Ein
Review von Matthias Schmieder

Aller guten Dinge sind drei - das größte, noch nie erzählte Märchen geht mit dieser Comedy von königlichem Ausmaß in die dritte Runde. Als der Froschkönig plötzlich den Löffel abgibt, begeben sich Shrek, Esel und der Gestiefelte Kater auf ein neues Abenteuer, um den rechtmäßigen Erben des Throns zu finden.
Die märchenhafte Truppe ist zurück und erhält diesmal noch die Unterstützung von einem magisch fehlgeleiteten Merlin, einem unbeholfenen Arthur, einer mächtigen Prinzessinnen-Gang und einem Haufen unerwarteter Gäste. Nur Shrek ist in der Lage, ein Märchen zu erzählen, in dem gelacht wird, bis ans Ende aller Tage! |

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| Im Handel ab: | 10.12.2007 |
| Anbieter: |
Paramount Home Entertainment
/ DreamWorks Home Entertainment
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| Originaltitel: | Shrek the Third |
| Genre(s): |
Animation
Komödie
Abenteuer
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| Regie: | Chris Miller |
| FSK: | o. A. |
| Laufzeit: | ca. 92 min |
| Audio: | Deutsch: Dolby Digital Plus 5.1
Englisch: Dolby Digital Plus 5.1
Französisch: Dolby Digital Plus 5.1
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| Bildformat: | High Definition (1.78:1) - 1080p
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| Medien-Typ: | 1 x HD-DVD
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| Regionalcode: | 0 |
| Verpackung: | HD DVD Case
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| Untertitel: |
Englische Untertitel für Hörgeschädigte, Deutsch, Englisch, Französisch,
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| Extras/Ausstattung: |
- Kapitel- / Szenenanwahl
- Animiertes Menü
- Menü mit Soundeffekten
- Shreks Leitfaden für Eltern
- Vorstellung der Sprecher & Blick hinter die Kulissen
- Entfernte Szenen
- Einblicke in die Technik von Shrek
- Eselstanz-Musikvideo
- Versprecher
- Die Video Jukebox von DreamWorks
- Animation
- DreamWorks Kids – Spiel-Spaß: Lerne den Eseltanz / Umwelttipps / Merlins magische Kristallkugel
- Animationsecke
- Mein Menü: Herunterladbare Web-Features
- Shrek Wissenstest
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| Zusatzinfos: |
Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Die Bildqualität von SHREK DER DRITTE (2007) überzeugt auf ganzer Linie. DreamWorks spendierte der HD DVD einen hervorragenden Full-HD-Transfer im Seitenverhältnis von 1.78:1, der kaum Wünsche offen lässt. Die artifizielle Bildkomposition bietet knackige, sehr stark strahlende Farben, kombiniert mit einem ausgewogenen Kontrast, welcher auch in dunklen Sequenzen eine gute Figur macht. Die Schärfe ist für einen CGI-Film angemessen hoch, wenngleich auch einige etwas „softere“ Shots Einzug in den Film hielten.
Vor allem Nah- und Panoramaaufnahmen profitieren von der wesentlich höheren Auflösung im Vergleich zur SD-DVD. So sind feinste Strukturen auf den Texturen der einzelnen Figuren noch perfekt zu erkennen. Auch die Kompression arbeitet ohne erkennbare Hinterlassenschaften – selbst detailreiche Sequenzen bleiben stets ruhig und sauber durchzeichnet.
9 von 10 Punkten

In Sachen Sound ist der dritte Teil des Franchise-Ogers genau wie seine Vorgänger – nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut. Die HD DVD bietet insgesamt drei Dolby Digital Plus 5.1-Tonspuren in den Sprachen Deutsch, Englisch sowie Französisch. Gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Tracks sind jedoch keine herauszuhören.
SHREK DER DRITTE (2007) bietet stets gut verständliche und im Hochtonbereich sauber auflösende Dialoge, welche von etlichen Umgebungsgeräuschen umrahmt werden. Leider ist das Geschehen auch in den etwas actionreicheren Szenen eher frontlastig, weshalb sich niemals ein dichtes, räumliches Klangfeld einstellen mag. In Hinsicht auf die Dynamik der Dolby Digital Plus 5.1-Tracks kann man sich nicht beklagen, wenn auch der LFE-Kanal wieder einmal etwas zu kurz kommt. Die Performance des Subwoofers ist im direkten Vergleich zu den eher impulsschwachen Tonspuren der ersten beiden Teile deutlich agiler, dennoch klingt das Ganze immer noch eher verhalten.
7 von 10 Punkten

