Ein
Review von Carlito Brigante

Mickey (Mickey Mahut) und Idriss (Idriss Diop), zwei junge Skateboard-Freaks treffen sich in Paris, um neue Skaterstrecken abzuchecken, um ordentlich zu feiern und mit ihrer Freundin Dany abzuhängen. Aber alles kommt ganz anders. In einem Parkhaus beobachten die beiden eine brutale Hinrichtung während eines Drogendeals und filmen alles mit ihrer Kamera mit. Ausgerechnet in diesem Moment klingelt Idriss Handy - und die zwei werden sofort entdeckt!
Es beginnt eine atemlose Jagd durch Paris. Die Dealer wollen die unfreiwilligen Zeugen zum Schweigen bringen. Und das aus gutem Grund: denn die Killer sind in Wahrheit korrupte Polizisten, die in schmutzige Drogengeschäft verwickelt sind und ihre kriminellen Machenschaften um jeden Preis decken wollen.
Für Mickey und Idriss heißt es ab jetzt: Skate um dein Leben!
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| Im Handel ab: | 15.01.2010 |
| Anbieter: |
Universum Film
/ Senator Home Entertainment
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| Genre(s): |
Action
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| Darsteller: | Mickey Mahut, Idriss Diop, Elsa Pataky, Philippe Bas, Passi, Rachid Brakni |
| FSK: | 16 |
| Laufzeit: | ca. 88 min |
| Audio: | Deutsch: Dolby Digital 5.1
Französisch: Dolby Digital 5.1
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| Bildformat: | 16:9 anamorph
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| Medien-Typ: | 1 x DVD-9
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| Regionalcode: | 2 |
| Verpackung: | Amaray Case
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| Untertitel: |
Deutsch,
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| Extras/Ausstattung: |
- Kapitel- / Szenenanwahl
- Making Of
- Animiertes Menü
- Menü mit Soundeffekten
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| Zusatzinfos: |
Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Das Bild liegt in seinem Originalformat von 2,35:1 (anamorph) vor. Die Bildqualität lässt sich nicht immer genau bewerten, da der Film nur so vor Verfremdungen strotzt. Die Schärfe ist aber gut und weist maximal kleinere Schwächen in der Detaildarstellung auf. Die Kompression ist gut und fällt nicht weiter auf. Die Farben wurden massiv nachbearbeitet und sehen in der Regel gewollt blass und ausgewaschen aus. In einigen wenigen Szenen sind sie dagegen kräftiger gezeichnet. Der Film sieht auch ein wenig rauh und grobkörnig aus, was den Eindruck eines leicht verrauschten Bildes hinterlässt, was aber ebenfalls als Stilmittel bewusst gewählt wurde.
8 von 10 Punkten

Beide Tonspuren, Deutsch und Französisch, liegen in DD 5.1 vor. Beide sind sich in Sachen Abmischung praktisch ähnlich. Über weite Strecken klingt der Ton ein wenig frontlastig. Da passiert hinten zu wenig bzw. bleibt es zu leise. Aber in den Actionszenen holt der Sound auf. Hier kommen alle Lautsprecher, dank Musik, Umgebungsgeräuschen und Soundeffekten, zum Einsatz und präsentieren einen recht guten Klang mit räumlicher Kulisse.
Unverständlicherweise gibt es keine Untertitel zum Hauptfilm, was die OF für viele unbrauchbar macht. Kein schöner Zug vom Filmverleih, zumal das Making of optionale deutsche Untertitel aufweist.
8 von 10 Punkten

Einziges Bonusmaterial ist ein Making of (ca. 27 min, OmU) und ein deutscher Trailer.
2 von 10 Punkten

Technisches Fazit: 8 von 10 Punkten
SKATE OR DIE (Frankreich, 2008) ist so eine Sache, die man schnell durchschaut. Man wollte einen coolen Film machen, mit cooler Story, coolen Akteuren und cooler Optik, aber: Nichts davon ist gelungen. Dieses von Chris Nahon (KISS OF THE DRAGON, DAS IMPERIUM DER WÖLFE, BLOOD - THE LAST VAMPIRE) geschriebene und produzierte und von Miguel Courtois – immerhin für den respektablen EL LOBO (Spanien, 2004) verantwortlich - inszenierte Etwas ist ein Reinfall auf ganzer Linie.
Es gibt praktisch keine echte Geschichte, der es zu folgen lohnt. Der ganze Film ist eine einzige Verfolgungsjagd, die schnell ermüdet, denn es gibt nichts anderes und nichts Neues zu entdecken. Es gibt keine Überraschungen, keine Wendungen und somit auch keine Spannung. Die Figuren im Film sind oberflächlich skizziert und bleiben ohne jegliche Entwicklung, ohne Hintergrund, was eine Identifizierung von Anfang an verhindert. Die beiden Protagonisten sind Skater, aber keine Schauspieler, weshalb alles in ihrer Darstellung auch ein wenig steif bleibt. Der Rest ist eine Ansammlung von Klischees und Stereotypen, wie korrupten Bullen, gemütlichen Kiffern und harmlosen Skatern, die gelegentlich mal eine Wand besprühen. Dabei sind die Verfolgungsjagden auf den Skateboards nicht mal spektakulär, sondern, aufgrund ihrer realistischen Schlichtheit, auf Dauer teilweise langweilig geworden.
Statt dessen gibt es endlose stilistische Spielereien á la Tony Scott, d.h. schnelle Schnitte, jede Menge Bildverfremdungen, einen rauhen, körnigen Look, Tempi-Wechsel, verwackelte Einstellungen mit schnellen Schwenks, Farbveränderungen von Farbe zu schwarzweiß und wieder zurück. Aber alles ist ausnahmslos aufgesetzt und ohne Sinn oder Verstand verwendet worden. Das Visuelle ist genauso oberflächlich wie der Inhalt.
Kiffen, skaten, Musik hören, feiern und ein bisschen durch die Stadt hetzen. Das reicht nicht für einen Spielfilm, das füllt nicht einmal ein Musikvideo. SKATE OR DIE bleibt somit belanglos und ist genauso schnell wieder vergessen.
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