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 4348  Review zu: Begegnung - Brief Encounter 25.02.2006
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Ein Review von Michael Holland



Sie begegnen sich zufällig: die glücklich verheiratete Londoner Hausfrau Laura Jesson (Celia Johnson; WUNDERBARE ZEITEN) und der ebenfalls gebundene Arzt Dr. Alec Harvey (Trevor Howard; DER DRITTE MANN). Schnell entwickelt sich eine verhaltene Liebesbeziehung abseits der gesellschaftlichen Konventionen ...

Cover Begegnung - Brief Encounter
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Im Handel ab:08.12.2005
Anbieter: Eurovideo Bildprogramm GmbH / Epix Media AG
Originaltitel:Brief Encounter
Genre(s): Romanze
Drama
Klassiker
Regie:David Lean
Darsteller:Celia Johnson, Trevor Howard, Stanley Holloway, Joyce Carey, Cyril Raymond, Everley Gregg, Marjorie Mars, Margaret Barton, Wilfred Babbage, Alfie Bass, Wallace Bosco, Sydney Bromley, Nuna Davey, Valentine Dyall, Irene Handl, Dennis Harkin, Edward Hodge, Jack May, Avis Scott, George V. Sheldon, Richard Thomas, Henrietta Vincent
FSK:16
Laufzeit:ca. 83 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono
Englisch: Dolby Digital 2.0 Mono
Bildformat:4:3 Vollbild (1.33:1)
Medien-Typ:1 x DVD-5
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte, Englische Untertitel für Hörgeschädigte,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Trailer von anderen Filmen
  • Biographien Crew
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Filmkommentar von Roland Kruse
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Das Hauptmenü wurde mit einer unbearbeiteten Szene unterlegt, die zeigt, in welchem schrecklichen Zustand das über 60 Jahre alte Master war. Umso beeindruckender, was die Restauration daraus gemacht hat! So geht der Kontrast über weite Strecken in Ordnung und schafft es, verschiedene Grautöne herauszuarbeiten. Dafür wirkt Schwarz zwar immer etwas zu hell, doch dies stört nicht wirklich. Auch an praktisch ununterbrochen präsentes Rauschen gewöhnt man sich recht schnell. Die Schärfe zeigt - gemessen am Alter - recht viele Details und sorgt für angenehme Plastizität. Allerdings weisen manchmal Doppelkonturen auf Edge Enhancement hin. Während die oben erwähnte Sequenz noch ein Übermaß an Fäden und Verschmutzungen zeigt, halten sich diese beim Hauptfilm in Grenzen. Lediglich permanente Blitzer beziehungsweise mancher Laufstreifen zeugen noch sehr offensichtlich vom schlechten Urzustand des Materials. Helligkeitsschwankungen sind angesichts des Produktionsjahres 1945 nicht ungewöhnlich.

Inklusive Bonus als Anerkennung des wunderbaren Ergebnisses, welches die Restauratoren hier erzielt haben, gibt es trotz allem fünf Punkte.

Bewertung  5 von 10 Punkten




Der deutsche Mono-Ton in Dolby Digital 2.0 präsentiert sich wie erwartet: Nicht sonderlich differenziert, sondern teils eher gedrückt und leicht muffig. Dafür weisen gerade Score-Einlagen manchmal verblüffend gelungene Anflüge von Bass auf und kommen vereinzelte Effekte trotzdem recht klar zur Geltung. Bezüglich der Dialogverständlichkeit kann man ebenfalls nur selten partielle Überlagerungen durch Geräusche bemängeln.

Das englische Pendant wirkt im direkten Vergleich (noch) einen Hauch dumpfer, rauscht leicht und weist sehr leise, kraftlose Stimmen auf. Trotzdem sollte man es bevorzugen, denn die deutsche Synchronisation verdient sich nicht gerade ein Bienchen. Gerade bei Celia Johnsons uninspiriert hauchender Sprecherin befürchtet man häufig, sie könnte jeden Augenblick in Tiefschlaf verfallen. Eine sehr kurze Szene liegt übrigens nicht in Deutsch vor, sondern wird "bloß" untertitelt.

Summa summarum reicht es hier insgesamt zu guten drei Punkten.

Bewertung  3 von 10 Punkten




In Sachen Zusatzmaterial hält sich BEGEGNUNG - BRIEF ENCOUNTER (natürlich) relativ bedeckt, leitet aber umwerfend originell zur mit einer Filmszene unterlegten Hauptauswahl über. Ebenso viel Liebe zum Detail beweist das "Extras"-Menü: Es präsentiert seine Inhalte in Form einer großen Werbetafel. Für diese wirklich hübschen Ideen gibt's einen spontanen Bonuspunkt.

Ansonsten herrscht, wie bereits erwähnt, ziemliche Leere. Insgesamt 33 interessante Texttafeln porträtieren so schnörkellos wie umfassend die wichtigsten Beteiligten (Regisseur, Autor/Produzent, Hauptdarsteller/in), dazu gibt es überraschenderweise sogar den Originaltrailer in fürchterlicher Qualität. Weitere neun Titel aus dem Epix-Programm präsentiert die beliebte Trailershow.

Abschließend steht ein Kommentar zur Wahl. Ungewöhnlich: Er wird nicht gesprochen, sondern bloß als optionaler Untertiteltrack angezeigt und bremst damit natürlich die beiden anderen (in Deutsch und Englisch, jeweils für Hörgeschädigte) aus. Wer sich darauf einlassen kann, bekommt quasi ohne Pause spannende Hintergrundinformationen, Szenenanalysen und filmhistorische Abhandlungen geboten. Toll!

