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 6803  Review zu: 2046 17.07.2005

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Ein Review von Michael Holland



Hongkong 1966: Der Schriftsteller Chow schreibt in seinem Hotelzimmer an einem Science-Fiction-Roman. Je weiter er seine fiktive, in der Zukunft spielende Liebesgeschichte vorantreibt, desto tiefer taucht er auch in einen Strudel von Erinnerungen an eigene Liebesaffären ein. Vor seinem inneren Auge treten die drei Frauen noch einmal auf, die für ihn wichtig waren. Jede hat ihre unauslöschliche Spur in seiner Seele hinterlassen, doch vor allem die Gedanken an seine einzige wirkliche, unerfüllt gebliebene Liebe verfolgen ihn. In seinem Kopf entsteht ein geheimnisvoller, faszinierend schillernder Bilderreigen, ein Sog aus schönen und traurigen Gefühlen, geheimen Sehnsüchten und wilden Leidenschaften. Und bald wird klar, dass Phantasie und sehnsuchtsvolle Erinnerungen untrennbar miteinander verbunden sind...

Cover 2046
Cover vergrößern




Im Handel ab:14.07.2005
Anbieter: Paramount Home Entertainment
Originaltitel:2046
Genre(s): Drama
Science Fiction
Romanze
Regie:Wong Kar Wai
Darsteller:Tony Leung Chiu Wai, Li Gong, Takuya Kimura, Faye Wong, Ziyi Zhang, Carina Lau, Chen Chang, Wang Sum, Ping Lam Siu, Maggie Cheung, Thongchai McIntyre, Jie Dong, Ting Yip Ng
FSK:12
Laufzeit:ca. 123 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Chinesisch: Dolby Digital 2.0 Surround
Bildformat:Letterbox (2.35:1)
Medien-Typ:1 x DVD-9 und 1 x DVD-5
Regionalcode:2
Verpackung:Doppel Amaray Case
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Making Of
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Interview
  • B-Roll
Zusatzinfos: Das Cover gibt eine falsche Laufzeit von 128 Minuten an.

Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Nach Abzug der Tonspuren bleibt für das Bild eine durchschnittliche Bitrate von rund 7,75 MB/s übrig – ein erstaunlich hoher Wert, dessen positive Auswirkungen nicht zu leugnen sind. Die Kompression arbeitet nämlich absolut unauffällig im Hintergrund, ihr geschuldete Artefakte treten niemals auf.

Zudem müssen die Farben als schlicht genial gewählt bezeichnet werden: angenehm kräftig, aber nie übertrieben. Bei dem dennoch manchmal sichtbaren Grünstich handelt es sich laut Aussage des Kameramannes Christopher Doyle um ein gewolltes Stilmittel. Nicht nur damit kommt der Kontrast spielend klar – er bietet auf Grund hervorragender Werte keinerlei Anlass zur Kritik, sondern vielmehr der Schärfe genug Gelegenheiten, ihr Potenzial zu zeigen. Tatsächlich bildet sie sowohl Kanten als auch Einzelheiten und kleinere Bildteile jederzeit so gut ab, dass man sich wiederum fast die Augen reiben möchte. Dies gilt übrigens nicht ausschließlich für Nahaufnahmen: Totalen beinhalten ebenfalls eine beeindruckende Anzahl sichtbarer Details und verschwimmen nur leicht. Darüber hinaus bleiben Verschmutzungen oder Kratzer glücklicherweise außen vor; lediglich ein paar Dropouts blitzen selten über den Screen, stören jedoch niemals.

Okay, wer die Perfektion sucht, mag böswillig anmerken, dass sich zu oft gelindes Hintergrundrauschen zeigt, der Schwarzwert teils noch einen Tick satter sein dürfte und etwas mehr Plastizität der eigentlich schon angenehm tiefgängigen Optik einen echten 3D-Look verliehen hätte. Aber diese minimalen Fehler fallen nicht wirklich ins Gewicht, weshalb es am Ende uneingeschränkte acht Punkte gibt.

