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 9509  Review zu: Ben Hur - Special Edition 14.12.2005
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Ein Review von DVD-Palace-Team



Nachdem "Ben Hur" bei der Oscar®-Verleihung 1959 den Rekord von 11 Oscar-Auszeichnungen, unter anderem für die Kategorien "Bester Film", "Bester Schauspieler" und "Beste Regie" für sich beanspruchen konnte, war seine Bedeutung als eines der größten Meisterwerke der Filmgeschichte fortan unbestritten. Durch die große Anerkennung und den überwältigenden Erfolg beim Publikum wurde Ben Hur zu einem echten Klassiker. Mit einer Drehzeit von zehn Monaten und einem zu der Zeit üppigen Budget von 15 Millionen Dollar, ist dieses epische Werk der 50er Jahre ein filmisches Glanzstück, das kaum übertroffen wurde. Dieser beeindruckende Film wird von großen Schauspielern wie Charlton Heston und einer überwältigenden Anzahl spektakulären Szenen, gekrönt von dem vielzitierten Wagenrennen, getragen.

Cover Ben Hur - Special Edition
Cover vergrößern




Im Handel ab:25.11.2005
Anbieter: Warner Home Video
Originaltitel:Ben-Hur
Genre(s): Monumentalfilm
Regie:William Wyler
Darsteller:Charlton Heston, Jack Hawkins, Haya Harareet, Stephen Boyd, Hugh Griffith, Martha Scott, Cathy O'Donnell, Sam Jaffe, Finlay Currie, Frank Thring, Terence Longdon, George Relph, André Morell, Edward J. Auregul, Ady Berber, Marina Berti, Hugh Billingsley, Jerry Brown, Robert Brown, Lando Buzzanca, Joe Canutt, Otello Capanna, Emile Carrer, Richard Coleman, Michael Cosmo, Alfredo Danesi, David Davies, Victor De La Fosse, Mino Doro, Michael Dugan, Dino Fazio, Enzo Fiermonte, Giuliano Gemma, John Glenn, José Greci, Richard Hale, Claude Heater, John Horsley, Bill Kuehl, Duncan Lamont, Howard Lang, Stevenson Lang, John Le Mesurier, Tutte Lemkow, Cliff Lyons, Luigi Marra, Ferdy Mayne, Tiberio Mitri, Aldo Mozele, Thomas O'Leary, Remington Olmstead, Laurence Payne, Aldo Pial, Aldo Pini, Diego Pozzetto, Edwin Richfield, Hector Ross, Maxwell Shaw, Noel Sheldon, Aldo Silvani, Reginald Lal Singh, Pietro Tordi, Ralph Truman, Raimondo Van Riel, Stella Vitelleschi, Dervis Ward, Joe Yrigoyen
FSK:16
Laufzeit:ca. 213 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Spanisch: Dolby Digital 5.1
Polnisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:16:9 (2.70:1) anamorph
Medien-Typ:4 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Digipak
Untertitel: Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte, Deutsch, Englisch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Italienisch, Isländisch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Trailer von anderen Filmen
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Audiokommentar von T. Gene Hatcher
  • Dokumentation: "The Making of an Epic"
  • Dokumentation: "The Epic That Changed Cinema"
  • Dokumentation: "A Journey Through Pictures"
  • Music Only Track
  • Filmversion "Ben Hur" von 1925
  • Probeaufnahmen
  • Haar- und Make-Up-Tests
  • Wochenschauberichte
  • Auszüge aus der Oscar-Verleihung von 1960
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Danny Walch

Disk 1 und 2: 1959 Remake
BEN HUR zeigt sich auf dieser Special Edition in einem farbenprächtigen Cinemascope-Gewand mit einer rekordverdächtigen Breite von etwa 2,76:1 im Seitenverhältnis. Dass man das Werk dabei anamorph abgetastet hat, versteht sich von selbst! Der Transfer wurde einer intensiven Restauration unterzogen, was die Abwesenheit von jeglichem Schmutz oder Defekten erklärt. Selbst mit der sprichwörtlichen Lupe lassen sich keine feststellen.

In Sachen Schärfe kann BEN HUR trotz seines hohen Alters und sichtbarer Filterbehandlung noch sehr gute Werte erzielen. Das Bild wirkt bei der Darstellung von Details immer leicht weich gezeichnet, was auf der anderen Seite jedoch Bildrauschen sowohl in analoger als auch digitaler Form völlig eliminiert und das Treiben auf dem Schirm wunderbar 'glatt' aussehen lässt. Der Filter schluckt auch feine Details in Naheinstellungen, aber je weiter sich die Kamera vom Objekt entfernt, desto detaillierter erscheint es in (Halb-)Totalen. Die Kompression bleibt zu jeder Zeit unauffällig.

