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 3019  Review zu: Butterfly Effect Collection 27.08.2013
BMV-Medien

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Ein Review von Marcus Kampfert



Butterfly Effect:
Bereits während seiner schweren Kindheit wurde Evan (Ashton Kutcher) wegen seiner ständigen Blackouts von einem Psychologen behandelt, der ihm dazu riet, Tagebuch zu führen...
Als Collegestudent entdeckt Evan nun, dass er mithilfe der alten Tagebücher wie mit einer Zeitmaschine in die Vergangenheit reisen kann. Er beschließt, die schrecklichen Ereignisse seiner Jugend im Nachhinein zu korrigieren um so seine große Liebe Kayleigh (Amy Smart) zu retten.
Doch jede Änderung der Vergangenheit hat in der Gegenwart unterwartete, katastrophale Auswirkungen…

Butterfly Effect 2:
Ein Mann hat die Fähigkeit die Vergangenheit zu ändern - mit fatalen Auswirkungen auf die Zukunft - in der Hochspannungs geladenen Fortsetzung des Megahits "Butterfly Effect".

Butterfly Effect 3:
Sam Reid (Chris Carmack, O.C. California) besitzt die seltene Gabe des Zeitreisens und nutzt diese Fähigkeit, um für die Polizei Mörder zu identifizieren. Dabei folgt Sam strengen Regeln die er sich selbst auferlegt hat. Denn falls er auch nur die kleinste Veränderung der Vergangenheit bewirkt, so verändert sich damit auch unausweichlich die Gegenwart in die er zurückkehrt. Alles läuft nach Plan, bis eines Tages die Schwester seiner Exfreundin Elizabeth auftaucht. Sie überredet Sam dazu seine Regeln zu brechen und in die eigene Vergangenheit zurück zu reisen, um den Mord an Elizabeth zu verhindern. Bei der Rückkehr in die Gegenwart muss er feststellen, dass er eine ganze Reihe unerwarteter Ereignisse in Gang gesetzt hat. Sam scheint auf mysteriöse Weise einen Serienkiller erschaffen zu haben, denn aus einem Mord nun mehrere geworden … und nur Sam kann weitere Todesopfer verhindern.

Cover Butterfly Effect Collection
Cover vergrößern




Im Handel ab:07.12.2012
Anbieter: Warner Home Video
Genre(s): Science Fiction
FSK:18
Laufzeit:ca. 296 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Bildformat:High Definition (1.78:1) - 1080p
Medien-Typ:3 x Blu-ray
Regionalcode:B
Verpackung:Blu-ray Box
Untertitel: Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte, Englische Untertitel für Hörgeschädigte,
Extras/Ausstattung:
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
Momox.de - Einfach verkaufen.


Butterfly Effect - Kinofassung:
Zunächst wären die superben Farben zu erwähnen, die sich auch in HD jeder Sekunde der Handlung anpassen: Knallig bunt in den Gegenwartssequenzen, zurückgenommen und erdig bei Flashbacks, übertrieben satt in alternativen Existenzen, aber trotz dieser stilistisch gewollten Künstlichkeiten stets absolut überzeugend. Abweichend vom DVD-Release zeigt die Vorlage des HD-Transfers heftiges Filmkorn, das insbesondere bei Innenaufnahmen schon für minimale Unruhen im Bild sorgt. Winzige Probleme zeigen sich dann auch bei der Schärfe. Zwar arbeitet sie in Nahaufnahmen Einzelheiten immer extrem klar und nahezu dreidimensional heraus - man glaubt fast, Gegenstände oder Protagonisten anfassen zu können. Manchmal wirken weiter entfernte Bildteile indes etwas verwaschen bzw. weniger durchzeichnet. Erwähnt sei darüber hinaus noch, dass der generell knackige Kontrast stellenweise ein bisschen zu düster scheint, was einerseits zum allgemeinen Look passt, andererseits jedoch kleine Details in der Finsternis untergehen lässt. Als ernsthaft störend kann man dies aber auf keinen Fall bezeichnen, weshalb neun Punkte gerade noch gerechtfertigt sind. Einige wenige Aufnahmen zeigen einen schwächeren Schwarzwert, was die die allgemein nur durchschnittliche Plastizität noch etwas runter zieht.

