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 4222  Review zu: Bubba Ho-Tep - Special Edition 22.05.2007
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Ein Review von Danny Walch



Elvis lebt! Und zwar in einem kleinen Altersheim in Texas. Aber dort wird er nur für einen schwachsinnigen Elvis-Imitator gehalten. Außerdem lebt hier noch Jack (Ossie Davis), der sich trotz seiner dunklen Hautfarbe für John F. Kennedy hält. Eines Nachts entdecken sie, dass eine 3000 Jahre alte Mumie das Altersheim unsicher macht und den Bewohnern die Seelen aussaugt. Doch die Mumie hat die Rechnung ohne die beiden Haudegen gemacht. Gemeinsam rüsten sie sich zum erbitterten Kampf, um den altägyptischen Seelensauger für immer ins Jenseits zu befördern.

Cover Bubba Ho-Tep - Special Edition
Cover vergrößern




Im Handel ab:24.05.2007
Anbieter: e-m-s
Originaltitel:Bubba Ho-tep
Genre(s): Horror
Komödie
Mystery
Regie:Don Coscarelli
Darsteller:Bruce Campbell, Ossie Davis, Ella Joyce, Heidi Marnhout, Bob Ivy, Edith Jefferson, Larry Pennell, Reggie Bannister, Daniel Roebuck, Daniel Schweiger, Harrison Young, Linda Flammer, Cean Okada, Solange Morand, Karen Placencia, Bruce Rawitz, Joseph Primero, Chuck Williams, Timothy E. Goodwin, James Maley, 'Two-Gun' Tyler, Steve Kassel, Damon Carruesco, Lief Frederick, Danny Crossen, Gigi Fast Elk Porter, Emily Wengel, Naveed Mahboobian, Omid Naimi, Joseph C. Boulder, Virginia Brown, Celia Gill, Harvey Flammer, Sylvia Flammer, Ruth Hansen, Mary Rose Waken, Natasha Kurtz, Avery Taylor, Nadia Angelini, Gabi Ferrer, Regina Pope
FSK:16
Laufzeit:ca. 88 min
Audio:Deutsch: DTS 5.1
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Medien-Typ:2 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Digipak mit Schuber
Untertitel: Keine Untertitel
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Vorwort von Bruce Campbell
  • Audiokommentar mit Bruce
  • Campbell & Don Coscarelli
  • Audiokommentar mit "The King"
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Der anamorphe 1,85:1-Transfer hat im Wesentlichen nur ein Problem: Da der Independent-Streifen auf recht grobkörnigem Material gedreht wurde, rauscht es vorzugsweise auf Hintergründen mitunter ziemlich heftig. Die Kompression ist jedoch so gut, dass es nie zu größerer Blockbildung kommt. Kanten und Details werden klar herausgearbeitet, was man dem Verzicht auf Rauschfilter zu verdanken hat.

Die Farbgebung wirkt absichtlich bräunlich-matt und gelbstichig, um die Tristesse des Altersheims zu unterstreichen. Ein ausgewogener Kontrast lässt auch in den vielen dunklen Szenarien noch Details erkennen. Der Schwarzwert besitzt eine gute Intensität, ohne jedoch zu dominant aufzutreten und wichtige Bildinhalte zu verschlucken. Das Zusammenspiel aus Farben, Kontrast sowie Schwarzwert erzeugt folglich eine angenehme Plastizität. Die Vorlage für das Master ist sehr sauber. Nur wenn man genau hinschaut, kann man ab und zu etwas Schmutz erkennen.

Bewertung  8 von 10 Punkten




Wichtig für BUBBA HO-TEP ist die Qualität der deutschen Synchronisation, da der Film weitgehend vom verbalen Humor von Bruce Campbell getragen wird. Der deutsche Sprecher kann tatsächlich das Flair ins Deutsche hinüberretten, ohne allzu viel Witz einzubüßen – Gratulation an e-m-s für die Auswahl des Sprechers! Die Synchro liegt in den Soundformaten Dolby Digital 5.1 sowie DTS vor, während das Original lediglich in einer Dolby-Variante auf der Disk enthalten ist. Die Unterschiede in den Abmischungen halten sich in Grenzen, einzig der DTS-Track wurde mit einem nach Meinung des Rezensenten übertriebenen Bass-Boost ausgestattet. Die Dolby-Spuren hören sich in Sachen Subwooferaktivität nämlich wesentlich homogener und angenehmer an. Jedoch bleibt festzuhalten, dass der Bass hauptsächlich bei der Musikwiedergabe zum Einsatz kommt.