Die Farben strahlen generell satt und bunt. Bei solch alten Farbfilmen kann es schon mal vorkommen, dass nicht alles hundertprozentig natürlich wirkt und das ist auch hier in einigen seltenen Einstellungen zu sehen, doch das fällt nicht wirklich ins Gewicht. Der Kontrast stellt ebenfalls zufrieden: Zu helle, überstrahlende oder dunkle, Detail verschluckende Einstellungen findet man selten. Das Schwarz könnte in manchen Innen- oder Nachtszenen noch etwas mehr Sättigung vertragen, stellt jedoch ebenfalls kaum einen gewichtigen Mangel dar.


Disk 3: 1925 Original
Die Originalfassung von 1925 liegt natürlich in Schwarz/Weiß-Vollbild vor, wurde jedoch nachträglich mit sogenannten 'color tints' versehen. Das heißt: Um verschiedene Tageszeiten zu symbolisieren, hat man das Bild in manchen Szenen eingefärbt. Einzige Ausnahme ist das Abendmahl Jesu mit den zwölf Jüngern. Diese Szene wurde aufwändig nachkoloriert.

Positiv anzumerken sind die gute Schärfe sowie die Sauberkeit des Transfers, wenn man bedenkt, dass der alte Schinken immerhin schon 80 Jahre auf dem Buckel hat. Auch Helligkeitsflackern hält sich in Grenzen und der Kontrast zeigt ein großes Maß an Grauabstufungen. Bildrauschen tritt nur analog in Erscheinung, dafür aber vorlagenbedingt den ganzen Film hindurch.

Weniger schön ist dagegen die Tatsache, dass anscheinend das ursprüngliche NTSC-Master lieblos nach PAL konvertiert wurde. Bewegungen wirken alles andere als sauber, ziehen stark nach und lassen Artefakte zurück.

Bewertung  8 von 10 Punkten




Danny Walch

Disk 1 und 2: 1959 Remake
Neben der deutschen Tonspur liegen auch die englische, spanische sowie polnische im Dolby Digital 5.1-Format auf der DVD vor. Ob dies dem Filmgenuss nützt oder schadet, werde ich in den nächsten Sätzen erläutern. Im Folgenden beschränke ich mich jedoch auf eine Beschreibung der beiden erstgenannten Tracks.

Schon bei der musikalischen Ouvertüre fällt auf, dass die englische Abmischung deutlich breiter und räumlicher klingt sowie die Höhen besser auflöst, während die deutsche leicht gedämpft und in der Dynamik etwas beschränkt wirkt. Trotzdem kann man ihr immer noch eine sehr gute Qualität bescheinigen, denn einen überzeugenden Upmix eines 46 Jahre alten Filmes findet man auch nur selten. Trotzdem kosten die in vielen Szenen zu leisen und dumpfen Umgebungsgeräusche ein nicht unerhebliches Maß an Atmosphäre.

Im Surroundbereich zeigt lediglich die Musik eine permanente Aktivität, Effekte gibt es nicht zu hören. Auch der Bass hat kaum etwas zu tun. Selbst als sich die beiden Galeeren rammen, bleibt der Subwoofer fast stumm. Lediglich beim berühmten Wagenrennen gibt der Tieftöner leichten Druck von sich. Die Stimmen klingen dagegen in jeder Sprache satt und auch der Klang verzerrt in extremen Höhen (etwa bei Trompeten) kaum. Dafür rauscht die englische Tonspur bei Dialogen leicht im Hintergrund. Jedoch sind keine groben Defekte wie Knacksen zu hören.


Disk 3: 1925 Original
Beim Ton bietet die alte Fassung lediglich Musik an, denn schließlich handelt es sich um einen Stummfilm. Diese wurde im Dolby Digital 2.0 (Stereo)-Format eingespielt und klingt durchweg sehr satt und klar, wenngleich sie es an Bass und Dynamik etwas vermissen lässt.

Bewertung  5 von 10 Punkten




Matthias Schmieder

Für die Produktion der Neuauflage gab sich Warner sichtlich große Mühe, denn nicht nur die tolle Restauration des alten Bild- und Tonmaterials sollte als Kaufgrund dienen. So befinden sich die vier Disks dieser Special Edition in einem liebevoll gestalteten, übergroßen Digipak, zusammen mit einem zehnseitigen Booklet, welches durch eine Fülle an Basiswissen über den Film glänzt. Vorbildlich ist auch das Vorhandensein des zweiseitigen Inlays für die Kapitelübersicht.

