Medienversand.at
  Startseite   Medien-Datenbank   Reviews   Forum   Shopping   Preisvergleich   Spezial   Impressum  
  Preisvergleich:
  Titelsuche:
Newsflash: Warner: Die Veröffentlichungen im Januar 2017 - Update
Folge DVD-Palace bei Facebook Folge DVD-Palace bei Twitter
Newsletter  
Preissenkungen
von Amazon



Unsere Partner  





Schnäppchen  
[Blu-ray] Outlander - Die komplette zweite Season ...
nur EUR 32.21
Star Trek - Raumschiff Enterprise: Die komplette Serie (23 D ...
nur EUR 59.95
Martin Rütter - nachSITZen [2 DVDs] ...
nur EUR 16.00
Australien in 100 Tagen: Der Kinofilm - Blu-ray ...
nur EUR 24.90
Unser Sonnensystem 3D (3D Blu-ray) ...
nur EUR 13.49
Star Trek - Enterprise: Die komplette Serie [27 DVDs] ...
nur EUR 39.97
[Blu-ray] Underworld - Blood Wars ...
nur EUR 17.99
[Blu-ray] Gänsehaut - Digibook (+ DVD) [Limited Edition] ...
nur EUR 16.99
[Blu-ray] Unter dem Sand - Das Versprechen der Freiheit ...
nur EUR 12.99
Die wilden Siebziger - Die Komplettbox mit allen 200 Folgen ...
nur EUR 92.17

[ Weitere Schnäppchen ]


DVD-Palace Home Entertainment gehört zu den 6.000 besten deutschsprachigen Internet-Adressen 2011
DVD-Palace Home Entertainment gehört zu den 6.000 besten deutschsprachigen Internet-Adressen 2010
DVD-Palace Home Entertainment gehört zu den 6.000 besten deutschsprachigen Internet-Adressen 2009
DVD-Palace Home Entertainment gehört zu den 6.000 besten deutschsprachigen Internet-Adressen 2008
DVD-Palace Home Entertainment gehört zu den 6.000 besten deutschsprachigen Internet-Adressen 2007
M-DVD.Org V2 - Kompromisslose Audio-, Video- und Cover-Verwaltung


PAL-NTSC-Converter



Bitte unterstütze DVD-Palace und kaufe Deine DVDs und Blu-ray Discs über die folgenden Partnerlinks...


 8383  Review zu: Antares - Studien der Liebe 24.03.2006
Medienversand.at

Teile dieses Review mit anderen auf:   Dieses Review bei Facebook empfehlen   Dieses Review bei Twitter empfehlen

Ein Review von Michael Holland



Eva ist Mitte Dreißig und hat ihren Alltag als Krankenschwester ebenso routiniert im Griff wie ihre Rolle als Ehefrau und Mutter. Plötzlich steht der Arzt Tomasz, ein Zufallsbekannter auf Durchreise vor ihr. Einige leidenschaftliche Nächte später ist Tomasz wieder auf dem Weg zum Flughafen.

Bei sich hat er Fotos von Eva in obszönen Posen - festgehaltene Momente größtmöglicher Intimität, nach denen nichts mehr so sein wird wie früher.

Sonja, die Supermarktkassiererin, kämpft mit panischer Eifersucht um ihren Freund Marco. Und sie hat allen Grund dazu. Ein Kind, so glaubt sie, könnte alles ändern. Doch lässt sich Liebe durch eine Lüge erzwingen?

Nicole hat sich vor einiger Zeit von Alex, dem Immobilienkeiler getrennt. In ihrem neuen Leben als allein erziehende Mutter ist für ihn kein Platz mehr. Seine Hilflosigkeit reagiert er ab wie er es immer tut: zuerst mit Ignoranz und Überheblichkeit, schließlich mit Hass und Gewalt.

Lebenswege, die sich in entscheidenden Momenten kreuzen, virtuos zusammengeführt zu einem Film über die Obsessionen der Liebe, über die Suche nach Nähe und die Hoffnung auf Glück, über Angst, Einsamkeit und Mut.

Cover Antares - Studien der Liebe
Cover vergrößern




Im Handel ab:27.03.2006
Anbieter: Universum Film / Legend Films International
Originaltitel:Antares
Genre(s): Drama
Regie:Götz Spielmann
Darsteller:Petra Morzé, Andreas Patton, Hary Prinz, Susanne Wuest, Dennis Cubic, Andreas Kiendl, Martina Zinner, Xenia Ferchner, Angelika Nideteky, Barca Baxant, Reinhard Nowak, Gisella Salcher, Wolfram Schmidt, Monika Tajmar
FSK:16
Laufzeit:ca. 114 min
Audio:Deutsch: DTS 6.1
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case im Schuber
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Trailer von anderen Filmen
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Making Of
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
Momox.de - Einfach verkaufen.


