Ein
Review von Carlito Brigante

Die neue Lehrerin der 6. Klasse hat Großes mit ihren Schülern im Sinn. Erfrischend unorthodox bereitet sie die Kinder ehrgeizig auf einen Europäischen Wettbewerb in Paris vor. Das zumindest denken die Eltern. Doch die Klasse weiß längst, dass was faul mit ihrer Lehrerin ist. Nicht nach Paris wird die Reise gehen, sondern zu einem fernen Planeten sollen die Kinder entführt werden. Denn ihre Lehrerin ist ein Alien, und sie kommt nicht in friedlicher Mission ... |

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| Im Handel ab: | 20.11.2008 |
| Anbieter: |
ASCOT ELITE Home Entertainment
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| Originaltitel: | Vikaren |
| Genre(s): |
Kinderfilm
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| Regie: | Ole Bornedal |
| Darsteller: | Paprika Steen, Jonas Wandschneider, Ulrich Thomsen, Sonja Richter, Henrik Prip |
| FSK: | 6 |
| Laufzeit: | ca. 93 min |
| Audio: | Deutsch: Dolby Digital 5.1
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| Bildformat: | 16:9 (2.35:1) anamorph
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| Medien-Typ: | 1 x DVD-9
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| Regionalcode: | 2 |
| Verpackung: | Amaray Case
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| Untertitel: |
Keine Untertitel
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| Extras/Ausstattung: |
- Kinotrailer
- Trailer von anderen Filmen
- Kapitel- / Szenenanwahl
- Animiertes Menü
- Menü mit Soundeffekten
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| Zusatzinfos: |
Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Das Bild liegt anamorph im originalen Seitenverhältnis von 2,35:1 vor. Die Schärfe ist zwar ganz gut, weist aber doch kleinere Schwächen in der Detaildarstellung auf. Die Farben und der Kontrast wurden massiv nachbearbeitet und sind je nach Szene recht kräftig oder eher blass und kühl, bzw. mal mit niedrigen oder steilem Kontrast versehen. Gelegentlich fällt einem das Hintergrundrauschen auf, das sich mal mehr, mal weniger bemerkbar macht. Die Kompression bleibt weitgehend unauffällig und das Bild ist praktisch frei von Artefakten jeglicher Art.
8 von 10 Punkten

Der Ton liegt leider nur in Deutsch vor. Immerhin gefällt die DD 5.1-Spur durch eine präzise und dynamische Abmischung, die alle Boxen beansprucht. Durch den vielfachen Einsatz von Musik, Umgebungsgeräuschen und Soundeffekten entsteht so ein gelungener Ton mit ausgeprägter räumlicher Kulisse. Es gibt keinerlei Untertitel.
8 von 10 Punkten

Einziges Extra ist ein Trailer.
1 von 10 Punkten

Technisches Fazit: 7 von 10 Punkten
Wir haben es schon immer gewusst: Lehrer sind Aliens. Ihre starre, unflexible und unfreundliche Art mit dem Lernen und den dazu gehörigen Kindern und Jugendlichen umzugehen, ist nicht von dieser Welt. VIKAREN (Originaltitel; Dänemark, 2007), oder ALIEN TEACHER, ist ein Ausnahmewerk aus der Hand von NIGHTWATCH und I AM DINA-Schöpfer Ole Borndeal. Diesmal präsentiert er eine bunte Mischung aus Jugendfilm, Sci-Fi-Abenteuer und Komödie, die er sich frech zusammengeklaut hat, was aber ja nicht gleich das schlimmste bedeuten muss. Die Grundidee, nach der die Aliens nach Liebe auf fremden Planeten suchen, ist kompletter Blödsinn, aber zum Glück auch nicht mehr als ein loser Aufhänger für diverse ironische Späße. So richtig durchdacht und ausformuliert ist das Script sowieso nicht. Manches erscheint wie eine Nummernrevue, in der man einzelne Ideen und Versatzstücke aneinander klebt. Leider ist das Resultat entsprechend mau geraten, denn der ganz große Spaß will sich nicht einstellen. Alles wirkt etwas steif und gekünstelt und das augenzwinkernde verfehlt oftmals seine beabsichtigte Wirkung.
Dänemarks Aushänge-Schauspielerin Paprika Steen (IDIOTEN, DAS FEST, OPEN HEARTS) macht ihre Sache dabei ganz ordentlich und es macht durchaus Laune, wie so oft, ihr zuzusehen. Auch sonst gibt es bekannte Gesichter zu sehen, wie z.B. Ulrich Thomsen (THE INTERNATIONAL, ADAMS ÄPFEL, HITMAN, FLICKERING LIGHTS, DAS FEST), der hier ohne größere Anstrengungen einen alleinerziehenden Vater gibt. Die visuellen Effekte sind nicht gerade Weltklasse, aber darüber kann man hinwegsehen, weil sie auch nicht wirklich wichtig sind. Doch für wen ist dieser Film eigentlich gemacht worden? Für Erwachsene ist der Film oftmals zu lahm und zu ereignislos und für Kinder dürften einige Szenen zu düster oder gar brutal sein. Auch hier sieht man die Unentschlossenheit der Macher. Man muss also einige Einbußen hinnehmen, wenn man auf seine Kosten kommen will. So lässt sich schlussendlich vielleicht noch eine kleine Weisheit des Filmes festhalten: Eltern, hört auf eure Kinder! Manchmal haben sie doch Recht.
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