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 12256  Review zu: A Dirty Shame 26.07.2005
BMV-Medien

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Ein Review von Michael Holland



Lust liegt in der Luft und Sylvia Stickles, einer mürrischen, verbissenen Frau mittleren Alters, gefällt das nicht. Obwohl Sylvias gutaussehender Ehemann Vaughn noch immer eheliche Bedürfnisse hat, könnte seine Frau nicht uninteressierter sein – sie hat Wichtigeres zu tun. Nicht nur dass sie die familieneigenen Geschäfte führt, sie muss außerdem ein Auge auf ihre exhibitionistische Tochter Caprice haben, die sich gerne als Gogo-Tänzerin zur Schau stellt.

Aber Sylvias Welt wird total umgekrempelt, als sie eines Tages in einem Verkehrsunfall eine Gehirnerschütterung erleidet. Ein sexy Abschleppwagenfahrer kommt ihr zur Hilfe und die angeschlagene Sylvia bemerkt, dass er kein gewöhnlicher Fahrer ist, sondern ein Sexual-Heiler, der Sylvias verborgene Lust wieder zum Kochen bringt …

Cover A Dirty Shame
Cover vergrößern




Im Handel ab:22.07.2005
Anbieter: Warner Home Video / New Line Home Entertainment
Originaltitel:A Dirty Shame
Genre(s): Komödie
Erotik
Regie:John Waters
Darsteller:Tracey Ullman, Johnny Knoxville, Selma Blair, Chris Isaak, Suzanne Shepherd, Mink Stole, Patricia Hearst, Jackie Hoffman, Nicholas E.I. Noble, Lucy Newman-Williams, Scott Morgan, Wes Johnson, David A. Dunham, David Moretti, Jeffrey Auerbach, Susan Allenback, Paul DeBoy, Channing Wilroy, Rosemary Knower, Jewel Orem, Richard Pelzman, Shirleyann Kaladjian, Hari Leigh, Ricki Lake, James Ransone, Alan J. Wendl, Jonas Grey, Richard DeAngelis, Susan Rome, Gwendolyn Briley-Strand, Kate Kiley, Grace Nalls, Ty Ford, Randall Boffman, Patsy Grady Abrams, Doug Roberts, Joyce Flick Wendl, Jean Schertler, Carlos Juan Gonzalez, Brilane Bowman, David DeBoy, Kevin Reese, Michael Willis, Lance Baldwin, Kosha Engler, Mary Vivian Pearce, Michael Gabel, John Shields, Gaelan Alexander Connell, Frederick Strother, Jean Hill, Richard Salamanca, Britt Prentice, Nathan Fulford, Glenn Wilson, Lynn McCune, Liam Hughes, Steve Mack, Don Hewitt, Jeanette Chivvis, David Hasselhoff, Michael Ahl, Bob Adams, Tim Caggiano, Angela Calo, Paul M. Clary, Gino Colbert, Lee E. Cox, Susan Duvall, Sharif El-Mahdi, George Figgs, Leanna Foglia, Mario Lamar Hunter, Rick Kain, Josh Katinsky, Mary Lechter, Robert Neal Marshall, John G. Pavelec, Carolyn Rawleigh, Jennifer Rouse, Thomas W. Stewart, Jocelyn Stone, Stephen Szibler, Jayson Vance, Schuster Vance, Julie Winkler
FSK:16
Laufzeit:ca. 85 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte, Deutsch, Englisch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Audiokommentare
  • 15 Featurettes: "All the Dirt on A Dirty Shame"
  • Nicht verwendete Szene
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Wie von Warner gewohnt, kann man selbst bei einem kleinen Film wie diesem an der optischen Umsetzung nur wenig bemängeln. So kommen die Farben jederzeit natürlich und kräftig daher, ohne in eine übermäßig satte Ausprägung zu verfallen. Allerdings leiden sie - wie auch der Schwarzwert - manchmal unter dem generell etwas zu hell gewählten Kontrast. Dieser bringt dann teilweise Bildteile zum Überstrahlen; in solchen Szenen treten zudem selten leichte Doppelkonturen auf, was man vor allem an Gesichtern oder Kleidung sieht.