Letztlich verbleiben hier auf Grund der allgemein hohen Qualität sichere vier Punkte.

Bewertung  4 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  4 von 10 Punkten


Gehören Sie auch zu den Menschen, die im Finale von LOST IN TRANSLATION erst eine Träne wegblinzeln mussten und dann noch tagelang ihre bedauernswerte Begleitung mit Geistesblitzen à la "Und wenn er vielleicht das gesagt hat..." traktierten? Konnten Sie seitdem Scarlett Johanssons doppel- und dreifachbödiges Lächeln nicht mehr vergessen? Wohlan, willkommen bei BEGEGNUNG - BRIEF ENCOUNTER, der Mutter aller Zwei-füreinander-bestimmte-Menschen-können-sich-trotzdem-nicht-kriegen-Romanzen.

Damit ist jetzt allerdings keine große Pointe verraten, denn wie jeder halbwegs clevere Leser weiß, war eine Beziehung zwischen Verheirateten 1945 völlig unmöglich, Scheidung fast ausgeschlossen. Dies umso mehr, da natürlich auch Großbritannien nach dem Zweiten Weltkrieg um Stabilität rang, einer neuen Weltordnung ins Auge blickte und der allgemeine soziale Halt noch immer tiefe Brüche aufwies, aber dafür - nicht nur - die Zukunftserwartungen hoch gesteckt wurden. In diesem Klima gegen rigide Moralvorstellungen ankämpfen oder gar familiäre Bande lösen? Undenkbar!

Irlands Wächter über Sitte und Anstand hat allein dieses Ansinnen Mitte der 1940er in solche Panik versetzt, dass sie BEGEGNUNG - BRIEF ENCOUNTER schlichtweg verboten. Aber auch die deutsche Freigabe (FSK 16) scheint reichlich antiquiert. Dies gilt allerdings nicht gleichermaßen für den Film an sich, im Gegenteil. In Relation zum Entstehungsjahr geradezu progressive narratorische Einfälle bewirken verblüffende Zeitlosigkeit, obwohl es sich eigentlich um simple Kniffe handelt. Man denke an für das Publikum hörbare Gedanken oder die Erzählung als Rückblende - gerade letztere Idee wird im heutigen Kino gerade mal wieder bis zum Nervtötenden zelebriert. Dagegen mögen einige Drehbuchzeilen für moderne Ohren etwas albern klingen ("Falls du einnicken solltest, werde ich dich so frühzeitig wecken, dass du immer noch Zeit hast, dich zu pudern, bevor wir aussteigen"), obwohl sie ebenfalls Abbilder der damaligen Zeit sind. Viele andere, oft messerscharfe Dialoge funkeln allerdings so kalt und glatt wie Brillanten. Zum Beispiel löst Lauras Mann zu Beginn ein Kreuzworträtsel und fragt nach einem fehlenden Begriff. Sie (gerade frisch von der Liebe ihres Lebens getrennt) schlägt "Romanze" vor, was er als richtig akzeptiert, denn "es passt zu 'Delirium' und 'Belutschistan'". Lauras nachfolgenden Gesichtsausdruck sollte man selbst sehen...

Von den oben beschriebenen historischen Gegebenheiten unabhängig bleibt inhaltlich sowieso die Frage aller Fragen: Gibt es wahre Liebe? Bis zum jüngsten Tag werden sich immer wieder Menschen damit auseinander setzen und sogar innerhalb einer bejahenden Antwort stets neue Facetten finden: Wie sieht sie aus? Warum wünscht man sich trotz Verpartnerung oft andere Dinge? Was fehlt? Wie schwer wiegen Vernunft, Schuld, Lüge, Gefühl? Laura denkt beim Betrachten ihres Gatten: "Das ist mein Zuhause. Du bist mein Mann. Und oben sind unsere Kinder und schlafen. Ja, ich bin glücklich verheiratet. Das heißt: Ich war es bis vor wenigen Wochen. Das hier ist meine Welt, und ich bin zufrieden darin. Das heißt: Ich war es bis vor wenigen Wochen." Aber dann geschah es: "Eine ganz gewöhnliche, verheiratete Frau verliebt sich. Ich hätte nie gedacht, dass so etwas möglich ist, dass gewöhnlichen, einfachen Menschen so etwas passieren kann." Die Konsequenz, vielleicht gar Grausamkeit, mittels derer auf dieser Basis hier Seelen seziert und schließlich aus 1000 Wunden blutend zurückgelassen werden, ist nicht nur angesichts der Produktion anno 1945 tatsächlich ungewöhnlich und wahrscheinlich Grund für alle oben genannten Reaktionen (Verbot, zu hohe Altersfreigabe). Dennoch fehlt es nicht an liebevollem Charme. In der Summe seiner Teile avanciert BEGEGNUNG - BRIEF ENCOUNTER also zum echten Klassiker, dessen Wirkung zweifellos auch die nächsten 60 Jahre andauert; und die übernächsten...

Erwartungsgemäß kann die DVD-Auswertung das Filmalter zwar kaum verleugnen, gefällt aber trotzdem - primär beim Bild und den interessanten Extras. Nicht bloß jemals unglücklich Verliebte sollten darum unbedingt einen Kauf wagen und sich vom allerletzten Satz das Herz brechen lassen.

Subjektive Filmwertung: 10 von 10 traurigen Blicken zurück






© DVD-Palace Home Entertainment




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