Bewertung  8 von 10 Punkten




Oftmals wirken die deutschen Synchronisationen asiatischer Filme fast wie unfreiwillige Parodien – was auch hier leider wieder einmal zutrifft. Dafür kann die zugehörige Spur (Dolby Digital 5.1) zwar nichts; dennoch überzeugt sie generell nur bedingt. Negativ fällt zunächst die unnatürlich dumpfe und außerdem leicht hallende Stimme des Off-Erzählers auf. Ansonsten gefällt die restliche Sprachwiedergabe zwar durch gute Verständlichkeit sowie bessere Abbildung und die Konzentration auf den Center, was jedoch am größten Problem des Tones nix ändert. Er ist ganz einfach viel zu frontlastig! Nicht einmal der Score schafft es, den Rears ein Lebenszeichen zu entlocken; letztlich bekommen sie bei gerade mal einer einzigen Szene (0:07:11) Arbeit und dürfen dort Regen ins Wohnzimmer bringen. Man könnte an einen technischen Defekt glauben, zumal sich spätere Gewitter (1:13:08 / 1:42:28) ebenfalls allein auf die vorderen Lautsprecher legen... Entsprechend beschränkt beziehungsweise quasi inexistent zeigt sich der Raumklang. Dass der Subwoofer solidarisch ebenfalls seinen Dienst verweigert, war angesichts eines Dramas wohl zu erwarten.

Obwohl der chinesische Sound lediglich in Dolby Digital 2.0 Surround vorliegt, hinterlässt er einen wesentlich räumlicheren Eindruck und punktet mit größerer Basslastigkeit. Freunde der Originalfassung haben aber trotzdem keinen Grund zur Freude: Darüber hinaus klingt nämlich alles viel zu hell, leicht blechern und insgesamt arg künstlich.

Noch ein Hinweis: Im zwölften Kapitel des deutschen Tracks laufen Bild und Ton ärgerlich asynchron.

Summa summarum schafft es 2046 hier lediglich auf enttäuschende...

Bewertung  5 von 10 Punkten




Die erste Disk erfreut - neben dem Hauptfilm - mit durchgängig animierten und soundunterlegten Menüs. Alle anderen Extras wurden auf einer Bonus-DVD untergebracht, deren Auswahltafel ebenfalls einen bewegten Hintergrund sowie nette Musik offeriert. Dann stehen zunächst drei Trailer des Films zur Wahl. Anschließend zeigt die B-Roll leider bloß sehr kurze drei Minuten lang unkommentierte Aufnahmen vom Dreh. Im nachfolgenden Interview (11:48) erweist sich Zhang "Bai Ling" Ziyi als durchaus eloquente, sympathische Gesprächspartnerin, berichtet aber nicht gerade viel Interessantes. Etwas informativer kommt das Making Of (34:00) daher, obgleich es niemals sonderlich in die Tiefe geht oder gar Hintergrundwissen vermittelt.

Damit ist, abgesehen von optionalen deutschen Untertiteln für Hauptfilm und Ausstattung, aber auch schon Schluss. Sehr schade - für mehr als hauchdünne vier Punkte reicht das nicht.

Bewertung  4 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  6 von 10 Punkten


Grundsätzlich gelten die meisten im Fazit der IN THE MOOD FOR LOVE-Besprechung getätigten Aussagen ebenfalls für 2046. Erneut liefert Regisseur Wong Kar-wai eine Tiefenbetrachtung der Liebe, wieder nutzt er szenische Wiederholungen, und natürlich ist dabei eine audiovisuelle Rauschhaftigkeit nicht zu leugnen. Allerdings gibt es auch Unterschiede: So haften der Handlung diesmal unterschwellig stets verschiedene Formen von Verzweiflung an. Passend dazu liefert Kameramann Christopher Doyle zwar hypnotische Bilder, verlässt jedoch die einst zärtlichen Gefilde, um auf Distanz zu gehen, eher als Beobachter zu fungieren. Man schaut quasi von außen den Protagonisten beim Handeln zu, ohne sich persönlich integriert zu fühlen.

