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 5305  Review zu: Birth 16.06.2005
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Ein Review von Michael Holland



An einem Wintertag bricht ein junger Jogger im Park zusammen und stirbt. Im selben Moment kommt ein Kind zur Welt. Besteht eine Verbindung zwischen dem Ende eines Menschenlebens und dem Beginn eines anderen? Anna (Nicole Kidman) ist eine junge Witwe, die sich zehn Jahre nach dem Tod ihres Mannes Sean endlich ein neues Leben aufbauen will, als plötzlich ein zehnjähriger Junge auftaucht, der ebenfalls Sean heißt und ganz ernsthaft behauptet, die Reinkarnation ihres verstorbenen Ehemanns zu sein. Ist es denkbar, dass Annas Mann in Gestalt dieses Kindes zu ihr zurückgekehrt ist? Wie könnte sie sich weigern, ihre einstige Liebe zu ihm neu zu erleben?

Cover Birth
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Im Handel ab:10.06.2005
Anbieter: Warner Home Video
Originaltitel:Birth
Genre(s): Drama
Thriller
Regie:Jonathan Glazer
Darsteller:Nicole Kidman, Cameron Bright, Danny Huston, Lauren Bacall, Alison Elliott, Arliss Howard, Michael Desautels, Anne Heche, Peter Stormare, Ted Levine, Cara Seymour, Scott Johnsen, Joe M. Chalmers, Novella Nelson, Zoe Caldwell, Charles Goff, Sheila Smith, Milo Addica, Mary Catherine Wright, Elizabeth Greenberg, Tessa Auberjonois, Michael Joseph Cortese Jr., John Robert Tramutola, Jordan Lage, Margot Jewers, Matthew Giffuni, Ian Hoffberg, Laura Fallon, John Juback, Kavita R. Mangroo, Alexandra Salo, Hollis McConnell Jones, Libby Skala, Bruce Bennetis, Gregory Smith, T. Ryder Smith, Ed Bogdanowicz, Jerry Fuentes, Gregory Dunn, Lisa Barnes, Yvonne Sayers
FSK:12
Laufzeit:ca. 96 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte, Deutsch, Englisch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
Zusatzinfos:
  • Kinostart: 23.12.2004


    Infos zum Film bei der OFDb
    Infos zum Film bei der IMDb
  • Momox.de - Einfach verkaufen.


    Auf den ersten und auch noch zweiten Blick macht die Optik einen ziemlich minderwertigen Eindruck: Der Kontrast geht maximal in Ordnung, was unter anderem daran liegt, dass der zu satte Schwarzwert mit wenig schöner Regelmäßigkeit Details schluckt. Hinzu kommt, dass die Schärfe höchstens als mittelmäßig bezeichnet werden kann - gerade in Totalen wirkt alles viel zu weich. Andererseits zeigt sich das Bild in Nahaufnahmen oft arg grobkörnig, außerdem treten immer mal wieder Rauschen und stehende Rauschmuster auf. Positiv ist das Fehlen von Verschmutzungen zu vermerken; jedoch bewegen sich die Farben meist auf ziemlich verblichenem Niveau und überzeugen deshalb bloß bedingt.

    Im Endeffekt entsteht aus allen genannten Punkten ein fahler, irgendwie schmutziger Look, der allerdings vom Regisseur beabsichtigt zu sein scheint, um seinem Werk einen dokumentarischen Anstrich zu verleihen. Dafür sprechen auch der ausgeprägte Hang zu Aufnahmen in melancholischem Sepia, einige Helligkeitsschwankungen sowie auf technischer Seite die meist deutlich über fünf MB/s liegende Bitrate. Letztlich ist dies also keine DVD, die sich als optische Referenz eignet. Aber unter der Prämisse, dass hier bewusst mit verfremdenden Stilmitteln gearbeitet wurde, gibt es doch noch...