Ansonsten war es sicherlich eine tolle Idee, Extras in Filmlänge auf den Silberling zu pressen. Allerdings musste zu diesem Zweck die Kompression etwas stärker ausfallen, was sich durch oftmalige Neigung zur Blockbildung bemerkbar macht. Dafür gefällt wiederum die Rauschfreiheit der Optik, welche aber vermutlich mittels Filter erreicht wurde. Dafür spricht die niemals perfekte Schärfe: Zwar erreicht sie bei Nahaufnahmen gute Werte sowie angenehme Tiefe, doch schon auf mittlere Distanz und während Bewegungen verschwimmt alles relativ stark. Auf der positiven Seite steht abschließend das - erwartete - Fehlen von Schmutz, Kratzern sowie Dropouts.

Letztlich bietet A DIRTY SHAME ein Bild, welches trotz einiger Schönheitsfehler im Allgemeinen überzeugt und deshalb noch sieben Punkte erhält.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Akustisch haben es Komödien bekanntlich schwer, weil ihnen die Möglichkeiten fehlen. Und so lassen auch hier die beiden Tonspuren in Dolby Digital 5.1 kein Effekte-Gewitter auf den Zuschauer einprasseln. Ein Mangel, welchen der beschwingte Soundtrack - bestehend aus sakralen Klängen, heiteren Klassikern, Gesängen von Kindern und schmutzigen Liedchen zum Beispiel der 50er Jahre - ausgleicht. Dazu gesellen sich Umgebungsgeräusche wie Straßenlärm und Vogelgezwitscher oder skurrile tonale Einlagen während Traumsequenzen et cetera. Ein recht buntes Konglomerat also, bei dem quasi permanent etwas geboten wird, auch wenn sich alles stark auf die Front legt, man ergo nur von minimalem Raumklang sprechen kann. Ganz selten darf sich dabei sogar der Subwoofer zu Wort melden, allerdings lediglich kurz und prägnant.

Darüber hinaus bietet die Dialog-Verständlichkeit im deutschen Track niemals Grund zur Klage, obwohl manche Synchronsprecher ein wenig fehl am Platz wirken. Nicht der einzige Grund, sich für das englische Original zu entscheiden: Zwar wirkt es hin und wieder etwas dumpfer, was die Wahrnehmung der wie so oft besser in den Gesamtsound integrierten Stimmen teilweise schon erschwert. Doch obwohl die Übersetzer sich offensichtlich wirklich Mühe gegeben haben, sind einige Gags und Wortspiele (beispielsweise "Husbear" als behaart-schwule Variante des "Husband") eben nicht adäquat umsetzbar. Die volle Packung gibt's also nur hier!

Aber zurück zur Wertung: Aufgrund der Frontlastigkeit reicht es leider bloß für sechs Punkte.

Bewertung  6 von 10 Punkten




Animierte und soundunterlegte Menüs gehören mittlerweile ebenso zum guten Standard-Ton wie der Kinotrailer. Die als nächstes anwählbare entfernte Szene zeigt Johnny Knoxville 20 Sekunden lang bei einer... nun... skurrilen oralen Selbststimulation, was aufregender klingt, als es tatsächlich ist. Unbedingte Erwähnung verdienen aber die zwei Audiokommentare. Im ersten spricht John Waters beispielsweise über Budgetbeschränkungen: "Wir verzichteten auf Spezialeffekte und warfen den Stuhl einfach." Das Ganze belastet sich nicht gerade mit sonderlichem Informationsgehalt, sorgt in seiner schrillen Sinnfreiheit aber für Mordsgaudi! Seriöser betrachtet dann eine ganze Armee irgendwie Beteiligter (Gärtnerin [!], Koproduzentin, Produktionsdesigner, Kostümdesigner, Requisiteurin) ihr Werk und geht tatsächlich auf einige - mehr oder weniger wichtige - Aspekte der Entstehung ein. Wer also ernsthaft am Produktionsprozess interessiert ist, sollte diesen Kommentar wählen, obwohl er nicht halb so viel Spaß macht.

Hat man davon noch nicht genug, wartet schließlich der geheimnisvolle Menüpunkt "All the Dirt on A DIRTY SHAME" auf Abruf. Dahinter verbergen sich insgesamt 15 (!) einzelne Featurettes zum Thema Nummer 1:

In der "Einleitung" (02:46) stellen sich so ziemlich alle Darsteller auf möglichst schräge Art vor.

"Zurück zum Trash" (05:51) gibt der Crew Gelegenheit, in alten Zeiten zu schwelgen und ihre Freude darüber auszudrücken, dass A DIRTY SHAME wieder gewagter ausfiel als seine Vorgänger. Nebenbei kann man sexuelle Aufklärung erhalten (Wollten Sie schon immer wissen, was "Felching" bedeutet? Hier wird das Geheimnis gelüftet!) sowie Statements von John Waters lauschen.