Dass ANTARES kein optimistischer, lockerer Film ist, spiegelt sich auch im Bild wider. Trist, kühl, blass und deutlich blau- beziehungsweise grünstichig kommt es daher, was natürlich entsprechende Auswirkungen auf die Farbgebung besitzt. Ein sehr artifizieller Grundcharakter kann diesbezüglich nicht geleugnet werden. Als höchst interessant erweisen sich dabei allerdings visuelle Spielereien wie zum Beispiel ab 0:18:35 - das fast unatürlich blonde Haar bildet hier einen reizvollen Gegensatz zur es umgebenden optischen Kälte.

Hinzu gesellen sich harte Kontraste, welche stilistisch gut passen, aber dunkle Passagen häufig vollkommen in ihrer eigenen Finsternis ertrinken lassen. Gerade bei Gesichtern fällt dies negativ auf (siehe unter anderem ab 0:02:15 -> Reinigungskraft). Szenen bei Tag wirken dafür sehr ordentlich durchzeichnet, was ein dann angenehmer, aber nicht zu dominanter Schwarzwert hervorragend unterstützt. Immerhin gebührt der Schärfe ein echtes Lob. Ob in Close-ups oder Totalen: Sie liegt stets weit über dem Durchschnitt, arbeitet Details sauber heraus, sorgt für relativ scharfe Kanten und garantiert angenehme Plastizität. Unauffällige Doppelkonturen scheinen jedoch manchmal auf Nachbearbeitung schließen zu lassen. Zudem resultieren Bewegungen leider in leichten Einbrüchen, teils sogar dezenten Nachziehern.

Sonstige kompressionsbedingte Mängel bleiben - abgesehen von selten auftretendem Flimmern einzelner Bildteile - indes aus. Auch Rauschen ist zwar quasi permanent vorhanden, nimmt aber nirgends unnatürlich starke Ausprägungen an, im Gegenteil. Wie es sich für ein derart junges Master gehört, muss man zudem nie über Verschmutzungen oder gar Beschädigungen klagen.

Insgesamt hat Legend hier Großartiges vollbracht - einige offensichtliche Fehler (Stichwort "Kontrast") liegen nun mal primär im Stilistischen begründet. Unter Berücksichtigung dieser Tatsache gibt es knappe...

Bewertung  8 von 10 Punkten




Genrebedingt hat der deutsche Dolby Digital 5.1-Track nur wenige Möglichkeiten, sich auf Grund akustischer Höchstleistungen im Gedächtnis zu verankern. Folgerichtig bleiben die hinteren Lautsprecher über weite Strecken praktisch stumm - lediglich sparsam eingesetzte Musikpassagen oder vereinzelte (ansatzweise blecherne) Umgebungsgeräusche verschaffen den Rears temporär etwas Arbeit. Da außerdem streckenweise nicht gerade viel gesprochen wird, herrscht häufig sogar völlige Stille; dann breitet sich nur ein latentes Grollen im Hörraum aus, welches allerdings beabsichtigt sein dürfte, um die aggressive Grundstimmung weiter anzufachen. Immerhin klingen Dialoge sehr realistisch, teilweise aber etwas dumpf. Dies führt in Verbindung mit dem typisch österreichischen Dialekt hin und wieder zu Verständnisproblemen - zum Glück gibt es Untertitel.

Die zusätzlich enthaltene DTS 6.1-Spur ist zweifellos edel gedacht, birgt bei einem extrem dialoglastigen Film wie ANTARES allerdings kaum entscheidende Vorteile. Entsprechend wären lediglich ihre etwas höhere Grundlautstärke sowie ein dezent hellerer Klang zu konstatieren. Letzterer fällt allerdings fast nie ins Gewicht; bloß ganz vereinzelt profitieren Szenen (wie der Unfall zu Beginn oder die Disco-Sequenz) leicht davon. Schade - mehr als gute fünf Punkte können hier letztlich leider nicht vergeben werden.

Bewertung  5 von 10 Punkten




Die Menüs wurden samt und sonders mit Sound unterlegt, weisen aber nicht alle auch Animationen auf. Unter "Extras" sieht es dann recht dünn aus: Neben insgesamt neun Trailern (unter anderem ANTARES) wird bloß noch das Making Of angeboten. Es entpuppt sich als professionell gefilmtes und montiertes Behind the Scenes-Material: Wir dürfen 22 Minuten lang zuschauen, wie Regisseur Götz Spielmann den Darstellern Szenen erklärt oder ihr Spiel in die richtigen emotionalen Bahnen lenkt. Unterbrochen wird der unheimlich interessante Blick auf den Dreh durch kurze Statements Spielmanns, in welchen er seinem Werk zugrunde liegende Themen näher beleuchtet.