Die HD DVD bietet einige interessante Extras, wenn auch insgesamt alles etwas zu sehr auf das jüngere Publikum zugeschnitten wurde. Als besonders interessant erweist sich das HD-DVD-exklusive Feature „Die Animationsecke“, welches es erlaubt per Bild-in-Bild die Storyboards während des Filmes einzublenden. Weiterhin findet man den kurzen Beitrag „Eseltanz (HD)“, der aber mit einer Laufzeit von nicht einmal einer Minute kaum zu überzeugen weiß. Auch „Shreks Leitfaden zur Erziehung (HD)“ ist völlig inhaltsfrei und nicht zu empfehlen. Gelungen sind dahingegen die lustig aussehenden Animationsfehler, welche in „Große grüne Patzer (HD)“ dargestellt werden, sowie das Making Of „Die Technik hinter Shrek (HD)“, wobei hier sehr stark auf die Animationsmethodik vor allem der Haare eingegangen wird. Typisch für die Shrek-Reihe ist auch der folgende Beitrag „Triff die Besetzung“, in welchem die stimmleihenden Schauspieler zu Wort kommen. Aufschlussreich sind zudem die „Verlorenen Szenen“, die von den Animatoren anhand von Storyboards vorgestellt und vorgespielt werden. Das zunächst nichtssagende Feature „DreamWorks Jukebox“ erweist sich als wahre Perle, denn hierin findet man zu sechs DreamWorks-Filmen Musikausschnitte und das in voller HD-Auflösung. So bekommt man endlich auch die Qualität von Transfers zu sehen, welche eigentlich offiziell noch gar nicht veröffentlicht wurden, wie beispielsweise SHREK und SHREK II sowie AB DURCH DIE HECKE und FLUSHED AWAY! Weniger spannend sind dahingegen die drei Punkte „Merlins magische Kristallkugel“, „Lerne den Eseltanz“ und „Wie man grün wird“. Während die ersten beiden Features als Spiele für die Jüngeren zu verstehen sind, wird in letzterem dem Zuschauer vermittelt, wie er sich verhalten sollte, um die Umwelt zu schützen.
Nach einigen Anlaufschwierigkeiten mit den Web-Enabled-Features und nach etlichen Stunden des Versuchens war es endlich möglich, auf diese auch zuzugreifen. Diese Features schalten zwei durchaus innovative Möglichkeiten frei. Zum einen ist es nun möglich, während des Filmes Informationen über die einzelnen Charaktere einzublenden und zum anderen erhält man einen Trivia-Track mit etlichen Details zur Produktion.
6 von 10 Punkten

Technisches Fazit: 8 von 10 Punkten
SHREK debütierte im Jahr 2001 auf der großen Leinwand und machte sich schnell viele Freunde. Endlich wagte es ein Animationsfilm, die Grenze der typisch familiengerechten Geschichten soweit zu dehnen, dass auch Erwachsene einen Heidenspaß an der kurzweiligen Story des perfekten Antihelden hatten. Die Persiflage klassischer Disney-Werke, aber auch aktueller Streifen wie MATRIX, war so gelungen und zudem liebevoll umgesetzt, dass sich dem daraus resultierenden Charme des Filmes niemand entziehen konnte. Auch das drei Jahre später erschienene Sequel hielt sich an dieses Rezept, konnte jedoch schon nicht mehr die im Original so wertvolle Spritzigkeit und Einzigartigkeit erreichen.
SHREK DER DRITTE (2007) führt diesen Abwärtstrend leider fort, denn zu keinem Zeitpunkt wird die geschichtliche Leichtigkeit und Verspieltheit des ersten Parts erreicht. Zwar ist ein stetiger Fortschritt in der Animationstechnik und somit auch der Mimik zu entdecken, doch auch dies verhilft dem Film nicht über die Durchnittlichkeit hinaus zu kommen. Was vom grandiosen ersten Teil bleibt, sind die liebevoll in Szene gesetzten Charaktere sowie die Reminiszenz an eine bessere, deutlich packendere Ausführung.
Die hohen Anforderungen, welche die Oger-Trilogie an sich selbst stellte, wurden leider nicht erreicht. Nichtsdestotrotz bleibt auch die zweite Fortsetzung durchaus kurzweilig, wenn auch das Fehlen der gut getimten und scharfsinnigen Gags einen herben Verlust darstellen.
Die Umsetzung der HD DVD ist außerordentlich gut gelungen. Die Bildqualität ist brillant und auch beim Sound kann man sich kaum beklagen. Das Bonusmaterial ist umfangreich, jedoch etwas zu kindergerecht geraten.
Subjektive Filmwertung: 5 von 10 mäßige Sequels
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