    Bewertung  6 von 10 Punkten




    Dass Surround-Anlagen nicht gerade für DVDs wie BIRTH erfunden wurden, dürfte jedem einleuchten. Schließlich hallen hier über weite Strecken lediglich das Schweigen zwischen den Figuren und die Stille um Anna ohrenbetäubend laut nach. Unfair wäre es aber, den Film dafür zu bestrafen: Natürlich meldet sich der Subwoofer praktisch niemals zu Wort - es sei denn, im Soundtrack kommt mal eine Pauke zum Einsatz. Richtig auch, dass die Rears sich darauf beschränken, den Score wiederzugeben (selbst Umgebungsgeräusche konzentrieren sich völlig auf die Front) - das allerdings in glasklarer Qualität. Im deutschen Dolby Digital 5.1-Track müssen zudem die seltsam "flachen" Stimmen bemängelt werden. Dafür punktet die englische Spur (ebenfalls DD 5.1) mit deutlich mehr Kraft und Lautstärke. Außerdem wirken die wenigen tonal aufwändigen Sequenzen - wie zum Beispiel die Party zu Beginn - wesentlich differenzierter, räumlicher und somit lebendiger.

    Summa summarum reißt also auch der Sound nicht gerade vom Hocker, aber vor allem der Originalton weiß im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten wirklich zu gefallen. Dafür bleiben solide...

    Bewertung  5 von 10 Punkten




    Normalerweise kommen aktuelle Scheiben von Warner recht üppig ausgestattet daher. Bei BIRTH wähnt man sich allerdings in die Anfänge des Mediums versetzt: Zwar sind neben der Hauptauswahl auch die Übergänge zu den einzelnen Submenüs dezent animiert und mit passender Musik unterlegt. Doch darüber hinaus findet sich, wie auch bei der US- und UK-DVD, lediglich ein Trailer des Films auf weiter Flur. Dabei wäre es gerade bei diesem Werk nicht bloß interessant, sondern wirklich erhellend gewesen, einem Audiokommentar des Regisseurs zu lauschen. Oder zumindest in Interviews zu erfahren, was die Darsteller über das kontroverse Werk denken. Angesichts des weltweiten Misserfolges von BIRTH war eine großartige Ausstattung aber wohl von vornherein nicht zu erwarten. Positiv erwähnt werden müssen dennoch die vorhandenen Untertitel (wahlweise englisch oder deutsch, Letzteres auch für Hörgeschädigte), selbst wenn sie die zwingend negative Wertung des Bonusmaterials nicht verhindern können.

    Bewertung  1 von 10 Punkten





    Technisches Fazit:  Bewertung  5 von 10 Punkten


    Obwohl BIRTH schon abgedreht war, als Nicole Kidman die Hauptrolle in den FRAUEN VON STEPFORD übernahm, lag dieser Film lange auf Eis und wurde dann auch zum kapitalen Flop. Was angesichts der Kritiken allerdings wenig verwundert. Aus der einen Ecke kreischte es "Kinderpornographie!"; die andere Fraktion hielt dagegen, dies sei ein Statement gegen Kindsmissbrauch. Bleischwere Arthaus-Kost also? Interessant dabei ist, dass fast alle Rezensenten sich wie die Geier auf eine einzige Szene stürzten. Sie zeigt, wie Sean zu Anna in die Badewanne steigt. Bei den Filmfestspielen in Venedig hagelte es hier gar Pfiffe, Buh-Rufe und nervöses Gelächter.

    Aber mal ehrlich: So reagiert nur jemand, der nicht damit umgehen kann, was er da gesehen hat; der nicht bereit oder fähig ist, zementierte Vorstellungen von (Doppel-)Moral und Beschränkungen über Bord zu werfen. Nützt das Wissen etwas, dass diese Sequenz ein am Computer erstellter Zusammenschnitt zweier einzeln gefilmter Einstellungen ist, Nicole Kidman und Cameron Bright also niemals gemeinsam nackt geplanscht haben? Nein. Weil die unangenehm berührten Zuschauer sich letztlich bloß ertappt fühlten. Dabei ist es genau dieser kurze Moment, der unglaubliche Magie atmet. Zu erleben, wie Kidman den Jungen stumm anschaut, während sich hinter ihrer wunderschönen Stirn praktisch deutlich sichtbar alle möglichen Emotionen überschlagen, gehört zu den intensivsten Augenblicken der Kinojahre 2004/2005. Zumal Regisseur Glazer klug genug ist, diese Szene nicht in Geschrei und Gefühlsausbrüchen aufzulösen; im Gegenteil. Es geht einfach weiter in der Handlung, und wer nicht den Willen aufbringt, diesbezügliche psychische Grenzen zu überschreiten, erholt sich für den Rest des Films nicht mehr von der gefühlten Beklemmung, welche dem eigenen Tunneldenken entspringt.