Insgesamt ist dieses Feature zwar extrem empfehlenswert, doch leider fehlen Untertitel. Dass sie für den Hauptfilm, wie beim Ton bereits angedeutet, optional in Deutsch zur Verfügung stehen, rettet die Wertung auf...

Bewertung  2 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  6 von 10 Punkten


Wie uns nicht nur Hollywood-Schnulzen gern erzählen wollen, heißt "Liebe" theoretisch auch immer "Verständnis, Hingabe, Romantik, gemeinsame Problembewältigung, Harmonie". Doch praktisch resümierte schon vor vielen Jahren Regisseur Garry Marshall bezüglich des Gemütszustandes moderner Frauen beziehungsweise mancher Männer: "Der Märchenprinz tritt nicht in Erscheinung. Er ist von einem Lastwagen überfahren worden, und sie machen sich keine Hoffnung mehr." Ein interessanter Gegenentwurf, möchte man meinen. Doch anstatt diesen konsequent zu verfolgen, kratzte Marshall den platten Ritter vom Asphalt und drehte zur allgemeinen Aufmunterung PRETTY WOMAN, den Schmachtfetzen überhaupt, das klebrigste aller bekannten Rührstücke. Auch eine Lösung... Götz Spielmann dagegen gibt keinen müden Cent auf derlei billige Seelenstreicheleien, sondern schaut mit ANTARES der Liebe offen in ihr häufig zur verzerrten Fratze erstarrtes Angesicht. Zuschauer, welche sich für süßen Zuckerguss, konstruierte Schnief-Szenen oder vom Bildschirm tropfende Jahresproduktionen einer durchschnittlichen Schmalzbäckerei begeistern, sollten Spielmanns brutal entmystifizierenden Beitrag also möglichst keines Blickes würdigen - die potenziellen psychischen Schäden nach Ansicht sind nicht abschätzbar.

Schon allein der Handlungsort hat so gar nichts mit bonbonbunten Locations gemein: Ein aus Betonklötzen gezimmerter Plattenbau irgendwo in Österreich dient als Kulisse. Wer hier einst als Mensch mit Ecken und Kanten eingezogen ist, hat sich selbst schnell zum angepassten Etwas zurechtquetschen lassen. Wie Eva: Wenn sie von der Nachtschicht aus dem Krankenhaus kommt, wurde seitens der Putzfrau schon alles blitzblank gewienert - von einem sterilen Ort taumelt Eva zum nächsten. Beim gemeinsamen Abendbrot der Familie ertönt leise Klaviermusik, man spricht über eine Eigentumswohnung, berührt einander quasi nur mit Samthandschuhen; nichts soll die Idylle stören, obwohl diese längst jeder Leidenschaft entbehrt. Alles funkelt gutbürgerlich sauber, nach außen wie innen. Doch Eva träumt schon lange von Schmutz, verzehrt sich nach hemmungslosem Sex mit diesem Mann, dessen vollen Namen sie entweder vergessen hat oder niemals kannte. Da wird dann in einem Hotelzimmer, welches fast genauso penibel eingerichtet ist wie die heimische Wohnung, wild übereinander hergefallen. Das Zimmermädchen schaut zu? Umso besser!

Auch den körperlichen Akt protokolliert die Kamera in kühlen, nahezu dokumentarischen Bildern. Ob bei einem erigierten Penis oder der Nacktheit Evas: Hier kommen Voyeure kaum auf ihre Kosten. Alle diese potenziell stimulierenden Ein- und Anblicke wirken klinisch kalt, verzweifelt, ungemütlich; man möchte lieber weg- als hinsehen. Die spürbare Gefühllosigkeit des Geschehens haftet an quietschblauer Tapete oder verglasten Duschkabinen wie schwarzer, widerlicher Schimmel. Eva und ihr Liebhaber reden nicht viel. Manchmal gilt es zwar, Interesse vorzutäuschen ("Und du? Auch verheiratet?"), aber meist bleibt für derlei Höflichkeiten keine Zeit. Emotionen müssen sowieso abgeblockt werden, falls sie tatsächlich entstehen.

