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 5251  Review zu: Blue Velvet - Special Edition 01.10.2002
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Ein Review von Louis Anschel



Ein abgeschnittenes Ohr zu finden, kann einen Menschen schon neugierig machen. Als der Collegestudent Jeffrey Beaumont (Kyle MacLachlan) Nachforschungen anstellt, gerät er immer tiefer in die Welt der rätselhaften Nachtclubsängerin Dorothy (Isabella Rosselini) und des drogensüchtigen Sadisten Frank (Dennis Hopper).

Cover Blue Velvet - Special Edition




Im Handel ab:26.09.2002
Anbieter: 20th Century Fox Home Entertainment / MGM Home Entertainment
Originaltitel:Blue Velvet
Genre(s): Thriller
Mystery
Drama
Regie:David Lynch
Darsteller:Isabella Rossellini, Kyle MacLachlan, Dennis Hopper, Laura Dern, Hope Lange, Dean Stockwell, George Dickerson, Priscilla Pointer, Frances Bay, Jack Harvey, Ken Stovitz, Brad Dourif, Jack Nance, J. Michael Hunter, Dick Green, Fred Pickler, Philip Markert, Leonard Watkins, Moses Gibson, Selden Smith, Peter Carew, Jon Jon Snipes, Angelo Badalamenti, Jean Pierre Viale, Donald Moore, A. Michelle Depland, Michelle Sasser, Katie Reid
FSK:16
Laufzeit:ca. 120 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:16:9 (2.35:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte, Deutsch, Englisch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Dokumentation "Mysteries of Love"
  • Bisher unveröffentlichte Szenen
  • "At the Movies" und "Siskel and Ebert"
  • Bild-Galerie
  • 2 TV-Spots
  • 4-seitiges Booklet
Zusatzinfos: War früher FSK 18 , wurde später ungekürzt auf FSK 16 heruntergestuft

Vom Cover abweichende Laufzeit: ca. 116 Minuten



Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Die SE wartet mit einer phänomenalen Bildqualität (2.35:1, anamorph codiert) auf. Das größte Manko ist hier nur ein ständiges Rauschen, das den Zuschauer leider durch den gesamten Film begleitet. Auf einen Filter wurde hier augenscheinlich verzichtet, um nicht die Schärfe zu beeinträchtigen. Das ist bei den vielen dunklen Szenen vorteilhaft, in der auch Details noch gut zu erkennen sind. Der Kontrast ist gut, die Farben kräftig, insbesondere die von David Lynch so sehr geliebte Farbe Rot kommt ausgesprochen gut zur Geltung. Dropouts, Kratzer und ähnliche Materialfehler wurden in diesem rund 15 Jahre alten Film völlig eliminiert.

Bewertung  8 von 10 Punkten




Der ursprüngliche Stereoton liegt in den Abmischungen Deutsch und Englisch Dolby Digital 5.1 vor. Der englische Ton ist weitaus baßbetonter als der deutsche. Ansonsten unterscheiden sich die beiden Sprachversionen kaum. Die Dialoge kommen klar verständlich aus dem Center, der Score verteilt sich über die Frontboxen und auch die Rears kommen hier ab und zu zum Zuge, so daß ein Hauch von Räumlichkeit aufkommt. Meistens besteht der Score jedoch aus Angelo Badalamentis Tiefbaß und da wissen die Nachbarn auch irgendwann, welchen Film man guckt. Direktionale Effekte kommen nicht vor, aber ein vorbeifahrender mit Holz beladener Laster kann durchaus zum Hörgenuß werden.

Bewertung  8 von 10 Punkten




Aus dem liebevoll gestalteten und gut gemachten animierten Menü lassen sich eine Reihe von Extras abrufen: David Lynch sagt zu seinen Filmen eigentlich nie etwas. Der Zuschauer soll sich seinen eigenen Reim auf das Gesehene machen. Umso erstaunlicher ist, daß für "Mystery of Love" Interviewmaterial mit David Lynch zusammengetragen wurde, in dem er über seinen Film spricht und einige Denkanstöße liefert. Neben vielen anderen kommen in dieser rund 70minütigen Dokumentation auch alle Schauspieler zu Wort, für die der Film auf die eine oder andere Weise einen großen Einschnitt in der Karriere bedeutete. MacLachlan, Dern und Rosselini wurden alle erfolgreiche Schauspieler (in Lynch-Filmen und auch anderweitig) und Dennis Hopper verkörperte den abgrundtief bösen Frank so glaubwürdig, daß er von da an nur noch Schurken spielte. Die Dokumentation will weder Leute ins Kino locken, noch anderweitig Promotion für den Film betreiben, daher gibt es nur wenig Filmausschnitte und die Interviewpartner konzentrieren sich auf die wesentlichen Elemente des Films ohne Werbung betreiben zu wollen. Die geschnittenen Szenen, die gezeigt werden, stellen ähnlich wie der Film ein Mysterium dar. Von einer Schrifttafel erfährt man, daß alle geschnittenen Szenen unauffindbar seien und man auf Stills zurückgreifen müsse, um dem Zuschauer einen Eindruck zu verschaffen. Zu Musik aus dem Film werden diese Standfotos aneinandergereiht und ergeben so tatsächlich eine fortlaufende Handlung (insgesamt ca. 10 Minuten).