Auch wenn die Bildqualität für eine zehn Jahre alte Nicht-Blockbuster-Produktion sicherlich auch in HD in Ordnung geht, kann die hohe Wertung von der DVD (9 von 10 Punkten) nicht gehalten werden!
7 von 10 Punkten


Butterfly Effect 2:
Der HD-Transfer zeigt natürliche Farben. Der Kontrast fällt überwiegend hart aus, so dass sehr helle Bildbereiche überstrahlen, während in dunklen Bereichen Details im Schwarz absaufen. Der Schwarzwert selbst ist tief, es fehlt aber an Feinabstufung. Dennoch stellt sich szenenweise Plastizität ein. Bei Innenaufnahmen ist immer wieder leichtes Filmkorn erkennbar. Dort ist dann auch etwas Rauschen sichtbar. Ansonsten neigen einige schnelle Schwenks zu leichten Nachziehern.
Einige Unschärfen und der zu harte Kontrast bei dunklen Innenaufnahmen verhindern eine bessere Wertung.
8 von 10 Punkten


Butterfly Effect 3 – Die Offenbarung:
Der Transfer des dritten Teils ist qualitativ praktisch identisch mit dem Vorgänger, daher gilt die Beschreibung von Teil 2. Die Wertung ist ebenfalls identisch.
8 von 10 Punkten

Bewertung  7 von 10 Punkten




Butterfly Effect - Kinofassung:
Der erste Teil bot auf DVD seinerzeit ein wirklich gelungenes Sounderlebnis, das auf die Blu-ray rübergerettet werden konnte. Der deutsche Ton klingt dabei identisch, was nicht verwundert, da er erneut „nur“ in komprimiertem DD 5.1 vorliegt. Räumlichkeit, Dynamik und Differenzierung sowie Gesamtsound wissen zu gefallen. Sowohl Umgebungsgeräusche als auch Effekte sowie der Score erklingen stets weiträumig. Die Stimmen sind klar und sauber verständlich, klingen aber ein wenig trocken. Dafür gibt es knappe 8 von 10 Punkten.

Vergleicht man den deutschen Ton mit dem HD-Original in DTS-HD Master Audio 5.1 ES, so bleibt einem die Spucke weg! Die Unterschiede sind absolut krass, denn Dynamik, Basslevel und Differenzierung gehen bis an die Grenze des Machbaren! Gerade die Schockeffekte sind tonal grandios inszeniert. Dadurch, dass viele von ihnen unerwartet kommen wird man einige Male im Heimkino zusammenzucken! Das ist fast referenzwürdig, wenn nicht wie so oft die Stimmen etwas zu leise, wenn auch natürlicher beigemischt wären. Dieser große Abstand muss in die Wertung einfließen, so dass wir für Teil 1 auf 9 von 10 Punkten aufwerten (O-Ton 10 von 10 Punkten).
9 von 10 Punkten


Butterfly Effect 2:
Bei Teil 2 das gleiche Lied wie beim Vorgänger: Nur den O-Ton gibt es in HD. Die deutsche Spur in DD 5.1 fällt insgesamt frontlastig aus. Hintergrundgeräusche und Score kommen praktisch nur von vorn. Dort immerhin mit stereotonalen Signalen und Rechts-Links-Aktivitäten. Der Score überzeugt auch klanglich, da etwas Tiefenbass untergemischt ist und er dadurch einigermaßen bedrohlich klingt. Die wenigen Action-Effekte lassen es an Bassdruck und der letzten Dynamik fehlen. Die Stimmen sind stets klar und sauber aus dem Center vernehmbar. Der O-Ton wirkt ein bisschen weiter und differenzierter, kann sich aber nicht unbedingt weit gegenüber dem deutschen Ton absetzen.
6 von 10 Punkten


Butterfly Effect 3 – Die Offenbarung:
Nach der eher durchschnittlichen Vertonung von Teil 2 bietet Teil 3 wieder etwas mehr Räumlichkeit und mehr Split-Signale an. Auch der Bassanteil ist hier höher. Die Front ist etwas breiter angelegt. Alles in allem reicht es für eine um einen Punkt höhere Wertung.