"Es ist nur ein Wortspiel" (10:02), versichert das nächste Feature. Es beschäftigt sich mit der im Vorfeld nötigen Recherche verschiedener Fetische und Sex-Praktiken sowie ihrer verbalen Darstellung auf der Leinwand. Da kann man erneut noch was lernen - oder wussten Sie, was als "Plate Job" bezeichnet wird?

Mit Stereotypen aufräumen, Horizonte öffnen und die schwule Spielart des "Bären" näher betrachten möchte "'Coming out of the second Closet'" (04:04). Entgegen des Titels beschäftigt sich "Die Arche Noah der Perversion" (07:04) später mit dem Casting, natürlich stark sexuell gefärbt.

Bei "Felching with the Best of us" (02:44) handelt es sich nachfolgend um eine lose Anekdoten-Sammlung, ehe es mit "Der Big Ethel-Blues" (05:40) weitergeht. Dort darf die älteste Darstellerin, Suzanne Shepherd, über ihre Erfahrungen beim Lesen des Drehbuches ("Ich dachte, ich bekomme einen Herzinfarkt") und am Set berichten ("Und dann sah ich Selma Blair mit den Riesentitten...").

In "Wo das Leben heiß ist" (05:23) zollt John Waters dem Genre der Sexploitation-Filme Respekt, Ausschnitte inklusive. Wer sich danach unter "Die lesbische Hauptschlagader von Baltimore" (07:28) etwas anderes vorstellt als einen Bericht über die starke Verbindung der Einwohner Baltimores zu ihrer Heimatstadt, irrt. Über Ausstattung und Design ("An diesem Baum hingen zum Beispiel wirklich schöne Brüste") informiert dagegen "Auf der Suche nach lüsternen Bäumen" (02:35).

"'Honk if you like Hookers'" (05:18) fordert der elfte Punkt - ein Feature, welches sich ausschließlich Selma Blairs monströsem Kunststoff-Busen widmet. In "Nachts kommen alle Tiere raus" (05:44) gibt es weitere Anekdoten vom Dreh sowie Fetisch-Begriffe (Was sind "Blossoms"?) auf die Ohren, während sich "Musikalischer Berater: Larry Benicewicz" (03:04) wohl selbst erklärt.

Dann hätten wir noch "Durchdringender sexueller Inhalt" (04:18), welcher einen Blick auf die Altersfreigabe, das politische Klima Amerikas, die herrschende Doppelmoral und ähnliche Themen wirft. Abschließend hat "Wenn Toleranz zu weit geht/Abspann" (02:26) keine überzeugende Antwort darauf parat, wieso die eingangs erwähnte entfernte Szene der Schere zum Opfer fiel.

Erstaunlicherweise bieten diese "schmutzigen" Featurettes sogar einigen Informationsgehalt. Wer sie sich geballt anschauen will, kann es übrigens mittels "Alle abspielen"-Button tun.

Abgerundet wird die Ausstattung durch Untertitel in Deutsch (sämtliche Extras) beziehungsweise Deutsch/Deutsch für Hörgeschädigte/Englisch (Hauptfilm). Das hat Vorbildcharakter und festigt die Wertung: schon wieder gute sieben Punkte!

Bewertung  7 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  7 von 10 Punkten


Zunächst ein kleiner Test. Bitte beantworten Sie die folgenden Fragen ehrlich und spontan mit JA oder NEIN: Finden Sie gigantische Brüste erotisch? Grinsen Sie über unkorrekte Gags à la "Diese Schwulen schlucken Leben - Spermien!"? Finden Sie es interessant, Johnny Knoxville beim Beatmen eines (wenn auch animierten) Eichhörnchens zuzusehen? Macht es Ihnen Freude, während des Anschauens eines Filmes nach im Bild versteckten Körperteilen (Beine, Vagina et cetera) zu suchen? Möchten Sie unbedingt erfahren, welche zwischenmenschlichen Freuden sich hinter "Sploshing" oder "Mysophilie" verbergen? Sind Sie ganz allgemein ein aufgeschlossener Mensch, der nicht hochroten Kopfes durch die Erwachsenen-Ecke der Videothek schleicht? Wenn Sie jetzt möglichst oft "Natürlich!" gedacht haben, zählen Sie eindeutig zur Zielgruppe von A DIRTY SHAME.

