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 7054  Review zu: Darwins Alptraum 10.01.2006
BMV-Medien

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Ein Review von Michael Holland



In seinem vielfach preisgekrönten Dokumentarfilm schildert der österreichische Regisseur Hubert Sauper die ernüchternden Konsequenzen von Globalisierung am Beispiel des Viktoriasees und der Vermarktung des Viktoriabarsches. Er lässt die Schwachen zu Wort kommen, die nicht zu den wenigen starken Profiteuren des Fischbooms gehören, die verarmten Fischer, die Prostituierten, die Straßenkinder. Sauper zeigt die Schattenseiten jener neuen Weltordnung, welche die Kluft zwischen Arm und Reich immer extremer vergrößert und in der das darwinistische Prinzip des Gesetzes des Stärkeren geradezu alptraumhafte Züge annimmt. Ein Film, der tief unter die Haut geht!

Cover Darwins Alptraum
Cover vergrößern




Im Handel ab:07.12.2005
Anbieter: Sunfilm Entertainment
Originaltitel:Darwin's Nightmare
Genre(s): Dokumentation
Regie:Hubert Sauper
FSK:12
Laufzeit:ca. 106 min
Audio:Multilingual: Dolby Digital 5.1
Multilingual: Dolby Digital 2.0 Stereo
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case im Schuber
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Musikvideo(s)
  • Spendenaufruf "Gemeinsam für Afrika" mit Wolfgang Niedecken
  • 24-seitiges Booklet
  • Kleiner Fischführer
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Das Bild unternimmt (zum Glück) nicht einmal den Versuch, seinen dokumentarischen Charakter zu verleugnen beziehungsweise dem schmutzigen Thema Hochglanz-Optik zu verleihen. Deshalb schwankt die Qualität immer wieder, teils sogar extrem. So kann es passieren, dass der Kontrast gute Werte verzeichnet, um im nächsten Augenblick helle Flächen überstrahlen oder dunkle Passagen völlig "absaufen" zu lassen. Auch die Farben bieten von "kräftig" bis "blass" so ziemlich jede nur denkbare Sättigung. Darüber hinaus tritt Rauschen fast permanent auf - oftmals sogar dermaßen stark, dass heftige Unruhe die Folge ist. Unterstützend wackelt das Bild hin und wieder ganz offensichtlich, schnelle Kameraschwenks implizieren weitere Instabilitäten. Die Schärfe kann ebenfalls nur selten wirklich überzeugen; gerade Kanten verschwimmen mit (un)schöner Regelmäßigkeit, zudem ist es häufig kaum möglich, Details wahrzunehmen.

Andererseits gibt es aber immer wieder kurze, nahezu brillante Aufnahmen. Letztlich wird qualitativ zwischen drei und acht Punkten alles geboten - im Mittelwert verbleiben knappe...

Bewertung  6 von 10 Punkten




Um es gleich vorweg zu nehmen: Beim Ton erwartet den Zuschauer absolut Erstaunliches. Bereits zu Beginn erfüllt der multilinguale Dolby Digital 5.1-Track voluminös und kraftvoll den gesamten Hörraum. Während frontal Stimmen, Telefongespräche und Funkdurchsagen wiedergegeben werden, verteilen sich sehr zur Atmosphäre beitragende Umgebungsgeräusche auf den hinteren Lautsprechern. Parallel dazu darf man einem ankommenden Flugzeug lauschen; daraus resultieren sogar positionsverändernde Effekte sowie durchaus beeindruckende Subwoofer-Aktivitäten.

Auch später erschallen sämtliche akustischen Ereignisse oder sogar Stimmen wirklichkeitsnah und dem Geschehen angepasst aus allen Boxen. Maschinen lärmen quer durchs Wohnzimmer, zirpende Grillen lassen ansatzweise romantische Stimmung aufkommen, fahrende Autos bewegen sich über die ganze Front, Möwen schreien. Oftmals fühlt man sich wirklich mitten im Geschehen. Negativ vermerkt sei allerdings die teilweise schlechte Sprachverständlichkeit, eine Folge des Filmens direkt vor Ort. Dies ist allerdings nicht weiter schlimm, da häufig - wenn überhaupt - nur gebrochen Englisch geredet wird, Untertitel also sowieso dringend nötig sind. Sie liegen deshalb natürlich in Deutsch vor, dürften jedoch etwas besser lesbar sein.