Hier gibt es übrigens ein Kuriosum: Während Warner und viele andere Studios häufig nur den O-Ton in HD aufspielen und der deutsche Ton lediglich in komprimierter Form vorliegt (siehe auch Teil 1 und 2 in dieser Collection Box), wird der Spieß hier mal umgedreht, denn es liegt der deutsche Ton in Dolby TrueHD 5.1 vor, während der O-Ton nur in DD 5.1 aufgespielt ist!
7 von 10 Punkten

Bewertung  7 von 10 Punkten




Butterfly Effect - Kinofassung:
Nun hat man die Kinofassung gesehen, ist ganz begeistert und möchte einfach noch mehr. Kein Problem, denn auf der gleichen Scheibe befindet sich ja der Director's Cut in Englisch DTS-HD Master Audio 6.1, optional mit deutschen oder englischen Untertiteln. Für ganz Eilige, die nur wissen wollen, was darin neu beziehungsweise anders ist, nachfolgend eine spoilerfreie Auflistung, welche vollständig sein sollte, aber keine Garantie darauf erhebt (da der Rezensent nur mit Hilfe des Audiokommentars und zusätzlich aus seiner Erinnerung vergleichen konnte). Alle Zeitangaben beziehen sich natürlich auf den DC.

0:14:08 - 0:15:47 Evan erfährt mehr über seine Familie.

0:38:36 - 0:41:34 Seine Mutter Andrea enthüllt ein trauriges Geheimnis.

0:47:05 - 0:47:17 Hier fehlt Andreas Off-Stimme, welche zumindest in der deutschen Kinofassung enthalten war.

0:50:58 - 0:52:04 Auf die Verzerrung von Evans Stimme wurde verzichtet.

1:12:12 - 1:12:59 Es erfolgt eine nähere Erläuterung der ersten erwähnten Szene.

1:38:20 - 1:39:35 Diese Sequenz wurde um Erinnerungsfetzen und Dialog erweitert.

Ab 1:46:28 dürfen wir dann ein alternatives Ende sehen. Dieses war ursprünglich von den Regisseuren/Autoren als Finale vorgesehen, stieß jedoch beim Verleih auf wenig Gegenliebe und musste schließlich neu gedreht werden. Kein Wunder: Zwar entspricht es in seiner Aussage großteils dem in der Kinofassung enthaltenen Schluss, ist aber gleichzeitig um einiges finsterer, krasser und konsequenter, also nix für Hollywood. Gleichzeitig steckt allerdings auch viel mehr gedankliches Potenzial und nicht zuletzt Schönheit in diesem Ende, weshalb man letztlich wirklich froh sein sollte, dass es zumindest einen Ehrenplatz auf der Blu-ray gefunden hat.

Wer jetzt immer noch mehr über BUTTERFLY EFFECT erfahren möchte, sollte sich den Director's Cut mit Audiokommentar der Filmemacher ansehen. Dieser kommt zwar ein wenig zu ernst daher und hätte vielleicht einige auflockernde Anekdoten vertragen; außerdem nervt es auf Dauer schon, dass sämtliche Beteiligten vom Hauptdarsteller über den Komponisten bis hin zum Scriptgirl angeblich "großartig" beziehungsweise "die Besten" gewesen sind. Aber davon abgesehen wird viel Wissenswertes über die Entstehung geboten. Darüber hinaus erfährt man nebenbei unter anderem, was der "Poor Man's Process" ist, oder dass Hunde hierarchisch höher stehen als Katzen.

Damit noch nicht genug, besteht die Möglichkeit, diese Disc ein viertes Mal anzuschauen, diesmal inklusive eines im Hintergrund tätigen Fact Track. Wie von anderen Titeln bekannt, werden zu manchen Szenen (hier englische) Informationen eingeblendet, welche irgendwie zum Geschehen passen. Zu erfahren gibt es dabei mehr oder weniger aufregende Dinge - wie zum Beispiel, dass bereits 1933 Zeitreise-Filme entstanden, eine US-Firma quasi unzerstörbare Briefkästen produziert und ein Mann namens Padre Pio über 50 Jahre lang Stigmata trug.

