Ein Quickie von Dennis Meihöfer
Unsere Wertung: 
Als der smarte Dorain Grace ein Geschäft vorschlägt, zögert sie zunächst: Sie soll ihn zu seinen "Kunden" fahren und dafür an den Einnahmen beteiligt werden. Grace durchschaut schnell, dass es sich nicht um legale Geschäfte handeln kann. Aber ihr Wunsch, endlich ein eigenes Leben zu führen, ist stärker als die Stimme im Kopf, die zur Vorsicht mahnt. Zudem kann Grace ein paar Dollar nebenbei gut gebrauchen, denn ihre Mutter Rhonda hat das Geld ihres Stipendiums für den Schönheitswettbewerb der jüngeren Schwester Taylor ausgegeben.
Als Rezensent von DVDs und Blu-ray Disc bekommt man neben vielen schlechten Filmen auch immer mal welche zu sehen, von denen man bisher nichts gehört hat und die einen positiv überraschen. MIDDLE OF NOWHERE ist einer dieser Filme. Dieser erzählt die Geschichte von Grace, einer jungen Frau, die Stress mit ihrer Mutter hat und versucht Geld für ein College zu verdienen. Durch Zufall gerät sie an Dorian, einen smarten jungen Mann, der ein Auge auf sie geworfen hat, und steigt zögerlich in sein "Geschäft" ein um ihre finanzielle Lage zu verbessern.
Was bei dem Film besonders hervor sticht, sind die erstklassigen Schauspieler. Dabei handelt es sich um die jungen Talente Eva Amurri, Anton Yelchin und Willa Holland, welche ihre Rollen absolut überzeugend spielen. Besonders Yelchin sticht aus diesem Trio noch einmal gesondert hervor und hat vom Potential her alle Möglichkeiten den großen Sprung zu schaffen. Unterstützt wird die Gruppe durch die erfahrene Susan Sarandon, welche einmal mehr zeigt, das sie nicht umsonst zu Hollywoods Elite gehört. Positiv ist auch die schon beinahe unauffällige Regiearbeit von John Stockwell. Dieser lässt die Schauspieler das sein was sie sind und verfolgt das Geschehen in einer ruhigen, dabei aber nie langweilig werdenden Art.
Die DVD unterscheidet sich nicht großartig von der bereits rezensierten Blu-ray Disc. Gegenüber dieser ist die Schärfe etwas schlechter und der starke Grain im Hintergrund verursacht der Kompression einige Probleme. Tonal sind beide Dolby Digital 5.1 Tonspuren in Deutsch und Englisch dem BD-Pendant fast ebenbürtig. Lediglich die Dynamik ist einen Hauch weniger fein aufgelöst, was sich unter anderen im Bassbereich bemerkbar macht, der in den wenigen Szenen, in denen er beansprucht wird, etwas mehr „kratzt“. Das identische Bonusmaterial (abgesehen vom BD-Live Zugang) besteht aus einem Making Of, Bildergalerie, fünf Trailer inklusive dem zu MIDDLE OF NOWHERE sowie deutsche Untertitel für den Hauptfilm. Zudem gibt es erneut ein Wendecover ohne FKS-Logo auf der Front. |