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 7283  Review zu: Blade - Trinity - Original Kinofassung 12.07.2005

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Ein Review von Michael Holland



Wesley Snipes übernimmt in „Blade: Trinity“, dem explosiven dritten Teil der erfolgreichen Filmserie, erneut die Rolle des legendären Vampirjägers Blade. In einer abgelegenen Wüstenregion erwecken die Vampirfürsten den Urvater ihrer Spezies zu neuem Leben: das grausige Monster Dracula. Der furchterregende Vampir trägt jetzt den Namen Drake (Dominic Purcell), und er hat inzwischen sein Immunsystem in den Griff bekommen – jetzt erträgt er auch das Tageslicht. Was die Sache für Blade nicht leichter macht: Die Vampirfürsten lancieren eine Verleumdungskampagne, stellen ihn als mörderische Bestie dar und hetzen ihm das FBI auf den Hals. Nachdem Blade und sein Mentor Whistler (Kris Kristofferson) ein explosives Showdown mit dem Team des FBI-Agenten Cumberland (James Remar) knapp überstanden haben, ist dem Daywalker klar, dass er Hilfe braucht. Eher widerwillig verbündet er sich mit den Nightstalkers, einer Gruppe menschlicher Vampirjäger, angeführt von Whistlers schöner Tochter Abigail (Jessica Biel) und dem Sprüche klopfenden Hannibal King (Ryan Reynolds).

Während Sommerfield (Natasha Lyonne), die blinde Wissenschaftlerin des Teams, nach einer endgültigen Lösung des Vampirproblems forscht, kämpfen die Nightstalkers unerbittlich gegen Draculas Untote unter der Führung der mächtigen Vampirin Danica Talos (Parker Posey) und ihrer langzähnigen Schergen Asher (Callum Keith Rennie) und Grimwood (Profi-Wrestler Triple H). Doch schließlich muss Blade höchstpersönlich dem gewaltigsten Vampir aller Zeiten gegenübertreten, denn diesmal steht nicht nur sein eigenes Schicksal auf dem Spiel, sondern das der gesamten Menschheit.

Cover Blade - Trinity - Original Kinofassung
Cover vergrößern




Im Handel ab:27.05.2005
Anbieter: Warner Home Video
Originaltitel:Blade: Trinity
Genre(s): Action
Thriller
Horror
Regie:David S. Goyer
Darsteller:Wesley Snipes, Kris Kristofferson, Dominic Purcell, Jessica Biel, Ryan Reynolds, Parker Posey, Mark Berry, John Michael Higgins, Callum Keith Rennie, Paul Michael Levesque, Paul Anthony, Françoise Yip, Michael Rawlins, James Remar, Natasha Lyonne, Haili Page, Patton Oswalt, Ron Selmour, Christopher Heyerdahl, Eric Bogosian, Scott Heindl, John Ashker, Clay Cullen, Steven McMichael, Paul Wu, Kimani Ray Smith, Darren McGuire, Shannon Powell, Jill Krop, Jordan Hoffart, Kett Turton, Cascy Beddow, Simon Pidgeon, Michael St. John Smith, Stephen Spender, Kwesi Ameyaw, Alex Rae, Erica Cerra, Garvin Cross, Raymond Sammel, John Ulmer, Justin Sain, Darryl Scheelar, Camille Martinez, Michelle Stoll, Dawn Mander, Steve Braun, Michel Cook, Vitaly Kravchenko
FSK:Keine Jugendfreigabe
Laufzeit:ca. 108 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital Surround EX
Bildformat:16:9 (2.35:1) anamorph
Medien-Typ:2 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Doppel Amaray Case
Untertitel: Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte, Deutsch, Englisch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Alternate ending
  • Dokumentation: "Inside the World of Blade: Trinity"
  • Fotogalerien
  • Interview: "Goyer über Goyer"
  • verpatzte Szenen
  • Teaser
Zusatzinfos:
  • Website zum Film

    Infos zum Film bei der OFDb
    Infos zum Film bei der IMDb
  • buch.de - einfach schnell


    Hier können wir uns eigentlich große Worte sparen und schlicht sagen: Das Bild ist nahezu brillant. Wer von BLADE eine einzige Suppe aus düsteren Tönen erwartet, wird sich schnell eines Besseren belehren lassen müssen, da die durchaus oft vorhandenen knalligen Farben kräftig, aber nie übertrieben abgebildet werden. Interessant zudem, dass die Optik manchmal deutlich auf Kontraste setzt (beispielsweise Rot versus Grün), was hervorragend gelingt. Trotzdem dominiert natürlich die Dunkelheit, womit der Schwarzwert entsprechende Bedeutung erlangt - und sich beeindruckend gut schlägt. Abgesehen von seltenen Ausrutschern ins Graue beziehungsweise Bläuliche gibt es rein gar nix zu bemängeln.

