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Die Geschichte der DVD...
Jeder kennt die seit 1982 auf dem Markt befindliche Audio-CD, die hervorragend dafür geeignet ist bis zu 80 min
Musik abzuspielen. Diese 12cm-Scheibe hat nur einen gravierenden Nachteil: Die Speicherkapazität ist so
gering, dass sie für Videofilme mit einer Standardspielfilmlänge nicht ausreicht.
Am 15. September 1995 setzten sich namhafte Hardware-Hersteller und Vertreter der Computer- und
Unterhaltungsindustrie zusammen und einigten sich auf einen neuen Weltstandard: Die DVD, die Digital Versatile Disc,
war geboren. "Versatile" steht für "Vielseitig".
Man einigte sich bei der DVD auf folgende Anforderungen:
Die DVD sollte mindestens 135 min Videomaterial fassen können.
Die aus dem Kinobereich verwendeten Mehrkanal-Tonformate sollten unterstützt werden.
Es muß mehrere Audiospuren für z. B. verschiedene Sprachversionen geben.
Die Bildqualität sollte besser sein als die der LaserDisc.
Die DVD sieht also aus wie eine gewöhnliche Audio-CD, ist aber in der Lage, durch eine höhere Dichte
der Informationseinheiten (Pits) und die Möglichkeit, auch doppelseitig beschrieben werden zu können,
eine höhere Speicherkapazität bereitzustellen.
Weiterhin ist es bei der DVD technisch möglich, zwei Schichten pro Seite, sogenannte Layer, zu beschreiben. Der
empfindliche Laserstrahl kann die erste Schicht lesen, aber auch durch diese hindurchdringen, um an die Informationen
der tieferliegenden Schicht zu gelangen. Die speichertechnisch größte DVD, die DVD-18, ist zweiseitig auf
jeweils zwei Layern beschreibbar und bietet eine Kapazität von ca. 17 GigaByte.
Die Besonderheiten der DVD...
- Filme auf DVD glänzen mit einer Bild- und Tonqualität, die VHS-Videos alt aussehen läßt. Viele DVD-Filme haben
das dem Kinoformat angelehnte 16:9-Breitbildformat und bringen so mit 16:9-Fernsehern echtes Kinoflair ins
Wohnzimmer. Natürlich wird auch das Standardbildformat 4:3 unterstützt. Ruckelfreier Suchlauf,
fließende Zeitlupe und gestochen scharfe Standbilder steigern den Komfort. Hinzu kommen natürlich
die Vorteile der CD im Allgemeinen: Verschleißfreiheit, Robustheit und schnelle Zugriffszeiten.
- Mit der DVD hält auch der digitale Kino-Raumklang Einzug ins Wohnzimmer. Die meisten DVD-Filme ertönen auf
bis zu acht Audiospuren in Dolby Digital. Aber auch direkt mit dem Fernseher verbunden spielen DVDs ihre
geniale Tonqualität aus.
- DVD steht nicht umsonst für "Digital Versatile Disc". Neben hunderten von Filmtiteln können Sie auch wie
gewohnt Ihre normalen Audio-CDs und Video-CDs abspielen. Es wird immer mehr Musik-DVDs, Dokumentationen und
"Making of"–Kapitel auf DVD geben. Konzertmitschnitte versetzen Sie direkt in den Opernsaal oder auf
die Open-Air-Bühne. Egal mit welchem Inhalt, eine DVD bietet den absoluten Filmspaß, ob auf einem normalen
Fernseher oder auf dem kompletten Heimkino-System mit Videoprojektor und Digitalverstärker.
- In naher Zukunft kann man auch auf DVD aufnehmen. Die DVD wird von allen führenden Unterhaltungselektronikkonzernen
gefördert, alle Experten sind sich einig, das dieses Medium die VHS-Kassette ablösen wird und auch die
Verkaufszahlen für Hard- und Software bestätigen dies. Der Kunde ist bei Investitionen in die DVD-Technologie
auf jeden Fall auf der sicheren Seite.
- Für die Steuerung der DVD haben die Filmemacher Computerspezialisten über die Schultern geschaut. In DVD-Filmen
lassen sich die einzelnen Kapitel oder Bonus-Tracks bequem per Bildschirmmenü aufrufen.
Mit wenigen Tasten auf der Fernbedienung können Sie alles aus der Scheibe herauskitzeln. Hinzu kommen technische
Möglichkeiten wie Kindersicherung, bis zu neun verschiedene Kameraperspektiven, oder alternative Filmenden.
- Original mit Untertiteln oder deutsche Synchronfassung? Auf der DVD führen Sie selbst Regie, wie Sie den Film sehen und
hören wollen. Bis zu acht Sprachfassungen und Untertitel in maximal 32 Sprachen passen auf eine DVD.
Dazu bauen viele Anbieter lehrreiche Zusatzinformationen über die Schauspieler oder den Regisseur ins Menü ein.
Erklärung der Ländercodes...
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