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 9729  Review zu: Butterfly Effect - 2 Disc Edition 14.02.2005
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Ein Review von Michael Holland



Bereits während seiner schweren Kindheit wurde Evan (Ashton Kutcher) wegen seiner ständigen Blackouts von einem Psychologen behandelt, der ihm dazu riet, Tagebuch zu führen...

Als Collegestudent entdeckt Evan nun, dass er mithilfe der alten Tagebücher wie mit einer Zeitmaschine in die Vergangenheit reisen kann. Er beschließt, die schrecklichen Ereignisse seiner Jugend im Nachhinein zu korrigieren um so seine große Liebe Kayleigh (Amy Smart) zu retten.

Doch jede Änderung der Vergangenheit hat in der Gegenwart unterwartete, katastrophale Auswirkungen…

Cover Butterfly Effect - 2 Disc Edition
Cover vergrößern




Im Handel ab:11.02.2005
Anbieter: Warner Home Video
Originaltitel:The Butterfly Effect
Genre(s): Drama
Fantasy
Thriller
Regie:Eric Bress, J. Mackye Gruber
Darsteller:Ashton Kutcher, Melora Walters, Amy Smart, Elden Henson, William Lee Scott, John Patrick Amedori, Irene Gorovaia, Kevin Schmidt, Jesse James, Logan Lerman, Sarah Widdows, Jake Kaese, Cameron Bright, Eric Stoltz, Callum Keith Rennie, Lorena Gale, Nathaniel DeVeaux, John Tierney, Kendall Cross, Ted Friend, John B. Lowe, Ethan Suplee, Camille Sullivan, Tara Wilson, Jesse Hutch, Jacqueline Stewart, Grant Thompson, Sadie Lawrence, Bill Croft, Glenn Richards, Sam Easton, Daniel Spink, Douglas Arthurs, Kevin Durand, Paul Lazenby, Kimani Ray Smith, June B. Wilde, Trevor Jones, Colby Chartrand, Shelly Schiavoni, Brandy Heidrick, Chapelle Jaffe, Scott Swanson, Kevan Ohtsji, Meilani Paul, Amy Esterle, David Cook, Magda Apanowicz, Garry Little, J. Jackson Kocela, Andrew Olcott, Cameron K. Smith
FSK:16
Laufzeit:ca. 109 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Medien-Typ:2 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Doppel Amaray Case
Untertitel: Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte, Deutsch, Englisch,
Extras/Ausstattung:
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Hinter den Kulissen
    - Die Psychologie und Wissenschaft der Chaostheorie
    - Die Geschichte und Faszination von Zeitreisen
    - Fact Track
  • Specials
    - Director's Cut des Films (Englische Originalversion mit deutschen Untertiteln) mit alternativem Ende (ca. 115 min.)
    - Original-Kommentar von den Regisseuren und Drehbuchautoren Eric Bress und J. Mackye Gruber
    - Nicht verwendete / alternative Szenen
    - Der kreative Prozess
    - Visuelle Effekte
    - Storyboard-Galerie
    - USA-Kinotrailer
Zusatzinfos:
  • Website zum Film

    Infos zum Film bei der OFDb
    Infos zum Film bei der IMDb
  • Momox.de - Einfach verkaufen.


    Was Warner dem Zuschauer in Sachen visueller Qualität bietet, ist meist nahezu perfekt. Zunächst wären die superben Farben zu erwähnen, die sich jeder Sekunde der Handlung anpassen: knallig bunt in den Gegenwartssequenzen, zurückgenommen und erdig bei Flashbacks, übertrieben satt in alternativen Existenzen, aber trotz dieser stilistisch gewollten Künstlichkeiten stets absolut überzeugend. Komplettiert wird der allgemein sehr gute Gesamteindruck durch quasi völlige Rauschfreiheit; um das minimal auftretende Grieseln auszumachen, sei eine Lupe empfohlen. Außerdem fehlen, abgesehen von zu vernachlässigenden Dropouts in einer einzigen Szene, auch andere Artefakte.

    Winzige Probleme zeigen sich allerdings bei der Schärfe. Zwar arbeitet sie in Nahaufnahmen Einzelheiten immer extrem klar und nahezu dreidimensional heraus - man glaubt fast, Gegenstände oder Protagonisten anfassen zu können. Manchmal wirken weiter entfernte Bildteile indes etwas verwaschen. Erwähnt sei darüber hinaus noch, dass der generell knackige Kontrast stellenweise ein bisschen zu düster scheint, was einerseits zum allgemeinen Look passt, andererseits jedoch kleine Details in Finsternis untergehen lässt. Als ernsthaft störend kann man dies aber auf keinen Fall bezeichnen, weshalb neun Punkte gerade noch gerechtfertigt sind.