Kommen wir nun noch zu den "normalen" Extras. Unter dem Punkt "Hinter den Kulissen" verbirgt sich neben dem erwähnten Fact Track auch das Feature "Die Psychologie und Wissenschaft der Chaostheorie". Über neun Minuten hinweg schildern zwei Psychotherapeuten und ein Professor höchst interessant den Stand der wissenschaftlichen oder psychologischen Erkenntnisse zum Thema "Chaos" beziehungsweise geben die jeweilige Entwicklung wieder - inklusive spannender Thesen á la "Wir werden nicht geboren, sondern in eine chaotische Welt geworfen".

Außerdem kann man sich in diesem Sub-Menü etwas mehr als 13 Minuten über "Die Geschichte und Faszination von Zeitreisen" informieren. Die beiden aus dem vorherigen Beitrag schon bekannten Psychotherapeuten beleuchten wiederum alles Wissenschaftliche, während zwei Mitarbeiter des American Film Institute beziehungsweise Academy Film Archive für die cineastische Sicht sorgen. Auch hier entstand ein sehr sehenswerter Interview-Mix.

Den "Specials" wurde ein eigenes Menü spendiert. Hier findet sich neben dem Trailer zunächst eine Abhandlung namens "Der kreative Prozess" (17:50). Dort plaudern die Regisseure/Autoren zusammen mit Produzent, Kameramann und natürlich den Hauptdarstellern über ihren Film. Angesichts des eingestreuten "Behind the Scenes"-Materials wird daraus letztlich ein Making Of, welches ziemlich viele szenische Ausschnitte aufweist und manchmal ein klein wenig selbstverliebt wirkt, aber niemals langweilig ist.

Womit sich das ebenfalls empfehlenswerte Feature "Visuelle Effekte" (16:06) beschäftigt, muss wohl nicht näher erläutert werden. Als nächstes darf mittels Storyboard Galerie ein Vergleich eben des Storyboards mit dem Endergebnis im Film vorgenommen werden, und zwar anhand von immerhin elf Einzelsequenzen (Gesamtlänge = 7:10).

Zum guten Schluss hätten wir dann noch neun nicht verwendete oder alternative Szenen, wahlweise mit Kommentar der Filmemacher. Diese laufen zusammen etwas länger als sechs Minuten und sind zwar nicht übermäßig toll, aber durchaus anschauenswert - abgesehen von den beiden zusätzlichen alternativen Enden! "Das Stalker-Ende" ist schlicht blödsinnig, und zu "Das glücklich-kitschige Ende" erübrigt sich eigentlich jedes weitere Wort: Es hätte den Film vollkommen zerstört.

Alles in allem also eine umfangreiche, interessante Ausstattung, die für jedes einzelne Extra optionale Untertitelung gewährt. (Text: Michael Holland)

Aus heutiger Sicht ist das Material sicherlich immer noch üppig, überwiegend informativ wie unterhaltsam und sauber produziert, doch im Umfang gibt es inzwischen noch deutlich bessere Titel, so dass wir den Abstand punktemäßig etwas vergrößern müssen und von der Wertung des geschäzten Kollegen aus der Review zur DVD abweichen!
8 von 10 Punkten


Butterfly Effect 2:
Die Disc bietet einen Audiokommentar vom Regisseur und dem Produzenten des Films. Hauptredner Leonetti geht szenenspezifisch recht detailliert auf die Entstehung ein. Leider fehlen zum Kommentar optionale Untertitel! „Die Veränderung der Realität: Am Set von Butterfly Effect 2“ (15:30 Minuten) ist ein On-Set-Feature, das aber auch Platz für einige kurze Statements hat. Die Aussagen von Regisseur und Produzent decken sich allerdings mit dem Audiokommentar. Auch hier fehlen wieder optionale Untertitel. Der USA-Kinotrailer (01:53 Minuten) beschließt das Material.

Fehlende Untertitel bei den Extras setzen den Wert der Features für einen Großteil der Konsumenten herab, daher werten wir auch um einen Punkt ab!
3 von 10 Punkten


Butterfly Effect 3 – Die Offenbarung:
Vier Interviews mit den beiden Hauptdarstellern, Produzent AJ Dix und Regisseur Roger Grossmann verteilen sich auf 14,5 Minuten. Sie geben die Standard-Kurzantworten auf die eingeblendeten Standardfragen. Das Behind the Scenes-Feature (ca. 15 Minuten) besteht nur aus unkommentierten Bildern von den Dreharbeiten; es werden aber immerhin Regieanweisungen und Gesprochenes untertitelt. Es folgt noch der Filmtrailer. Alle Extras liegen in SD-Format vor.
2 von 10 Punkten

