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 2061  Review zu: 3096 Tage - Die wahre Geschichte der Natascha Kampusch 11.11.2013
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Ein Review von Carlito Brigante



Wien, 2. März 1998. Natascha Kampusch ist 10 Jahre alt, als sie auf dem Schulweg von dem arbeitslosen Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil in einen weißen Lieferwagen gezerrt wird. Der Entführer will kein Lösegeld, er will das Mädchen besitzen. Unter seinem Haus in einer bürgerlichen Wohnsiedlung hat Priklopil ein geheimes Verlies ausgehoben, um sie dort einzusperren. Für die nächsten achteinhalb Jahre werden die zwei mal drei Meter zu Nataschas karger Gefängniszelle: Märchenbücher, Lieblingskekse und Gute-Nacht-Küsse weichen Gewalt, Demütigungen und ständigem Nahrungsentzug. Doch Natascha Kampusch zerbricht nicht in der Gefangenschaft, sondern sie wird stärker. Jeder Tag, jeder Atemzug ein kleiner zorniger Sieg. 2006 gelingt ihr endlich die Flucht, und Wolfgang Priklopil nimmt sich das Leben.

Cover 3096 Tage - Die wahre Geschichte der Natascha Kampusch
Cover vergrößern




Im Handel ab:05.09.2013
Anbieter: Highlight Communications / Constantin Film
Originaltitel:3096 Tage
Genre(s): Drama
Regie:Sherry Hormann
Darsteller:Antonia Campbell-Hughes, Thure Lindhardt, Amelia Pidgeon
FSK:16
Laufzeit:ca. 106 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Deutsch: Dolby Digital 2.0
Englisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:16:9 (2.35:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte,
Extras/Ausstattung:
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Blick hinter die Kulissen (ca. 6 Min.)
  • Interviews (ca. 27 Min.)
  • Einblicke in „3096“ – Teil 1 (ca. 6 Min.)
  • Einblicke in „3096“ – Teil 2 (ca. 7 Min.)
  • Trailer „3096 Tage“ in deutsch
  • Trailer „3096 Tage“ in englisch
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb


Das Bild (2,35:1; anamorph) der DVD zeigt einige Schwächen. Die Schärfe ist gerade mal gut bis mäßig und lässt einige Details vermissen bzw. lässt Einstellungen weich aussehen. Der Kontrast ist weitgehend ausgewogen, nur gelegentlich werden Details in dunklen Flächen verschluckt. Die Farben wurden bearbeitet und bieten fast durchweg eine desaturierte Farbpalette, die zumeist kühl und blass daherkommt und dem Film seinen kalten und düsteren Look gibt. Größtes Problem der DVD ist aber die Kompression, die immer wieder durch Unruhen und Blockbildung auf sich aufmerksam macht.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Englisch: Dolby Digital 5.1
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Deutsch: Dolby Digital 2.0
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Hörfilmfassung

Es gibt optionale deutsche Untertitel.

Der Film wurde ursprünglich in Englisch gedreht, weshalb dies die Originalfassung darstellt. Die deutschen Fassungen sind nur Synchronisationen. Die DD 5.1-Versionen sind, obwohl der Film ein stilles, unspektakuläres Kammerspiel ist, erstaunlich raumaktiv. Neben der Musik kommen immer wieder Nebengeräusche und Soundeffekte zum Einsatz, die eine subtile, aber atmosphärische Stimmung aufkommen lassen. Ansonsten bestimmen Dialoge und damit die Front das Geschehen.

Bewertung  8 von 10 Punkten




Die Extras bestehen aus einem Blick hinter die Kulissen (ca. 6 min), sieben Interviews (ca. 27 min), einem Premierenclip (ca. 4 min), Einblicke in „3096“ – Teil 1 (ca. 6 min), Einblicke in „3096“ – Teil 2 (ca. 7 min) sowie zwei Trailern (es ist der gleiche, aber wahlweise in Deutsch oder Englisch).

Die Extras liegen zum Teil in Englisch mit optionalen Untertiteln vor.