Oder, um es einfacher zu formulieren: John Waters ist zurück. Wer nach PECKER, dem letzten Werk des Trash-Meisters, dachte, dieser hätte seinen Status als Bürgerschreck und Anti-Moralist eingebüßt, darf aufatmen. Zwar schickt Waters keine durchgedrehten Mütter mehr auf Mordtour (SERIAL MOM) oder bringt einen Hauptdarsteller dazu, vor laufender Kamera echten Hundekot zu essen (PINK FLAMINGOS). Aber für so manche saftige Attacke auf das Spießbürgertum ist der Mann eben immer noch gut. Mit A DIRTY SHAME verlegt er die gar schreckliche Geschichte einer plötzlich nymphomanen Hausfrau in Soap Opera-Settings und führt den US-Traum von der blütenweißen Nachbarschaft ad absurdum. Hier wohnen urbane Nudisten neben einer schwulen Familie (bestehend aus Papa Bär, Mama Bär, Baby Bär) und wird "Ursula Euter" seitens ihres größten Fans "Fat Fuck Frank" mit Blümchen beglückt, während eine geheimnisvolle Sekte von Sexsüchtigen Amerika untergräbt. Das ist meist sinnlos, teils gar erfrischend dämlich ("Erstelle eine Liste von allen, mit denen du gevögelt hast, und entschuldige dich bei ihren Eltern!"), doch trotzdem immer schrill, zum Schreien komisch und mit einer sehr sympathischen Botschaft versehen, die in den USA wohl leider immer noch unters Volk gebracht werden muss: "Sex zu haben ist nicht böse, also tut es - egal, WIE!"

Waters macht dabei zum Glück nicht den Fehler, auch nur einen einzigen Deut auf die Sittenwächter zu geben und schöpft das Potenzial seiner Story bis zum Äußersten aus. Das betrifft beispielsweise spontane Texteinblendungen wie W-H-O-R-E oder H-O-R-N-Y, laut Audiokommentar eine Reminiszenz an Godard. Ob man das glauben möchte oder nicht, ist letztlich egal; fest steht jedoch, dass A DIRTY SHAME auch wegen der handverlesenen Darsteller unglaublichen Spaß macht. Tracey Ullman neigt - wieder mal - zum hemmungslosen Überagieren, was hervorragend zum spleenigen Waters-Universum passt, Ex-Schmusebarde Chris Isaak gibt einen souveränen Ehegatten, und Selma Blair kniet sich wie gewohnt tief in die Rolle rein. Zwar war bereits nach ihrem Debüt in EISKALTE ENGEL zu ahnen, dass Miss Blair einen recht unerschrockenen Charakter besitzen muss, aber was sie hier bietet, sollte man(n) erleben: Als schockblondierte, wenig geschmackvoll gekleidete Vorstadtschlampe trägt die eigentlich ziemlich Flachbusige Atom-Brüste zur Schau, welche eher einem Mordinstrument ähneln, in drei verschiedenen Formen (unter Kleidern/mit Dekolleté/nackt) zur Verfügung standen und John Waters in Euphorie versetzten: "Sie waren teuer, aber sie waren perfekt!" Schlussendlich rundet JACKASS-Bad Boy Johnny Knoxville den Cast ab - wer sonst außer ihm könnte wohl einen Sex-Guru gleichzeitig derart widerlich, fies und doch so verdammt anziehend geben?!

Zum Schluss noch eine kleine Anekdote am Rande. Wenig überraschend erhielt Waters' Tabubruch-Comedy, die er selbst als "Cunnilingus-Gehirnerschütterungs-Komödie" definiert, in den USA eine "NC-17"-Freigabe. Befragt, was alles entfernt werden müsse, um doch wenigstens ein "R" zu bekommen, gab sich die MPAA so auskunftsfreudig wie spielverderberisch: Nach den entsprechenden Schnitten wäre das Ganze bloß noch zehn Minuten lang... Wer sich davon nicht abschrecken lässt und keine Probleme damit hat, einen Abend lang sein Hirn eher ungenutzt neben den DVD-Player zu legen, wird bei diesem überraschend menschlich-sympathischen Cocktail der Triebe und Neigungen hingegen - hoffentlich - so abfeiern wie der Rezensent. Schön auch, welche Aufmerksamkeit Warner der DVD-Auswertung widmete. Ordentliches Bild, angenehmer Ton sowie durchaus spaßige Extras machen die Scheibe über den Film hinaus zum klaren Tipp!

Subjektive Filmwertung: 8 von 10 BHs in Zeltgröße






© DVD-Palace Home Entertainment




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