    So toll dies allein schon ist, legt die Schärfe dennoch einen weiteren Zacken zu. Simpel formuliert, erreicht sie sowohl in der Kantenzeichnung als auch Tiefe nahezu perfekte Werte; außerdem ist das Bild jederzeit mit einer unglaublichen Vielzahl Details ausgestattet. Man achte in diesem Zusammenhang beispielsweise auf die sichtbar wirbelnden Sandkörner in der Wüstenszene zu Beginn des Films. Nahezu kritiklos arbeitet schließlich der Kontrast: Ungeachtet unzähliger bei Nacht spielender Sequenzen gibt er sich wenig Blößen und hebt sogar Blade in seiner Kluft meist deutlich vom finsteren Hintergrund ab. Letztlich nicht makellos, aber über weite Strecken einfach klasse!

    So viel Licht wirft indes fast zwangsweise etwas Schatten. Damit sind jetzt nicht die drei oder vier Dropouts gemeint, welche den Gesamteindruck natürlich in keinster Weise schmälern. Vielmehr arbeitet die Kompression zwar unauffällig und lässt Artefakte aller Art grundsätzlich außen vor; trotzdem tritt manchmal eben doch minimales Rauschen auf. In der Summe aller genannten winzigen "Fehler" schrammt BLADE: TRINITY also knapp an der Höchstnote vorbei.

    Bewertung  9 von 10 Punkten




    Mehr Kritik muss sich der Ton gefallen lassen. Ohne Zweifel treibt die deutsche Fassung von BLADE: TRINITY (Dolby Digital 5.1) den Subwoofer zu Höchstleistungen und bringt die Wände zum Erzittern - so brachial dürfte lange kein Film mehr gewesen sein. Doch fast sofort zeigt sich dann der marginale Pferdefuß des Bass-Gewitters, da es dem Sound manchmal seine Differenziertheit raubt. Feine Geräusche gehen eben schlicht unter. Trotzdem sind die Effekte punktgenau gesetzt, klar ortbar, oftmals positionsverändernd und gelungen genug integriert, um beispielsweise noch das nasse Platschen beim Zerfall eines Vampirs deutlich zu hören. Dafür wirken Dialoge allerdings fast immer leicht steril; man wähnt sich quasi im Aufnahmestudio. Hinzu kommt, dass den "ruhigen" Szenen schon etwas mehr Raumklang gut zu Gesicht gestanden hätte - hier verlagert sich das akustische Geschehen zu stark auf die Front.

    Das in DD 5.1 EX codierte englische Original punktet mit wesentlich realistischerer Wiedergabe von Stimmen und wirkt allgemein etwas besser aufgelöst, sofern es die Umgebungsambienz betrifft, klingt dafür jedoch eine Spur leiser und lässt es manchmal an Druck fehlen. Völlig überzeugen können also beide Spuren nicht; dennoch wären am Ende theoretisch knappe neun Punkte möglich gewesen. Aber leider wurde mit der Unsitte "Volumenschwankungen" diesmal übertrieben.

    Klar müssen sich Dialoge und Action-Szenen in Sachen Lautstärke unterscheiden; alles andere würde ja direkt zu verzerrter Wahrnehmung und tonaler Öde führen. Trotzdem kann es nicht sein, dass der Rezensent beim Test permanent bis zu vier (!) Stufen nach oben oder unten regeln musste, um einerseits das Gesagte (extrem leise abgemischt) zu verstehen und andererseits während der übertrieben lauten restlichen Szenen nicht einem Hörsturz zu erliegen - von den Nachbarn mal ganz abgesehen. Wer also der Handlung folgen möchte, dabei aber kein einsames Häuschen mitten im Wald bewohnt und Trommelfelle aus Teflon sein Eigen nennt, hat den Finger zwangsläufig ununterbrochen auf der Fernbedienung, was schon nach wenigen Minuten absolut nervt. Kino-Feeling hin oder her: Dafür gibt es böswillig einen halben Punkt Abzug und in der Gesamtwertung "bloß" gute...

    Bewertung  8 von 10 Punkten




    Auf der Hauptfilm-DVD herrscht in Sachen Ausstattung Ebbe: Zwar stehen wahlweise Untertitel in Deutsch (auch für Hörgeschädigte) oder Englisch bereit, aber das war es dann schon. Selbst die Menüs bleiben starr, sind jedoch zumindest soundunterlegt.

    Dafür bekommt man nach Einlegen der Bonus-Disk zusätzlich ein paar nette Animationen geboten. Außerdem fand zunächst die Dokumentation "Inside the World of Blade: Trinity" ihren Weg auf den Silberling, teilt sich in die nachfolgend aufgeführten Teile und bietet wie alle anderen Extras (ausgenommen Trailer sowie Teaser) optionale deutsche Untertitel.