Was nach inszenatorischer Schwäche klingen mag, wird tatsächlich schnell als Kunstgriff enttarnt - die besagte, scheinbar abweisende Kühle kriecht nämlich langsam, dafür indes umso unaufhaltsamer unter die eigene Haut. Alle Hauptfiguren in 2046 sind auf der (emotionalen) Suche, begnügen sich aber trotzdem aus verschiedenen Gründen einfach mit dem, was andere ihnen geben. So lässt Kar-wai seine Charaktere oftmals quasi gar nichts tun, sondern einfach nur rauchen, liegen oder (in Zeitlupe) stumm laufen - um nirgends anzukommen. Und irgendwann gegen Ende fällt dieser eine bitter-grandiose Satz: "Wer nicht verzichtet, kann auf die Erfüllung seiner Wünsche hoffen."

Auf anderem Niveau spiegelt sich das erwähnte Motiv der Verlorenheit natürlich in Chow: Ihm entreißt der Strudel des Phantastischen und Realen zunehmend die Orientierung. Zumal unser Anti-Held, einem individuellen Verarbeitungsprozess verhaftet, nie ganz begreift, was eigentlich alle Welt so toll an der Zukunft findet ("Für mich war 2046 nichts anderes als eine Zimmernummer").

Kann man also der Coveraufschrift glauben, hat Kar-wai wirklich den "ultimativen Liebesfilm" geschaffen? Die Beantwortung dieser Frage hängt stark davon ab, wie man 2046 interpretieren möchte. Unbestritten ist dabei allerdings, dass sich sämtliche Subebenen, Nebenstränge und philosophischen Ausflüge auf einen recht eindeutigen, vielleicht gar simplen Punkt verdichten lassen: Kar-Wai porträtiert schlicht die Ironie und Tragik der menschlichen Existenz. Denn er weiß, dass es eben nicht genügt, zur richtigen Zeit am rechten Ort zu sein, um einer verwandten Seele zu begegnen, wie Chow einmal formuliert. Vielmehr ist es, obwohl beide Seiten per se das Gleiche fühlen, einfach notwendig, Risiken einzugehen, vielleicht extreme Entscheidungen zu treffen, sich zu öffnen und verletzbar zu machen. Wer das nicht möchte, bleibt auf lange Sicht mit sich selbst allein, verliert schließlich jede Fähigkeit, den genannten Grundvoraussetzungen zu entsprechen und fällt schlimmstenfalls in gefühlsmäßige Starre. Als schönes Gleichnis dessen fungieren hier die Androiden, welche über etwas Witziges erst Stunden später lachen und für Tränen sogar Tage brauchen. Dass keine Entwicklung in unserem Leben eine Garantie auf Ewigkeit birgt, liegt auf der Hand, erhält aber zusätzlich eine eindringliche Betonung.

Kommen wir zum Schluss: Obwohl die 2046-Protagonisten generell lebendiger wirken als ihre IN THE MOOD FOR LOVE-Pendants, sind sie wesentlich angreifbarer - weil Gefühle im hiesigen Mikrokosmos noch stärker von äußeren Einflüssen beziehungsweise Umständen bestimmt werden. Nicht umsonst lautet kurz vor dem Finale eine Verabschiedung: "Wenn du deiner Vergangenheit entfliehen kannst, dann komm zu mir."

Dieser allgegenwärtige Fokus auf die menschliche Gefangenschaft im eigenen Körper und Geist stellt nur einen Grund unter vielen dar, weshalb Kar-wais bislang letztes Werk oftmals sperrig, fast bockig den umfassenden Zugang verweigert. Dennoch scheint es so fragil komponiert, dass sozusagen ein falscher Hauch oder jedes verletzende Wort innerhalb der Handlung es zu vernichten drohen - und mit ihm sämtliche Charaktere. Wenn dann nach zwei Stunden der Abspann ein cineastisches Ereignis beschließt, bleiben nicht nur auf dem Bildschirm gebrochene Herzen zurück...

Übrigens muss man zum Verständnis dieses Films nicht zwingend IN THE MOOD FOR LOVE gesehen haben; allerdings entfaltet sich die ganze Geschichte erst bei Kenntnis beider Kar-wai-Meisterstücke. Als solches kann die deutsche DVD indes leider nicht gelten: Zwar erreicht das Bild nahezu Spitzenwerte, aber bezüglich Ton und Extras wäre viel mehr möglich gewesen.






© DVD-Palace Home Entertainment




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