Ein
Review von Carlito Brigante

Vergiss Paris, so wie du es kennst! Die Leiche eines jungen Mädchens stellt die Polizei von Paris vor ein Rätsel. Ungewöhnliche Narben finden sich um ihre Augen. Lieutenant David Hoffmann (Albert Dupontel) deckt eine Verbindung zwischen der Leiche und dem berüchtigten Drogenschmuggler Dimitri Nicolov (Alain Figlarz) auf. Dieser steht bei Hoffmann bereits ganz oben auf der Liste: Er ist der Mörder von Hoffmanns Lebensgefährtin. Seine Ermittlungen führen ihn zu einer namhaften Klinik für plastische Chirurgie. Die Aktivitäten dieses Labors beschränken sich jedoch nicht nur auf das Äußere. In den versteckten Winkeln des modernen Gebäudes wird mit Gedankenmanipulation experimentiert. Bald wird Hoffmans aufopfernder Rachefeldzug zu einer tödlichen Mission, denn auch er kann sich der Gewalt dieser Maschinerie nicht entziehen.
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| Im Handel ab: | 25.11.2011 |
| Anbieter: |
Universum Film
/ UFA home entertainment
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| Originaltitel: | Chrysalis |
| Genre(s): |
Thriller
Science Fiction
Action
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| Regie: | Julien Leclerq |
| Darsteller: | Albert Dupontel, Melanie Thierry, Marthe Keller, Marie Guillard, Manon Chevallier, Alain Figlarz |
| FSK: | 18 |
| Laufzeit: | ca. 94 min |
| Audio: | Deutsch: DTS-HD 5.1
Französisch: DTS-HD 5.1
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| Bildformat: | High Definition (2.35:1) - 1080p
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| Medien-Typ: | 1 x Blu-ray
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| Regionalcode: | B |
| Verpackung: | Blu-ray Case
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| Untertitel: |
Deutsch,
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| Extras/Ausstattung: |
- Kapitel- / Szenenanwahl
- Making Of
- Animiertes Menü
- Menü mit Soundeffekten
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| Zusatzinfos: |
Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Das Bild (2,35:1; 1080p) des Filmes hat einen extrem stilisierten Look. Der Transfer präsentiert diesen akkurat in all seinen Ausprägungen. Die Schärfe ist recht gut und produziert so ein detailreiches Bild, ist aber nie wirklich perfekt. Insgesamt wirkt der Film ein bisschen weich, was an der Bildgestaltung liegen könnte. Die Farben und der Kontrast wurden massiv bearbeitet. Der Kontrast bietet nicht viel Durchzeichnung, so dass in dunklen Flächen und Szenen viele Details verschluckt werden. Der Schwarzwert ist zumeist schön satt. Die Farben wurden korrigiert, weshalb der gesamte Film in einem kühlen, beinahe klinischen, Look daherkommt, in dem Schwarz, Blau und Grau dominieren. Es gibt ein leichtes Hintergrundrauschen, welches das Filmkorn reflektiert und auch nicht weiter stört. Die Kompression arbeitet unauffällig.
8 von 10 Punkten

Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1
Französisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Der Film ist oftmals recht ruhig und so kommt an diesen Stellen auch die Tonspur zurückhaltend, sprich frontlastig, daher. Zwar gibt es immer wieder Szenen mit Musik, Umgebungsgeräuschen und Soundeffekten, die aus allen Boxen ertönen, was ansatzweise zu einem Raumklang führt, aber so richtig gefordert wird der Ton nur selten. Bestes, weil positives, Beispiel ist der Beginn mit der Schießerei in einem Gang, bei der es viele direktionale Effekte gibt. Man kann die Kugeln regelrecht an sich vorbei sirren hören. Auch der Subwoofer ist hier aufgrund der Schusswaffen präsenter als anderswo im Film. Die französische OF klingt ein klein wenig besser, da sie nicht nur einen Tick lauter daherkommt, sondern auch die Rears präsenter sind und damit alles etwas räumlicher wirkt.
Es gibt optionale deutsche Untertitel.
8 von 10 Punkten

Die Extras bestehen lediglich aus einem Making of (ca. 26 min, OmU) und einem Trailer, der aber wahlweise in Deutsch oder Französisch. Das Making of enthält Interviews mit den Filmemachern, einigen Schauspielern, Bilder von den Dreharbeiten und Proben.
Zum Vergleich: Die französische Disc enthält zusätzlich noch einen Audiokommentar vom Regisseur, eine Bildergalerie und eine Featurette zu den visuellen Effekten.
2 von 10 Punkten

Technisches Fazit: 7 von 10 Punkten
CHRYSALIS (Frk, 2007) ist das Spielfilmdebüt von Regisseur Julien Leclercq, der danach L'ASSAUT (The Assault, 2010) realisierte, und zeigt ein Frankreich in unbestimmter, naher Zukunft.
So vielversprechend der Beginn des Filmes auch ist, schon bald ist klar, dass inhaltlich hier nicht die ganz große Sause stattfindet. Die Geschichte ist nicht wirklich spannend, zumal sie partiell ein wenig wirr erscheint. Das Erzähltempo ist auch nicht gerade hoch, da man sich immer wieder in Parallelhandlungen verzettelt, die einiges ausbremsen. Das führt immer wieder zu drohender, ein wenig dröger Langeweile.
Dafür hat man in Sachen Optik mehr aufgefahren. Der Film schwelgt in kalten, blaustichigen Bildern, die sicher nicht zufällig an MINORITY REPORT erinnern. Der gewählte Look ist sehr kühl, fast monochrom, und in Schwarz, Blau und Grau gehalten. Der Film bietet auch sonst eine schöne Kameraarbeit, da die Bildgestaltung zwischen elegischen Kamerafahrten und dynamischen Handkamera-Einsätzen wechselt.
Die Freigabe von FSK 18 ist fragwürdig, denn das gibt der Film nicht her. Es gibt nur wenig Action: eine kurze Schießerei zu Beginn und zwei Kämpfe, die aber zugegebenermaßen zur Sache gehen. In diesen härteren Fights, in denen auch ein Messer eingesetzt wird, spritzt etwas Blut, aber sonst bleibt der Film zurückhaltend.
CHRYSALIS schwankt zwischen Sci-Fi-Thriller und Arthouse, weil er gerne ein dystopischer, philosophisch angehauchter Sci-Fi-Thriller sein möchte. Doch dafür ist die Story einfach zu dünn. Man bekommt stattdessen einen Routine-Thriller in elegantem Sci-Fi-Setting, der mehr verspricht als er halten kann.
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