    Bewertung  9 von 10 Punkten




    Wie fast gewohnt, wirken die Stimmen im englischen Ton (Dolby Digital 5.1) der Umgebung einen Tick besser angepasst als bei der Synchronisation (ebenfalls DD 5.1). Daraus auf eine allgemein niedrigere Qualität der deutschen Spur zu schließen, wäre aber ein Fehler, da sie auch ihre besonderen Vorzüge beziehungsweise Eigenheiten hat. Dies belegende Beispiele gibt es genug, genannt werden sollen hier nur die folgenden beiden: Während im Deutschen die Eingangssequenz mit Alarm unterlegt ist, bleibt das Original diesbezüglich stumm. Und wer die Ohren spitzt, wird einen deutlichen Unterschied im Klang des Scores bemerken - besonders gut auszumachen ist dieser beim Übergang vom zweiten zum dritten Kapitel. Viel Spaß beim Suchen weiterer Besonderheiten!

    Ganz allgemein hinterlässt der englische Sound im direkten Vergleich trotzdem einen etwas lebendigeren und helleren Eindruck, was ihn letztlich doch zur Präferenz erhebt. Dessen ungeachtet wurde ein generell brillantes Ergebnis erzielt, was vor allem daran liegt, dass beide Tracks beeindruckende Räumlichkeit aufweisen. Ob zwitschernde Vögel, lärmende Kinder oder ganz einfach der unter die Haut gehende Soundtrack - sämtliche Lautsprecher haben quasi immer etwas zu tun. Wirklich grandios ist allerdings, dass es dabei niemals an Dynamik und Differenziertheit fehlt. Wenn sich zum Beispiel eine quer durch den Raum hallende Off-Stimme der Szene entsprechend langsam und hörbar nach vorn arbeitet, um schließlich als nun realistisch klingender Monolog (also ohne jedes Echo) nur noch aus dem Center zu erschallen, schöpft die DVD alle Möglichkeiten einer Surroundanlage aus. Zudem bekommt der Subwoofer ordentlich Arbeit und darf nicht nur so manches Mal brachial lospoltern, sondern zur atmosphärischen Stimmungsmache auch oftmals bedrohlich im Hintergrund vor sich hin grummeln. Schnell noch ein Hinweis für Leute, die Audiokommentare nicht mögen: Dass im Gefängnis bloß Mono herrscht, ist beabsichtigt!

    Insgesamt handelt es sich um einen brillanten Ton mit hundertprozentiger Schock- und Zusammenzuck-Garantie. Dennoch fehlt irgendwie das allerletzte Quäntchen Überzeugungskraft, eben der ganz große tonale AHA!-Effekt, was letztlich der Höchstnote im Wege steht. Zu gern erteilten neun Punkten reicht das Gebotene aber auch hier auf jeden Fall.

    Bewertung  9 von 10 Punkten




    Nun hat man die Kinofassung gesehen, ist ganz begeistert und möchte einfach noch mehr. Kein Problem, denn auf der Bonus-DVD findet sich ja der Director's Cut in Englisch DD 5.1, optional mit deutschen oder englischen Untertiteln. Für ganz Eilige, die nur wissen wollen, was darin neu beziehungsweise anders ist, nachfolgend eine spoilerfreie Auflistung, welche vollständig sein sollte, aber keine Garantie darauf erhebt (da der Rezensent nur mit Hilfe des Audiokommentars und zusätzlich aus seiner Erinnerung vergleichen konnte). Alle Zeitangaben beziehen sich natürlich auf den DC.

    0:14:08 - 0:15:47 Evan erfährt mehr über seine Familie.

    0:38:36 - 0:41:34 Seine Mutter Andrea enthüllt ein trauriges Geheimnis.

    0:47:05 - 0:47:17 Hier fehlt Andreas Off-Stimme, welche zumindest in der deutschen Kinofassung enthalten war.

    0:50:58 - 0:52:04 Auf die Verzerrung von Evans Stimme wurde verzichtet.

    1:12:12 - 1:12:59 Es erfolgt eine nähere Erläuterung der ersten erwähnten Szene.

    1:38:20 - 1:39:35 Diese Sequenz wurde um Erinnerungsfetzen und Dialog erweitert.

    Ab 1:46:28 dürfen wir dann ein alternatives Ende sehen. Dieses war ursprünglich von den Regisseuren/Autoren als Finale vorgesehen, stieß jedoch beim Verleih auf wenig Gegenliebe und musste schließlich neu gedreht werden. Kein Wunder: Zwar entspricht es in seiner Aussage großteils dem in der Kinofassung enthaltenen Schluss, ist aber gleichzeitig um einiges finsterer, krasser und konsequenter, also nix für Hollywood. Gleichzeitig steckt allerdings auch viel mehr gedankliches Potenzial und nicht zuletzt Schönheit in diesem Ende, weshalb man letztlich wirklich froh sein sollte, dass es zumindest einen Ehrenplatz auf der DVD gefunden hat.

