Ein
Review von Matthias Schmieder

Inspektor Chan (Simon Yam) führt seit Jahren einen erbitterten Kampf gegen die lokale Mob-Grösse Wong Po (Sammo Hung). Kurz vor seiner Pensionierung und der Rückgabe Hong Kong's an China, setzt er seinen tugendhaften Top Inspektor Ma (Donnie Yen) ein letztes Mal auf Wong Po an, um diesen endlich zur Strecke zu bringen.
Die Martial Arts Legende Sammo Hung und Wu Shu Star Donnie Yen bringen in SLP all das zusammen, was das Hong Kong Action Kino gross gemacht hat: raffinierte, stilvolle und kompromisslose Actionsequenzen mit einer schwindelerregenden Kampf-Choreographie in einer zeitlosen Geschichte über Loyalität, Pflicht und Ehre. |

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| Im Handel ab: | 22.02.2007 |
| Anbieter: |
ASCOT ELITE Home Entertainment
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| Originaltitel: | Saat po long |
| Genre(s): |
Action
Drama
Thriller
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| Regie: | Wilson Yip |
| Darsteller: | Donnie Yen, Sammo Hung Kam-Bo, Simon Yam, Jacky Wu, Kai Chi Liu, Danny Summer, Ken Chang, Austin Wai, Timmy Hung, Vincent Sze, Kenji Tanigaki, Chris Tsui, So Tung |
| FSK: | Keine Jugendfreigabe |
| Laufzeit: | ca. 93 min |
| Audio: | Deutsch: Dolby Digital 5.1
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| Bildformat: | 16:9 anamorph
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| Medien-Typ: | 1 x DVD-9
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| Regionalcode: | 2 |
| Verpackung: | Amaray Case
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| Untertitel: |
Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte,
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| Extras/Ausstattung: |
- Kapitel- / Szenenanwahl
- Animiertes Menü
- Menü mit Soundeffekten
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| Zusatzinfos: |
Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Der anamorphe 1.85:1-Transfer dieses HK-Actioners bietet eine wirklich solide Qualität. Die Farbgebung wirkt in den meisten Szenen überaus natürlich und weist zudem eine ordentliche Sättigung auf. Dennoch gibt es auch etliche Sequenzen, die durch – für das asiatische Kino typische – Farbfilter manipuliert wurden. Auffällig ist jedoch der etwas schwachbrüstige Schwarzwert, welcher eher wie ein dunkler Grauton anmutet und somit dem Bild einiges an Tiefe raubt. Glücklicherweise kann die Schärfe überzeugen, obgleich sie auch auf Grund leichten Rauschens nicht alle Details im Hintergrund zum Vorschein bringen kann.
Selbst dieser Streifen aus Fernost ist nicht gefeit gegen störende Nachzieheffekte, die typischerweise auf Grund der notwendigen Normwandlung auftreten. Der Effekt erweist sich zwar als weitaus weniger aufdringlich als erwartet, doch vor allem während der Kampfszenen und Kameraschwenks lässt er sich leicht ausmachen. Die Kompression werkelt dahingegen meist unauffällig und macht nur in Ausnahmefällen auf sich aufmerksam.
7 von 10 Punkten

Neben den beiden Dolby Digital 5.1-Tonspuren in Deutsch und Kantonesisch werden auch zwei technisch völlig unnötige Dolby Digital 2.0-Varianten angeboten.
Erstaunlicherweise wurde der DD 5.1-Track des Originals lediglich mit 256 Kbps kodiert, was man auch deutlich an der schlechten Höhenwiedergabe zu spüren bekommt. Ansonsten sind sich die beiden Sechs-Kanal-Tonspuren äußerst ähnlich. Die Dialoge werden hauptsächlich auf dem Center abgebildet, während nur innerhalb der Actionsequenzen auch passende direktionale Effekte aus den Rear-Speakern zu vernehmen sind. Selbst dynamisch hätte man sich etwas mehr erhoffen können, denn der Subwoofer darf niemals sein volles Potential ausschöpfen.
Durch die höhere Auflösung im Hochtonbereich und den leichten Dynamikvorsprüngen, sollte man hier auf jeden Fall der deutschen Synchronisation den Vortritt überlassen.
7 von 10 Punkten

Die DVD bietet ein schlicht gestaltetes sowie mit Sound hinterlegtes Menü – die Extras sind jedoch ziemlich mager ausgefallen. Zunächst findet man den Originaltrailer sowie zwei kurze Hong Kong TV-Spots. Das Making Of ist lediglich ein kleines Werbefilmchen, welches keine interessanten Informationen zu bieten hat. Die knapp 22 Minuten dauernde Pressekonferenz erweist sich als schlecht gefilmtes B-Roll-Material und ist nur mäßig interessant.
3 von 10 Punkten

Im Jahr 2005 starteten gleich zwei hochkarätige HK-Actioner in den asiatischen Kinos. DRAGON SQUAD und SHA PO LANG („Kill Zone“) eroberten die Säle im Sturm und brachten wieder Schwung in das langsam eintönig werdende Genre.
Während DRAGON SQUAD durch eine rasante sowie moderne Inszenierung auf sich aufmerksam machte, orientiert sich KILL ZONE näher am traditionellen HK-Kino. Die Story bleibt jedoch wie auch beim Konkurrenten eher einfallslos und altbacken – zu oft schon musste man Variationen des Themas auf der Leinwand ertragen. Dennoch ist eine innovative Geschichte wahrlich nicht die treibende Kraft die einen Action-Fan ins Kino bewegt – vielmehr muss es ordentlich krachen.
Natürlich kommt dieser Faktor in KILL ZONE nicht zu kurz, denn die Gewaltschraube wurde ordentlich angezogen, was die FSK 18-Wertung durchaus rechtfertigt. Doch die wahren Highlights des Films sind Sammo Hung und Donnie Yen, die vor allem im Finale ein wahres Feuerwerk entzünden. Dabei steht Hung die Bösewichterolle hervorragend, so dass man sich wundern muss, weshalb er nicht schon öfter in die Rolle des Bad-Guy geschlüpft ist.
Der Film erfindet das Genre sicherlich nicht neu, gleichwohl wird auf eindrucksvolle Art und Weise gezeigt, wie man auch mit traditionellem HK-Stil noch tolle Werke zaubern kann. Action-Fans kommen auf jeden Fall voll auf ihre Kosten!
Die technische Umsetzung zeigt sich ohne größere Mängel. Das Bild ist gelungen, lediglich beim Ton hätte man sich etwas mehr Vielfalt und Dynamik gewünscht. Die Extras sind leider belanglos, aber vorhanden...
Subjektive Filmwertung: 8 von 10 großartige Bösewichte
6 von 10 Punkten
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