    Denn letztlich geht es Glazer, trotz der provozierenden Tragweite des Themas, nie um den kalkulierten Tabubruch. Vielmehr outet er sich als Träumer, der an bedingungslose Liebe glaubt. Das mag erschreckend naiv sein, macht den Mann aber schwer sympathisch. Außerdem kommt hinzu, dass BIRTH niemals mit dem großen Holzhammer zudrischt, um das skeptische Publikum von der real existierenden Reinkarnation zu überzeugen. Nein, diese wird lediglich als Möglichkeit in den Raum gestellt, eine Anregung zum eigenen Entscheiden quasi. Womit sich der Kreis auf wunderbare Weise schließt, weil der Film eben über die seitens der Kritik so beliebte Szene hinaus gewohnte Muster und eingefahrene Denkprozesse in Frage stellt. Selbst die audiovisuelle Perfektion - selten wurden elegischere Bilder auf Zelluloid gebannt, und der Soundtrack trägt viel zur gleichsam düsteren und melancholischen Atmosphäre bei - wirkt nie artifiziell. Und auch wenn man bezüglich der Schlusspointe geteilter Meinung sein, sie im schlimmsten Fall gar feige finden kann: Allein der Kinderchor im Abspann macht als höchst skurriler, mild höhnischer Ausklang diese Schwäche wieder wett.

    Dass mit BIRTH also kein verschwurbeltes Kunst-Gedöns auf die Kinowelt losgelassen wurde, ist allerdings natürlich und wenig überraschend zum großen Teil nicht bloß dem Regisseur, sondern ebenfalls Nicole Kidman zu verdanken. Zwar erinnert der radikal gekürzte Haarschopf frappierend an Mia Farrow in ROSEMARYS BABY, doch darüber hinaus gelingt es der Ausnahme-Darstellerin mal wieder, eine absolut einzigartige, im besten Sinne unvergleichliche Performance zu liefern. Blicke, Gesten und Emotionen, die in jeder Sekunde echt wirken, hinterlassen ebenso ihren Eindruck wie eine geradezu radioaktive Ausstrahlung (nebenbei: Respekt der Maskenbildnerin für ein dezentes, aber die klaren Gesichtslinien und Augen wirkungsvoll betonendes Make-up), selbst wenn Kidman eigentlich nur anwesend sein muss. Man achte beispielsweise darauf, wie sie während der Brief-Sequenz an den Fingernägeln knabbert, dabei scheinbar in einer ganz anderen Welt weilt, aber in der Folgesekunde sofort zum nächsten Gefühl umschaltet... Dagegen kommt nicht mal Lauren Bacall an, obwohl sie selbst im Alter nur wenig von der einstigen Faszination verloren hat, die schon Humphrey Bogart in den Ehehafen schippern ließ. Auch Anne Heche und Peter Stormare kämpfen - ungeachtet starker Leistungen - auf verlorenem Posten. Beeindruckend allerdings Cameron Bright, der Satansbraten aus GODSEND, als Sean.

    Spießer, Moralisten, instabile Zeitgenossen und panisch in ihrer eigenen Realität verwurzelte Leute sollten BIRTH also im größtmöglichen Abstand umrunden. Allen anderen sei das kontroverse, teils visionäre Meisterwerk in all seiner zermürbenden, manchmal Gänsehaut erzeugenden Schönheit jedoch wärmstens empfohlen - und das sogar, obwohl man angesichts begrenzter technischer Möglichkeiten und schlicht mangelhafter Ausstattung nicht gerade von einer Top-DVD sprechen kann.






    © DVD-Palace Home Entertainment




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