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 4280  Review zu: Comandante 19.08.2005

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Ein Review von Michael Holland



Oliver Stone setzt mit diesem eindringlichen Porträt Fidel Castros seine Leidenschaft für die großen amerikanischen Themen fort.

In Filmen wie "Platoon", "Geboren am 4. Juli" und "JFK" hat er bereits seine Finger in die Wunde der amerikanischen Politik gelegt und das gesellschaftliche Selbstverständnis der Amerikaner hinterfragt.
In "Comandante" trifft der Regisseur nun auf Fidel Castro. Er hat drei Tage Zeit, dem Mythos und der Politik dieses Mannes auf die Spur zu kommen.

Im Verlauf des Gesprächs redet Castro freimütig über seine Jugend, seinen Aufstieg zur Macht und seine Einschätzungen zum gegenwärtigen Zustand seines Landes. Durch die private Gesprächsatmosphäre kommt auch der Privatmann Castro an die Oberfläche, der Sophia Loren verehrt, "Titanic" nur auf Video gesehen hat und niemals Psychiater war, da er dafür einfach keine Zeit hatte.

Oliver Stone verliert während der Gespräche aber nie die grundlegende Frage aus den Augen: Wie konnte der unbequeme Widersacher Castro der Supermacht USA über vier Jahrzehnte lang die Stirn bieten?

Cover Comandante
Cover vergrößern




Im Handel ab:25.07.2005
Anbieter: Universum Film
Originaltitel:Comandante
Genre(s): Dokumentation
Regie:Oliver Stone
Darsteller:Fidel Castro, Oliver Stone, Juanita Vera
FSK:12
Laufzeit:ca. 95 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 2.0
Englisch/Spanisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:4:3 Vollbild (1.33:1)
Medien-Typ:1 x DVD-5
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch,
Extras/Ausstattung:
  • Trailer von anderen Filmen
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Bio- und Filmografie von Oliver Stone
  • Historisches Glossar
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Das häufig eingestreute Archivmaterial genügt den Ansprüchen an das Medium DVD natürlich in keiner Weise und fließt deshalb aus Gründen der Fairness auch nicht in die Wertung ein. Ansonsten hat das Vollbild logischerweise keinen anamorphen Transfer erlebt, schlägt sich aber dennoch - gemessen am Standard einer Dokumentation - recht tapfer. So wirken die Farben zwar jederzeit etwas blass, aber insgesamt natürlich. Zudem arbeitet die Kompression unauffällig und überzeugt der Schärfegrad ebenfalls durch angenehme Plastizität sowie gelungene Abbildung von Details, selbst bei Bewegungen. Darüber hinaus kann man über den Schwarzwert nur selten meckern; auch Verschmutzungen beziehungsweise Kratzer fehlen vollständig. Allerdings wirkt das Bild stets etwas grob gekörnt und bleibt von sichtbarem Aliasing sowie Flimmern nicht verschont. Hinzu kommt, dass der Kontrast ziemlich hart und allgemein zu steil gewählt wurde.

Angesichts der begrenzten Möglichkeiten auf Grund schwierigen Ausgangsmaterials sind summa summarum noch hauchdünne sieben Punkte drin.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Dem Original, einem akustischen Nebeneinander von englischen und spanischen Passagen, wurde eine Dolby Digital 5.1-Codierung gegönnt. Da es sich bei COMANDANTE praktisch um anderthalb Stunden Interview handelt, hält sich der Nutzen dessen natürlich in relativen Grenzen, garantiert allerdings immerhin dafür, dass Sprache jederzeit sehr gut verständlich aus dem Center ertönt. Zudem sorgen außer dem Soundtrack auch ungefilterte Umgebungsgeräusche (wie zum Beispiel das Murmeln der Crew) für häufige Ansprache der rückwärtigen Lautsprecher und letztlich nicht gerade umwerfenden, doch immerhin netten Raumklang. Und obwohl der oftmals beschwingte Score mit seinen kubanischen Rhythmen nicht so recht in den Kontext des Films passen mag, macht er auf jeden Fall Laune!

Für den deutschen Track (DD 2.0 Stereo) wählte man eine Voice Over-Lösung, ergo über die - immer noch hörbare - ursprüngliche Tonspur gelegte Synchronstimmen. Auch hier treten niemals Wahrnehmungsprobleme auf, und die Sprecher erfüllen ihre Aufgabe meist wirklich professionell. Zumindest frontal entfaltet sich zudem weiterhin ein reiches Klangbild. Im Mittelwert stehen hier, vor allem auf Grund der extrem wichtigen und hervorragend gelungenen Sprachwiedergabe, am Ende erstaunlich sichere sechs Punkte.

Bewertung  6 von 10 Punkten




Neben dem animierten und soundunterlegten Hauptmenü findet man die obligatorische Trailershow sowie ein paar Texttafeln. Wer mehr über Oliver Stone wissen möchte, dürfte sich dabei vor allem über seine Bio- und Filmografie freuen. Generell interessanter könnte allerdings das "Historische Glossar" sein, welches einen Abriss wichtiger Hintergrundereignisse und Personen (Schweinebucht, Kubakrise, Salvador Allende et cetera) liefert. Dieser wurde aber dermaßen knapp gehalten, dass Uneingeweihte auch nach der Lektüre keinen wesentlichen Wissensvorsprung besitzen. Deshalb gibt es, trotz optionaler Untertitelung des Hauptfilms in Deutsch, Englisch oder Spanisch, für das Bonusmaterial bloß zwei Punkte.

