Ein
Review von Carlito Brigante

Sam Reid (Chris Carmack, O.C. California) besitzt die seltene Gabe des Zeitreisens und nutzt diese Fähigkeit, um für die Polizei Mörder zu identifizieren. Dabei folgt Sam strengen Regeln die er sich selbst auferlegt hat. Denn falls er auch nur die kleinste Veränderung der Vergangenheit bewirkt, so verändert sich damit auch unausweichlich die Gegenwart in die er zurückkehrt. Alles läuft nach Plan, bis eines Tages die Schwester seiner Exfreundin Elizabeth auftaucht. Sie überredet Sam dazu seine Regeln zu brechen und in die eigene Vergangenheit zurück zu reisen, um den Mord an Elizabeth zu verhindern. Bei der Rückkehr in die Gegenwart muss er feststellen, dass er eine ganze Reihe unerwarteter Ereignisse in Gang gesetzt hat. Sam scheint auf mysteriöse Weise einen Serienkiller erschaffen zu haben, denn aus einem Mord nun mehrere geworden … und nur Sam kann weitere Todesopfer verhindern. |

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| Im Handel ab: | 20.11.2009 |
| Anbieter: |
Warner Home Video
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| Originaltitel: | Butterfly Effect 3: The Revelations |
| Genre(s): |
Science Fiction
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| Regie: | Seth Grossman |
| Darsteller: | Rachel Miner, Chris Carmack, Daniel Spink, Sarah Neubauer, Linda Boston, Shawntay Dalon, Chantel Giacalone, Sonya A. Avakian, Michael Place, Richard Wilkinson, Trevor Callaghan, Tom Stewart |
| FSK: | 18 |
| Laufzeit: | ca. 87 min |
| Audio: | Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
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| Bildformat: | 16:9 (1.78:1) anamorph
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| Medien-Typ: | 1 x DVD-9
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| Regionalcode: | 2 |
| Verpackung: | Amaray Case
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| Untertitel: |
Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte, Englische Untertitel für Hörgeschädigte, Deutsch,
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| Extras/Ausstattung: |
- Kapitel- / Szenenanwahl
- Animiertes Menü
- Menü mit Soundeffekten
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| Zusatzinfos: |
Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Die Bildqualität ist ausgezeichnet und hat schlimmstenfalls kleinere Makel. Die Schärfe ist sehr gut, der Kontrast ebenfalls, auch wenn der Schwarzwert noch satter sein könnte. Die Farben wurden nachbearbeitet und sind überwiegend kühler gehalten, um den gewollten düsteren Look zu bekommen. Es gibt so gut wie kein Hintergrundrauschen. Einziges wirkliches Manko ist die Kompression, die besser sein könnte, neigt sie doch wiederholt zu Unruhen in Form von Blockrauschen. Dafür ist das Bild frei von Artefakten jeglicher Art.
9 von 10 Punkten

Deutsch und Englisch liegen in DD 5.1 vor. Beide Tonspuren sind dabei von der Abmischung her praktisch identisch. Beide wirken zu frontlastig, da die hinteren Boxen zu wenig oder zu leise angesprochen werden. Das Geschehen spielt sich so überwiegend an der Front ab. Die Rears kommen zwar des Öfteren zum Einsatz, wenn etwas Musik oder Umgebungsgeräusche ins Spiel kommen, aber dies führt leider nur zu einem Ansatz von Raumklang. Man hat aber eine Ahnung davon, wie es hätte sein können. Es gibt optionale deutsche und englische Untertitel.
8 von 10 Punkten

Die wenigen Extras setzen sich aus einem Trailer, vier Interviews (ca. 15 min) und einer Hinter den Kulissen-Featurette (ca. 15 min), die nur unkommentierte Bilder vom Dreh beinhaltet, zusammen. Die Extras liegen alle in Englisch und, mit Ausnahme des Trailers, auch mit optionalen deutschen Untertiteln vor.
3 von 10 Punkten

Technisches Fazit: 8 von 10 Punkten
THE BUTTERFLY EFFECT 3: REVELATIONS (Originaltitel, USA, 2009) ist das nunmehr zweite Sequel zum grandiosen Ashton Kutcher-Hit THE BUTTERFLY EFFECT von 2004. Da es mittlerweile üblich ist einem Kinoerfolg diverse Direct to Video-Fortsetzungen nachzuschieben, blieb auch THE BUTTERFLY EFFECT nicht davon verschont. Doch war der zweite Teil (2006) ziemlich misslungen, überrascht nun der dritte um so mehr. Natürlich erreicht er nie die Qualität des Originals, aber innerhalb seiner bescheidenden Möglichkeiten gelang ein Stück Entertainment, das den Hauch des Originals zumindest ansatzweise versprüht.
Das Sequel geht dabei inhaltlich neue Wege und setzt nun mehr auf die Thriller-Karte. Dies führt auch zu einigen Gewalteinlagen, welche die Vorgänger nicht aufweisen, sich hier aber gut in den düsteren Plot einfügen. Wenn der gesuchte Serienkiller mit seiner Flex zuschlägt, spritzt das Blut ordentlich und diverse Körperteile werden abgetrennt oder unschön geöffnet. Das ist dann mehr Slasher als Mystery-Thriller, was aber ganz gut funktioniert. Bis zur etwas zu weit hergeholten Auflösung bekommt man also solide Kost auf vernünftigem Niveau. Über Logik sollte man ohnehin nicht weiter nachdenken, erst recht was die Zeitreisen betrifft. Die Darsteller sind auch allesamt durchaus souverän und annehmbar, so dass dem kurzweiligen Vergnügen nichts im Wege steht. Regisseur Seth Grossmann hat eben eine ordentliche Arbeit abgeliefert. Mal sehen, was er in der Zukunft noch so zu bieten hat.
BUTTERFLY EFFECT 3: DIE OFFENBARUNG kommt nicht ohne kleine Makel daher, ist aber spannend und macht Spaß.
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