Die Nacktszenen mit Rosselini haben bei Erscheinen des Films in Amerika für einigen Wirbel gesorgt. Hier erfährt man in einer Talkshow-Diskussion (ca. 5 Minuten) mehr darüber. Neben diversen Trailern kann man sich noch eine Bildergalerie ansehen, die wie eine Diashow vor einem abläuft. Interessante Bilder sind in mehrere Gruppen untergliedert. Last but not least kann man auch nach mehreren Eastereggs auf die Suche gehen. Wer sie findet und anklickt, wird mit weiteren Interviews beglückt, die hauptsächlich Anekdoten über die Dreharbeiten von "Blue Velvet" zum Inhalt haben. Da Lynch sich ausschweigt, konnte man einen Audiokommentar leider nicht erwarten, das hervorragende Making Of reißt aber einiges heraus, daher

Bewertung  7 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  8 von 10 Punkten


Es ist immer schwierig, den Inhalt eines Lynch-Films erklären zu wollen, denn Lynch dreht Bilderfilme. Sie entwickeln in Verbindung mit der Musik von dem bereits erwähnten Angelo Badalamenti - der seit Blue Velvet die Musik für alle Lynch-Filme macht - einen Sog, der den Zuschauer nicht mehr losläßt. Die Story an sich ist da fast schon nebensächlich, denn es sind einzelne Szenen, die den Film unvergeßlich machen. Franks Besuch in Dorothys Apartment ist beispielsweise so eine Szene. Wie er sie vergewaltigt, während Jeff nackt im Wandschrank steht und wehrlos mit ansehen muß, was Frank alles mit Dorothy anstellt. Der Zuschauer wird durch Jeffs Augen zum Voyeur und muß hilflos dem Geschehen folgen, ohne einschreiten zu können. Oder - um noch ein Beispiel für eine unvergeßliche Szene zu nennen - eine Frau tanzt zu Franks Lieblingslied "Candy Coloured Clown" auf einem Autodach, während Frank auf Jeff eindrischt. Noch nie wurde eine Tracht Prügel in solch einer surrealen Bildästhetik gezeigt. Unvergessen bleibt sicher auch der Augenblick, wenn Dorothy Jeff darum bittet, sie zu schlagen. Das Close-Up zeigt nur ihre Augen und ihren Mund, wenn sie sagt: "Schlag' mich." Das läßt wohl niemanden unbeeindruckt. Mit "Blue Velvet" begründete Lynch ein Thema, das sich von nun an durch all seine Filme zieht: Zwei Frauen stehen sich wie Pol und Gegenpol gegenüber. Die eine blond, die andere brünett. Sandy verkörpert alle gutbürgerlichen Werte, die Jeff eingeimpft wurden, zumal sie auch noch die Tochter eines Polizisten ist. Ein Traum von vorbildlicher Schwiegertochter! Auf der anderen Seite steht die mysteriöse Dorothy, zu der sich Jeff hingezogen fühlt, weil seine Mutter ihn vor Frauen wie ihr immer gewarnt hat. Für Jeff ist sie die unbekannte Komponente des Lebens, das nicht "normale" 08/15-Dasein in einer Reihenhaussiedlung mit einem 9 - 5 Job. Dorothy verspricht Abenteuer und ungewöhnlichen Sex. Jeff pendelt zwischen diesen Frauen hin und her wie eine Stahlkugel zwischen zwei Magneten.

Der Film endet wie er begann: Rosen vor einem weißen Gartenzaun. Wieder fährt ein winkender Feuerwehrmann an der Kamera vorbei. Und während der letzte gesprochene Satz "Es ist eine fremde, merkwürdige Welt, nicht wahr?" verklingt, weiß man, das ist kein Happy End, denn unter der scheinbar ruhigen Oberfläche gärt es... Selbst, wenn die alte RC2 (ggf. aus England) schon im Besitz eines Lynch-Fans ist, führt an der SE kein Weg vorbei: ein Pflichtkauf! Der Qualitätsunterschied ist ganz unglaublich und die Extras auf der SE sind mehr als sehenswert. Auch Freunden von Mystery-Thrillern kann ich diese Scheibe durchaus ans Herz legen. Hier ist für jeden etwas dabei und vielleicht kann David Lynch ja den einen oder anderen Fan Dank dieser SE von "Blue Velvet" dazu gewinnen! Um entsprechenden Fragen vorzubeugen, sei am Rande noch bemerkt, daß der Film von FSK 18 auf FSK 16 heruntergestuft wurde und auf der SE uncut zu sehen ist.






© DVD-Palace Home Entertainment




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