Bewertung  5 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  7 von 10 Punkten


Butterfly Effect – Kinofassung & Director’s Cut:
Grundsätzlich klingt die Handlung nach x-ter Variation eines altbekannten Themas - doch obwohl BUTTERFLY EFFECT einige bekannte Versatzstücke nicht meidet, entpuppt sich das Ganze nur zu schnell als richtig heftiger Stoff. Missbrauch, Suizid, Verstümmelung, einander umbringende Halbwüchsige, Drogen, Krankheit, tödliche Streiche, bestialisch ermordete Haustiere... Hier steckt so ziemlich alles Krasse drin, was der menschliche Geist ersinnen kann. Verstärkt wird die hundertprozentig garantierte Gänsehaut noch dadurch, dass es dem Regie-Duo gelingt, eine kongeniale Atmosphäre zu schaffen: Da wird nicht vorsichtig angedeutet, sondern mit aller Härte abgebildet, schockiert, verstört, ohne jedoch zu sehr in graphischen Darstellungen zu schwelgen. Die Imagination leistet eben viel mehr, als es Hektoliter Blut je könnten. Was nur einen der Gründe birgt, warum das Ganze nie zum effekthascherischen Horrorfilm entgleitet; viel wichtiger erscheint in diesem Zusammenhang, dass es Bress & Gruber stets ernst um ihr Werk ist. Hier werden Fragen aufgeworfen, hinterhältige Stolperfallen gebaut und philosophische Grundsätze mit perfider Lust ins Wanken gebracht. Nicht nur das ursprüngliche Finale beweist: Jemand hat sich wirklich Gedanken um die Wirkung und Aussage seines Film gemacht.

Ungeachtet der fehlbesetzten Hauptrolle – der ewige Jung-Beau Ashton Kutcher ist mit der Vielschichtigkeit seiner Rolle hoffnungslos überfordert - muss BUTTERFLY EFFECT jedoch eindeutig als das Meisterwerk gewürdigt werden, welches er in seiner Hintersinnigkeit ganz einfach ist. Es wird zukünftigen, ähnlich gelagerten Filmen schwer fallen, diese finstere Intensität, Originalität und auch unterschwellige, philosophische Melancholie jemals wieder einzufangen. Viel Glück dabei, es zu versuchen! (Text: Michael Holland; letzter Absatz überarbeitet)

Der Director’s Cut verlängert den Film um rund 6 Minuten, liegt aber nur im O-Ton mit optionalen deutschen Untertiteln vor.


Die Technik ist gegenüber der DVD natürlich klar besser, steht aber auch deutlich hinter aktuellen Titeln von Warner und anderer Anbieter zurück. Dennoch lohnt wohl der Umstieg auf die Blu-ray, zumal wenn man gleich zum hier vorgestellten Collection-Set mit allen drei Filmen der Reihe greift!


Butterfly Effect 2:
Der zweite Teil ist grob so etwas wie ein Remake des Vorgängers. Sie setzt die Kenntnis des ersten Teils voraus – zumindest wenn man etwas mehr Background zum Thema Zeitreisen haben will, denn auf Erklärungen verzichtet der zweite Teil komplett! Die Zeitreise wird in beiden Filmen durch Gegenstände erreicht, die mit dem Protagonisten zu tu haben (Tagebuch bzw. Fotos von Ereignissen). Auch die Motivationen für die Zeitreisen sind ähnlich und der Effekt der Zeitreise an sich wird auch gleich dargestellt (das „Wabern“ der unmittelbaren Umgebung des Protagonisten). Und auch sonst bringt der zweite Teil kaum Neuerungen mit. Der dramatische Anteil ist hier noch verstärkt ohne jedoch die Tiefe und Vielschichtigkeit des Vorgängers zu erreichen – hier geht es schlichtweg nur um die Rettung der Liebe, die aber auch einige andere notwendige Änderungen nach sich zieht. Dramaturgisch und inszenatorisch ist der Streifen solide, die Darsteller wirken nicht wie Laien, aber auch nicht wie Stars. Kultpotential wie beim Vorgänger ist hier leider nicht vorhanden - kann man ansehen, muss man aber nicht!