    "Einleitung" (01:13) - Filmausschnitte, Lobhudeleien, Versprechungen. Wen interessiert's?

    "Der urbane Vampir - Das Drehbuch" (04:29) gibt Autor David S. Goyer Gelegenheit, in Erinnerungen zu schwelgen und sich dabei als nicht gerade von Bescheidenheit behindert zu entpuppen: "Wir haben die Vampir-Mythologie neu erfunden."

    "Der 'Familiar' - Anführer: Regisseur David Goyer" (07:49) zeigt sich erstmals als Feature mit einem gewissen Informationsgehalt, da immer wieder Vergleiche zu den Vorgängern gezogen werden. Aber auch hier bleibt Schulterklopferei natürlich nicht aus.

    In "Frisches Blut - Das Casting" (18:22) kann man dann tolle Sachen erfahren: Ryan Reynolds ist ein ganz Frecher, Wesley Snipes der perfekte Blade, Jessica Biel unglaublich anmutig und Parker Posey sowohl komisch als auch gruselig. Na, schau mal einer an!

    Wie sich die Darsteller auf ihre physisch anstrengenden Rollen vorbereiteten, schildert im auf dem Fuß folgenden Teil "'Nightstalker - Trainingslager für die Besetzung" (09:40), während "Von Gräbern zu Türmen - Das Set Design" (08:10) und "Dressed to Kill - Kostümdesign" (07:25) wohl keiner weiteren Erläuterung bedürfen.

    Als nächstes steht "Die UV-Belichtung" (04:17) auf der Agenda. Hinter diesem etwas kryptischen Titel steckt eine Featurette, welche die Kameraarbeit näher beleuchtet. Gleich zu Beginn outet sich der Director of Photography als dem Regisseur hoffnungslos verfallen: "Alles, was ich tue, ist vollständig durchsetzt von den Ideen und dem Verstand David Goyers." Entsprechend klebrig fällt das Ganze aus.

    "Über die Basics hinaus - Fakten für den Megafan" (05:30) liefert dagegen wirklich ein paar nette Insider-Informationen, mit denen man vielleicht bei Plaudereien mit Cineasten Pluspunkte sammeln kann.

    Da die nun zur Ansicht einladenden Features sich wieder selbst erklären, seien sie bloß aufgezählt:

    - "Silber, Schwerter & Sundogs - Die Blade-Waffen" (02:56)

    - "Schwere Körperverletzung - Die Stunts" (04:14)

    - "Schwert gegen Zelluloid - Der Schnitt" (08:16)

    - "Die perfekte Asche - Visuelle Effekte" (04:31)

    - "'The Beat of Blade' - Die Musik" (07:41)

    Weiter geht's mit der poetisch klingenden Betrachtung "Der Sound des Schlachtens" (04:59), welche sich - ebenfalls ziemlich logisch - dem Sound Design widmet.

    "Die Farbe des Bluts - Farbkorrekturen" (03:48) zeigt dagegen, wie der spezielle Look von BLADE: TRINITY das Licht der Leinwand (respektive: des Bildschirms) erblickte.

    "Wer wird sterben - Die Zukunft von Blade" (02:04) berichtet schließlich über insgesamt drei gedrehte Enden und zeigt diese auch zumindest ausschnittsweise. Leider drohen außerdem alle Hauptdarsteller an, dass sie in einem vierten Teil mitspielen würden - bitte, nein! Zum guten Schluss flimmert der Abspann (01:12) über den Screen.

    Rein quantitativ also ein wirklich üppiges Making Of, welches theoretisch keine Frage unbeantwortet lässt - wer mag, kann es sich übrigens mittels "Alle abspielen"-Button komplett anschauen. Qualitativ überzeugt das Ganze allerdings nur bedingt, da man die potenziellen Informationen mühsam dem sie umgebenden Wust aus Weihrauch, Pathos und "Wir haben uns ja alle sooo lieb und finden uns total toll"-Gequatsche entreißen muss.

    Zurück im Hauptmenü, steht ein Interview mit David S. Goyer (05:10) zum Abruf bereit. Die Idee, ihn sich in seiner Doppelfunktion als Autor und Regisseur selbst befragen zu lassen, mag ja originell sein. Nur leider erhält der Mann genau dadurch alle Möglichkeiten, in enervierendes Eigenlob auszubrechen, womit der Nutzen des Features gegen Null tendiert.