Zudem befindet sich eine sehr seltene Dreingabe mit in der Verpackung, denn Warner stellt als Bonusmaterial auf Disc-3 gleich einen ganzen Film zur Verfügung. Die Stummfilmfassung von Ben Hur aus dem Jahre 1925 gilt noch heute als Wegbereiter zur modernen Filmkunst und bekommt hiermit die richtige Plattform sich auch einem jüngeren Publikum in einer sehr guten Qualität zu präsentieren.

Für Fans ein absolutes Muss ist der tolle Audiokommentar mit Filmhistoriker T. Gene Hatcher und Charlton Heston, bei welchem nicht nur auf die filmischen Hintergründe eingegangen wird, sondern auch viele allgemeine Informationen vermittelt werden. Leider gibt es weder englische noch deutsche Untertitel, was das Verständnis für nicht-englischsprachige Zuschauer deutlich erschwert, bis unmöglich macht.

Die Disk-4, welche den Titel „Specials“ trägt, widmet sich nun voll und ganz der Stillung unseres Wissensdurstes. Die Dokumentation The Epic That Changed Cinema entführt uns eine Stunde lang in die Entstehungsgeschichte des Filmes. Viele bekannte Regisseure, Produzenten und Kameraleute, wie zum Beispiel Ridley Scott und George Lucas, verdeutlichen die Wichtigkeit dieses Mammut-Werkes und zeigen Parallelen zu heutigen Produktionen auf. So ist es für Lucas auch kein Geheimnis, dass er sein Pod-Race aus der STAR WARS – EPISODE I dem weltberühmten Pferdewagenrennen aus BEN HUR nachempfand. Im Verlauf der Dokumentation erfahren wir alles über die verwendete Technologie, den Schnitt, die Stunts, den Soundtrack und technischen Innovationen wie die der „Camera 65“, welche es erstmals möglich machte in einem Seitenverhältnis von über 2.70:1 (Panavision) zu filmen.

Der weitaus ältere Beitrag mit dem Namen The Making of an Epic (58:13 Min.) beschränkt sich nicht auf den Film von 1959, sondern erzählt die Geschichte von Anfang an. Auf diese Weise lernt man den Romanautor Lewis Wallace kennen, welcher das Buch BEN HUR Ende des 19. Jahrhunderts schrieb. Weiterhin gibt es einiges über die Bühnen-Version des Klassikers zu erfahren und auch die 1929 in den Kinos der Welt erscheinende Stummfilmfassung wird vorbildlich durchleuchtet. Gespickt mit Statements von William Wyler, Charlton Heston, Stephen Boyd und vielen mehr wird nun auch die Entstehung des Remakes begleitet. Hier lässt sich auf Grund der alten Filmausschnitte leicht erkennen, wie grandios die neue Restaurierung geworden ist.

Wer nach dieser Informationsflut etwas Entspannung benötigt, sollte sich der fünf Minuten dauernden Journey Through Pictures widmen. Diese selbstlaufende Galerie aus Bildern und Filmausschnitten lässt das gerade Erfahrene nochmals gezielt Revue passieren.

Ein Höhepunkt sind auf jeden Fall die vier Screen Tests, wo man unter anderem; Leslie Nielson (DIE NACKTE KANONE) mit Cesare Danova (CLEOPATRA) und Yale Wexler, sowie George Baker und William Russel (JULIUS CAESAR) bei Testaufnahmen zu sehen bekommt. Wunderbar nostalgisch sind die Vintage Newsreels, welche sechs kurze Nachrichtenausschnitte aus dem Jahren 1958-1960 zum Film BEN HUR zeigen. Auch die Highlights From The Academy Awards Ceremony 1960 sind unglaublich spannend anzusehen. Man sollte sich jedoch nicht wundern, wenn ab und an kein Ton zu hören ist, denn das Vorlagematerial scheint nicht in bestem Zustand gewesen zu sein. Schließlich gibt es noch sechs Theatrical Trailer.

