Ein
Review von Carlito Brigante

In der Arktis bricht ein Stück Gletscher ab. Als es sich wärmeren Regionen nähert, kann sich ein prähistorischer Babyhai befreien, der im Verlauf der nächsten drei Jahre zu stattlicher Größe heranwächst. Den Dinoshark zieht es vor die Küste des mexikanischen Touristen-Paradieses Puerto Vallarta, wo dem Monster, Schwimmer, Surfer und Wasserskiläufer zum Opfer fallen. Trace kommt nach einigen Jahren nach Puerto Vallarta zurück und muss miterleben, wie ein alter Freund von dem Monster gefressen wird. Doch keiner will ihm glauben, dass das prähistorische Ungetüm sein Unwesen treibt. Erst als sich die Opferzahlen erhöhen, wird ein Trupp zusammengestellt, der den Dinoshark zur Strecke bringen soll! Mit Genre-Star Eric Balfour (TEXAS CHAINSAW MASSACRE, SKYLINE). In einer Gastrolle: Roger Corman, König der B-Filme. “DINOSHARK liefert genau die spaßige Unterhaltung, die man erwartet.” – Dread Central „Das Finale muss man gesehen haben, wenn Mensch und Dinoshark mitten in der Luft miteinander kämpfen.“ – Film Critics United
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| Im Handel ab: | 06.12.2011 |
| Anbieter: |
SchröderMedia Handels GmbH & CO KG
/ White Goatee Films (WGF)
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| Genre(s): |
Horror
Action
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| Regie: | Kevin O'Neill |
| Darsteller: | Roger Corman, Iva Hasperger, Humberto Busto, Eric Balfour |
| FSK: | 16 |
| Laufzeit: | ca. 90 min |
| Audio: | Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1
Deutsch: Dolby Digital 2.0
Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
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| Bildformat: | High Definition (1.78:1) - 1080p
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| Medien-Typ: | 1 x Blu-ray
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| Regionalcode: | B |
| Verpackung: | Blu-ray Case
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| Untertitel: |
Keine Untertitel
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| Extras/Ausstattung: |
- Kinotrailer
- Kapitel- / Szenenanwahl
- Animiertes Menü
- Menü mit Soundeffekten
- Wendecover
- Audiokommentar von Regisseur Kevin O'Neill und den Produzenten Roger und Julie Corman
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| Zusatzinfos: |
Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Das Bild (1,78:1; 1080p) des Low-Budget-Werkes ist mittelprächtig ausgefallen. Die Schärfe ist in Großaufnahmen recht gut, während Totalen deutlich abfallen und weniger detailreich sind, weshalb das Bild dort weich wirkt. Der Kontrast ist ausgewogen, die Farben kräftig. Es gibt ein minimales Bildrauschen und auch die Kompression fällt gelegentlich auf durch leichte Unruhen und Blockbildung. Die BD ist aber der DVD eindeutig überlegen.
7 von 10 Punkten

Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1
Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Deutsch: Dolby Digital 2.0
Beide Sprachen, Deutsch und Englisch, liegen in DTS-HD MA 5.1 vor. Dazu existiert eine zusätzliche deutsche DD 2.0-Spur. Die deutsche Fassung ist ein wenig lauter als die OF, was aber auch keinen wirklichen Vorteil bringt. Der Sound leidet, ebenso wie das Bild, unter den billigen Produktionsumständen. Die Soundeffekte klingen, wie überhaupt die ganze Abmischung, ein wenig schwachbrüstig. Die Abmischung fällt auch recht frontlastig aus, da die Rears kaum eingesetzt werden. Es gibt zwar ein paar Umgebungsgeräusche von hinten, aber die Musik oder stärkere Effekte werden nur recht leise oder gar nicht wiedergegeben. Die englische OF klingt vereinzelt einen Tick räumlicher.
Es gibt optionale deutsche Untertitel.
6 von 10 Punkten

Die Extras bestehen aus einem Audiokommentar von Regisseur Kevin O'Neill und den Produzenten Roger und Julie Corman (nur OF, keine UT), der ebenso anekdoten- wie faktenreich daherkommt und somit einen soliden Blick hinter die Kulissen der Produktion erlaubt, und einem Originaltrailer.
3 von 10 Punkten

Technisches Fazit: 6 von 10 Punkten
DINOSHARK (USA; 2009) ist ein Nachfolger des Werkes DINOCROC (2004), der ebenfalls aus Roger Cormans Produktionsstätte und der Regie von Kevin O'Neill stammt. Der TV-Sender SyFy war wohl ganz zufrieden mit dem ersten Ergebnis und wünschte sich mehr davon.
Bei DINOSHARK weiß man nicht, ob schon der Filmtitel der Tiefpunkt des Ganzen ist oder doch der Rest drum herum. Die Story ist, wie so oft, reiner Nonsens, allein aufgrund der Prämisse, es würde sich um ein prähistorisches Tier handeln, das durch einen Gletscherabbruch in Alaska freigesetzt wurde, wo es Millionen Jahre lang eingeschlossen war. Der Rest der Handlung folgt Schema F: Man entdeckt das Tier, niemand nimmt die Beobachtungen ernst, sodass sich der gefräßige Killer erst einmal ein paar leckere Happen vor der Küste Mexikos genehmigen kann, bevor zur großen Jagd geblasen wird.
Die Effekte (Hai, Blut, Mündungsfeuer, etc.) sind zum Großteil CGI und angesichts der Qualität eher billige Kost. Sieht also durchweg scheiße aus, erhöht aber zugleich den Trashfaktor um einiges. Den Rest machen die armen Darsteller aus, die so tun, als ob alles große Kunst wäre und auch noch die dümmsten Dialoge unbeeindruckt mit gespielter Ernsthaftigkeit von sich geben.
Auch ein Cameo-Auftritt vom legendären Roger Corman bringt keinen Mehrwert für ein Werk, in dem der Dinoshark hochspringt und einen Helicopter (!) ins Wasser zieht, was besonders beknackt aussieht, weil der Heli ebenso wie der Hai sichtbar aus dem Computer stammt.
DINOSHARK ist ein Schnellschuss: Reich an Klischees und ausgelutschten Drehbucheinfällen, überraschungsfrei, spannungslos, humorlos und damit so ziemlich bedeutungslos.
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