Auch Effekte sucht man weitgehend vergebens. Der hintere Bereich wird nur durch den Score und dezente Umgebungsklänge belebt. Da BUBBA HO-TEP fast ausschließlich auf Dialoge setzt, ist eine gute Verständlichkeit der Stimmen unerlässlich. Diese ist dann auch in beiden Sprachvarianten gegeben, wobei sich die Originalstimmen naturgemäß etwas besser in den Track integrieren. Die Klangqualität offeriert ein recht breites Spektrum an Bässen, Mitten und Höhen. Da man es hier aber nicht mit einem brachialen Action- oder Horrorfilm zu tun hat, werden die Extreme kaum ausgereizt.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Vor dem Film darf der Zuschauer auswählen, ob er eine Einleitung mit Bruce Campbell zuschalten will, in welcher der Hauptdarsteller den Zuschauer direkt anspricht. Den Schenkelklopfer schlechthin stellt der Anruf von Sam Raimi dar, der ihm die Hauptrolle in EVIL DEAD 4 anbietet, worauf Campbell alles stehen und liegen lässt und aus dem Bild rennt.

Deutsche Untertitel für den Hauptfilm und das Bonusmaterial sind vorhanden, aber leider keine für die zwei Audiokommentare. Das ist besonders deshalb schade, da es die beiden in sich haben. Kommentare mit Bruce Campbell gelten ja seit jeher als Quell heiterer Anekdoten. Im ersten Track wird er von Regisseur Don Coscarelli begleitet. Beide erzählen recht viel und detailliert über die Dreharbeiten, wobei Campbell hier noch nicht seine Ein-Mann-Show abzieht. Das tut er jedoch im zweiten Kommentar, in dem er als „The King“ zurückkehrt und BUBBA HO-TEP aus der Sicht seiner Figur kommentiert. Dabei bleiben die Gags natürlich nicht auf der Strecke. Egal ob Popcorn knabbernd oder Kaffee schlürfend, „The King“ alias Bruce Campbell sorgt auch als Kommentator für blendende Unterhaltung. Den Abschluss des Bonusmaterials auf der Filmdisk bilden der deutsche Originaltrailer sowie eine Trailershow des Anbieters e-m-s.

Das Menü der Bonusdisk ist unterteilt in diverse Zimmer sowie den Flur des Altersheims. In jedem der Räume befinden sich diverse Extras:

Zimmer 1 beginnt mit dem 23-minütigen Making of BUBBA HO-TEP. Neben kurzen Interviews mit Mitgliedern von Cast und Crew sieht man auch Aufnahmen, welche hinter den Kulissen während der Dreharbeiten aufgenommen wurden. Das Feature ist weiterhin unterteilt in die Phasen der Produktion. Anschließend folgt die Featurette „To Make a Mummy“, welche in etwas knappen fünf Minuten die Spezialeffekte, die mit der Entstehung der Mumie verbunden sind, behandelt. Auch deren ungewöhnliches Outfit ist Gegenstand der Interviews mit der FX-Crew. Sogar das von Elvis ist Thema im Bonusmaterial, jedoch erst im nächsten Menüpunkt, „Fit for a King - Dressing Bruce Campbell“. Immerhin knapp sieben Minuten wohnt der Zuschauer der Auswahl, Beschaffung und Bearbeitung der ausgefallenen Elvis-Kostüme sowie des Fat-Suits bei. In „Rock like an Egyptian - The Music of BUBBA HO-TEP“ (ca. zwölf Minuten) dreht sich alles um Komponist Brian Tyler und seine ungewöhnliche Musikuntermalung, welche von Regisseur Don Coscarelli mitanalysiert wird. Der Behind the Scenes-Clip besteht lediglich aus dreieinhalb Minuten an unkommentierten B-Roll-Aufnahmen.

In Zimmer 2 trifft man zunächst auf „The King and I“, ein 20-minütiges Interview mit Regisseur Don Coscarelli, in welchem er über die Idee sowie die Entstehung von BUBBA HO-TEP erzählt. Anschließend darf auch „Bruce über Bubba“ seine Erfahrungen mit dem Film und dem Regisseur in knapp zwölf Minuten kundtun. Noch ein weiteres Bruce Campbell-Interview folgt auf dem Fuß. Dieses wurde auf dem San Francisco Indi Festival aufgenommen und hat eine Länge von sieben Minuten. Ebenfalls auf diesem Festival fand die US-Premiere statt, wo Regisseur und Hauptdarsteller in satten 26 Minuten auf der Bühne vor der Leinwand über den Film erzählen und Witze reißen. Leider gibt es hier keine Untertitel, im Gegensatz zur anschließend folgenden UK-Premiere, wo Bruce Campbell leider nicht anwesend ist. Dafür wird den Zuschauern seine DVD-Einleitung gezeigt.

