Ein
Review von Matthias Schmieder

Seit geraumer Zeit verbreitet eine Verbrecherbande Angst und Schrecken in Hongkongs Juwelierläden.
In genau getimten und exakt geplanten Coups räumt sie einen Laden nach dem anderen leer. Die Polizei scheint machtlos, nur die geheime „Surveillance Unit“ hat die Spur der Bande aufgenommen.
Unter der Leitung des knallharten, aber genialen Sergeant „Dog Head“ (Simon Yam) gelingt es dem Einsatzteam mit Hilfe modernster Überwachungstechniken schließlich, ein berüchtigtes Bandenmitglied zu identifizieren. Seine Spur führt zum eiskalten Shan (Tony Ka Fai Leung), Mastermind und cleverer Kopf der Gangster, ein Könner der Tarnung, der sich den hoch spezialisierten Beobachtungsmethoden seiner Verfolger stets perfekt zu entziehen weiß. So beginnt zwischen den Jägern und Gejagten ein rasantes und actiongeladenes Katz- und Maus-Spiel, das in einem tödlichen Finale gipfelt.
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| Im Handel ab: | 09.10.2008 |
| Anbieter: |
Paramount Home Entertainment
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| Originaltitel: | Gun chung |
| Genre(s): |
Action
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| Regie: | Yau Nai Hoi |
| Darsteller: | Tony Leung, Simon Yam, Kate Tsui, Cheung Siu-fai, Lai Yiu-Cheung |
| FSK: | 12 |
| Laufzeit: | ca. 89 min |
| Audio: | Deutsch: DTS 5.1
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Chinesisch: Dolby Digital 5.1
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| Bildformat: | 16:9 (1.85:1) anamorph
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| Medien-Typ: | 1 x DVD-9
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| Regionalcode: | 2 |
| Verpackung: | Amaray Case
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| Untertitel: |
Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte,
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| Extras/Ausstattung: |
- Kapitel- / Szenenanwahl
- Animiertes Menü
- Menü mit Soundeffekten
- Darsteller-Infos
- Blick hinter die Kulissen
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| Zusatzinfos: |
Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Die Bildqualität dieses aus dem letzten Jahr stammenden Asia-Thrillers ist lediglich als durchschnittlich zu bezeichnen. Der anamorphe 1,85:1-Transfer wurde nahezu der gesamten Farbpalette beraubt. Die gesamte Szenerie ist grau und farblos – nur selten durchfluten etwas kräftigere Farbtöne das eher triste Geschehen. Die Schärfe schwankt zwischen gut und gerade noch befriedigend, denn gerade Totalen wirken meist kontur- und detailarm. Verstärkt wird dieser Eindruck außerdem vom deutlich sichtbaren Hintergrundrauschen sowie immer wieder auftauchenden Kompressionsartefakten. Erfreulich ist hingegen der Kontrastumfang, der es schafft, dunkle Sequenzen differenziert darzustellen, ohne in hellen Bereichen zu überstrahlen. Analoge Defekte sind nicht festzustellen.
6 von 10 Punkten

Die DVD bietet neben den beiden Dolby Digital 5.1-Varianten in Deutsch sowie Mandarin auch einen DTS 5.1-Track der Synchronisation. Während sich die beiden deutschen Tonspuren nur marginal voneinander unterscheiden, vermisst man im direkten Vergleich bei der Originalversion die ausgewogene Dynamik der deutschen Konkurrenz.
Dies äußert sich vor allem in der Score- und Geräuschwiedergabe, welche weit hinter den deutschen Tracks zurücksteht. Insgesamt fehlt es jedoch allen Spuren an Durchsetzungsvermögen und Auflösung. Alles wirkt muffig und wenig liebevoll abgemischt. Die deutschen Dialoge heben sich stark vom Geschehen ab, indes das Original teilweise nur so vor sich hinsäuselt. In den wenigen Actionsequenzen wird es glücklicherweise auf den Lautsprechern etwas lebhafter – einen bleibenden Eindruck hinterlassen aber auch diese Szenen nicht.
6 von 10 Punkten

Die auf der DVD befindlichen Extras kann man eigentlich kaum als solche bezeichnen. Bis auf einen äußerst kurzen, vier Minuten dauernden Blick hinter die Kulissen, welcher auch noch unkommentiert ist, befinden sich lediglich noch einige Trailer auf der Disk.
1 von 10 Punkten

Technisches Fazit: 5 von 10 Punkten
Liest sich die Synopsis von EYE IN THE SKY (2007) noch durchaus spannend, ist die Ernüchterung nach der knapp 90 Minuten dauernden Spielzeit groß. Die Inszenierung fällt schon nach der straffen Eröffnungssequenz zusehends in sich zusammen. Über Zweidrittel des Filmes verlaufen ohne dass etwas passiert und was die Aufmerksamkeit des Zuschauers erwecken würde. Am störendsten daran ist jedoch, dass die an sich ernste Thematik und die völlig missratene Übersetzung oftmals geradezu lächerliche Züge annehmen. Spätestens wenn die Agenten mit Decknamen wie Piggy, Schlappohr oder auch kleines Huhn benannt werden, kann man das Gezeigte nicht mehr ernst nehmen.
EYE IN THE SKY (2007) ist somit leider nicht die spannende Agenten-Geschichte, die man vielleicht erwartet hätte. Während Fans asiatischer, eher ruhiger Plots mit einer hohen Toleranz für schlechte Synchronisationen sicherlich noch auf ihre Kosten kommen, sollten Cineasten, die mit Honkong-Produktionen sowieso nicht viel anfangen können, auf jeden Fall die Finger davon lassen.
In Sachen Bild- und Tonqualität gibt es lediglich überdurchschnittliche Performances. Das Bild ist blass und hat an manchen Stellen mit mangelhafter Schärfe zu kämpfen, wohingegen der Sound nur wenig agil sowie eher aufgesetzt klingt. Extras gibt es keine nennenswerten.
Subjektive Filmwertung: 4 von 10 enorm langweilige Observierungen
| Und das meinen unsere Kollegen... |
 Fazit: 3,5/5 |
"Eye in the Sky" bietet sowohl ein hervorragendes Bild als auch einen vorbildlichen Sound. Ebenfalls gelungen ist die Gestaltung. Und schon wieder hapert es an der Sonderausstattung, vermutlich, da der Film asiatische "Importware" ist und ihm dementsprechende Nicht-Beachtung widerfährt. Filmisch lässt es sich streiten, technisch ist "Eye in the Sky" jedoch mehr als nur "Importware".
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