Bewertung  3 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  7 von 10 Punkten


3096 TAGE (BRD, 2013) ist die filmische Adaption der wahren Gesichte der Entführung von Natascha Kampusch, die als Zehnjährige verschleppt und mehr als acht Jahre (1998-2006) in einem kleinen Verlies festgehalten wurde.

Natürlich taucht die Frage auf: Kann man das, darf man das zeigen? Ist das "unterhaltsam" genug für einen Film? Will man das sehen, muss man das? Das sollte einfach jeder für sich selbst entscheiden.

Wolfgang Priklopil, ein emotional instabiler, spießiger, gestörter Soziopath, entführt ein Mädchen, um sich eine Frau heranzuzüchten. Ein kleines Kind, minderjährig, schwach, dem er überlegen wäre. Den Plan hat er lange Zeit vorbereitet, ein verstecktes, unterirdisches Gefängnis gebaut und getarnt. Er hat sich jemanden ausgesucht und dann durchgezogen. Doch Überraschung. Physisch mag Priklopil kräftiger sein, doch psychisch nein, denn Natascha entpuppte sich langfristig als die Stärkere.

Aus ihr wird eine Teenagerin, ein junge Frau, die allein, im Dunkeln, lebt, viel liest, Radio hört, Fernsehen schaut, sich so gut es geht selbst weiterbildet. Doch die physischen und psychischen Qualen, Misshandlungen, Vergewaltigungen und Hunger nehmen kein Ende. Sie darf anfangs gar nicht, später nur selten nach oben, doch das Haus ist festungsartig abgesichert. Erst im Laufe der Zeit darf sie auch mal in den Garten. Fragen werfen nur ein gemeinsamer Ski-Urlaub auf. War sie zu verstört, dass Chancen zur Flucht nicht genutzt werden können oder gibt es andere Gründe? Sie selbst beschrieb es als "Ein inneres Gefängnis, das es mir unmöglich gemacht hat, mich zu befreien."

»Ich will kein Opfer sein«, betonte Kampusch nach ihrer Flucht. Die Medien und das Publikum sind verwirrt, enttäuscht, angesichts der Verweigerung üblicher Spielregeln. Das bringt ihr viel Hass, Ablehnung und Misstrauen bezüglich ihrer Story ein. Und natürlich kursieren auch diverse Verschwörungstheorien, die mehr oder minder plausibel auf Ungereimtheiten aufmerksam machen wollen, dabei aber oft nur abstoßend und niederträchtig sind.

Der Film basiert auf einem Drehbuchfragment von Bernd Eichinger, zu Ende geführt von Ruth Toma, inszeniert von Sherry Horman und fotografiert von ihrem Lebensgefährten Michael Ballhaus. Leider ist das Gesamtergebnis wenig überzeugend. Der Film bleibt kühl und distanziert, der Schrecken, die nötige Empathie will nicht wirklich aufkommen, alles wirkt zu gestellt. Vielleicht kann der wahre Schrecken nicht wirklich abgebildet werden?

Das Kammerspiel zeigt sich aber auch ein bisschen gehemmt, mutlos und blutleer. Man zeigt nicht alles, lässt Vieles aus, bleibt vage, macht Andeutungen. Einiges weicht vom realen Geschehen ab, aber viele andere Stationen werden pflichtgemäß abgehakt. Was dabei herauskam, ist letztendlich ein zu banales, einfältiges und irgendwie auch langweiliges (Beinahe-) Zwei-Personen-Stück auf biederem TV-Niveau: Das Mädchen und der Entführer.

Etwas verwirrend ist ebenfalls das Casting: Eine 31-jährige (Antonia Campbell-Hughes, aus ALBERT NOBBS und STORAGE 24) spielt eine 14- bis 18-Jährige, was zusätzlich der Glaubwürdigkeit schadet. Abgerundet wird die mangelnde Authentizität durch dem Umstand, dass die Produzenten auf den internationalen Markt geschielt haben und deshalb in Englisch mit europäischer Besetzung gedreht haben. Die deutsche Synchro bietet also eine glatte Hochdeutschfassung einer Tragödie aus Österreich, missfällt durch die fehlende Lippensynchronität und in der englischen OF wirkt zudem sprachlich alles recht unnatürlich und aufgesetzt.






© DVD-Palace Home Entertainment




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