Parallel dazu (schließlich handelt es sich bei ANTARES um einen Episodenfilm) tobt auf zwei anderen Schlachtfeldern offener zwischenmenschlicher Krieg. Supermarktkassiererin Sonja kennt Eva schon lange, man nickt sich manchmal freundlich zu. Doch auch in Sonjas Innerstem droht eine wild lodernde Flamme alles zu verbrennen. Ein verhängnisvoller Mix aus verzweifelter Liebe zu ihrem Freund Marco und rasender Eifersucht lässt sie eine riesige Lüge leben - was Marco nur noch schneller in die Arme von Nicole treibt. Deren Ex-Mann Alex wiederum bevorzugt schlagkräftige Argumente als Liebesbeweis.

Spielmann verknüpft diese Einzelschicksale bloß lose, aber geschickt und gibt darüber hinaus dem schwammigen Terminus "Liebe" eine ursprüngliche, stark reduzierte, sicherlich auch negative Bedeutung (zurück). Da werden Fotos von Evas weit geöffneter Vagina oder ihrer Hand am Penis des Unbekannten geschossen, um später als wahre Schätze zu dienen. Augenblicke größter Leidenschaft, immer dann hervorkrambar, wenn wieder mal das eigene verzweifelte Ich Amok zu laufen droht. Menschen belügen einander hier teils aus Selbstsucht, manchmal aber auch, um den Partner nicht zu verletzen - schließlich hat man sich so wunderbar aneinander gewöhnt. Ein protziges Auto füllt die (Park-)Lücke in Alex' ignorant-leerer Existenz. Zudem fällt die häufig indirekte Abbildung des Geschehens - unter anderem mittels Spiegeln - auf, welche allerdings beispielsweise den harten Zug um Sonjas Mund nicht weicher, verklärter wirken lässt. Und über allem schwebt unausgesprochene Aggression, ein metaphorisches Grollen, die Ruhe vor dem ultimativen Sturm, welcher diese ganz alltäglichen Leben schlicht verwehen könnte. Manchmal löst sich daraus eine kleinere Windhose - etwa dann, wenn Eva und ihr Gatte im Auto streiten oder Sonja einen Eifersuchtsanfall bekommt. Mittendrin zerreißt gar ein gellender "Hilfe!"-Schrei die nächtliche Stille. Doch wenige Augenblicke später herrscht natürlich erneut eitel Sonnenschein mit "Mausi" hier und "Küsschen" dort - oder aber es regiert sprachlose Angst. Nicht alle Protagonisten werden nach 114 Minuten noch am Leben sein.

Selten zuvor hat es jemand gewagt, das unantastbare Heiligtum der Liebe derart kompromisslos, deprimierend beziehungsweise entlarvend zynisch zu obduzieren und dabei unzählige hässlich-ungesunde Geschwüre zu entdecken. Spielmann sei Dank. Natürlich muss man auch Legend ein Kompliment dafür machen, diesen "schwierigen" und wenig kommerziellen Film nun auf DVD zu veröffentlichen. Angesichts dessen ist der Mangel an Extras verzeihbar. Hinzu kommt, dass beim Ton Solides geleistet wurde und das Bild unter Berücksichtigung seiner eingeschränkten Möglichkeiten sogar rundum überzeugt.

Subjektive Filmwertung: 9 von 10 Requiems für das L(i)eben am Abgrund






© DVD-Palace Home Entertainment




  Reviews
Review zu Bram Stoker's Dracula - Deluxe Edition lesen

Review zu Diese zwei sind nicht zu fassen lesen Diese zwei sind nicht zu fassen
Review zu Peanuts - Die neue Serie - Vol. 1 lesen Peanuts - Die neue Serie - Vol. 1
Review zu American Justice - Im Sumpf der Gesetzlosigkeit lesen American Justice - Im Sumpf der Gesetzlosigkeit
Review zu Mara und der Feuerbringer lesen Mara und der Feuerbringer
Review zu Fack Ju Göhte 2 lesen Fack Ju Göhte 2
Review zu The Last Witch Hunter lesen The Last Witch Hunter
Review zu From Dusk Till Dawn - Staffel 2 lesen From Dusk Till Dawn - Staffel 2
Review zu Die Musketiere - Staffel 2 lesen Die Musketiere - Staffel 2
Review zu Arlo & Spot - 3D lesen Arlo & Spot - 3D

[Weitere Reviews]


  News
  •   02.12.2016
  • Warner: Die Veröffentlichungen im Januar 2017 - Update
  • 01.12.2016
  • 20th Century Fox: Absolutely Fabulous - Der Film
  • 01.12.2016
  • Concorde: Die Veröffentlichungen im Januar 2017
  • 30.11.2016
  • Polyband: Die Veröffentlichungen im Februar 2017
  • 29.11.2016
  • Universum Film: Die Veröffentlichungen im Januar 2017 - Update

      [ Weitere News ]