    Wählt man dann erwartungsfroh das alternative Ende (01:09) an, welches eigentlich eine Erweiterung des jetzigen Finales darstellt, bemerkt man sofort, wie überflüssig diese gewesen wäre. Bleiben also noch etwas mehr als zehn Minuten an verpatzten Szenen, die tatsächlich sehr witzig sind, Teaser und Trailer, eine per Texttafel transportierte Werbung für den Soundtrack sowie der Punkt "Galerien". Dort findet man neben 14 einzeln anwählbaren Bildern von Blades Waffen auch Animationen, welche insgesamt knappe sechs Minuten lang zeigen, wie verschiedene Computereffekte (zum Beispiel die Transformation zur Bestie) entstanden.

    Summa summarum kann man angesichts der vorhandenen Masse weiß Gott nicht meckern - an Klasse fehlt es aber teilweise ganz deutlich. Deshalb bleiben für die Ausstattung lediglich durchschnittliche fünf Punkte übrig.

    Bewertung  5 von 10 Punkten





    Technisches Fazit:  Bewertung  8 von 10 Punkten


    Beginnen wir im Zuge der Endbeurteilung mit dem bei einem Actioner unwichtigsten Aspekt: den Schauspielern. Wesley Snipes darf öfter mal böse oder geknickt schauen, ist ansonsten aber offensichtlich nicht bei der Sache. Kris Kristofferson hat wahrscheinlich nur aus nostalgischen Gründen mitgemacht und wird völlig verheizt. Jessica Biel fühlt wenig überraschend auch hier nicht die Last etwaigen schauspielerischen Talents auf den schmalen Schultern ruhen und beschränkt sich auf das, was sie wirklich kann: süß aussehen (eine dramaturgisch absolut unwichtige Duschszene inklusive). In Erinnerung bleiben da einzig Ryan Reynolds' jungenhafter Charme sowie Independent-Queen Parker Posey, welche ihre per se ziemlich fade Rolle lustvoll als morbide Domina anlegt.

    Das ist ja eigentlich alles nicht so schlimm, schließlich haben wir es mit keinem Drama zu tun. Doch BLADE: TRINITY begeht den unverzeihlichen Fehler, gleich zwei dunkle Helden völlig der Lächerlichkeit preiszugeben. Da wäre auf der einen Seite Dracula, also das klassische Böse, der Inbegriff finsterer sexueller Anziehung und Vater aller Vampirstreifen. Was Regisseur Goyer daraus macht, spottet allerdings jeder Beschreibung. Sein Dracula ist nicht viel mehr als ein blasses Bürschlein, in der Urgestalt dann gar ein lächerlich behörntes (!) Wesen, weder furchterregend noch erotisch, sondern schlicht albern. Und zum anderen gelingt es dem Regie-Neuling, auch Blade zur Witzfigur umzumodeln. Wo sind die Kraft, die Zerrissenheit, das Coole? Einfach weg.

    Aber selbst das wäre nach entsprechender Gewöhnung vielleicht gerade so zu verkraften gewesen, wenn die Story Schmackes hätte. Doch schon wieder Fehlanzeige: Ohne Höhepunkte hangelt sie sich von Kampf zu Kampf, Innovationen sucht man vergebens. Was wohl Goyer selbst merkte und in seiner zweiten Eigenschaft als Drehbuchautor den schlimmstmöglichen Fehler beging: Er versah das platte Skript mit ebensolchem Humor. Dieser funktioniert nur leider überhaupt nicht, sondern lässt einem lediglich die Haare zu Berge stehen. Ach ja, für Gorehounds sei schließlich noch angemerkt, dass in Sachen Blut und Splatter so ziemlich nix zu holen ist. Dafür zeigen sich immer mal wieder menschenverachtende Tendenzen, aus denen vermutlich das KJ-Siegel resultiert.

    Zusammenfassend bleibt nicht viel zu sagen. Wies der originale BLADE ungeachtet recht billiger Effekte ein gewisses Kultpotenzial auf, funktionierte das Sequel immerhin noch als reines Schlachtfest für Leute, die drauf stehen. Der dritte Teil unserer Mär vom Daywalker lässt sich allerdings bloß in einer seiner eigenen Dialogzeilen treffend beschreiben: "Tut mir Leid, wenn ich dich langsam langweile!" Es sei hiermit großzügig verziehen; allerdings unter der Voraussetzung, dass wir wirklich von weiteren Fortsetzungen der Saga verschont bleiben. Man weiß es bei Trilogien ja nie so genau: Bekanntlich sollte beispielsweise nach ALIEN III auch Schluss sein...

    Fetischisten, welche sich mehr für die technische Umsetzung einer DVD als den darauf gepressten Film interessieren, dürften trotzdem ihr Mekka finden, da die Scheibe zwar bei den Extras schwächelt, aber grandioses Bild und super Sound vereint - insofern eine echte Empfehlung.






    © DVD-Palace Home Entertainment




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