Das dritte Zimmer enthält drei Deleted Scenes mit optionalem Kommentar von Don Coscarelli und Bruce Campbell, welche allerdings nicht sonderlich interessant erscheinen. Danach folgt noch Footage from Temple Room Floor, wo der Zuschauer das komplette Material der Ägypten-Rückblenden zusammenhängend betrachten kann.

Der Flur enthält mehrheitlich Promo-Material. Joe R. Lansdale liest BUBBA HO-TEP, seine Kurzgeschichte, auf welcher der Film basiert – leider aber nur das erste Kapitel. Das Musikvideo „The King's Highway“ sollten sich Fans des Films nicht entgehen lassen, da dort das tolle Titellied komplett gespielt wird. Weiter geht es mit dem US-Trailer und Teaser, gefolgt von einer Bildergalerie sowie ausführlichen Bio-/Filmografien von Regisseur und den zwei Hauptdarstellern.

Das war aber immer noch nicht alles. Wer sucht, der findet im Hauptmenü der Bonusdisk ein Easteregg, wenn die linke Flurlampe ausgewählt wird. Dann darf man den deutschen Film zur Ägypten-Ausstellung SCHÄTZE DER PHARAONEN betrachten, der zu Beginn von BUBBA HO-TEP gezeigt wird. Das Äußere des DVD-Sets ist der US-DVD nachempfunden. Der Reliefschuber ist ebenso vorhanden wie das Scrapbook mit dem Brief von Bruce Campbell, dem Filmplakat sowie mehreren Seiten an amüsanten Zitaten von Bruce Campbell und Don Coscarelli.

Bewertung  9 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  8 von 10 Punkten


Mit BUBBA HO-TEP ist Regisseur und Drehbuchautor Don Coscarelli, bekannt durch die DAS BÖSE-Reihe, ein absoluter Kultfilm gelungen. Basierend auf der gleichnamigen Kurzgeschichte von Joe R. Lansdale, schuf er einen skurrilen Mix aus Horrorfilm, Komödie und Drama. Der Film hätte sicherlich nicht funktioniert, wenn nicht Bruce Campbell (ARMEE DER FINSTERNIS), König des expressionistischen und überdrehten Schauspiels, die Hauptrolle des alternden Elvis angenommen hätte. Mit zynischen wie kultigen Sprüchen kommentiert der an Prostatakrebs leidende, in einem heruntergekommenen Altersheim ans Bett gefesselte Ex-Musikstar seine Situation, was dem Film trotz des ständig präsenten Klamauks deutliche sozialkritische Ansätze verleiht. Das Thema der Würde im Alter ist regelmäßig Gegenstand der Handlung. Als Beispiel seien das heruntergekommene Heim oder die unmotivierte Pflegerin, welche ihre Patienten wie Babys behandelt, genannt. Schauspielerisch zur Seite steht Bruce Campbell übrigens der 2005 verstorbene Ossie Davis (JUNGLE FEVER) als John F. Kennedy. Für DAS BÖSE-Fans haben Reggie Bannister und sein Leichenwagen einen Cameo-Auftritt.

BUBBA HO-TEP hat nur wenige Action- oder Horrorelemente. Die zu bekämpfende Mumie ist eher Mittel zum Zweck – ein skurriles Element, um der Handlung Pepp und gewisse Horrorelemente zu verabreichen. Auch für Gags ist sich die 3000 Jahre alte Leiche nicht zu schade. So pflegt der „Seelensauger“ seine Opfer durch das „Arschloch“ ihrer postmortalen Zukunft zu berauben. Auch das Aussehen mit Schlangenlederstiefeln, Cowboyhut und -hemd sorgt für gefällige Lacher. Zentrales Element sind jedoch die Kommentare von Elvis selbst, welcher mit absolut genialen Sprüchen aufwartet: „Never, never fuck with the King!“ gilt jetzt schon als Kult. Insgesamt ist BUBBA HO-TEP ein Fest für Bruce Campbell-Fans. Auch wer auf herrlich zynische Dialoge steht, muss hier zugreifen. Action- und Horrorfans werden aber nicht so glücklich werden.

Die DVD von e-m-s überzeugt in technischer Hinsicht. Das Bonusmaterial übertrifft indes sogar das der anderen DVDs weltweit und erhält dafür eine saftig hohe Wertung. e-m-s hat hier einen wahrlich tollen Job geleistet – definitiv ein DVD-Highlight des Jahres 2007.






© DVD-Palace Home Entertainment




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