Ein
Review von Louis Anschel

Die hübsche Nathalie verbringt den Sommer mit ihrem Gatten, einem Richter, in einem Strandhaus auf einer Insel vor der Küste Maines. Während eines Angelausfluges, den der alternde Jurist mit Nathalies Jugendfreund Lance unternimmt, taucht Kent, ein Ex-Lover der jungen Dame auf.
Und so unerwartet Kent auf der Bildfläche erscheint, segnet er auch das Zeitliche. Unangenehm für einen Staatsbediensteten, der gerade zur Beförderung ansteht...
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| Im Handel ab: | 28.10.2002 |
| Anbieter: |
mediacs AG
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| Originaltitel: | Head Above Water |
| Genre(s): |
Thriller
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| Regie: | Jim Wilson |
| Darsteller: | Harvey Keitel, Cameron Diaz, Craig Sheffer, Billy Zane, Shay Duffin |
| FSK: | 12 |
| Laufzeit: | ca. 89 min |
| Audio: | Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 2.0 Stereo |
| Bildformat: | 16:9 (1.85:1) anamorph |
| Medien-Typ: | 1 x DVD-9
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| Regionalcode: | 2 |
| Verpackung: | Amaray Case
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| Untertitel: |
Deutsch,
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| Extras/Ausstattung: |
- Kinotrailer
- Trailer von anderen Filmen
- Kapitel- / Szenenanwahl
- Interviews
- Star-Porträt: Cameron Diaz
- Vergleich mit dem norwegischen Original
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| Zusatzinfos: |
Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Zwei augenfällige Schwächen hat das Bild (1.85:1 anamorph). Es ist unscharf und rauscht. Offenbar wurde hier ein Rauschfilter eingesetzt, unter dem die Schärfe erheblich zu leiden hatte. Leider entstand durch den Filter Flächenrauschen, das sehr oft ganz deutlich sichtbar wird. Die Kontraste sind auch gerade einmal durchschnittlich, die Farben etwas blaß. Dropouts, Schmutzpartikel und sogar Kratzer begleiten den Zuschauer durch den gesamten Film, der mit sechs Jahren so alt eigentlich noch nicht ist. Hier hätte mehr drin sein müssen!
6 von 10 Punkten

Der Ton (Deutsch 5.1. Digital) ist besser als das Bild. Was Geräusche angeht, spielt sich alles im vorderen Bereich des Heimkinos ab, wobei es hier ab und zu ganz nette Stereoeffekte gibt. Die Musik jedoch verteilt sich räumlich über alle Lautsprecher – selbst der Tiefbaß wird hier nicht zu knapp angesprochen. Insgesamt ist der Mix aber ein wenig zu eindimensional. Da der Film ständig am oder auf dem Meer spielt, hätte hier, was Umgebungsgeräusche angeht, weitaus mehr herausgeholt werden können. Ein weiteres Ärgernis ist, daß die englische Originalversion nur in Dolby Surround vorliegt.
7 von 10 Punkten

Die Extras bestehen neben einem Kinotrailer aus Kurz-Interviews von Cast & Crew, die zumeist am Set aufgenommen wurden. Hier wird immer wieder das gleiche erzählt, nämlich der Inhalt des Films, den man eigentlich schon kennt. Die Interviews sind viel zu kurz und Cameron Diaz gackert die ganze Zeit wie ein Teenager. Interessanter ist da schon die Möglichkeit, drei ausgewählte Stellen des Films mit dem norwegischen Original vergleichen zu können. Sowohl Filmtempo als auch Kameraeinstellungen wurden manchmal exakt kopiert. Andererseits sind die Unterschiede teilweise frappierend. So ist Kents Leiche beispielsweise im Remake nur von hinten oder oberhalb der Gürtellinie zu sehen, im norwegischen Original kann man hier die volle Manneskraft bewundern. Das durfte in Amerika so natürlich nicht gedreht werden!
Das Star Collection Menü beschäftigt sich dann eingehender mit Cameron Diaz. Außer Bio- und Filmografie wird einem der Lebenslauf von Diaz erzählt und anhand einer netten Diashow nähergebracht. Die Extras werden dann durch eine Vorschau über vier weitere Mediacs-Titel abgeschlossen. Insgesamt etwas wenig.
5 von 10 Punkten

Der Film ist eine Wucht. Wer schwarze (englische) Komödien mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Kein Wunder, daß sich Hollywood auf die norwegische Vorlage gestürzt hat. Noch nie hat es so viel Spaß gemacht, Menschen beim Sterben zuzusehen. Hier zählt ein Menschenleben nichts, denn es kommt ausschließlich auf den Humor an!
Mit der Dauer des Films wechseln auch die Sympathien des Zuschauers. Sie liegen anfänglich sicherlich bei Nathalie, die von der hübschen Cameron Diaz gespielt wird. Wenn man erfährt, daß sie drogensüchtig war und tablettensüchtig ist, sympathisiert man dann vielleicht doch lieber ihrem Ehemann George (einfach umwerfend: Harvey Keitel), der immer um Nathalie besorgt zu sein scheint. Doch als seine Karriere gefährdet ist, mutiert er zum fiesen Knochen, und aus lauter Verzweiflung freundet man sich mit dem Hausmeister Lance an. Aber ist er wirklich nur der nette Bursche von nebenan...?
6 von 10 Punkten
| Und das meinen unsere Kollegen... |
 Fazit: 1/5 |
Der Preis ist für die gebotene Leistung zu hoch, denn Bild und Ton können nicht wirklich überzeugen.
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