    Wer jetzt immer noch mehr über BUTTERFLY EFFECT erfahren möchte, sollte sich den Director's Cut mit Audiokommentar der Filmemacher ansehen. Dieser kommt zwar ein wenig zu ernst daher und hätte vielleicht einige auflockernde Anekdoten vertragen; außerdem nervt es auf Dauer schon, dass sämtliche Beteiligten vom Hauptdarsteller über den Komponisten bis hin zum Scriptgirl angeblich "großartig" beziehungsweise "die Besten" gewesen sind. Aber davon abgesehen, wird viel Wissenswertes über die Entstehung geboten. Darüber hinaus erfährt man nebenbei unter anderem, was der "Poor Man's Process" ist, oder dass Hunde hierarchisch höher stehen als Katzen.

    Damit noch nicht genug, besteht die Möglichkeit, diese Disc ein viertes Mal anzuschauen, diesmal inklusive eines im Hintergrund tätigen Fact Track. Wie von anderen DVDs bekannt, werden zu manchen Szenen (hier englische) Informationen eingeblendet, welche irgendwie zum Geschehen passen. Zu erfahren gibt es dabei mehr oder weniger aufregende Dinge - wie zum Beispiel, dass bereits 1933 Zeitreise-Filme entstanden, eine US-Firma quasi unzerstörbare Briefkästen produziert und ein Mann namens Padre Pio über 50 Jahre lang Stigmata trug.

    Kommen wir nun noch zu den "normalen" Extras. Erwähnt sei hier zunächst, dass sämtliche Menüs eine animierte Einführung aufweisen und soundunterlegt sind. Unter dem Punkt "Hinter den Kulissen" verbirgt sich neben dem erwähnten Fact Track auch das Feature "Die Psychologie und Wissenschaft der Chaostheorie". Über neun Minuten hinweg schildern zwei Psychotherapeuten und ein Professor höchst interessant den Stand der wissenschaftlichen oder psychologischen Erkenntnisse zum Thema "Chaos" beziehungsweise geben die jeweilige Entwicklung wieder - inklusive spannender Thesen á la "Wir werden nicht geboren, sondern in eine chaotische Welt geworfen".

    Außerdem kann man sich in diesem Sub-Menü etwas mehr als 13 Minuten über "Die Geschichte und Faszination von Zeitreisen" informieren. Die beiden aus dem vorherigen Beitrag schon bekannten Psychotherapeuten beleuchten wiederum alles Wissenschaftliche, während zwei Mitarbeiter des American Film Institute beziehungsweise Academy Film Archive für die cineastische Sicht sorgen. Auch hier entstand ein sehr sehenswerter Interview-Mix.

    Den "Specials" wurde ein eigenes Menü spendiert. Hier findet sich neben dem Trailer zunächst eine Abhandlung namens "Der kreative Prozess" (17:50). Dort plaudern die Regisseure/Autoren zusammen mit Produzent, Kameramann und natürlich den Hauptdarstellern über ihren Film. Angesichts des eingestreuten "Behind the Scenes"-Materials wird daraus letztlich ein Making Of, welches ziemlich viele szenische Ausschnitte aufweist und manchmal ein klein wenig selbstverliebt wirkt, aber niemals langweilig ist.

    Womit sich das ebenfalls empfehlenswerte Feature "Visuelle Effekte" (16:06) beschäftigt, muss wohl nicht näher erläutert werden. Als nächstes darf mittels Storyboard Galerie ein Vergleich eben des Storyboards mit dem Endergebnis im Film vorgenommen werden, und zwar anhand von immerhin elf Einzelsequenzen (Gesamtlänge = 7:10).

    Zum guten Schluss hätten wir dann noch neun nicht verwendete oder alternative Szenen, wahlweise mit Kommentar der Filmemacher. Diese laufen zusammen etwas länger als sechs Minuten und sind zwar nicht übermäßig toll, aber durchaus anschauenswert - abgesehen von den beiden zusätzlichen alternativen Enden! "Das Stalker-Ende" ist schlicht blödsinnig, und zu "Das glücklich-kitschige Ende" erübrigt sich eigentlich jedes weitere Wort: Es hätte den Film vollkommen zerstört.

    Alles in allem also eine umfangreiche, interessante Ausstattung, die für jedes einzelne Extra optionale Untertitelung gewährt. Aufgrund dessen, dass man diese DVD tatsächlich wiederholt anschauen und dabei immer Neues erfahren kann, gibt es einen zusätzlichen Aufschlag in der Wertung und somit wiederum neun Punkte.