Die Qualität der Blu-ray im technischen Sinne geht in Ordnung – Bild und Ton rangieren leicht über dem Durchschnitt. Die Extras wären eigentlich ganz brauchbar, leider fehlt es aber an Untertiteln.


Butterfly Effect 3 – Die Offenbarung:
Der dritte Teil ist nicht wirklich ein Sequel, sondern setzt lediglich die Grundidee der Zeitreisen und deren Folgen erneut um. Als Variation handelt es sich hier aber weniger um einen Mystery-Thriller, sondern mehr um einen Slasher. Der Film fällt auch viel blutiger aus, einige Szenen sind sogar recht explizit. Dies sorgt auch für die 18er-Freigabe der gesamten Collection-Box! Wie so oft bei Filmen, die Zeitreisen zum Thema haben, sollte man nicht auf allzu viel Logik oder sinnige Erklärungen hoffen – am besten den kurzweiligen Streifen einfach so hinnehmen und „genießen“! Hauptdarsteller Chris Carmack ist bisher eigentlich nur als Beau in O.C. CALIFORNIA und diversen Sommerkomödien in Erscheinung getreten. Er versteht es hier aber durchaus, seiner Figur die nötige dramatische Note zu verleihen, er hat auch etwas mehr Ausstrahlung und Präsenz als etwa Ashton Kutcher im ersten Teil. Die Hauptfigur hier ist allerdings auch etwas sagen wir mal männlicher und erwachsener ausgelegt. Rachel Miner kennt man aus Serien wie MEDIUM oder CALIFORNICATION an der Seite von David Duchovny. Sie spielt ihren Part routiniert, neigt im Schlussdrittel aber etwas zum Overacting, so dass man ihr die Figurenwandlung nicht so ganz abnimmt. Der Film weiß kurzweilig zu unterhalten, die Verquickung von Zeitreisen und Slasher funktioniert recht gut – kein Reißer, aber definitiv besser als der Vorgänger und auch als eigenständiger Film vermittelbar.

Die Technik der Blu-ray liegt leicht über dem Durchschnitt. Während das Bild nur kleine Makel hat, fehlt es dem Ton aber etwas an Raumtiefe und ausgefeilten Effekten. Die Extras sind eher rudimentär und oberflächlich wie aus dem Promotion Kit entnommen.


Gesamtfazit:
Alle drei Filme variieren das Thema der Zeitreisen. Während der erste Teil noch am ehesten ein Mix aus Scifi-Thriller, Mystery und Drama ist, bewegt sich der zweite Teil noch mehr hin zum (Liebes-)Dramatischen, während Teil 3 fast schon ein Slasher mit SciFi-/Mystery-Sprengseln ist.

Für Fans der Filmreihe (keine „Trilogie“, sondern eine „Collection“) ist die Box insgesamt zu empfehlen, da ja zumindest Teil 1 und 3 der Filmreihe durchaus gelungene Genrefilme sind und gerade der erste Teil sogar Kultpotential mitbringt. Teil 2 ist halt mit dabei, kann aber als schwache Wiederholung des ersten getrost ausgelassen werden. Da die Box aber nicht mehr als 2 Einzelfilme kostet, ist das durchaus zu verkraften. Technisch geht die 3-Disc-Box ebenfalls in Ordnung ohne Bäume auszureißen. Extras gibt es zumindest zum ersten Teil reichlich, bei Teil 2 und 3 sind es bloß noch oberflächliche Beigaben von geringem Umfang oder mangelbehafteter Umsetzung. Teil 1 und 3 sind auch schon einzeln erhältlich, Teil 2 soll folgen.

Filmwertung Teil 1: 9 von 10 Punkten
Filmwertung Teil 2: 4 von 10 Punkten
Filmwertung Teil 3: 6 von 10 Punkten





Blu-ray Player: Panasonic DMP-BDT 221S
AV-Receiver: Yamaha RX-V571 titan
Plasma-TV: Panasonic TH-50PZ70E

Center-Speaker: 2 x Teufel Concept S FCR (Front- & Back-Center)
Front-Speaker: Teufel Concept S Saeule
Surround-Speaker: Teufel Concept S Saeule
Subwoofer: Teufel Concept S SW






© DVD-Palace Home Entertainment




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