Aus Vollständigkeitsgründen abschließend ein paar Worte zur ebenfalls vorhandenen Dolby Digital 2.0 Stereo-Spur: Neben ihren formatbedingten Beschränkungen weist sie einen ziemlich blechernen, kraftlosen, ab und zu sogar hohlen Klang auf. Deshalb bezieht sich unsere Wertung bloß auf den Mehrkanalton - gute sieben Punkte.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Offensichtlich hat sich Sunfilm wirklich viel Mühe gegeben, eine interessante Ausstattung auf die Beine zu stellen, wobei diese zum größten Teil nicht digital vorliegt. So umhüllt ein sehr interessant gestalteter Schuber das Amaray, welches darüber hinaus ein 24seitiges Booklet enthält. Dort findet man von Fakten zum Victoria-See über Produktionsnotizen bis hin zu einer umfangreichen Linkliste geballte Informationen. Auch die teils höllischen Drehbedingungen ("Noch weniger lustig wurde es, als Eliza, eine der Hauptfiguren im Film, plötzlich von einem ihrer männlichen Kunden erstochen wurde") verschweigt das unbedingt lesenswerte Heftchen nicht. Zusätzlich hat Greenpeace einen kleinen Fischführer in Spielkartengröße beigesteuert, dem man entnehmen kann, wie es bezüglich Bestandslage, Umweltauswirkungen der Fangmethoden und Zuchtbedingungen um die einzelnen Arten steht. Erschreckend, dass zum Beispiel Rotbarsch oder Scholle unter "katastrophal" zu finden sind...

Nach Start der DVD setzt sich diese hohe Qualität zumindest audiovisuell fort: Die von einem Lied begleitete Hauptauswahl wandelt das suggestive Plakatmotiv zur Animation um (Fisch -> Gräte -> Waffe). Inhaltlich bietet das Zusatzmaterial allerdings keine weiteren filmspezifischen Abhandlungen - neben insgesamt fünf Trailern (darunter natürlich DARWINS ALPTRAUM) gibt es zunächst den 31sekündigen Aufruf, "Gemeinsam für Afrika" und gegen Hunger, Krieg oder AIDS zu kämpfen. Vertiefend schließt sich ein Musikclip von BAP-Sänger Wolfgang Niedecken an, der gleichzeitig als Spendenvideo (4:33) fungiert. Übrigens: Mit dem Erwerb dieser DVD wird ein Afrika-Hilfsprojekt finanziell unterstützt!

Weitere Extras existieren nicht, wenn man davon absieht, dass - wie schon beim Ton erwähnt - der Hauptfilm deutsche Untertitel bietet. Letztlich bleiben also das höchst informative Booklet sowie zwei schon arg anrührende, gut gemeinte und hoffentlich ihr Ziel erreichende Specials, welche sich allerdings natürlich jeder Wertung entziehen.

Bewertung  2 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  6 von 10 Punkten


Selbst Lernmuffel nehmen aus dem Biologie-Unterricht regelmäßig zwei Dinge mit: die Mendelschen Gesetze (inklusive dieser fiesen Kreuzungsgleichung) und Darwins Abhandlungen über das Überleben des Stärkeren. Dokumentarfilmer Hubert Sauper hat jahrelang recherchiert und schließlich einen gallebitteren Kommentar abgeliefert. Nach dessen Ansicht möchte man sich am liebsten deprimiert zu Hause verkriechen. Denn das Gezeigte ist nicht allein DARWINS ALPTRAUM, sondern der von uns allen.

