-Zögling Andreas Prochaska (IN 3 TAGEN BIST DU TOT). Der Film geht bei den Oscars 2015 als Österreichs Beitrag zum besten fremdsprachigen Film ins Rennen. Das Werk basiert auf dem gleichnamigen Roman von Thomas Willmann und dreht sich um den jungen Amerikaner Greider (Sam Riley; MALEFICENT - DIE DUNKLE FEE), der im 19. Jahrhunderts in ein abgelegenes Tal in Tirol kommt, um dort vermeintlich Fotos der Landschaft und Menschen zu schießen. Das Dorf in dem Tal wird von dem Brenner-Bauern und dessen sechs Söhnen terrorisiert. Als das Dorf im Winter eingeschneit und von der Außenwelt abgeschnitten ist, sterben zwei der Brenner-Söhne vermeintlich durch Unfälle. Schnell steht fest, dass der mysteriöse Außenseiter und fremde Greider etwas damit zu tun haben muss. Und tatsächlich birgt Greider ein dunkles Geheimnis in seiner Vergangenheit, warum er ausgerechnet dieses Tal aufgesucht hat...

Mag die Handlung des Films keinen Innovationspreis gewinnen und recht vorhersehbar sein - was der Zuschauer hier an visueller Wucht und packender Action in bester Italo-Western-Tradition zu sehen bekommt, ist für eine deutsch-österreichische Produktion aller Ehren wert. Visuell hält DAS FINSTERE TAL mit dem Sergio Corbucci-Klassiker LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG mit Klaus Kinski und Jean-Louis Trintignant locker mit und bietet eine dreckige Schnee-Western-Atmosphäre, obwohl der Film wohlgemerkt in Tirol spielt. Kalt und unwirtlich präsentieren sich die fantastisch in Szene gesetzten Berge der Alpen und unterstützen die emotionslose, brutale Atmosphäre, die in dem einsamen Bergdorf herrscht. Die Handlung ist dagegen eher von Clint Eastwoods EIN FREMDER OHNE NAMEN inspiriert und hält kaum Überraschungen bereit. Dafür unterhält sie prächtig und kurzweilig, vor allem, da sie auch durch gute Darsteller getragen wird. Der Wahl-Berliner und Ehemann von Alexandra-Maria Lara, Sam Riley, macht einen ebenso sauberen Job wie Tobias Moretti (KOMMISSAR REX), den man in einer solchen eher düster-dreckigen Rolle weniger erwarten würde. Die doch relativ modern angehauchte Filmmusik von Matthias Weber (MEIN BESTER FEIND) ist sicherlich nicht jedermanns Sache und musste einiges an Kritik einstecken. Jedoch passt sie durchaus zum Setting, wenngleich halt kein klassischer Orchester-Score verwendet wurde, sondern eher elektronisch angehauchte Klänge. Wer sich auf gelungene Genreexperimente aus deutsch-österreichischen Gefilden einlassen will, allgemein den dreckigen Italo-Western nachtrauert oder einfach einen wunderbar inszenierten Film sehen will, der findet in DAS FINSTERE TAL einen der besten deutschsprachigen Filme der letzten Jahre.

Die Blu-ray Disc aus dem Hause Warner/X-Filme zeigt DAS FINSTERE TAL in bester Bild- und Tonqualität. Hinzu kommen einige interessante Extras.




Blu-ray Player: Panasonic DMP-BDT500
Digitaler Videoprozessor: Darbee DVP5000
AV-Receiver: Yamaha RX-V2067
LED-TV: Toshiba 55YL768G

Center-Speaker: Heco Metas XT 31
Front-Speaker: Heco Celan XT 701
Surround-Speaker: Klipsch RB-51
Subwoofer: Elac SUB 111.2






© DVD-Palace Home Entertainment




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