Bewertung  2 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  6 von 10 Punkten


Es war ein Gipfeltreffen der Egomanen. Zwei Männer, deren Namen man auf Grund ihrer Selbstdarstellungskünste rund um den Globus kennt. Wenn Fidel Castro, protzig-schillernder Akrobat in der weltpolitischen Manege, auf Oliver Stone, den bösen Buben des amerikanischen Regie-Zirkus, trifft, bleibt kein Auge trocken. Zumal Stone ja schon immer ein Faible für brisante Themen hatte, man also hoffen durfte, dass er ein paar wirklich wichtige Dinge aus Kubas mächtigstem Mann herausquetschen würde. Dass Castro den letztlich entstandenen Film allerdings ohne jede Änderung passieren ließ, macht stutzig und misstrauisch...

Man merkt schnell, dass es dafür einen einfachen Grund gibt: Hier musste ganz simpel nichts zensiert werden, weil Stone keinerlei Notwendigkeit dazu liefert. Vielmehr lag ihm wohl einiges daran, zumindest formal seinen Kracher NATURAL BORN KILLERS noch einmal zu drehen, nur eben als Dokumentation - da wackelt eine hektische Kamera, tobt sich der Cutter so richtig aus und gibt es erneut mehr oder weniger sinnvoll eingestreutes Archivmaterial zu bestaunen. Nebenher dreht sich auf der Tonspur „Don’t cry for me Argentina“ quasi in endloser Wiederholung (eine nostalgische Erinnerung an EVITA? Schließlich wollte Stone das Musical selbst verfilmen und gab den Plan nach Querelen mit Argentiniens Präsidenten Carlos Menem auf, erhielt aber in Alan Parkers Madonna-Vehikel eine Nennung als Co-Autor, ohne auch nur eine einzige Zeile geschrieben zu haben...). Das wäre alles nicht weiter schlimm; viel fragwürdiger bleibt, dass Castro - wenig überraschend - alle Kniffe kennt, sich selbst in ein gülden schimmerndes Licht zu rücken, ihn daran jedoch keiner hindert.

Daraus resultieren dann mäßig erstaunliche Enthüllungen: Neben der bereits im Inhalt erwähnten Liebe zum Film musste er unter anderem angesichts Boris Jelzins Trinkfestigkeit kapitulieren und gibt zerknirscht zu, kein übermäßig toller Vater zu sein. Was natürlich nichts daran ändert, wie sehr er seine Kinder liebt! Um das Maß der Gutmenschlichkeit voll zu machen, wird zwischendrin eine Schule mit einem Besuch beehrt oder über allgemein interessante Themen, zum Beispiel böse Umweltzerstörung, debattiert. Dabei erzielen die beiden sich prächtig verstehenden Quasi-Freunde immer ganz schnelle Einigung, man will dem Staatsmann ja nicht zu nahe treten. Ach ja, der Fidel ist schon ein echt netter Bursche! Man scherzt, knufft einander in die Seite und rutscht oftmals fast auf der beidseitig gelegten Schleimspur aus. Selten wagt Stone es zwar tatsächlich, sich etwas weiter aus dem Fenster zu lehnen, um ein paar potenziell brisante Fragen zu stellen ("Wie geht es nach Castro in Kuba weiter?"). Eine Antwort dürfen aber weder er noch die Zuschauer erwarten. Was also tun? Richtig: schnell zurückschwenken auf privates Terrain, neuen bahnbrechenden Geständnissen entgegen!

Diese Zurückhaltung ist zwar teilweise wohltuend, wenn man bedenkt, wie beispielsweise Michael Moore das Genre mit Holzhammer, Agitation, Polemik und gesträubten Federn vollgemüllt hat. Dennoch bleibt das hier vorliegende Ergebnis höchst zweifelhaft. Wer die Fähigkeit besitzt, zwischen den Zeilen zu lesen, wird ungeachtet klebriger Ego-Pinseleien dieser oft banalen Plauderei letztlich doch einiges entnehmen können, da sich ihr tieferer Informationswert eben genau darin verbirgt, was Stones neuer Kumpel Fidel C. lieber verschweigt. Inwiefern das (einstige?) Enfant terrible des US-Kinos damit den Anspruch an eine Dokumentation erfüllt, zur Entmystifizierung Castros schreitet und das realistische Porträt eines Politikers liefert, liegt im individuellen Auge des Betrachters.

Über nahezu jeden Zweifel erhaben zeigt sich dafür die toll gelungene Umsetzung auf DVD, welche unter Berücksichtigung des technisch arg problematischen Ausgangsmaterials wohl nicht besser hätte gelingen können - nur einige weiterführende Extras wären wünschenswert gewesen.

Subjektive Filmwertung: 5 von 10 Interviews






© DVD-Palace Home Entertainment




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