Ein
Review von Dennis Meihöfer

Um mit ihrem krebskranken Sohn Matt (Kyle Gallner) näher an der Klinik zu sein, ziehen die Campbells nach Connecticut. Mutter Sara (Virginia Madsen) hat ein günstiges Haus gefunden, dass der schlechten finanziellen Lage der Familie entgegen kommt. Kaum eingezogen erfährt die Familie, dass das Haus mit einer dunklen Geschichte aufwartet. Es wurde früher als Bestattungsinstitut genutzt und es kam zu unvorstellbaren Geschehnissen mit schwarzer Magie. Sehr bald beginnt Matt, unheimliche Dinge wahrzunehmen. Die Eltern zweifeln: Liegt es an den starken Medikamenten? Oder doch am Haus? Als Jonah, der Sohn des damaligen Besitzers, plötzlich zurück kehrt, beginnt für die Campbells ein unvorstellbares Grauen … |

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| Im Handel ab: | 10.12.2009 |
| Anbieter: |
ASCOT ELITE Home Entertainment
/ Falcom Media
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| Originaltitel: | Das Haus der Dämonen |
| Genre(s): |
Horror
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| Regie: | Peter Cornwell |
| Darsteller: | Virginia Madsen, Kyle Gallner, Elias Koteas, Martin Donovan |
| FSK: | 16 |
| Laufzeit: | ca. 103 min |
| Audio: | Deutsch: Dolby Digital 5.1
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| Bildformat: | 16:9 (1.78:1) anamorph
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| Medien-Typ: | 1 x DVD-9
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| Regionalcode: | 2 |
| Verpackung: | Amaray Case
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| Untertitel: |
Keine Untertitel
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| Extras/Ausstattung: |
- Kapitel- / Szenenanwahl
- Animiertes Menü
- Menü mit Soundeffekten
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| Zusatzinfos: |
Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Der Transfer liegt im originalen Bildformat von 2,35:1 (anamorph) vor. Die Bildqualität ist dabei ziemlich gut und leistet sich kaum Schwächen. Die Schärfe ist ausgesprochen gut, der Kontrast ausgewogen, die Farben kräftig. Es gibt ein leichtes Hintergrundrauschen. Die Kompression könnte aber ein wenig besser sein. Das Bild ist frei von analogen Defekten.
8 von 10 Punkten

Beide DD 5.1-Spuren (Deutsch und Englisch) sind in Sachen Abmischung identisch. Der Ton kommt in guter Qualität daher und bietet eine ordentliche räumliche Klangkulisse. Vor allem die Schockszenen profitieren vom Sound. Hier wird mit diversen direktionalen Effekten und viel Subwoofer-Einsatz aufgewartet. Nur die ruhigeren Szenen stehen dem ein wenig nach. Hier klingt alles ein wenig zu frontlastig. Es gibt optionale deutsche Untertitel.
8 von 10 Punkten

Die Extras bestehen aus Zwei tote Jungen: Das Making of von DAS HAUS DER DÄMONEN (ca. 15 min), Ein wahr gewordener Albtraum: Erneuerte Nachforschungen. Teil 1 (ca. 17 min), Ein wahr gewordener Albtraum: Erneuerte Nachforschungen. Teil 2 (ca. 25 min), Bloße Einbildung? Was steckt hinter paranormalen Erscheinungen? (ca. 12 min), Memento Mori: Die Geschichte der postmortalen Photographie (ca. 11 min), sechs Deleted Scenes (optional mit Audiokommentar von Regisseur Peter Cornwell, ca. 9 min) sowie einem Trailer (wahlweise in Deutsch oder Englisch).
Zum Vergleich: Es fehlen die beiden Audiokommentare der US und UK DVDs bzw. Blu-rays und das Feature: „Anatomy of a Hauting: A Conversation with Barry Taff, Ph.D. and Psychic Jack Rourke“.
6 von 10 Punkten

Technisches Fazit: 8 von 10 Punkten
THE HAUNTING IN CONNECTICUT (Originaltitel; USA; 2009) ist schon wieder so ein Geister-Flick mit „Based on a True Story“-Anspruch. Wer heutzutage daran noch glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann, Gott oder an ehrliche und uneigennützige Volksvertreter.
Dabei ist der Film handwerklich, also rein technisch, gelungene Ware, die aber inhaltlich rein gar nichts zu bieten hat. Alles schon mal gesehen und gehört. Die Erzählung ist altbekannt und hakt Punkt für Punkt die üblichen Klischees ab, ohne Innovation oder gelungene Variation. Das ist ebenso vorhersehbar wie langweilig. Man raubte sich im Subgenre die verschiedensten Elemente zusammen und vermengte sie zu diesem mediokeren Nichts. Die Figuren sind eindimensionale Abziehbilder, die keinerlei echte Empathie auf sich ziehen können. Und das obwohl sogar gestandene und eigentlich gute Mimen wie Virginia Madsen (SIDEWAYS, THE PROPHECY) und Elias Koteas (CRASH, THE THIN RED LINE) sich dafür hergaben. Das Drehbuch versucht mit der Krebserkrankung des Kindes einen Bogen zu paranormalen Geschehnissen zu spannen, was Blödsinn ist und zumal im Film auch nur ein billiger Vorwand für allerlei Mumpitz ist.
Spielfilmdebütant Peter Cornwall müht sich mehr aus dem schlechten Drehbuch zu machen, doch wo nichts ist, kann man auch nicht mehr werden. Aus einem guten Drehbuch kann auch ein schlechter Film werden, aber ein schlechtes Drehbuch wird niemals ein guter Film. Hier liegt von Anfang an die Krux. Dass der Film dennoch in den USA ein kleiner Überraschungserfolg war, spricht eher für den bekannten schlechten Geschmack der Amis, die gerne mal auf solchen Quatsch abfahren, als für wirklich gute Kost.
DAS HAUS DER DÄMONEN bleibt hübsch aufgemotzte Dutzendware aus Hollywood, die schon morgen keinen mehr interessiert.
ANMERKUNG. Die deutsche DVD enthält die US-Kinofassung (PG 13) und nicht die leicht veränderte Unrated-Version.
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