Die "Special-Sektion" bietet wirklich alles, was man sich nur wünschen kann. Sehr vorbildlich ist auch die Darbietung der vorhandenen Features, denn statt viele kurze Beiträge auf der DVD zu verteilen, beließ man die Dokumentationen im Originalzustand mit einer Lauflänge von je knapp einer Stunde. Dies trägt zur Übersichtlichkeit bei, ist aber für den Zuschauer auch wesentlich entspannter, da er sich nicht alle paar Minuten durch eine komplizierte Menüstruktur kämpfen muss. Rechnet man die Laufzeit des BEN HUR von 1925 zur Spielzeit der Specials hinzu, so kommt man auf - sage und schreibe - 340 Minuten. Ein Umstand, welcher von uns mit dem BIG X-TRA AWARD belohnt wird!

Bewertung  10 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  7 von 10 Punkten


Matthias Schmieder

Es war im Jahr 1880, als ein ehemaliger General und Politiker mit dem Namen Lewis Wallace das Werk veröffentlichte, an dem er seit vielen Jahren gearbeitet hatte. Er hoffte auf einen kleinen Erfolg, der ihm ein paar hundert Dollar im Jahr einbringen sollte. Der Roman handelte dabei aber nicht von Cowboys, Indianern und Revolverhelden, wie man auf Grund des bewegten Lebens des Autors hätte schließen können. Seine Geschichte siedelte er zur Zeit Christi Geburt an, denn sie schildert das Leben des fiktiven jüdischen Prinzen Judah Ben Hur, der zu Beginn des 1. Jahrhunderts n. Chr. wegen eines angeblichen Attentats auf den römischen Statthalter von Judäa zur Galeerenstrafe verurteilt wurde, jedoch zurückkam um dem römischen Reich den Kampf anzusagen.

Was Wallace selbst in seinen kühnsten Träumen nicht erahnte, wurde einige Zeit später zur Wirklickeit – der Roman war im 19. Jahrhundert das meist gedruckte Buch nach der Bibel und bis zum heutigen Tag ist es niemals vergriffen gewesen. Es folgten aufwändige Theaterinszenierungen und 1925 der erste große monumentale Stummfilm. Doch erst der schon zweifach Oscar®-prämierte William Wyler verhalf der Geschichte mit seinem Remake aus dem Jahr 1959 zur Popularität, welche sie heute genießt. Mit einem für damalige Zeiten unglaublich hohen Budget von circa 40 Millionen Dollar sowie der neuesten Technik und großartigen Schauspielern, machte sich der passionierte Regisseur daran „den Film“ zu inszenieren, welchen man später als den Inbegriff des Monumentalfilms schlechthin bezeichnen wird.

Das 220-Minuten-Epos versteht es dabei den Zuschauer auf eine solch unbeschreibliche Art zu fesseln, wie man es auch heute nur von wenigen Filmen behaupten kann. Erstaunlich sind vor allem die langen Kamerafahrten mit ungewöhnlichen Perspektiven, die damals fast umöglich zu realisieren gewesen sein müssen. So fühlt man sich beim Wagenrennen nicht wie einer der vielen Zuschauer auf den Rängen, sondern findet sich direkt zwischen den Rivalen wieder. Das extrem breite Bild sorgt dabei für einen ungeahnt realistisch wirkenden visuellen Eindruck. Doch nicht nur technisch zeigt sich BEN HUR im besten Gewand, denn Willam Wyler arbeitete mit viel Gespür für Situationen sowie Charaktere und nimmt sich somit genügend Zeit für Handlung wie auch Gefühle. Beeindruckend sind dabei vor allem die Leistungen von Charlton Heston (Ben Hur) und Stephen Boyd (Messala), die an Intensität nicht mehr zu toppen sind. So bleibt das Streitgespräch der beiden ehemaligen Freunde noch sehr lange im Gedächtnis des Zuschauers haften.

BEN HUR wurde mit elf Oscars® ausgezeichnet und ist das, was man als Sternstunde des Kinos bezeichnen kann. Selbst moderne Filme wie GLADIATOR oder BRAVEHEART, welche mit noch größerer Ausstattung und mehr Budget aufwarteten, konnten nicht in die Fußstapfen dieses Epos' treten. BEN HUR ist ein Film für die Ewigkeit, der mit dieser 4-Disc Collector's Edition ansprechend gewürdigt wurde. Die Bildqualität kann man getrost als großartig bezeichnen und auch der Ton wurde sehr gut restauriert, denn er klingt heute mindestens so brillant wie damals zur Kino-Premiere. Die Extras sind derart umfangreich, dass es schwer fällt sie alle an einem Tag anzusehen – insgesamt also eine großartige Edition, die in keiner Sammlung fehlen darf!




BIG X-TRA AWARD


© DVD-Palace Home Entertainment




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