Dabei begann die ganze Geschichte eigentlich recht friedlich: In den 60ern des 20. Jahrhunderts setzte man den Nil-Barsch im Victoria-See aus und wartete ab, was geschah. Niemand konnte ahnen, zu was für einem gigantischen, unkontrollierbaren Selbstläufer dieses wissenschaftliche Experiment mutieren, welches hässliche Gesicht es offenbaren würde. Die ehemals einheimischen Fischarten sind mittlerweile nahezu komplett ausgerottet, dafür essen Millionen Weiße täglich Tonnen an Nil-Barsch. Doch neben den unabsehbaren ökologischen Folgen deckt Sauper auch gnadenlos das kommerzielle Schreckgespenst hinter dem gefräßigen Fisch auf.

Inmitten eines vermeintlichen industriellen Paradieses interviewt er Prostituierte (zehn Dollar für die ganze Nacht) mit Träumen, obdachlose Straßenkinder, Arbeitskolonnen. Also alle Personengruppen, denen vom großen Reibach nicht mehr bleibt als das Schwarze unter dem Fingernagel. Hier wird nicht kommentiert, sondern nüchtern abgebildet - ebenso nackt schwebt aber über allem auch die blanke Profitgier. Dabei reichen sich EU und afrikanische Regierungen alle verfügbaren Hände, indem sie wunderbar einig sämtliche offensichtlichen Konsequenzen ebenso negieren wie die einseitige Ausrichtung des erzielten Gewinns.

Arte klassifiziert DARWINS ALPTRAUM als "ganz realen Horrorfilm" und hat damit Recht. Denn Sauper kämpft wirklich mit harten Bandagen: Wenn es gar nicht mehr anders geht, packt er sein Publikum eiskalt von hinten, ohne dabei jedoch zu manipulieren. Nein, das offensichtlich wütende Regie-Talent lässt ganz einfach schwer erträgliche Bilder sprechen und zeigt unter anderem Hände, welche in Fisch-Augenhöhlen wühlen. Ebenso gruselig auch Werbeschilder, die inmitten des industriellen Sumpfes aus Elend und zerfleischten schuppigen Leibern geradezu zynische Botschaften herausschreien: "Life tastes good!". Man denke darüber hinaus an widerwärtige, Ammoniak absondernde Fisch-Abfälle als Nahrungsmittel für Einheimische. Das Lächeln eines Nachtwächters (bekommt 30 Dollar pro Monat, sein Vorgänger wurde im Dienst ermordet), welches ergreifend wäre, würde er nicht gerade darüber sprechen, wie man Eindringlinge am besten eliminiert. Oder die an AIDS sterbende Mutter, während ein Pastor Kondome als Sünde verdammt. Und und und...

Letztlich entlarvt Sauper negative Konsequenzen der per se sicherlich positiven Globalisierung derart krass, dass man oftmals einen extremen Kloß im Hals hat - oder anders formuliert: "Der Film trifft wie ein Schlag auf den Kopf" (Die Zeit). Dem ist nichts hinzuzufügen. Oder doch, Moment! Eine Szene zeigt Wandschmuck in der Fischfabrik, nämlich einen Fotokalender. Hat Sauper hier nachgeholfen? Handelt es sich um einen Zufall? Wir wissen es nicht. Fakt bleibt aber, wie zynisch-treffend sich der August-Slogan auf besagtem Dekorationsgegenstand liest: "You're part of the big system"...

Aufgeschlossenen und weltpolitisch interessierten Zeitgenossen sei deshalb dringend empfohlen, diese DVD zumindest einmal zu leihen. Ihre gerade beim Ton verblüffend gut gelungene technische Umsetzung ist nämlich bloß das Sahnehäubchen auf einem bitteren, aber absolut sehenswerten Kuchen.

Subjektive Filmwertung: 9 von 10 Hieben in die Magengrube






Und das meinen unsere Kollegen...

Fazit: 2/5
Die Menügestaltung fällt eigentlich recht positiv auf. Das Hauptmenü sowie die Kapitelauswahl wurden mit Ton unterlegt und animiert, nur die restlichen Menüs liegen nur als unbewegte Bilder vor. Positiv fällt auch die anamorphe Abtastung auf. Die Bildqualität ist produktionsbedingt recht eingeschränkt. Das Bild ist relativ unscharf und zeigt eindeutig seinen Ursprung in Videomaterial. Der Transfe [...]
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