    Bewertung  9 von 10 Punkten





    Technisches Fazit:  Bewertung  9 von 10 Punkten


    Grundsätzlich klingt die Handlung nach x-ter Variation eines altbekannten Themas - doch obwohl BUTTERFLY EFFECT einige bekannte Versatzstücke nicht meidet, entpuppt sich das Ganze nur zu schnell als richtig heftiger Stoff. Missbrauch, Suizid, Verstümmelung, einander umbringende Halbwüchsige, Drogen, Krankheit, tödliche Streiche, bestialisch ermordete Haustiere... Hier steckt so ziemlich alles Krasse drin, was der menschliche Geist ersinnen kann. Verstärkt wird die hundertprozentig garantierte Gänsehaut noch dadurch, dass es dem Regie-Duo gelingt, eine kongeniale Atmosphäre zu schaffen: Da wird nicht vorsichtig angedeutet, sondern mit aller Härte abgebildet, schockiert, verstört, ohne jedoch zu sehr in graphischen Darstellungen zu schwelgen. Die Imagination leistet eben viel mehr, als es Hektoliter Blut je könnten. Was nur einen der Gründe birgt, warum das Ganze nie zum effekthascherischen Horrorfilm entgleitet; viel wichtiger erscheint in diesem Zusammenhang, dass es Bress & Gruber stets ernst um ihr Werk ist. Hier werden Fragen aufgeworfen, hinterhältige Stolperfallen gebaut und philosophische Grundsätze mit perfider Lust ins Wanken gebracht. Nicht nur das ursprüngliche Finale beweist: Jemand hat sich wirklich Gedanken um die Wirkung und Aussage seines Film gemacht.

    Unverständlicherweise wird dieser jedoch fast dem (aus Gründen der Zielgruppe gecasteten?) Hauptdarsteller geopfert. Man braucht kein Psychologe zu sein, um zu erkennen, wie überfordert Demi Moores hier fesch bebärteter Toy Boy und MTV-Darling Ashton Kutcher mit der Vielschichtigkeit seiner Rolle ist. Zwar muss Evan nicht unbedingt zum Sympathieträger des Publikums aufsteigen, denn letztlich entspricht sein Charakter bei genauer Betrachtung dem eines Psychopathen, der sich für Gott hält und entsprechend agiert. Allerdings fällt es schwer, überhaupt irgendetwas zu empfinden, wenn Kutcher mit ewig gleichem Gesichtsausdruck und null Ausstrahlung durch die Botanik läuft. Er macht Evan zur Schablone, einer "Total egal"-Figur, die von Amy "Kayleigh" Smarts anrührender, facettenreicher Performance glatt überrollt wird. Selbst die Kinderdarsteller hinterlassen mehr Eindruck... All das wäre nur dann nicht weiter tragisch, wenn es die in den Rückblenden heraufbeschworene emotionale Wucht nicht häufig auszubremsen drohte. Kleine persönliche Anmerkung am Rande: Melora Walters, die Andrea verkörpert, war noch vor nicht allzu langer Zeit in MAGNOLIA als Tochter besetzt - absolut erschreckend, wie schnell man nach Hollywood-Maßstäben altert.

    Ungeachtet der fehlbesetzten Hauptrolle muss BUTTERFLY EFFECT jedoch eindeutig als das Meisterwerk gewürdigt werden, welches er in seiner Hintersinnigkeit ganz einfach ist. Es wird zukünftigen, ähnlich gelagerten Filmen schwer fallen, diese finstere Intensität, Originalität und auch unterschwellige, philosophische Melancholie jemals wieder einzufangen. Viel Glück dabei, es zu versuchen!

    Ähnlich ansprechend beziehungsweise der Qualität dieses Werkes angemessen zeigt sich die Umsetzung auf DVD. Nicht nur, dass man auf technischer Seite quasi rein gar nichts bemängeln kann; auch die Extras bieten Raum für stundenlange Beschäftigung. Eine einfach grandiose DVD, welche lediglich aufgrund des subjektiven Gefühls, hier wäre noch minimal mehr möglich gewesen, nicht mit der Höchstnote gewürdigt wurde.






    Und das meinen unsere Kollegen...

    Fazit: 4/5
    "The Butterfly Effect" ist einer der bemerkenswertesten Filme des letzten Jahres, der auch im Sommer 2004 bereits auf DVD erhältlich war. Leider nicht in Deutschland, denn hier verschleppte man den Release im Kino und schob somit den Erscheinungstermin der DVD auf Februar 2005. Die Handlung ist komplex, die Story teilweise an den Haaren herbeigezogen, aber deshalb nicht minder faszinierend. Der C [...]
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